Nadella: KIs werden nicht Jobs vernichten, sondern neue ermöglichen

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[o1] Trabant am 04.10. 17:54
+5 -6
Ne ist klar. Da diese Untersuchung würde ich gerne mal näher studieren.
Da hat er sicher so ein paar kleinigkeiten vergessen zu erwähnen. So wie die EU studie zum thema illegales filesharing
[o2] hatl20 am 04.10. 18:18
+5 -3
Ist eigentlich egal was er redet, weniger Jobs bedeutet gleichzeitig das weniger Menschen deren Produkte kaufen können.
Sie werden das dann alle noch lernen und spüren wenn sie so weiter tun
[re:1] LastFrontier am 04.10. 18:47
+4 -4
@hatl20: Deswegen werden wohl oder Übel auch Robotsteuern eingführt.
KI mund fortschreitenxdeDigitalisierung werden jedenfalls mehr Arbeitsplätze kosten als neue geschaffen werden.
Denken wir mal an hundertausende Jobs in den CallCentern. Taxifahrer die im Zuge des autonomenfahrens ihren Job verlieren. Gleiches natürlich auch für LKw-Fahrer.
Oder denken wir mal an Strassenbahnen, Busse etc. Werden da heute noch Schaffner gebraucht die Fahrkarten kontrollieren und lochen? Post- und Paketdienste die durch Drohnen abgelöst werden. Lagerarbeiter die nicht mehr benötigt werden, weil die Maschinealles alleine machen kann (gibts ja schon). Oder mal den Hafen in Rotterdam anschauen. Dort wird der Warenumschlag schon jetzt zu 95% automatisch vollzogen.
[re:1] skyjagger am 04.10. 19:07
+3 -3
@LastFrontier: es wird in erster Linie erstmal die Jobs betreffen die eine geringe Qualifikation voraussetzen. Diese Menschen dann sinnvoll weiter zu beschäftigen wird eine immense Herausforderung. Es werden deutliche Änderungen im Arbeitsmarkt von Nöten sein um das zu bewerkstelligen. Zum Beispiel verkürzen der Lebensarbeitszeit und der monatlichen Zeit. Dann könnte ein Vollzeitjob vielleicht 20Stunden die Woche bedeuten. Nur wer zahlt den Lohnausgleich? Der Arbeitgeber? Ich denke eher weniger. Der Staat? Der muss erstmal zusehen wie er die Ausfälle in den Steuereinnahmen und die Mehrausgaben für die dann Arbeitslosen Menschen verkraftet ....
[re:1] gettin am 04.10. 19:49
+1 -3
@skyjagger: Da sind wir dann beim bedingungslosen Grundeinkommen.
Ich bin kein Fan von KI, aber grundsätzlich sollte man Fortschritt nicht aufhalten, nur weil das Arbeitsplätze kosten könnte. Wenn es danach ginge, hätte man die Pyramiden definitiv nicht abschaffen dürfen.
[re:1] b2la91 am 04.10. 21:11
+3 -
Hoffentlich besteuern wir Roboter nicht, wir sollten deren Effizienz vollkommen ausschöpfen. Das macht sie doch dem Menschen so überlegen. Bedingungsloses Grundeinkommen plus radikale Änderung des Arbeitsmarktes. Wir müssen uns von dem Gedanken lösen, dass jeder Arbeit hat und dass man Arbeit "braucht" um ein "sinnerfülltes" Leben zu führen.

Leider beruht unser Schul und Arbeitssystem auf dem Prinzip der externen Belohnungen, das müsste komplett geändert werden.

Klar werden erst die einfachen Jobs wegfallen, aber auch gute Mittelstandsberufe werden darunter leiden. Eine japanische Firma hat anfang 2017 schon Mitarbeiter durch IBM Watson ersetzt. Watson prüft im Auftrag der Firma Versicherungsnehmer etc. Watson kann auch schon juristische Ratschläge geben. Es wird nicht lange dauern, bis Rechtsanwälte und Richter immer weniger Arbeit finden werden.
[re:2] LastFrontier am 05.10. 05:04
+ -1
@b2la91: Na irgendwo muss das Geld aber herkommen. Ein Roboter wird dann steurlich so behandelt wie ein Arbeitnehmer oder Angestellter.
Ein Unternehmer wird dabei immer noch gut Geld verdienen.
Steurtechnisch wird sich also kaum etwas ändern. Nur die Last wird umverteilt.
Das Grundeinkommen darf natürlich nicht so hoch sein, dass es ein Anreiz ist, sich auf die faule Haut zu legen. So wie jetzt bei Hartz IV werden das aber trotzdem einige tun.
Ich könnte mir aber durchaus vorstellen, dass Empfänger von Bürgergeld zu sozialen Arbeiten verpflichtet werden. Und sei es nur, dass sie die Parkanlagen von Unrat säubern.

