DVB-T2-Start stört Veranstaltungen: In Hamburg fallen Mikrofone aus

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[o1] LoD14 am 13.04. 14:41
DVB-T2 ist einfach nur Müll. Eigentlich gar nicht dumm von der Telekom, ein Entertain "Light" zu bringen, wo einem nicht HD für 6€ im Monat aufgezwungen wird, sondern wo man "nur" 3€ für SD bezahlt, was eigentlich kostenlos sein sollte. Ich hoffe inständig, das DVB-T2 eine Totgeburt wird. Aber so aggressiv wie der Quatsch vermarktet wurde mit "Ihr TV Bild ist weg" was in allen Medien (Sat, Kabel, Zeitschriften) propagiert wurde, sind garantiert viele nicht technik affine drauf reingefallen. (Ja, ich wurde vorletzte Woche von meiner Mutter 2x angerufen "Hab ich hab nächster Woche kein TV mehr?", weil sie ständig im TV hörte "Ab dann und dann ist ihr Bild weg"). Aber generell eine Frechheit von den Privaten einem HD aufzuzwingen, dafür Geld zu verlangen, dass sie dann noch Geld über Werbung damit zu verdienen.
[re:1] Alfred J Kwack am 13.04. 14:57
+8 -4
@LoD14: Warum zwingen die Privaten was auf? Niemand muß den Müll ansehen.
[re:1] Amiland2002 am 13.04. 18:46
+3 -
@Alfred J Kwack: Stimmt eigentlich kann es dann ab 2022 nur besser werden, da ich DVBS habe, trifft es mich ja dann ab da.

D.h. dann hab ich nur noch Öffentlich Rechtlichen, die ich so gut wie nicht sehe,
dann hab ich mehr Zeit für Blue Ray, Alternative zu Privat Sender wäre ab und zu mal Netflix, weil Walking Dead und Co auf Privat Sendern ewig zu warten nervt und dann als Werbung.

Dann sehe ich so Serien über BD, oder Netflix.
Wozu brauch ich tausende Sender, meine Antenne muß ich dann nicht wegwerfen hab BBC, und ITV da läuft besseres Tv und Free gegenüber den Privaten.

Dachte auch erst als ich hörte 2022 Sat Tv nur noch HD+ für Privaten OMG,
aber warum ich sehe seit ca.5 Jahren fast nur noch Dmax, wenn der dann mit weg ist Shit Happens.

Ich war letztens im Laden und sah mir nen neuen OLED TV an (4K), ich frage können Sie mal auf Private Sender umschalten(SD), statt WDR HD, weil das HD Bild war schon echt mies. Der Verkäufer fand keinen SD Kanal.

Dann brauch ich mich nicht ärgern wenn ich einen neuen TV hab und das miese Bild in SD, oder HD+,

Blue Ray rein, ohne Werbung Tv sehen, besser als das zusammengeschnittene Propaganda ÖR/Privaten HD+ Programm, aus Werbung und GEZ finanziert.
[re:2] andi1983 am 14.04. 09:58
+ -
@Alfred J Kwack: Niemand muss es sehen, dass stimmt. Aber durch die Werbung und die Aufpreise von Markenartikeln und Co. zahlt es jeder trotzdem mit.

Und von daher muss der Übertragungsweg für Private auch für den Endverbraucher kostenlos sein!
[re:2] Blubbsert am 13.04. 15:11
+ -
@LoD14: Müll selbst ist es ja nicht. Das Problem ist eher der Umgang damit in DE.
Einmal das was du schreibst & dann noch was einige Sender an den Tagen vor der Umstellung gemacht haben. Bzw war es nur ein Sender, der damit extrem genervt hat. Es war der Hessische Rundfunk. Die haben ca 48 Stunden vor der Umstellung von DVB-T auf DVB-T2 eine Laufschrift laufen lassen. Ohne Unterbrechung. Ja, auch wenn Namen oder so eingeblendet wurden.
Es war einfach nur störend.

