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Gigaset GX290 Hands-On: Deutsches Rugged-Smartphone mit Maxi-Akku

Von Roland Quandt am 07.09.2019 18:16 Uhr
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Das Gigaset GX290 ist das erste Rugged-Smartphone des deutschen Herstellers, der seine Smartphones seit einiger Zeit teilweise in Deutschland baut. Gigaset versucht sich mit dem Gerät durch einige Besonderheiten von der Konkurrenz abzuheben, darunter ein für ein Outdoor-Telefon relativ ansprechendes Design und einen gigantischen Akku. Wir haben uns das GX290 auf der IFA 2019 kurz näher angesehen.

Mit seinem 6,1 Zoll großen Display und dessen "Notch" für die Frontkamera am oberen Rand entspricht das Gigaset GX290 eigentlich dem, was man von diversen anderen aktuellen Smartphones gewohnt ist. Allerdings verpackt der Hersteller dies in ein für Extremsituationen abgehärtetetes Gehäuse, das unter anderem schlagfest und wasserdicht sein soll. Die Ports werden dementsprechend mit einer speziellen Klappe geschützt, während der Einschub für SIM- und Speicherkarten mit einem Dichtungsring versehen wird.

Gigaset GX290

Im Innern des GX290 tut ein MediaTek Helio P23 Octacore-SoC seinen Dienst, der mit bis zu 2,2 Gigahertz arbeitet und acht ARM Cortex-A53-Kerne nutzt. In Sachen Perfomance muss sich der SoC nicht verstecken, während der Arbeitsspeicher mit drei Gigabyte und der interne Flash-Speicher mit nur 32 GB relativ spärlich ausfallen. Im Vergleich zum Hauptkonkurrenten Samsung Galaxy Xcover 4 dürfte das GX290 von Gigaset dennoch die Nase vorn haben.

Die Kameras auf der Rückseite des Geräts lösen jeweils mit 13 und zwei Megapixeln auf, wobei der Hauptsensor vom japanischen Hersteller Sony stammt und recht ordentliche Bilder zu liefern scheint. Der zweite Sensor dient nur zur Erfassung von Tiefeninformationen, um allerhand Effekte wie etwa ein Bokeh zu realisieren. Ein Highlight des Gigaset GX290 ist sicherlich der gigantische Akku, denn dieser ist mit 6200mAh wirklich sehr üppig gestaltet und kann mittels Fast-Charging mit maximal 18 Watt relativ schnell geladen werden.

Alternativ kann man sogar Wireless-Charging nutzen und so drahtlos mit einer Leistung von bis zu 15 Watt den Akku füllen. Gerade letzterer Wert wird sonst nur von teuren Geräten der großen Markenhersteller erreicht. Ebenso wie die jetzt erstmals in einem Gigaset-Smartphone integrierte NFC-Unterstützung ist dies sicherlich eine höchst willkommene Neuerung. Zum Entsperren des Telefons kann der auf der Rückseite verbaute Fingerabdruckleser verwendet werden. Als Betriebssystem läuft übrigens eine weitestgehend unveränderte Ausgabe von Android 9.0 "Pie", wobei abzuwarten bleibt, wie häufig und vor allem wann Gigaset erste Updates liefern kann.
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