Diese Diskussion über Bürgergeld muss allerdings erstmal ernsthaft entfacht werden. Undunseren Politikern müssen wir richtig in den Hintern treten bzw. die Politiker die immer noch zum Grossteil in überholten Bahnen denken endlich mal durch junge mit neuen Ideen ersetzen.
Eine Partei die sich dieser Problematik ernsthaft annimmt würde ich sofort wählen und mich auch aktiv engagieren.
[re:2] Mattgl am 04.10. 21:15
+2 -
@skyjagger: Wenn durch fortschreitende Automatisierung die Produktivität erhalten bleibt oder auch gesteigert wird, ist ja das Geld, dass zur Finanzierung der dann arbeitslosen Massen benötigt wird, erstmal vorhanden. Die beiden Problrme, die ich sehe, sind die gerechte Verteilung des Geldes und die Lebenssinnstiftung bei den nicht mehr Erwerbstätigen. Aber letzteres ließe sich vielleicht zumindest teilweise durch die Schaffung von Jobs im sozialen Bereich bewerkstelligen. Ersteres ist deshalb schwer zu lösen, weil diejenigen, die das Geld zunächst einnehmen, wenig Interesse daran haben, etwas davon abzugeben. Da ist dann der Staat gefragt.
[re:3] LastFrontier am 05.10. 04:50
+1 -
@skyjagger: Deswegen habe ich ja auch geschrieben: Steuern für Roboter und KIs.
Also überall da, wo Menschen durch "Maschinen" ersetzt werden, mus es auch einen Ausgleich geben.
Anders geht es nicht.
Es wird also Zeit, über ein Bedingungsloses Bürgergeld nachzudenken. Dieses muss es den Menschen ermöglichen ihre GRundbedürfnissezu decken. Darüber hinaus, bekommen die Leute die Arbeit haben natürlich zusätzlich Geld für ihre Leistungen.

Alles andere führt zu riesigen sozialen Unruhen und Aufständen ohnesgleichen.
[re:4] Andy2019 am 05.10. 15:09
+ -
@skyjagger:

So unrealistisch sind deine Vorstellungen doch garnicht. Ich vertrete sogar die Ansicht das dies Zwangsläufig passieren wird.

Heute Arbeiten wir in der Vollzeit 40 Stunden die Woche und leisten uns dafür deutlich mehr als das reine absichern des Überleben. Und wir sehen es doch es funktioniert/ist bezahlbar.
Was hat dazu ein Bauer/Tischler und co vor 200 Jahren dazu gesagt? Der hat jeher 70 Stunden die Woche gearbeitet und konnte damit gerade so sein Überleben sichern.

Warum also soll nicht jemand in 200 Jahren mit 20 Wochenstunden mehr leisten können als wir heute mit 40?

Wir werden nun mal mit Hilfe des Fortschrittes und dazu wird auch die digitale Industrialisierung beitragen immer effizienter. D.h. mir immer weniger Ressourcen (Menschen, Zeit, Material) können wir immer mehr leisten.

Sicherlich beim Umbruch wird es viele Menschen treffen die auf der Strecke bleiben werden. Hier muss die Gesellschaft Konzepte entwickeln die solche Menschen best möglich auffängt. Trotzdem ist die im Ganzen so eine Entwicklung zu begrüßen. Das war sie in der Vergangenheit das ist sie heute und sehr wahrscheinlich auch in der Zukunft.
[o3] Toerti am 04.10. 18:45
+6 -2
Das für diese neuen Jobs ganz andere Qualifikationen nötig sind hat der Satya einfach mal vergessen.
[re:1] iPeople am 04.10. 21:54
+1 -5
@Toerti: Welche jeder sich aneignen könnte.
[re:1] LastFrontier am 05.10. 04:52
+3 -1
@iPeople: Das ist grundsätzlich falsch.
Die Menschen sind eben nicht alle gleich und nicht jeder kann alles erlernen.
Wer immer diese alberne These aufgebracht hat, sie ist einfach nur bescheuert und haltlos.
[re:1] Andy2019 am 05.10. 15:39
+1 -2
@LastFrontier:
Sorry das ist aber völliger Blödsinn den du da schreibst.

