Wie beim Schmetterling: Extrem hochauflösender Farbdruck ohne Tinte

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[o1] bLu3t0oth am 11.05. 11:49
+3 -1
Mit Germanium... wird nie was für die Masse werden..
[re:1] skyjagger am 11.05. 15:37
+ -2
@bLu3t0oth: Erklärung ?
[re:1] bLu3t0oth am 11.05. 15:40
+ -4
@skyjagger: "Germanium ist weit verbreitet, kommt aber nur in sehr geringen Konzentrationen vor;"
..
"Laut USGS lag die Jahresproduktion 2014 bei geschätzten 165 t, davon 120 t in China"
..
"Der Preis für 1 kg Germanium betrug 2014 ca. 1.900 USD"
..
wieviel wiegt noch gleich son Stapel Papier und wieviel wird so normaler Weise gebraucht?

Das hättest du dir auch selbst beantworten können..
[re:1] skyjagger am 11.05. 15:42
+2 -1
@bLu3t0oth: Das íst nicht wirklich eine Erklärung. Denn nirgendwo steht wieviel Germanium dafür verwendet werden muss. Und evtl gibt es ja für die "entfernten" Partikel ein Recycling. Erstmal die genaue Technik kennen und dann könnte man was über das Thema Effizienz sagen.
[re:1] bLu3t0oth am 11.05. 15:45
+ -1
@skyjagger: Ja nee is klar^^
165t weltweit ist nun wirklich nicht viel und wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlich mit einem sehr hohen Anteil in der IT-Industrie verbraucht werden... selbst wenn dann noch 35t nur dafür übrig bleiben würden, wäre das nur ein sehr kläglicher Anfang für eine ensprechende "Papier"-Nachfrage(Ja, auch bei minimalem Verbrauch pro Blatt).
[re:2] Andy2019 am 12.05. 09:31
+ -
@bLu3t0oth:
Ja nee is klar°°
Aussagen zu treffen ohne wirklich alle relevanten Informationen zu haben.

Nur mit der Information wie viel vom Germanium wirklich benötigt wird, kann eine Aussage wie von dir getroffen werden. Alles andere sind Thesen und Vermutungen nicht mehr.
[re:3] bLu3t0oth am 12.05. 12:01
+ -
@Andy2019: Mir ist schon klar, dass die Menge Germanium minimal sein wird, aber der Faktor an benötigten Blättern(oder von mir aus auch die Fläche) ist halt brachial!
[re:2] ckahle am 11.05. 16:58
+2 -
@bLu3t0oth: Vor nicht allzulanger Zeit wurden Fetzen extrem dünner Gold-Folie als Glitzer in Likör getan, wo es dann sicherlich nirgends mehr sinnvoll genutzt wurde...
[re:1] Stewie am 11.05. 21:46
+ -2
@ckahle: Ähm.. WAS??? Deine Nachricht kann ich jetzt überhaupt nicht nachvollziehen.. geschweige denn einen Sinn darin erkennen!?
[re:2] bLu3t0oth am 12.05. 08:54
+ -1
@ckahle: Der Zusammenhang erschließt sich mir nicht, zumal auch diese Germaniumblätter ja nur Einwegware wären...
Nichtsdestotrotz mal ein kleiner Größenvergleich:
m Jahr 2015 betrug die weltweite Goldförderung 3100 Tonnen (2014: 2990 Tonnen)
-> Germanium 165 Tonnen/Jahr
[re:3] Roehre am 12.05. 09:55
+1 -
@bLu3t0oth: Die Blätter bestehen ja nicht aus Germanium, sondern wurden damit hauchdünn beschichtet.
Bis zur Massenfertigung wird sich sicher ein anderes Beschichtungsmaterial mit ähnlichen Eigenschaften finden.
[re:1] bLu3t0oth am 12.05. 12:02
+ -
@Roehre: Wenn es so kommt, dann bezweifle ich das auch nicht.. mit Germanium eben schon.
[re:2] Aerith am 11.05. 15:42
+ -
@bLu3t0oth: Dachte ich mir auch gerade so. :D
[o2] LoD14 am 11.05. 11:59
+3 -1
Die Tinte ist billig. Aber das Papier...
[re:1] M. Rhein am 11.05. 18:54
+ -
@LoD14: Wo kaufste das denn ? Gibts doch schon fürn apfel und nen ei ;-)
[re:1] Greengoose am 12.05. 09:01
+1 -
@M. Rhein: hab gerade versucht im shop apfel und ei gegen papier einzutauschen. der verkäufer hat ganz schnell zum telefon gegriffen :D :D :D
[o3] bear7 am 11.05. 12:03
"eine Kunststoff-Folie, deren Oberfläche aus tausenden mikroskopischen Erhebungen besteht, deren Abstände sich im Nanometer-Bereich bewegen. Über diese wird ein hauchdünner Germanium-Layer gezogen"

