Acer OJO 500: Flexibles Windows Mixed Reality Headset im Hands-On

Von Roland Quandt am 29.08.2018 17:09 Uhr

Acer hat auf der IFA 2018 nicht nur einen verrückten Gaming-Thron präsentiert, sondern zeigt in Berlin auch sein neues Acer OJO 500 Windows Mixed Reality Headset. Das Gerät bietet in technischer Hinsicht nur wenige Neuerungen, Acer versucht aber die Nutzung angenehmer und flexibler zu machen, was in der Integration von kleinen Lautsprechern und einer speziellen Technik zur Anpassung des Abstands der beiden Linsen gipfelt.

Das Acer OJO 500 verfügt erneut über zwei 2,89 Zoll große LCD-Bildschirme, die insgesamt 2880x1440 Pixel Auflösung bieten. Das Sichtfeld ist 100 Grad breit und die Bildschirme arbeiten mit einer Wiederholfrequenz von 90 Hertz. Technisch entspricht auch das neue Modell somit dem Acer VR-Headset der ersten Generation, so dass sich die Neuerungen auf die verbesserte Ergonomie und einige Zusatzfeatures beschränken.

Acer OJO 500


Acer OJO 500


Acer OJO 500

Der größte Vorteil des neuen Headsets der Taiwaner besteht in der Möglichkeit, das eigentliche Headset mit den Displays und ihrer Optik von den Kopfhalterungen zu trennen. Dadurch kann Acer nun zwei unterschiedlich stark gepolsterte Kopfhalterungen anbieten, die sich zudem durch ihre eigene Ausstattung leicht unterscheiden. So verfügt die fester gepolsterte Version über Kopfhörer, während die "weiche" Version ohne diese auskommt. Beide Optionen liefern eine integrierte Audiowiedergabe, denn Acer hat in den Technikteil zwei kleine Lautsprecher integriert, deren Klang über Kanäle in der Kopfhalterung bis kurz vor die Ohren des Nutzers geleitet wird.

Wir haben uns das Acer OJO 500 für Windows Mixed Reality auf der IFA 2018 für euch näher angesehen. Auf den ersten Blick scheint es sich um ein recht gutes Angebot zu handeln, zumal man durch die beiden unterschiedlichen Kopfhalterungen tatsächlich mehr Möglichkeiten hat. Ob die 499 Euro offizielle Preisempfehlung angesichts der nur durch verbesserte Ergonomie und mehr Zubehör aufgewerteten Variante angesichts von inzwischen auf gut 300 Euro gesunkenen Preisen des Acer WMR-Headsets der ersten Generation gerechtfertigt sind, muss jeder Kunde letztlich wohl selbst entscheiden.
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