Ja Menschen sind unterschiedlich. Aber einfach so pauschal der Masse abzusprechen das sie nicht in der Lage ist neues zu erlernen. Das ist einfach nur bescheuert und haltlos.

Für den Lernprozess ist vor allem eins wichtig und das ist die Bereitschaft dazu.

Dieses 'ah das kann ich sowieso nicht' oder 'das werde ich doch niemals verstehen', sind Punkte die zu kritisieren sind.

Um sowas zu schaffen was Einstein gemacht hat, braucht man außergewöhnliches. Zu verstehen was Einstein geschaffen hat kann jeder der in der Lage ist zu begreifen was Addition und Subtraktion ist.
[re:1] andreas31HD am 05.10. 16:44
+1 -
@Andy2019: Son Müll......dir sagt IQ schon was oder? .....so leid es mir auch tut.....aber es gibt eben menschen, die von ihrer Intelligenz her nicht in der lage sind bestimmte dinge zu erlernen.....
[re:2] Andy2019 am 05.10. 17:27
+1 -1
@andreas31HD:

Ja die Menschen die sich auf Ihren IQ etwas einbilden wollen.

Ja es gibt Menschen die Dinge schneller begreifen als andere, hier reden wir aber von Lerngeschwindigkeiten!

"die von ihrer Intelligenz her nicht in der Lage sind bestimmte dinge zu erlernen"
Sowas ist einfach nicht richtig und vernachlässigt mögliche Leistungen auch von Menschen mit geringerem IQ. Damit stempelst du gesellschaftliche Probleme zusätzliche mit einer einfachen Meinung ab. Ja die einen sind schlau und die anderen sind doof.

Punkte wie simpelste Mathematik oder Sprache erfordert einen wahnsinnige Leistung bezüglich kognitiver Fähigkeiten. Der Sprung von simpler Mathematik in höhere Mathematik ist dafür verhältnismäßig lächerlich klein.

Bedingt durch meiner Erfahrungen im Studium und Beruf bezüglich kognitiver Systeme und KIs vertrete ich die Meinung das Menschen, sehr viele Menschen, deutlich mehr erlernen können was sie heute selber über sich glauben.

Aussagen wie 'Ich bin zu Dumm dafür' sind vor allem eins. Ausreden!
[re:3] LastFrontier am 05.10. 20:17
+ -2
@Andy2019: Trotzdem kannst du nicht jedem alles oder x-beliebiges beibringen.
Manche Leute haben nun mal zwei linke Hände und an jeder Hand 5 Daumen. Du hast eine ziemlich herablassende Einstellung. Und vor allem musst du dir eines abgewöhnen: nicht von dir auf andere zu schliesen.
Ich könnte dir auch Dingbe zeigen, die du mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit nicht machen kannst, selbst wenn du wolltest.
Ich war Soldat in Kampfeinsätzen. Nicht in der Leyen-Truppe. Mehr sage ich dazu nicht.
[re:4] Andy2019 am 06.10. 09:13
+1 -1
@LastFrontier:

Meine Meinung ist alles andere als herablassend! Ich traue im Gegensatz zu dir Menschen mehr zu. Du hingegen degradierst ganze Gruppen auf Unfähigkeit bezüglich geringerem Auffassungsvermögen. Das ist herablassend!

"Manche Leute haben nun mal zwei linke Hände und an jeder Hand 5 Daumen"
Ich rede vor allem von Wissen! Dein Bespiel beschreibt aber Geschicklichkeit! Natürlich wird jemand, auch wenn er sein ganzes Leben lang dafür trainiert nicht automatisch Olympiasieger.

Aber auch jemand mit zwei linken Händen kann durch Lernen/Probieren/Erfahrungen seine Fähigkeiten verbessern. Er wird zwar es wohl nicht schaffen im Leben zu den Besten zu gehören, aber er wird es schaffen zu den Überdurchschnittlichen zu gehören.

