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Erstmals mehr Einnahmen durch 365-Abos als mit klassischem Office

Microsofts neue Devise "Cloud first" hat sich ausgezeichnet bewährt. Nun vermeldet der Konzern, dass er zum ersten Mal überhaupt mehr Einnahmen durch das Abo-Modell von Office 365 als durch den klassischen Programm-Verkauf verbuchen konnte.
Microsoft
21.07.2017  20:38 Uhr
Wie bereits berichtet kann sich das Redmonder Unternehmen wieder über einen satten Ansprung der Gewinne freuen. Vor allem Azure und Cloud-Angebote wie Office 365 tragen zu dem Erfolg bei. Laut Microsofts Finanzchefin Amy Hood ist besonders das Geschäft mit den Office-365-Abos ein Grund zur Freude, denn mit dem Abo-Modell beweist das Unternehmen, wie gut es derzeit den Bedarf der Kunden und die Cloud-first-Strategie zusammenbringt (via Axios).
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Start vor sechs Jahren

Microsoft hatte Office 365 mit den verschiedenen Angeboten für Endkunden, Education und Unternehmen bereits vor sechs Jahren gestartet. Jetzt überholt das 365-Modell den klassischen Vertrieb von Software als einmalige Ausgabe. Office 365 soll bereits mehr als 100 Millionen Nutzer weltweit haben. Genaue Zahlen gibt es derzeit allerdings nicht.

Klar wohin die Reise geht

Dafür wurde bei der Bekanntgabe der Quartalszahlen über das Plus gesprochen: Der Umsatz für Office 365 für Unternehmen stieg um 43 Prozent und Office 365 für Endkunden um 13 Prozent. Das traditionelle Lizenz-Geschäft mit den Office-Programmen ist dabei noch längst nicht tot.

Dennoch dürfte spätestens jetzt klar sein, wohin die Reise geht. Erst vor kurzem hatte der Konzern seine beiden neuen Enterprise-Angebote Microsoft 365 E3 und Microsoft 365 E5 vorgestellt. Die Abo-Pläne kombinieren Office 365 Enterprise mit Windows 10 Enterprise.

Der Zuwachs ist ein wichtiges Signal, da Microsoft gerade eine neue Runde in der Umstrukturierung des Unternehmens gemacht hat. Der Konzern zeigt, dass die Fähigkeit in dem Software-Segment zu wachsen da sind, auch wenn der PC-Markt an sich stagniert. Microsoft hat insgesamt im zurückliegenden vierten Quartal seinen Gewinn auf 6,51 Milliarden US-Dollar von zuvor 3,12 Milliarden US-Dollar im Vergleichszeitraum des Vorjahres verdoppelt.

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