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Kann das Huawei MediaPad M5 Pro das Surface Pro herausfordern?

Von Witold Pryjda am 26.02.2018 14:46 Uhr
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Huawei zählt mittlerweile zu den ganz Großen des Geschäfts, entsprechend lässt sich der chinesische Hersteller auch in Barcelona nicht lumpen und hat einige interessante Neuvorstellungen auf den Mobile World Congress mitgebracht. Dazu zählt auch das MediaPad M5 Pro, unser Kollege Daniil Matzkuhn hat sich das Tablet vor Ort geschnappt und erzählt uns seine Eindrücke.

Huawei MediaPad M5 10


Huawei MediaPad M5 10


Huawei MediaPad M5 10

Herkömmliche Tablets sind schon seit einer ganzen Weile nicht mehr das ganz große Thema, was natürlich an einer Übersättigung des Marktes liegt. Das bedeutet aber nicht, dass diese Geräteklasse tot ist. So sind Hybridlösungen nach Vorbild des Microsoft Surface immer noch populär.

Dementsprechend ist das MediaPad M5 Pro ohne die Tastatur nur ein recht gewöhnliches Tablet, das über einen 10,8 Zoll großes Display verfügt. Die Auflösung beträgt 2560 x 1600 Pixel und das Panel gefiel uns beim Hands-On schon einmal, da es beispielsweise kräftige, aber nicht übersättigte Farben bietet.


Ausgezeichneter Sound

Das Huawei MediaPad M5 Pro kann also nicht nur optisch überzeugen, auch der Sound ist alles andere als zu verachten. Denn auf der Rückseite kann man auf den Längsseiten zwei Grills sehen, also punktförmige Aussparrungen für die Lautsprecher. Diese sind in Zusammenarbeit mit Harman Kardon entstanden und das hört man auch. Denn selbst in der lauten Messeumgebung konnten wir hören, dass die Boxen einen mehr als ordentlichen Klang haben.

Die Lautsprecher sind aber nicht das Einzige, das man als besonders bezeichnen kann, dazu zählt auch die Tastatur bzw. der dazugehörige Modus als Quasi-Laptop. Die Lösung unterscheidet sich auch etwas vom Surface, Huawei spendiert seiner Benutzeroberfläche aber einen Desktop-Modus.

An diesem sollte der chinesische Hersteller jedoch noch arbeiten, denn das Interface hat noch so manche Inkonsistenz, beispielsweise beim (Nicht-)Öffnen eines neuen Fensters. Auch die Tastatur kommt an jene des Surface nicht heran, hier könnte die Verarbeitung sicherlich besser sein.

Mehr von Daniil: TBLT.de Daniil Matzkuhn auf YouTube

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