Ich selber gehöre zu den Leuten, oder anders gesagt gehörte zu den Leuten mit zwei Linken Händen.

"Ich könnte dir auch Dingbe zeigen, die du mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit nicht machen kannst, selbst wenn du wolltest."
Wo habe ich das behauptet? Ich spreche hier vor allem von geistiger Lernfähigkeit und seine Anpassungsfähigkeit.

Ich bin ein großer Gegner der Auffassung das bestimmte Dinge gegeben sind und man selber keine Möglichkeit hat etwas dagegen zu tun. Ich vertrete die These das das was auch immer uns definiert und beschreibt deutlich mächtiger ist als viele selber glauben.

Natürlich sind bestimmte Menschen für bestimmte Dinge anfälliger (im positiven und negativen Sinne). D.h. aber schon lange nicht das die Menschen die es nicht sind hoffnungslose Fälle sind.
[re:5] LastFrontier am 06.10. 10:16
+ -1
@Andy2019: Von was träumst du eigentlich?
dann erkläre mal, warum 25% der Bundesdeutschen auf Unterstützung vom Staat angewiesen sind - trotz Beschäftigung.
Warum haben wir dann übefrhaupt noch Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger?
Warum verhungern jeden Tag zehntausende von Menschen?
Und warum haben wir unterschiedliche Bildungsniveaus.
Der eine scheutert schon an der hauptschule, der andere legt glatt zwei Doktortitel hin.
Es ist nicht möglich jeden in eine sinnvolle Beschäftigung zu bringen.
Und es ist auch nicht möglich, jeden für alles auszubilden. Ganz einfach weil die Voraussetzungen fehlen.
Wenn die Toilettenfrau arbeitslos wird, weil der Robotopf plötzlich alles selber macht, schulst die dann um zum Techniker oder Programmierer?
Es gibt jede Menge Menschen die gewisse Arbeiten nicht machen können.

Man könnte gerade meinen du wärest in der DDR aufgewachsen, wo jeder zwar beschäftigt war, viles aber auch unsinnig und unproduktiv war. Nicht umsonst sind die den Bach runtergegangen.

Schöne rosarote Welt in der du lebst.
[re:6] Andy2019 am 06.10. 10:51
+ -
@LastFrontier:

"dann erkläre mal, warum 25% der Bundesdeutschen auf Unterstützung vom Staat angewiesen sind - trotz Beschäftigung."

Erstmal behaupte ich das die Aussage von 25% Falsch ist! eine Kurze Suche entlarvt dies auch als völlig hoch gegriffen. Aktuell ist der Wert knapp unter 10%. Also warum verbreitest du offensichtliche Lügen?

"Warum haben wir dann überhaupt noch Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger?"
Nicht jeder der kann will auch. Zusätzlich gibt es aber auch schwere Fälle die von der Gesellschaft abzudecken sind. Unfälle, Krankheiten, Alter, Alleinerziehende Eltern und etc.

"Warum verhungern jeden Tag zehntausende von Menschen?"
In Deutschland muss keiner verhungern.

"Und warum haben wir unterschiedliche Bildungsniveaus."
a) gesellschaftliche Gründe. Nicht für alle sind die Startbedingungen gleich
b) nicht jeder will das. Es ist völlig legitim wenn sich jemand Bewusst dafür entscheidet.
c) Was ich ja auch nicht abstreite, gibt es nun mal Menschen die schneller oder langsamer Dinge erfassen können.

Das was ich propagiere ist lediglich das der langsame es auch schaffen kann und es für ihn nicht unmöglich ist. Auch ein Doktortitel ist kein Hexenwerk!!!!!

"Es ist nicht möglich jeden in eine sinnvolle Beschäftigung zu bringen."
Das habe ich auch nicht behauptet.

"Und es ist auch nicht möglich, jeden für alles auszubilden. Ganz einfach weil die Voraussetzungen fehlen."
Das ist nicht ganz richtig. Es ist möglich, nicht vorhandene Voraussetzungen können erlangt werden (damit meine ich vor allem geistliche zum teil aber auch körperliche). Der Aufwand ist nur höher.

