Nvidia RTX 3080: 4K-Gaming mit Hürden - KI-Apps beeindrucken

Von Christian Kahle am 18.09.2020 18:10 Uhr
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Die neue RTX 3080-Grafikhardware von Nvidia rollt an und hat schon eine Menge Lorbeeren aufgelegt bekommen. Das bringt aber auch einige Herausforderungen für alle Seiten mit sich, wie der Test durch unseren Kollegen Alexander Böhm zeigt. Denn ausgerechnet das viel gepriesene Spielen in 4K-Auflösung bereitet dann doch einige Probleme. Ohne die Zuschaltung intelligenter Upscaling-Funktionen landet man hier schnell auf ziemlich kleinen Frameraten, was aber nicht unbedingt die Schuld der Hardware ist, sondern zu einem nicht ganz zu vernachlässigenden Teil einfach an den Spielen selbst liegt.

ANC durch KI

Dass die neuen GPUs schicke Bilder generieren und es da noch einiges in Sachen Treiber- und Anwendungs-Optimierung zu tun gibt, ist nun keine besonders beeindruckende Sache. Anders sieht das aber da aus, wo Nvidia die zweite große Stärke von GPU-Technik zum Einsatz bringt: Bei der Arbeit mit KI-Algorithmen.

Hier liefert man Anwendungen mit, für die der Nutzer sonst mindestens ordentliche Power in der Cloud nutzen müsste, wenn sie denn so überhaupt zu bekommen ist. So filtert die Software beispielsweise das Audio-Signal eines Mikrofons so stark, dass quasi in Echtzeit eine Stimmaufnahme herauskommt, die wirkt, als würde der User in einem ordentlich gedämmten Studio sitzen. Man kann sich quasi bei laufendem Mikrofon die Haare föhnen, ohne dass ein Zuhörer davon auch nur das geringste mitbekommen würde.

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