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Drillisch AG stimmt Mehrheitsübernahme durch United Internet zu

Von Nadine Juliana Dressler am 25.07.2017 20:04 Uhr
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Auf einer außerordentlichen Hauptversammlung der Drillisch AG haben sich heute die Aktionäre mit einer Mehrheit von über 97 Prozent für die Übernahme des Mehrheitsanteils durch die 1&1 Telecommunication SE geeinigt. Die Abstimmung der Aktionäre war alles, was für die Übernahme noch fehlte, die Finanzaufsicht BaFin hatte bereits im Mai grünes Licht gegeben.

Nach dem Willen von 97,85 Prozent der gültig abgegebenen Stimmen wird Drillisch nun eine Kapitalerhöhung durchführen. Laut der Pressemeldung zur Abstimmung wird das eingetragene Grundkapital der Gesellschaft von 70.209.499,80 Euro auf 188.941.113,90 Euro erhöht. "Die mittelbare und unmittelbare Beteiligung von United Internet an Drillisch von derzeit cirka 30,95 Prozent wird in diesem Zuge auf insgesamt ca. 73,11 Prozent steigen", heißt es weiter. Die Aktionäre sprachen sich damit auch für das Angebot ab, das United Internet bereits im Mai unterbreitet hatte und eine Zahlung von 50 Euro je Aktie vorsah.

Das Smartphone der Zukunft

Aktien im Plus

Als Reaktion auf die nun bevorstehende Übernahme haben die Aktien der beiden Unternehmen zugelegt. Die Kursgewinne verdoppelten sich heute zeitweise und notieren 3,3 beziehungsweise 2,1 Prozent im Plus, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.

Neue "vierte Kraft"

United-Internet-Chef Ralph Dommermuth hatte bereits verkündet, mit dem Zusammenschluss von Drillisch und der Mobilsparte seines Unternehmens wieder eine vierte Kraft im deutschen Markt neben der Deutschen Telekom, Vodafone und Telefonica etablieren zu wollen.

Für die Kunden könnte der neue Eigner einen interessanten Effekt mitbringen. Aktuell verwalten 1&1 und Drillisch gemeinsam rund zwölf Millionen Mobilfunkverträge. Im Jahr 2016 machte das immerhin einen Umsatz von zusammen knapp über 3,2 Milliarden Euro aus.

United Internet verspricht sich nun noch einmal ein "erhebliches Wachstums- und Synergiepotenzial" und dürfte dafür einige interessante Angebote in Planung haben, um weitere Neukunden zu akquirieren.

Siehe auch: Nächste Milliarden-Übernahme im deutschen Telekom-Markt läuft an

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