Und die RTL Sender können sich derzeit wohl nicht so ganz entscheiden, ob sie nun verschlüsselt sind oder nicht. Mal kann man sie schauen, mal geht es nicht.
[re:3] Kiebitz am 13.04. 15:25
+1 -5
@LoD14: DVBT-2 ist kein Müll. Es ist freie (oder kapitalistische?) Markwirtschaft >:->
[re:1] MichaelK am 13.04. 18:55
+3 -2
@Kiebitz: Frei ganz sicher nicht, da die Einführung von DVB-T2 von den öffentlich rechtlichen Programmen (áka GEZ-Zahler) erst ins Spiel gebracht wurde. Da ist man mit Satelit, Kabel und Internet als verbreitungsweg einfach nicht zufrieden..... Die Privaten hat man dann in form von freenet TV ins Boot gehohlt, um nicht gleich von vorn herein gescheitert zu sein (statt 100% nur 99% scheiter quote ;-) )
[re:1] Kiebitz am 15.04. 14:59
+ -
@MichaelK: Du hast es nicht ganz begriffen was ich meinte. Ich schrieb nix davon, dass das Sytem DVBT-2 frei sei im Sinne von kostenfrei.

Mein "frei" bezog sich auf die kapitalistische Marktwirtschaft, die ein solches Vorgehen ermöglicht: Altes kostenfreies DVB-T weg, dafür neues DVB-T2 überwiegend kostenpflichtig UND mit neuer nicht immer preiswerten Hardware dafür her! Insofern ist DVB-T2 eben kein Müll, weil es von der Wirtschaft aus gesehen neues Kapital > Geld erzielt! AUßERDEM bitte ich in meinem o.a. Kommentar dies hier zu beachten >:-> User macht eine teuflische Bemerkung!
[o5] monumentum! am 13.04. 19:16
+3 -
Wenn ich bedenke, was für einen bürokratischen Aufstand ich in meiner Zeit als deutscher Funkamateur betreiben musste um gegenüber der damaligen "Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post" bzw. der heutigen Bundesnetzagentur meine Funkanlage und deren Abstrahlverhalten akribisch zu dokumentieren um bloß niemanden damit zu stören und dann nun von diesem Dilettantismus dieser Behörde bei der DVB-T2-Umstellung lesen muss, dann kann ich mich nur wundern, denn diese Störungen hätte selbst ein komplett blinder Beamter der "Bundesnetzagentur" voraussehen müssen, da dort jedem hätte bekannt sein müssen, welche Geräte diesen Frequenzbereich ebenfalls benutzen und somit gestört werden könnten.

Daraus kann man nur schließen, dass die Bundesnetzagentur, wie viele andere deutsche Behörden auch, Leuten denen sie gesetzlich eine Bringeschuld auferlegt hat das Leben nach Belieben schwer macht, sie selbst die ganzen von Herstellern und Funkamateuren angeforderten und von diesen mühsam beigebrachten Informationen aber gar nicht wirklich nutzt um vorhersehbare Störungen abzuwenden, wie es eigentlich ihre Aufgabe wäre.

Von Bürgern groß fordern, aber die eigene Arbeit nicht erledigen scheint bei einigen deutschen Behörden das Motto zu sein. Ich habe damals in meiner Zeit als deutscher Staatsbürger häufiger mit Behördenmitarbeitern darüber diskutieren müssen, dass sie sich bei neuen Vorgängen doch auch mal die von mir schon bei vorherigen Vorgängen eingereichten Unterlagen ansehen sollten, statt, der eigenen Bequemlichkeit wegen, längst vorhandene Unterlagen bei mir immer wieder neu anzufragen und damit meine Lebenszeit zu verschwenden, weil ich mich jedes Mal wieder durch meine Ordner wühlen, mit den zusammengesuchten Unterlagen zum Copyshop rennen und zur Post latschen durfte, nur um Unterlagen beizubringen, die bei einem früheren Vorgang längst bei der Behörde eingereicht worden waren und sich seitdem nicht geändert haben konnten.

Mittlerweile wird bei Behörden und Krankenkassen in Deutschland seit zig Jahren alles was man einreicht eingescannt und alle Mitarbeiter, die mit einem Vorgang betraut sind, sollten mühelos von ihrem PC aus darauf Zugriff haben, sonst bräuchte man den Aufwand des Einscannens eingereichter Unterlagen nämlich nicht zu betreiben. Trotzdem soll man, wenn es nach dem Willen der jeweiligen Behörde geht, die ganzen Dokumente, welche man schon früher eingereicht hat, bei neuen Vorgängen häufig neu fotokopieren und einreichen. Das habe ich schon damals, als ich noch deutscher Staatsbürger war, nicht eingesehen und mir, als es mir zu blöd wurde, Listen geschrieben, was ich schon abgegeben hatte und fortan für jeden Zettel den ich einreichte eine Bestätigung der Abgabe durch die Behörde mit Stempel und Unterschrift verlangt, so das ich, wenn irgendwelche Klagen à la "Wir können ihren Antrag leider nicht bearbeiten, da von ihnen noch folgende Unterlagen fehlen:..." bekam, denen mit Tag und Uhrzeit sagen konnte, an welchem Tag vor wie vielen Jahren sie die Unterlagen schon von mir bekommen und selbst abgezeichnet hatten, dass sie sie bekommen hatten und sich nun gefälligst in Bewegung setzen und meinen Antrag bearbeiten sollten, bevor ich die Angelegenheit einmal mit ihrem Vorgesetzten diskutiere oder gar damit an die Presse gehe. Danach funktionierte die Sache dann für gewöhnlich plötzlich völlig reibungslos.

