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Raspberry Pi Foundation fusioniert mit Programmierclub CoderDojo

Von Markus Kasanmascheff am 26.05.2017 14:34 Uhr
Die durch beide Organisationen betreuten Programmier-Clubs für Kinder und Jugendliche arbeiten künftig unter einem Dach. Die seit 2011 existierende CoderDojo-Stiftung betreibt aktuell 1.250 derartige Clubs in 69 Ländern. Durch die Fusion mit der Raspberry Pi Foundation soll diese Zahl bis 2020 auf 5.000 CoderDojos anwachsen.

Bereits 2015 hatte sich die Raspberry Pi Foundation mit dem Code Club aus Großbritannien zusammengetan. Mit weltweit 10.000 Code Clubs und ungefähr 100.000 teilnehmenden Kindern und Jugendlichen ist dieser sogar noch breiter aufgestellt als CoderDojo. Im Zentrum der Programmier-Projekte steht meist der nur 35 Euro teure Einplatinencomputer Raspberry Pi.

Von dem seit fünf Jahren existierenden Kleinst-PC wurden bislang mehr als zwölf Millionen Geräte verkauft. Die aktuell erhältliche dritte Version erfreut sich dank vieler technischer Neuerungen und der Unterstützung durch Google und anderer IT-Konzerne auch bei erwachsenen Hobby-Bastlern großer Beliebtheit. Der mit einer ARM Cortex-A53 CPU und 1 GB Ram ausgestattete Kleinst-Rechner ist dank seiner zahlreichen Anschlüsse vielseitig einsetzbar.

Raspberry Pi als Media-Server für das heimische Netzwerk

Raspberry Pi - Betriebssysteme und Alternativen

Auch was das Betriebssystem betrifft, ist der Raspberry Pi eine tolle Spielwiese. Es gibt eine Reihe von Open-Source Betriebssystemen auf Unix Basis und Microsoft bietet mit Windows 10 IoT Core eine abgespeckte Version von Windows an. Zum Einsatz kommt aber meist das auf der Linux-Distribution Debian basierende Raspian, insbesondere in den von der Raspberry Pi Foundation betreuten Programmierclubs.

Einen Raspberry PI 4 wird es nach Aussagen des Miterfinders Eben Upon vorerst nicht so schnell geben, auch wenn viele Fans etwa auf eine Neuauflage mit mehr RAM drängen. Die Macher des Mini-PCs wollen aber beim Preis und der Boardgröße keine Kompromisse machen und sich auf die Optimierung der bestehenden Software konzentrieren.

Dafür wird die Auswahl an Betriebssystemen aber auch immer größer. Erst letzten Monat wurde z.b. Open-Elec in der Version 8.0 freigeschaltet, auch Android Things und selbst Windows ist bereits verfügbar.

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