Frohe Ostern: Wie die Easter Eggs in die Softwarewelt kamen

Von Nadine Juliana Dressler am 16.04.2017 13:32 Uhr
Easter Eggs kann man im Gegenteil zu den bemalten Ostereiern, die in un­se­ren Breitengraden an diesem Wochenende zu finden sind, das ganze Jahr über suchen. Wir haben uns einmal die Geschichte der Easter Eggs an­ge­schaut und ein paar von ihnen für euch zusammengestellt. Frohe Ostern!

In der Welt der Computer und Konsolen wurde das erste Easter Egg 1979, also bereits vor fast 40 Jahren eingeführt. Der damalige Atari-Entwickler Warren Robinett gilt als Vater der Easter Eggs, denn er versteckte als Erster etwas in Programmcode. Der Hintergrund dabei war gar nicht so lustig, wie wir uns heute Easter Eggs vorstellen: In der Branche war es damals nicht üblich, die Entwickler als eigentliche Köpfe hinter der Software oder als Macher von Spielen zu nennen. Robinett widersetzte sich der üblichen Vorgehensweise und signierte das Atari-Spiel Adventure gut versteckt mit dem Hinweis "Created by Warren Robinett". Erst lange nach dem Launch der Spiels entdeckte dann ein junger Spieler die Credits.

Flipper, Cortana, Tardis

Heute versteht man unter Easter Egg zwar viel mehr eine versteckte, kurzweilige Funktion oder einen Scherz des Entwicklers und zwar in alleinstehenden Anwendungen ebenso wie im Web. Es gibt aber auch noch immer Easter Eggs, die die Namen der Ersteller verraten oder wie im Fall von Mozilla eine ganze Geschichte über die Entstehung von Firefox erzählen (dazu tippt man about:mozilla in die Adressbar des Browsers). Bei GTA findet man dagegen ein recht aufwendiges Easter Egg:

Big Foot vs. Teen-Wolf: Aufwendiges Easter-Egg in GTA 5 entdeckt

Weitere prominente Beispiele für spaßige Easter Eggs


In diesem Sinne: Frohe Ostern und ein schönes verlängertes Wochenende!
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