Na endlich wirds Günstig :)
[re:1] Zumsl am 11.05. 12:13
+3 -
@bear7: Der primäre Anwendungszweck wird sicher nicht das Ausdrucken und Abheften von Emails sein...
[re:1] Tical2k am 11.05. 12:27
+7 -
@Zumsl: Na ja, der Aufhänger im ersten Absatz ist nun mal der Preis für Tinte und andere Verbrauchsmaterialien, der damit wegfällt.
Allerdings sind Germanium Preise eben auch nicht so günstig, weshalb das ein schwieriges "Argument" darstellt.
[re:1] happy_dogshit am 11.05. 12:45
+1 -
@Tical2k: "Der aktuelle Preis für Germanium (Germanium HG, unverzollt) auf dem Weltmarkt beträgt 1.868,30 Euro pro Kilogramm." Geht doch finde ich :P
[re:1] Finsternis am 11.05. 12:52
+3 -
@happy_dogshit: Die epson farbe bei mediamarkt kam doch auf ca 8000€ pro liter da sind 1868€ doch super günstig^^
[re:2] sky-yoshi am 11.05. 12:57
+ -
@happy_dogshit: Geht doch, der Liter HP 953 Tinte kostet ~1548€ :D
[re:3] Brassel am 11.05. 13:36
+1 -
@sky-yoshi: @Finsternis:
Der Vergleich hinkt, bzw. passt nicht.
Wieviel Papierseiten kann ich mit einem Liter Tinte bedrucken ?
Für wieviel Blatt Papier reicht 1 Kg Germanium ?
Dann weiß ich wieviel Blatt Papier ich jeweils als Ergebnis habe.
Das ins Verhältnis setzen und dann kann man vergleichen.
[re:4] bear7 am 11.05. 14:27
+ -
@Brassel: das ist weniger das problem... ich geh mal davon aus, dass man für ne komplett bedruckte A4 Seite (text) vermutlich mehr Tinte braucht als man für das (oben genannte Beispiel) Germanium braucht (das wird ja nur hauch dünn aufgetragen, tinte zieht da schon mehr ein <- selbst bei Buchstaben statt Vollflächig)

