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Acer bringt einen eigenen Spezial-PC für das Live-Streaming

Von Christian Kahle am 10.01.2019 09:32 Uhr
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Der taiwanische Computerkonzern Acer zeigt auf der Elektronikmesse CES gemeinsam mit Intel einen kleinen PC, der komplett darauf ausgelegt ist, Livestreams ins Netz zu befördern. Dass er in die Nitro-Serie eingegliedert wird, zeigt Gamer als hauptsächliche Zielgruppe an, aber auch andere Nutzer dürften durchaus teilweise etwas mit dem System anfangen können.

Der Rechner basiert im Wesentlichen auf einem NUC-Board, wie es von Intel schon länger für kompakte stationäre Systeme angepriesen wird. Dieses wird hier allerdings noch um einiges an Zusatzhardware ergänzt, mit der ein Videobild vom PC besser verarbeitet wird. Trotzdem bleibt der Nitro-Streaming-PC recht klein und ähnelt eher einer Set-Top-Box als einem Rechner, so dass er neben einem klassischen Gaming-PC kaum auffallen dürfte.

Alles in Bord

Das Nitro-System ist im Kern durchaus ein vollwertiger Windows 10-PC und sollte durchaus auch für andere Aufgaben genutzt werden können. Der Schwerpunkt liegt aber doch beim Streaming. Von Haus aus wird passend entsprechende Software mitgeliefert, die das Bild vom PC um zusätzliche Inhalte wie beispielsweise einen Chat, Untertitel oder gesprochene Kommentare ergänzt. Das Ganze wird dann in Echtzeit in einen neuen Videostream zusammengepackt und kann dann auf verschiedenen Plattformen bereitgestellt werden.

Der Vorteil für den Nutzer liegt hier klar darin, dass sich dieser auf seinem Gaming-PC vollständig auf das jeweils laufende Spiel konzentrieren kann und nicht erst noch andere Anwendungen konfigurieren muss. Die Gesamtumgebung, in die das Videobild dann eingebettet wird, lässt sich hier dann problemlos auf dem Streaming-PC an einem eigenen Monitor verwalten.

Dass ein solches Produkt überhaupt entwickelt und auf den Markt gebracht wird, sagt dabei schon einiges über den Streaming-Boom aus. Insbesondere da die Anschaffungskosten des Rechners voraussichtlich bei rund 700 Euro liegen werden. Es scheint also durchaus genügend Streamer zu geben, die relativ professionell arbeiten, um diese als eigenständige Zielgruppe anzusehen.

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