"Wenn die Toilettenfrau arbeitslos wird, weil der Robotopf plötzlich alles selber macht, schulst die dann um zum Techniker oder Programmierer?
Es gibt jede Menge Menschen die gewisse Arbeiten nicht machen können."
Natürlich ist dies eine große Herausforderung, aber keine unmögliche! Die eigentliche Frage ist hier wie groß der Aufwand dafür ist. Mit genug Zeit und Willen kann auch eine Toilettenfrau programmieren lernen. Für eine Gesellschaft kann es aber sinnvoller seine die Ressourcen anderweitig zu investieren und der Frau ein BLG zu geben.

"Schöne rosarote Welt in der du lebst."
Was erzählt du von irgendwelchen Vollbeschäftigungen und der DDR? Versucht du überhaupt das zu verstehen was ich schreibe? Ich erwähne das mit keiner Silbe. Ich bewerbe hier lediglich die Leistungsfähigkeit des menschlichen Gehirns und versuche damit ein Gegengewicht zu 0850 Behauptungen wie 'du bist zu Doof dafür' aufzubauen. Was hat das bitte mit Vollbeschäftigung zu tun?!?!?!?!?!?
Ja eine Wahnsinnige rosarote Welt die ich da sehe, wo ich vom Individuum selber mehr Eigenverantwortung erwarte, und dinge wie 'Das kann ich nicht, weil ich zu doof bin' also keine Argumente ansehe.
[re:7] LastFrontier am 06.10. 14:56
+ -2
@Andy2019: Mit Verlaub - das ist voll der Schmarrn den du da von dir wiedergibst und widerspricht einfach der Realität.
[re:8] Andy2019 am 07.10. 11:19
+ -
@LastFrontier:

Jedem seine Meinung.
Ich bin zu jedem Diskurs bereit: Aussagen wie "das ist voll der Schmarrn den du da von dir wiedergibst und widerspricht einfach der Realität" stemple ich jedoch als 'put put, ist ja okey' ab.

Ich versuche meine meine Ansichten zu begründen. Die Thematik ob jemand doof ist sicherlich ein streitbares Thema, da dies viel auf Überzeugungen und wenig auf Fakten beruhen. Gleichzeigt zeige ich auf was du als Unwahrheiten in deinen Argumentationen mit nimmst und du meine Aussage in völlig anderen Zusammenhängen aufbaust, die kein Bestandteil der Diskussion oder meiner Ansichten sind. Aber ja ich bin Realitätsfern. Put put is okey :)
[re:9] LastFrontier am 07.10. 13:38
+ -
@Andy2019: Es geht nicht darum, ob sich jemand für doof hält, oder sich aus Bequemlickiet verweuhert, sondern dass tatsächlich nicht jeder alles machen kann- selbst wenn er den Willendazu hätte.
Diese Theorie, alle Menschen können alles, da es nur an Erziehung und Bildung liegt, ist über 100 Jahre alt und längst überholt.
Wenn du doch deiner Sache so sucher bist, dann stelle ich der Bundesregierung vor und erzähle denen dass du innerhalb der nächsten 10 oder 20 Jahren alle in Lohn und Brot bringen kannst.
Eine Vollbeschäftigung a la Sozialismus und Kommunismus ist faktisch nicht möglich.
Daran scheitern hellere Köpfe wie du schon seit Jahrzehnten.
[o4] tommit am 04.10. 18:45
+ -10
Wieso sind in solchen Fargen ohne Not die Meinungen der Chefperspektive so gefragt... ich mache einen Vorschlag wir Digitalisiern von oben herunter... der CEO zuerst

Aber die Arbeits-Lemminge fragen ja danach.. also bekommt man ständig diese 'das ist gerechtfertigt oder nicht... Paradigmen von vermeintlich Schlaueren...

jeder ist für sein Leben der Kompetenteste .. dazu brauche ich keinen Nadella... und brauchte es auch nie...

Aber wenn man eben ohne anderer Leute Segnungen nicht lebensfähig oder entscheidungsfähig ist...dann entscheiden eben andere...