Die Frage ist der "Rohgewinn" <- denn HP, Epson & Co. verkaufen die Tinte ja mit einem Gewinn von mehreren 1000%, oder umgekehrt gesprochen, die eigentliche Tine ist keine 10€ Wert (im Literpreis) <- und da kommt Germanium nicht ran :P
[re:2] bear7 am 11.05. 12:34
+ -
@Zumsl: Die primäre Aussage meinerseits war natürlich reiner Humor...
[re:1] Zumsl am 11.05. 14:12
+1 -
@bear7: Man ist halt so hochreinen Stoff gar nicht mehr gewöhnt ;)
[o4] Brassel am 11.05. 12:28
+4 -3
Die Druckerhersteller / Tintenhersteller werden den Erfolg dieses Verfahrens wohl zu verhindern wissen.
Denn wer wird schon seine eigne Gelddruckmaschine abschalten !
[re:1] GRADY am 11.05. 13:09
+ -6
@Brassel:
Endlich wieder einer der in der Verschwörungssuppe rührt...
[re:1] Brassel am 11.05. 13:31
+1 -
@GRADY: Warum Verschwörungsgruppe ?
Die Hersteller verdienen mit den Druckern für den Massenmarkt nicht viel. Die Marge ist einfach zu klein.
Deshalb gibt es doch alle Nase lang ein neues Verfahren um Nachfüllpatronen in den eigenen Druckern zu verhindern bzw. zu erschweren. Also ist der Kunde gezwungen die Tinte beim Druckerhersteller zu kaufen. Und diese ist nunmal erheblich teurer als "freie" Tinte.
Mit dem im Artikel beschriebenen Verfahren würde der Tintenmarkt sozusagen austrocknen (schönes Wortspiel).
[re:2] Zumsl am 11.05. 14:05
+2 -1
@GRADY: Kennst du nicht die Geheimtintler-Loge? Warum, meinst du wohl, wurde der Bleistift seit Erfindung des Druckbleistifts nicht mehr weiterentwickelt?! Siehste, eben, das beweist doch alles! :D
[o5] LastFrontier am 11.05. 13:21
+ -
Ich wiess ja nicht warum sich dieses Gerücht hält, dass Tinte irre teuer wäre.
Das stimmt nur für die Produkte von Druckerherstellern.
Es gibt aber mittlerweile qualitativ hochwertige Tinte die denen derHersteller in nichts nachsteht. Und die Patrone kostet im Schnitt 1.- €.
Erstaunlich, dass ausgerechnet ein Fachportal mehr oder weniger so tut, als gäbe es keine Alternative.

Mal hier reinschauen und schlau machen: https://tintenzeile.de/customer/account/login/

Mein Jahresbedarf an Druckerpatronen kostet gerade mal ca. 40 .-€
[re:1] MancusNemo am 11.05. 13:37
+ -
@LastFrontier: Soll ich lachen oder weinen, die meisten Drucker prüfen ob es Originalpatronen sind und wenn nicht wird der Dienst verweigert. Bei ganz bösen Geräten wird sogar das ganze Gerät still gelegt und man kann nie wieder Drucken somit kann man das Gerät dann wegwerfen.
[re:1] LastFrontier am 11.05. 14:53
+ -
@MancusNemo: Ich habe seit Jahren Canon-Drucker und funzt bestens. Aktuell verwende ich einen MG 5350. Und nutze nur Fremdanbieter (siehe obigen Link).
Die Patronen sind bereits gechipt und machen null Probleme.
[re:2] serra.avatar am 11.05. 15:52
+ -
@MancusNemo: und die chips sind längst geknackt ... deswegen ändewrn die Hersteller ja auch mit jedem neuen Gerät wieder die Patrone, da die alten bereits geknackt sind, nützt nur nie lange was, dann sind die neuen auch geknackt!

