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Raspberry Pi 4: Alle Infos, Gerüchte, Preise & Termine im Überblick

Von Witold Pryjda am 17.05.2019 12:17 Uhr
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Der Einplatinenrechner Raspberry Pi wird immer wieder dezent ak­tu­a­li­siert, doch derzeit wird auch der Raspberry Pi 4 als vierte Hauptausgabe vorbereitet. Hier sind alle bestätigten Informationen sowie Gerüchte zu finden, die wir in diesem Artikel laufend aktualisieren.

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Raspberry Pi 4: Wann kann man den neuen Mini-PC kaufen?

In einem Interview mit der Seite Tom's Hardware sagte Eben Upton, Gründer und Chef des Projekts, bereits vor einer Weile, dass das Team der verantwortlichen Raspberry Pi Foundation schon am Raspberry Pi 4 arbeitet. Zum Wann äußerte man sich aber bisher nur vorsichtig. Klar ist nur, dass der Raspberry Pi 4 nicht mehr in diesem Jahr erscheinen wird. Das bedeutet aller Wahrscheinlichkeit nach eine Veröffentlichung im Jahr 2020, konkret in den Mund genommen hat Upton diese Jahreszahl aber auch noch nicht.

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Raspberry Pi 4: Wie viel wird der Mini-Rechner kosten?

Am Preis soll sich nichts ändern. Denn der Raspberry Pi 4 soll genauso viel kosten wie das Debüt, nämlich 35 Dollar. Eben Upton meinte sogar, dass es durchaus eine Leistung sei, diese Marke zu halten, da man bedenken sollte, dass aufgrund der Inflation 35 Dollar von 2012 heute 38 Dollar gleichzusetzen sind.

Raspberry Pi 3 A+

Raspberry Pi 4: Welche Verbesserungen sind geplant?

Laut Eben Upton haben die meisten Raspberry Pi-Fans eine klare Wunschliste, nämlich "mehr Prozessor, mehr Arbeitsspeicher, schnelleres Netzwerk und schnellere Non-Multimedia-Ein- und Ausgabe (I/O)". Details sind bislang aber nur wenige bekannt.

Raspberry Pi 4: Welcher Prozessor wird verbaut?

Eine genaue Modellnummer haben die Macher natürlich noch nicht im Visier, zum Prozessor haben sie sich aber bereits einige Gedanken gemacht. Allen voran zum Fertigungsprozess: Denn die aktuellen 40 Nanometer wird es definitiv kein weiteres Mal geben. 40nm-Chips sind zwar bewährt, man kann es sich aber aus energetischen Gründen nicht mehr leisten, größere ARM-Kerne "seitlich" hinzuzufügen.

Für diesen "Process Node" habe man schlicht­weg bereits das Performance-Maximum er­reicht. Dazu kommt, dass die 40nm-Architektur nicht mehr als ein Gigabyte RAM und das noch dazu in der veralteten LPDDR2-Ausführung verträgt. Die derzeit "angesagten" 7nm hat Upton aber ebenfalls bereits ausgeschlossen und zwar aus Kosten­gründen. Denn es ist schwierig, eine er­schwing­liche 7nm-Plattform zu finden, die 3,3-Volt-I/O, wie sie der Raspberry Pi erfordert, unterstützt. Eine endgültige Entscheidung ist noch nicht gefallen, derzeit visiert das Entwickler-Team aber 28 Na­no­me­ter-Chips an, vielleicht sogar etwas darunter.


Raspberry Pi 4: Wie groß wird das Board sein und kommt USB-C?

Auch hier gibt es eine klare Vorgabe, nämlich die derzeitige Größe vom Raspberry Pi 3B+. Diese soll nicht überschritten werden. Die meisten Smartphones und auch Laptops setzen inzwischen auf den USB Typ C, da dieser Standard mehr Energie sowie Daten transferieren kann. Hier laufen noch Überlegungen, aber derzeit ist man eher abgeneigt, auf Type-C zu setzen, vor allem auch, weil diese Anschlussart für Raspberry Pi und viele, die damit arbeiten, nicht widerstandsfähig genug wäre.

Raspberry Pi 4: Welche Vorgängermodelle sind gerade aktuell?

Derzeit sind der Raspberry Pi 3B+ und der Raspberry Pi 3A+ die neuesten Modelle. Technisch unterscheiden sich diese beiden Varianten aber kaum voneinander, sondern lediglich in Bezug auf die Größe. Der Raspberry Pi 3A+ ist nicht nur etwas kleiner, sondern mit 25 US-Dollar auch etwas günstiger.

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