Oh ich sehe das gefällt einigen nicht... war zu erwarten... + oder - ohne Kommentar fand ich schon immer zielführend
[re:1] Mattgl am 04.10. 21:18
+2 -
@tommit: es ist nicht so einfach, Deinen Kommentar zu kommentieren, weil der Inhalt sich auch dem aufmerksamen Leser nicht erschließt. Vielleicht formulierst Du einfach nochmal etwas klarer, was Dich eigentlich stört?
[re:2] iPeople am 04.10. 21:59
+1 -2
@tommit: Was man so in die Äußerung eines in der Öffentlichkeit stehenden Firmenchefs hineininterpretieren kann, ist schon faszinierend. Muss man dafür irgendwas einwerfen oder geht das echt ohne das Bewusstsein trübende Substanzen? Übrigens, genau dafür wirst Du deine negativen Bewertungen kassiert haben, nur so als Hinweis, weil Du Dich ja drüber zu wundern scheinst.
[re:3] LastFrontier am 05.10. 05:11
+1 -
@tommit: Nun - ich wäre gerne 100% eigenverantwortlich.
Gib mir eingenügend grosses Stück Land von demich mich ernähren kann. Wo ich Angeln und Jagen kann. Ein bischen Werkzeug um mir eine Unterkunft zu erstellen.
Und du wirst nie wieder etwas von mir hören.
Das Problem ist nur: Um das für jeden zu ermöglichen, bräuchten wir noch so um die 20 leere Planeten.

Im übrigen ist dein Kommentar purer Schwachsinn und absolut asozial.
Solltest du selbständig sein (was ich starkbetweifle) solltest du mal überlegen von was oder wem du lebst. Nämlichdavon dass andere dienen Murks kaufen oder dich dafür bezahlen. Und das ist mit Masse genau die Klientel die du so verachtest.
Solche Kandidaten wie du sind Ideale Anwärter für Diktaturen a la 1933-1945.
[re:1] crmsnrzl am 05.10. 09:05
+ -2
@LastFrontier: "Das Problem ist nur: Um das für jeden zu ermöglichen, bräuchten wir noch so um die 20 leere Planeten."

Gut, dass ich daran kein Interesse habe. Da haben wir schon mal ein Stück Planet gespart.
[o5] RalphS am 04.10. 18:55
+4 -5
Hoffentlich wird auch dran gedacht, daß Maschinen nicht einkaufen gehen und entsprechend keine Kaufkraft stellen.

Klar kann man den Weg auch zu Ende denken, aber dann landen wir doch im Kommunismus, frei nach Marx "ohne Geld"; sonst haben fünf von fünfhundert Millionen das Geld und fünfe kaufen Brot(*) und der Rest hat Hunger.

(*) Unter der Annahme, daß besagtes Brot künstlich generiert wird. Geld zum Brotbacken wär ja sonst auch keins da.
[o6] xxxdevxxx am 04.10. 19:25
+3 -4
Zumindest durch Microsoft AI werden keine Jobs gefährdet, weil Microsoft auch den Markt verpassen wird.
[re:1] crmsnrzl am 05.10. 09:06
+ -1
@xxxdevxxx: News verpasst? Microsoft ist auch 2256 noch mit am Start.
[o7] Digisven am 04.10. 19:27
+1 -1
na ganz bestimmt werden neue Jobs geschaffen, irgendwer muss den Schaden ja beseitigen ;D
[o8] teddy4you am 04.10. 19:42
+3 -1
Vielleicht auch bald den Posten des CEO bei MS :-)
[o9] kkp2321 am 04.10. 20:14
+6 -1
Ohne jetzt groß ausholen zu wollen, da gibt es aber entschieden andere Meinungen. Neue Technologien werden neue Jobs schaffen, das ist nicht falsch. Aber neue Technologien werden mehr Jobs nehmen als sie neu schaffen. Final bedeutet das: Lohnarbeit wird zunehmend mehr ein Privileg. Die Anforderungen werden wachsen, einfache Berufe werden sterben.
[re:1] iPeople am 04.10. 22:01
+1 -2
@kkp2321: Es sind aber gerade die einfachen oder sogar schmutzigen Jobs, die eh keiner gerne auf Dauer ausüben will.
[re:1] kkp2321 am 05.10. 08:42
+1 -1
@iPeople: wie naiv bist du eigentlich? Bei einer wachsenden Bevölkerung werden eine geringe Anzahl an Berufen fur großen unfrieden sorgen. Denn über ein internationales BGE brauchen wir noch sehr lange nicht nachdenken.
[re:1] iPeople am 05.10. 13:13
+ -2
@kkp2321: Dss ändert an meine Aussage genau was ?
[re:1] kkp2321 am 05.10. 13:25
+1 -
@iPeople: Das es die einfachen und schmutzigen Jobs sind, die Menschen eine finanzielle Grundlage geben, die sie sonst nicht hätten.
[re:2] iPeople am 05.10. 16:17
+ -2
@kkp2321: es ging darum, sie auf Dauer gern auszuüben.
[re:3] kkp2321 am 05.10. 16:45
+1 -
@iPeople: Das ist aber leider unrealistisch. Ist ja nicht so, das ich es nciht gut finden würde, aber eine steigende Anzahl an Menschen mit einer abnehemenden Anzahl an Berufen, das passt nicht. Da muss es eine Bewegung geben, die eine änderung am Wirtschaftskonzept anstrebt und diese werden derzeit politisch im Keim erstickt.
[re:2] Toerti am 05.10. 15:05
+1 -
@kkp2321: auch deshalb wären wir mit unserer schrumpfenden Bevölkerung gar nicht so schlecht dran.
[re:1] kkp2321 am 05.10. 15:06
+2 -
@Toerti: Kein widerspruch :)
[re:3] Andy2019 am 05.10. 15:46
+ -1
@kkp2321:
Immer zuerst an die eigene Nase packen!

