Mit Erfolg: Virtual Reality als Therapiemethode

Von Thomas Zick am 03.04.2018 10:58 Uhr
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Es begann als einfaches Kunstprojekt, hat sich dann aber zu einer erfolgreichen Therapie­form weiterentwickelt: Im Dolphin Swim Club können Menschen dank einer Virtual-Rea­li­ty-Brille kostengünstig mit Delphinen schwimmen, was auch positive Auswirkungen auf die körperliche Verfassung hat.

Wie Marijke Sjollema, Gründerin des niederländischen Projektes erklärt, wollte sie zunächst lediglich Menschen mithilfe von VR-Brillen die Begegnungen mit Delphinen näherbringen. Bald stellte sich jedoch heraus, dass dies entspannend und sogar schmerzlindernd auf die Zuschauer wirkt - aus der Kunstidee wurde eine neue Form der Therapie.

Unterdessen hilft die Methode Patienten an mehr als 150 Standorten, etwa bei De­pres­sio­nen, Angststörungen, Psychosen oder Schlafstörungen. Bei Menschen mit Autismus konnte ebenfalls ein positiver Effekt festgestellt werden und auch bei Herzoperationen soll das Schwim­men mit den virtuellen Delphinen für eine schnellere und bessere Genesung sorgen. Inzwischen kommen dabei wasserdichte VR-Brillen zum Einsatz, sodass die Therapie in echten Wasserbecken stattfinden kann.
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