In meinem heutigen Heimatland stehen im Amt viel weniger Computer und die Beamten schleppen häufiger mal einen dicken Aktenordner an statt auf ihrem Rechner mit der Maus "Schaltflächensuchen" zu spielen. Trotzdem kriegen es die Behörden hier im Gegensatz zu den deutschen Behörden geregelt, jene Unterlagen, die ich schon einmal abgegeben habe, kein zweites Mal anzufordern (Möglicherweise liegt das daran, dass die Behördenmitarbeiter hierzulande nicht sinnlos dicke und schwere Aktenordner mit zehn Kopien desselben Dokuments schleppen wollen, da sie eben nicht alles im Computer nachsehen können wie die deutschen Behörden und das Zeug selbst aus dem Aktenarchiv heraussuchen und zum Arbeitsplatz schleppen müssen.). Das sollte eigentlich auch im Interesse der deutschen Behörden sein, denn dieselben Unterlagen ständig neu anzufordern, einzuscannen und in das Computersystem einzuarbeiten in dem sie längst vorhanden sind, verschwendet nicht nur die Lebenszeit der Bürger, welche diese Unterlagen immer wieder zusammensuchen müssen, sondern auch die Arbeitszeit der Behördenmitarbeiter und somit das Geld aller Steuerzahler.

In meiner heutigen Heimat funken die meisten Leute übrigens einfach ohne Amateurfunk-Lizenz auf den Amateurfunkbändern und die lokalen Behörden waren richtig verwundert als ich dort eine Amateurfunklizenz mit landestypischem Rufzeichen beantragen wollte und mussten erst einmal an höherer Stelle nachfragen, ob es so etwas überhaupt gibt und an wen ich mich wenden muss, um so etwas zu bekommen. Trotzdem habe ich hier noch nie von einer Störung irgendeines Funkdienstes gelesen. Möglicherweise tun die Behörden in meiner Wahlheimat ja tatsächlich ihren Job. In Deutschland scheint da hingegen seit Jahrzehnten einiges im Argen zu liegen.

In diesem Sinne: 73 und 55 mit den deutschen Behörden. ;-)
[o6] AWolf am 14.04. 08:41
+ -
Im stationären Einsatz haben die Funkmikrofone eine Lebenserwartung vom weit mehr als 10 Jahren. Diese Dinger wurden mit Zulassung gekauft und werden oftmals von Einrichtungen genutzt, die sich die Dinger einmal von einem Tontechniker einstellen ließen und jetzt nichts mehr ändern, geschweige denn, sich informieren, welche Änderungen der Frequenzbänder es gibt.
Jetzt verkauft die Netzargentur diese Frequenzen und die neuen Geräte (Handies, aber auch TVBT2) stören die Funkkanäle.
Wenn dann nichts mehr geht, ist der Aufschrei natürlich gro0ß, aber was soll der Nutzer machen?
Alle 5 Jahre die kompletten Funkstrecken tauschen, und wer sagt denn, daß die aktuell empfohlenen Bänder in 5 Jahren noch genutzt werden dürfen?
Bei Bundesbehörden klappt der Neukauf natürlich, aber wie sieht es mit Kirchen, privaten Vereinen und Musikern aus, für die 500 EUR pro Funkstrecke richtig Kohle ist)
... und dann wird noch auch den teuer verkauften neuen Profi- Bändern gestört... (Kopfschüttel)
[o7] tommy1977 am 14.04. 21:01
+ -
HUCH! OH...ÜBERRASCHUNG! Dass das Ding in die Hose geht, und sich Mobilecom Freenet TV...Dingsbums zum Affen macht, war ja abzusehen. DVB-T 1 war schon eine Lachnummer und jetzt wird es nicht besser.
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