Heute leben so viele Menschen wie noch nie auf der Erde. Heute sind die technologisch fortschrittlicher als in der Vergangenheit. Heute sterben prozentual so wenig menschen an Unterernährung wie noch nie in der Menschheitsgeschichte. Du arbeitest heute 40 Stunden die Woche und kannst dir mehr Leisten als du zum Überleben benötigst.

Wie kann dies alles möglich sein wenn deine Argumente zu deiner These zutreffend sind? Den das selbe hätte auch jemand vor 100 Jahren, 200 Jahren oder gar Tausend Jahren sagen können.
[re:1] kkp2321 am 05.10. 16:06
+1 -1
@Andy2019: Also pauschal stimmen deine Aussagen nicht. Absolut nicht. Das stimmt im wesentlichen für die Nordhalbkugel des Planeten, plus wenige Ausnahmen im Süden.
Wenn wir es in Anzahl der Menschen runter rechnet, ist es eine Mehrheit, die für ihr blankes Überleben arbeiten gehen und sehr einfache Jobs ausführen, damit sie sich Lebensmittel und Kleidung kaufen können.
[re:2] Andy2019 am 05.10. 16:34
+ -1
@kkp2321:

Das was du sagst stimmt so nicht. Ja natürlich im schnitt get es dem Menschen vor allem in den nord/west Ländern bessern. D.h. Aber nicht das in den anderen Ländern die Entwicklung stehengeblieben ist!

"Wenn wir es in Anzahl der Menschen runter rechnet, ist es eine Mehrheit, die für ihr blankes Überleben arbeiten gehen"

Dem würde ich widersprechen. Mit Indien und China sind die zwei bevölkerungsreichsten Länder im Aufstieg. Viele andere bevölkerungsreiche Regionen sind wirtschaftlich gut aufgestellt. Ich möchte keineswegs verkennen das es noch viel zu viele Menschen gibt die unter sehr schlechten Bedingungen leiden. Ich möchte hiermit nur ein Gegengewicht zur Schwarzmalerei aufstellen. Alles wird schlechter, alles geht den Bach runter. Nein tendenziell wird alles besser!

"Also pauschal stimmen deine Aussagen nicht"
"Heute leben so viele Menschen wie noch nie auf der Erde." Ich denke da sind wir uns beide einig.

"Heute sind die technologisch fortschrittlicher als in der Vergangenheit." Hier gibt es auch wenig zu diskutieren.

"Du arbeitest heute 40 Stunden die Woche und kannst dir mehr Leisten als du zum Überleben benötigst." Mit du meine ich dich in Deutschland. Also hier auch nicht viel zum diskutieren.

