United Internet gibt Gebot für Drillisch-Übernahme ab

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[o1] iPeople am 28.05. 14:25
+1 -3
Von einer vierzen Kraft neben Telekom, Vodafone und Telefonica kann kaum eine rede sein, denn schliesslich mietet sich Drillich nur ein und schafft selber keine Kapazitäten bzw Infrastruktur.
[re:1] Alfred J Kwack am 28.05. 17:23
+6 -1
@iPeople: Das muß doch kein Nachteil sein, warum alle Mobilfunkzellen doppelt und dreifach bauen?? Es wäre von Anfang an Sinnvoll gewesen wenn der Staat den Netzaufbau getrennt vom Betrieb vergeben hätte, so das alle Provider darauf zugreifen können. Gleiches gillt für Stromnetz, Schienennetz, Festnetz, usw.
[re:1] x81Reaper am 28.05. 18:29
+5 -2
@Alfred J Kwack: genau das selbe hätte ich schon vor ein paar Monaten geschrieben und wurde mit negativen Kommentaren überhäuft.bin immernoch der Meinung das der Staat für die Infrastruktur zuständig zu sein hat
[re:1] Alfred J Kwack am 28.05. 18:31
+ -5
@x81Reaper: Warum der Staat? Der Staat muß nur entsprechende regel vorgeben wie zB Ausbaustufen, Geschwindigkeiten, Preisrahmen usw usw.
[re:1] Cheeses am 28.05. 21:29
+1 -
@Alfred J Kwack: Weil der Staat es besser auf die Reihe bekommen hätte und wir als Kunden nicht so verarscht werden würden. Die Kosten für den Netzausbau werden ja immer wieder als Ausrede für die überzogenen Tarifpreise hier in Deutschland vorgeschoben. Was macht es für einen Sinn 3 Netze parallel aufzubauen? Wir haben doch auch nicht zig verschiedene Straßen nebeneinander für jeden einzelnen Autohersteller oder für jeden einzelnen Energieversorger jeweils einzelne Stromtrassen.
[re:2] floerido am 28.05. 22:34
+1 -1
@Cheeses: Wenn ich mir die Straßenqualität so ansehe, dann würden wir vermutlich noch bei 2G rumhängen bei einem staatlichen Mobilfunknetz. Wenn es keinen Wettbewerb gibt, dann werden Innovation zurück gehalten. Der Staat würde für die Grundversorgung sorgen und mehr wäre gegenüber dem Steuerzahler nicht zu rechtfertigen.
Thema Leverkusener Brücke, obwohl es abzusehen war, dass der LKW-Verkehr immer stärker wird, hat man den Ausbau verschlafen. Man hat einfach weitere Fahrbahnen auf die bestehende Brücke gesetzt und jetzt ist die Brücke hin, weil sie nicht für die Belastungen ausgelegt war. Das schlimme ist, so sieht es bei vielen Autobahnbrücken aus.
[re:3] Cheeses am 28.05. 22:43
+ -1
@floerido: Im internationalen Vergleich oder auch gerade im Vergleich mit unseren Nachbarn dürfen wir deutsche uns wirklich nicht über unsere Straßen beschweren. Im Gegensatz zu den Straßen in Frankreich, Italien oder auch den USA haben wir hier den reinsten Luxus auf dem Boden liegen. Natürlich gibt es Problemstellen, aber allgemein sind unsere Straßen wirklich in einem guten Zustand. Jedenfalls kann ich mich hier in Baden-Württemberg nicht beschweren.
[re:4] AndyB1 am 29.05. 02:15
+1 -
@Alfred J Kwack: setzen sechs, IMMER wenn der Staat etwas vorgab,wurden Lücken gefunden um NICHTs zu tun. Fakt ist aber das dem Steuerzahler das netz eigentlich gehört. Wir zahlen Grundgebgühren für den Ausbau der nicht passiert,und das schon über 20 jahre lang,meine frage ist,was ist mit dem Geld passiert ? Und diese Frage betrifft unsere Komplette Infrastruktur !!! Eigentlich frage ich mich wieso *angebliche* Politker vorschläge unterbreiten um Autobahnen zu Privatisieren,die gehören eigentlich dem Volk,und keinem 5t klässler der nun politsch was machen möchte.
[re:5] floerido am 29.05. 12:22
+ -
@Cheeses: Also ein Bundesland mit starker Automobillobby, wenn der Grünen Ministerpräsident schon den Diesel fördern möchte, dann siehst du wer die Fäden in der Hand hat.

Schaue dir mal NRW an. Spurrillen durch LKW auf der BAB schon nach wenigen Monaten, Tempolimit wegen Straßenschäden usw..

Und Frankreich ist doch ein gutes Beispiel für Privatisierung. Bist du da schon auf den privaten Autobahnen gefahren? Die haben eine super Qualität.
[re:6] Cheeses am 29.05. 15:07
+1 -
@floerido: Wie gesagt, kann nur für BW sprechen. In NRW war ich noch nie.
Und gerade Frankreich halte ich für ein abschreckendes Beispiel für die Privatisierung. Die Abschnitte sind nicht überall das gelbe vom Ei, gerade im Süden. Dazu kommen die teils extremen Preisschwankungen pro Streckenabschnitt und die ewig langen Staus vor diesen bescheuerten Mautbuden. Auf die Franzosen bin ich wirklich nicht neidisch. Auch die neu privatisierten Abschnitte auf der A5 hier in BW sind nicht gerade schön zu befahren. Schrecklicher Belag. Aber das hat ja jetzt auch nichts mehr mit Mobilfunk zu tun...
[re:2] iPeople am 29.05. 13:27
+ -
@Alfred J Kwack: Und am Zustand unserer Straßen, Schulen und anderer staatlich verwalteter Infrastruktur können wir sehen, wo das hingeführt hätte.
[re:3] Vanilo am 29.05. 14:09
+1 -
@Alfred J Kwack: Das Schienennetz gehört dem Staat, die Deutsche Bahn hat nur die Züge und muss Miete oder was auch immer zahlen.
Das Schienennetz gehört nicht der deutschen Bahn.
Und das hätte man bei Mobilfunk, Telefon und Internet auch machen müssen.
[re:2] Goodplayer am 28.05. 21:32
+1 -
@iPeople: Momentan benutzen sie die Infrastruktur von O2 (und zahlen auch für den Ausbau mit), allerdings wurde damals soweit ich weiß vereinbart, dass Drillisch auch eigene Infrastruktur verwenden darf (und sie dann "nur" die Mobilfunkantennen nutzen). Es wird nun vermutet, dass 1&1 diese Infrastruktur mit Hilfe des gekauften Glasfasernetzes von Versatel aufbauen möchte, was Sinn ergeben würde.

Des Weiteren hat sich der Chef von 1&1 in Interviews auch immer beschwert, dass Vodafone das LTE-Netz nicht für Reseller freigeben will (1&1 bietet neben dem O2- ja auch das Vodafone-Netz an). Hier wird vermutet, dass 1&1 mit dem Kauf von Drillisch auch Druck auf Vodafone machen möchte, damit die auch ihr LTE-Netz öffnen (zumindest für 1&1). Könnte also durchaus interessant werden.
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