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Sharp Aquos R3 mit doppelter Notch: Top-Smartphone kommt zu uns

Von Roland Quandt am 07.09.2019 09:59 Uhr
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Der japanische Hersteller Sharp bringt mit dem Aquos R3 ab Oktober sein jüngstes Flaggschiff-Smartphone auch nach Deutschland. Es wird dann das erste aktuelle Gerät sein, bei dem man gleich zwei Ausschnitte im Display vorfindet - eine "Notch" für die Frontkamera und einen weiteren Cut rund um den zentral am unteren Ende des Bildschirms angebrachten Fingerabdruckleser.

Die Doppel-Notch ist nicht das einzige Merkmal, mit dem sich das Aquos R3 von der breiten Konkurrenz abhebt. So verfügt das Smartphone über eine dedizierte Kamera für Videos, die ohne Hardware-Autofokus daherkommt, sondern mit ihrer weitwinkligen Optik einfach möglichst viel vom jeweiligen Motiv einfangen soll. Sie nutzt einen 20-Megapixel-Sensor, der mit Hilfe von allerhand KI-Software nicht nur kleine Filme und Effekte umsetzen soll, sondern bei Bedarf auch zur Verfolgung eines beweglichen Objekts im Fokus verwendet werden kann. Alternativ kann die dedizierte Videokamera auch als Weitwinkelkamera für Fotos herhalten.

Sharp Aquos R3

Im Gegenzug ist es möglich, bei Bedarf die Hauptkamera mit ihrem 12,2-Megapixel-Sensor, optischem Bildstabilisator und "normalem" Sichtfeld inklusive Autofokus für ganz normale Videos zu verwenden. Sharp verbaut auf der Front zudem eine 16,3-Megapixel-Kamera, die ebenfalls für recht ordentliche Bilder sorgen dürfte. Das kuriose Display ist ein IGZO-Panel aus der hauseigenen Produktion des japanischen Unternehmens und bietet bei 6,2 Zoll Diagonale eine Auflösung von 3120 x 1440 Pixeln. Es dürfte sich um eines der "schärfsten" Displays in aktuellen Smartphones handeln, schließlich kommt eine ganz normale RGB-Pixelmatrix zum Einsatz und kein PenTile-Design wie bei den meisten OLED-Panels.

Im Innern tut hier der inzwischen bewährte Qualcomm Snapdragon 855 Octacore-SoC seinen Dienst, der wie in vielen anderen aktuellen High-End-Smartphones 2,84 Gigahertz erreicht und mehr als genug Performance bietet. Zusammen mit sechs Gigabyte RAM und 128 GB Flash-Speicher bietet der Chip eine gute technische Basis. Beim Akku spart Sharp ein wenig und verbaut nur einen 3120mAh großen Stromspeicher, der aber per QuickCharge immerhin schnell geladen werden kann. Als Betriebssystem läuft ein fast unverändertes Android 9 "Pie". Das Sharp Aquos R3 soll bereits ab Oktober auch in Deutschland zu haben sein - mit einer offiziellen Preisempfehlung von 729 Euro.
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