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Huawei MateBook 13: Antwort auf das neue MacBook Air im Hands-On

Von Roland Quandt am 09.01.2019 08:30 Uhr
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Das Huawei Matebook 13 ist die Antwort des chinesischen Herstellers auf das oft kritisierte neue MacBook Air von Apple. Huawei versucht damit ab sofort auf dem US-Markt zu punkten, wobei früher oder später wohl auch ein Launch in unseren Gefilden absehbar ist. Das MateBook 13 kann dabei durchaus einige Vorteile auf seiner Seite verbuchen - für manchen wohl vor allem den Umstand, dass es mit Windows 10 läuft. Wir haben uns das neue 13-Zoll-Notebook im edlen Aluminium-Kleid deshalb auf der CES 2019 einmal näher angesehen.

Huawei MateBook 13


Huawei MateBook 13


Huawei MateBook 13

Das Matebook 13 ist zwischen dem Matebook X und dem Matebook D angesiedelt, mit denen Huawei schon seit einiger Zeit auch auf dem deutschen Markt vertreten ist. Man kombiniert bewährte Ideen mit einem attraktiven Design, so dass am Ende ein brauchbares Ultrabook herauskommt. Das Display ist hier ein mit 2160 x 1440 Pixeln im 3:2-Format gehaltenes LCD-Panel mit schmalen Rändern, einer darüber angeordneten Webcam und einer Glasabdeckung inklusive Touch-Unterstützung.

Huawei MateBook 13

Im Innern werkeln die neuen Intel Core i5- und i7-Prozessoren der "Whiskey Lake"-Familie in Form des Core i5-8265U und Core i7-8565U, die mit 1,6 bzw. 1,8 Gigahertz Basistakt und bis zu 3,9 bzw. sogar 4,6 GHz Turbo-Takt aufwarten. Die vierkernigen Prozessoren haben eine mit bis zu 25 Watt deutlich höhere Verlustleistung als die von Apple verbauten Chips aus der Intel Core-Y-Serie, bieten damit aber auch erheblich mehr Leistung. Huawei verpasst seinem kompakten Notebook außerdem auch noch eine Nvidia GeForce MX150 Zusatz-GPU mit zwei Gigabyte eigenem Speicher, die zumindest für einfache Spiele bzw. niedrige Einstellungen in den meisten Titeln ausreichen dürfte. Der Arbeitsspeicher ist immer acht Gigabyte groß, während bei den SSDs die Wahl zwischen 256 und 512 Gigabyte besteht.

Hinzu kommt ein in dem nur 14,9 Millimeter dicken und 1,3 Kilo schweren Gehäuse fest verbauter 42-Wattstunden-Akku, der letztlich reale Laufzeiten von rund acht Stunden ermöglichen dürfte. Bei den Ports geht es hingegen recht spärlich zu, denn es gibt nur zwei USB-C-Anschlüsse und einen kombinierten Headset-Port, so dass man immer ein Dock oder einen Dongle verwenden muss, wenn zum Beispiel ein Peripheriegerät mit USB-A-Port verwendet werden soll. Das Huawei Matebook 13 kommt in den USA in Kürze zu Preisen von 999 bzw. 1299 Dollar, je nach SSD-Kapazität, auf den Markt. Wann und ob es auch in Deutschland starten soll, ist aktuell noch unbekannt.

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