Also versuchen die Hersteller dich mit Horrormärchen von schlechter Drittherstellertinte abzuhalten ... wie man sieht mit Erfolg.
[re:1] MancusNemo am 11.05. 17:55
+ -
@serra.avatar: ok, dann komm vorbei und schau dir die versauten Drucker an von Drittherstellern. Darfst gerne versuchen zu reparieren.
[re:2] Breaker am 11.05. 13:52
+1 -
@LastFrontier: Ich hab jetzt mal spasseshalber irgendeine Tinte von da genommen, es wurde eine magentarote Brother-XL-Patrone mit 14 ml Inhalt für 3,99€.
Somit kommt der Literpreis auf 285 Euro.
Wenn das nicht irre teuer für ein bisschen eingefärbtes Wasser ist, was ist dann teuer?
Sicherlich, die wenigsten werden vermutlich in der Lebensspanne eines Druckers einen Liter verbrauchen. Dennoch ist der Preis, bezogen auf die Herstellungskosten, definitiv total überzogen, und das sowohl bei Drittherstellern als auch erst recht bei Originalpatronen, das wirst wohl auch du zugeben, oder?
Mal abgesehen von den Einwürfen, die MancusNemo noch angebracht hat.
[re:1] Zumsl am 11.05. 14:11
+1 -
@Breaker: Wir haben hier zwei Brother Professional Series für A3-Druck. Laufen völlig problemlos mit Patronen, die im 20*XL-Pack keine 30,-€ kosten. Original käme die gleiche Menge auf rund 400,- €.
[re:2] LastFrontier am 11.05. 14:57
+ -
@Breaker: Die ÖPreise sind natürlich auch abhängig davon, wie verbreitet dasDruckermodell ist. Und bei allem Respekt: Einen Tintenspritzer von Brother würde ich mir nuiemals zulegen. Canon, Epson oder HP.
Kannst natürlich auch beim Hersteller Brother die Originalpatronen für 10.-€ das Stück kaufen. Oder den Satz für 60.-€ ?
Wenn ich einen Tintenspritzer kaufe, schaue ich auch immer auch wo ich entsprechend günstige Patronen dazu bekomme.
Die allermeisten kaufen sich aber einen möglichst billigen Drucker und schreien dann bei den Tintenpreisen.
Erst denken, dann kaufen.
[re:1] MancusNemo am 11.05. 18:00
+ -
@LastFrontier: Wenn du aber im Geschäft fragst, welche Patronen die billigsten sind um dann den passenden Drucker zu kriegen gibts keinen Auskunft. Viel Spaß beim Suchen und finden. Genau was ich hasse!
[re:1] LastFrontier am 11.05. 23:21
+ -1
@MancusNemo: Hey Baby - du weisst schon zu was man das Internet gebrauchen kann?
Google ist dein Freund (musst nur lernen die Spreu vom Weizen zu trennen).
Ich bin jetzt seit über 30 jahren in der IT und habe alle Enrtwicklungen von anfang an mitgemacht.
Mein Fazit: Je mehr uns die Technologie abnimmt, um so dümmer werden die Leute.
Eigenständiges Denken und daraus die richtigen Schlussfolgerungen zu ziehen ist für die Masse immer unmöglicher. Weil die Masse einfach nur ein träger und ungebildeter Haufen ist. Und jeder Pimpelhuber sowieso alles besser weiss.
Follower und Likes interesseirene mich einen feuchten Dreck. Sie zeigen nur auf, wieviele Deppen es tatsächlich gibt.
Generation Kevin und Chantal + Rtl und Konsorten zeigen ganz klar auf wie unsere Gesellschaft tickt.
[re:3] serra.avatar am 11.05. 15:53
+1 -1
@Breaker: mmmh mein Porsche hat auch ne minimalen Materialwert und wird trotzdem extrem teuer verkauft ... Abzocker allessamt!
[re:1] Mowolf am 11.05. 16:14
+4 -
@serra.avatar: Dein Porsche verleiht dir aber auch ggf. bei diverser Klientel einen höheren Status und Ansehen oder hat ggf. einen identitätstiftenden Zweck. Das aber jemand in deinen Drucker guckt und sagt: "Krass, du benutzt Originalpatronen? Ich dachte du wärst so'n Billigtintenheini, aber jetzt habe ich eine hohe Meinung von dir, hier ist eine Einladung zur Dinnerparty am Samstag" ist wohl eher unwahrscheinlich. Auch ist Tinte einfach Tinte, wohingegen dein Porsche vermutlich tatsächlich schneller ist als der gemeine Golf, selbst wenn das P/L-Verhältnis nicht exakt skaliert.
[o7] Zonediver am 11.05. 18:06
+1 -
Zeit wird's, dass man dieser "Tinten-Maffia" das Handwerk legt...
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