"Heute sterben prozentual so wenig menschen an Unterernährung wie noch nie in der Menschheitsgeschichte"
https://de.wikipedia.org/wiki/Welthunger-Index
[re:3] kkp2321 am 05.10. 16:51
+1 -
@Andy2019: Sowohl Chine und insbesondere Indien sind besonders davon betroffen. China besteht nicht nur aus den Küstenstaaten, wo man leicht vergessen kann, das dieses Land ein Entwicklungsland ist. Dreiviertel der Chinesen sehen von dem wohlstänidgen Teil des Landes gar nichts.
In Indien ist die Sache noch dramatischer. Während in China man durch den Ausbau eines Sozialstaates zumindest versucht, prekäre Zustände auf ein minimum zu reduzieren, lebt eine Mehrheit der Inder in prekären Verhältnissen da weder Strom noch Zugang zur medizinischen Versorgnug. Indien mag eine Demokratie sein, Demokratie ist aber kein Synonym für Wohlstand und Gerechtigkeit.

Es ist schon paradox, heute sterben so wenig wie je zu vor an Unterernährung... und es sterben so viel, wie nie zu vor, an falscher Ernährung da überzuckert und überfettet. Allerdings hatte ich Hundertot auch nicht erwähnt oder angedeutet. Lediglich, das der Zugang dazu nicht die Selbstverständlichkeit ist, die du angedeutet hast.
[10] andi1983 am 04.10. 23:53
+3 -
Was denn für dutzende neue Jobs? Lauter Künstler und Möchtegern Mini-Spiele-Programmierer?

Wer sich mit dem Thema intensiv befasst, wird erkennen, dass sogar ein Großteil der denkenden Berufe wegfallen könnte. Nicht nur die der einfachen Jobs.

So finde ich es von großen Unternehmens-Chef eine ziemliche Ablenkung und Schönrederei.
Denn nur sie werden von der Roboter und Automatisierungswelle profitieren, weil sie die
teuren und anfälligen Menschen sozusagen entsorgen können.
[re:1] Andy2019 am 05.10. 15:50
+ -2
@andi1983:

"Was denn für dutzende neue Jobs? Lauter Künstler und Möchtegern Mini-Spiele-Programmierer?"
Richtig!

Wer sich mit dem Thema intensiv befasst, wird erkennen, das neue Berufe dort entstehen wo andere Tätigkeiten nicht mehr benötigt werden. Je weniger Menschen die Grundbedürfnisse ganzer Gesellschaften befriedigen können, desto mehr werden Beruf rentable die darüber hinaus gehen. Dazu gehören Künstler, Forscher, Lehrer, Schauspieler, Sportler, Erzieher und und und
[re:1] andi1983 am 05.10. 18:26
+ -1
@Andy2019: Falsch. Sie testen auch schon Roboterlehrer ;-)

Und wer braucht dann schon noch Sportler. Ist doch viel schöner Robotern beim Sport zuzusehen ;-)
[re:1] Andy2019 am 06.10. 08:59
+1 -
@andi1983:

In der Vergangenheit sind Berufe weggefallen, heute fallen welche weg und in der Zukunft werden welche wegfallen. Um welche es sich dabei dreht ist erstmal irrelevant.

Und sehe da in der Vergangenheit haben Menschen gearbeitet, heute arbeiten Menschen und in der Zukunft werden Menschen arbeiten. Nur insgesamt weniger und häufiger das was sie auch wollen. Also doch eine angenehme Zukunft.
[11] Tomarr am 05.10. 10:36
+ -1
Naja es könnte funktionieren. Denn schon Rainer Langhans, einer der bekanntesten Hippie-Kumunen Führer, hat mal gesagt: "wenn du willst dass die Menschen anfangen etwas sinnvolles zu tun gib ihnen gar nichts zu tun." Gemeint war damit das, zumindest die meisten Menschen, sich selber Arbeit suchen wenn sie sich langweilen. Und natürlich suchen sie sich, wenn sie ungezwungen sind, Arbeit die sie gerne machen. Heute muss man versuchen jeden Job anzunehmen um Geld zu verdienen. Ob man diesen nun mag oder nicht ist dabei ziehmlich egal. Nur einen Job den man nicht mag erledigt man natürlich auch nicht so gut wie einen den man schon interessant findet.

Ich glaube wenn die Menschheit irgendwann soweit ist nicht den absoluten Reichtum anzustreben sondern das Leben selbst, würde es trotzdem funktionieren. Nicht bei allen Menschen das ist klar, aber das ist ja heute schon so.
[12] marcol1979 am 05.10. 10:48
+1 -1
Wenn die KIs von Microsoft programmiert werden und mit Windows laufen dann kein Wunder. :D
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