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DAB+ taugt nicht für Lokalsender: Lösung händeringend gesucht

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[o1] Zonediver am 18.01. 18:35
+20 -
lol - da hat man eine vernünftige Übertragungstechnik und scheitert letztendlich an "Lizenzkosten". Wenn diese Welt nicht pervers ist...
Ich denke, da könnte CI+ helfen MUAHAHA!
[re:1] MahatmaPech am 18.01. 19:47
+ -
@Zonediver: y not DAB (ohne +)?

können die bei DAB+ nicht die Sendeleistung runterdrehen? Selbst mein früherer D-Link Router mit 22MBit und 802.11b WLAN konnte das schon!
[re:1] Amiland2002 am 18.01. 20:18
+2 -3
@MahatmaPech: Senderleistung reduzieren??

Dann hört man garnix mehr. Die 5C Bundesmix Kanäle gehen ja fast überall,
hab aber da auch noch aussetzter.

Aber 11C krieg ich nur kurzzeitig im Auto.
Die Sendeleistung ist noch zu gering, und muß erhöht werden oder es müssen viel mehr Türme her.

Sender wie FFH und HR3 senden mit biszu 500kw.
Bei Dab+ zwischen 1KW und 10 kw.

Heißt zwar Digital wäre 10km wie 100 KW UKW, aber 500kw UKW gegen 10kw ist fürn A...

Dann sind die Frequenzen doppelt so hoch, d.h. brauchst kleinere Antenne,
kürzere Elemente, was praktisch und nicht so sperrig ist.

Aber die Frequenzen gehen schlechter über hindernisse, Bäume Häuser etc..

Geilste wäre Langwelle in DAB+ gewesen.
2000km Reichweite, die wellen kriechen am Boden entlang und gehn bis in mehrere Länder...

Aber durch die niedrigen Frequenzen extrem Lange Sende Antenne und nochmehr Strom verbrauch....

Dein Wlan geht runter zudrehen, aber wieviel kommt dann an, kannst Dich von schreiben,
wenn du im Kelller bei den paar milli watt noch empfang hast.

Kennt man ja die geringe Reichweite von Wlan.

5G wird in DE auch nix werden dann gleich wie in den USA.

Sirius Satellite Radio.
gps antenne hinterm radio, net sichtbar, und dann 2000 Sender von Norten bis süden überall empfang..

Funktioniert zuhaus ja auch mit Sat antenne Radio hören..

5g wird dann auch Mist,
Wenn die wieder wechseln wird es ein absoluter Flop, hab grad ein DAB+
Autoradio gekauft, höre kein UKW mehr.
[re:1] Cosmic7110 am 18.01. 21:00
+ -
@Amiland2002: Das wär mal was, da wir aber schon Jahrzehnte für DAB Brauchen mache ich mir da keine große Hoffnung, vorher ist das Mobilfunknetz ausreichen ausgebaut und man streamt nur noch xD. Ich hab in beiden Fahrzeugen DAB+ leider läuft auch hier immer mehr Dudelfunkscheiße und ich weiche auf Internetradio oder Spotify aus.
[re:1] Amiland2002 am 18.01. 21:06
+ -2
@Cosmic7110: Inet hast halt wesentlic hmehr auswahl, aber das geht hier null...ich genieße Dab+ weil ukw und Radio FFH Mist, den hier alle hören, weil er ja so toll sein soll, ne danke.
[re:2] Bautz am 19.01. 08:05
+ -
@Zonediver: Dabei ware es doch so schön gewesen, meinen "Heimatsender" überall zu empfangen.

Bzw. z.B. das Berliner Fritz-Radio oder die "neue 107.7" aus Stuttgart ... die meiner Meinung nach besten deutschen Sender. Hier muss man sich mit Antenne Bayern, Bayern 1 & 3, FFH und die Hessischen meist nur "grade so" und nem lokalen Schnulzen-Sender abfinden.
[re:1] MahatmaPech am 19.01. 10:59
+1 -1
@Bautz: iPhone oder Android zur Hand? Dann die App Tune Up besorgen und dort nach deiner 107.7 suchen. Tut!
[re:1] Bautz am 19.01. 13:18
+1 -
@MahatmaPech: Beides nehme ich nicht (mehr) freiwillig in die Finger. Blackberry, Windows oder Featurephone sind meine Optionen.
[re:1] MahatmaPech am 20.01. 22:38
+ -
@Bautz: Sorry, ich meinte TuneIn. gibt es auch für dein Win Mobile. und evtl suchst du mal bevor du hier minus kloppst
[re:2] Bautz am 21.01. 19:50
+ -
@MahatmaPech: War nicht mein Minus. Leider: Webradio hilft mir im Auto aber eher wenig, spätestens wenn man die Autobahn verlässt, ist mit UMTS oder LTE außerhalb von Ortschaften Schluss.
[re:3] MahatmaPech am 22.01. 18:57
+ -
@Bautz: und? Webradio läuft eh meist mit mehr als 56kBps. also GPRS! Und das hat auch den Grund, damit man es noch hören kann, wenn die meisten ihre Volumina aufgebraucht haben.
[re:3] Memfis am 19.01. 10:00
+2 -
@Zonediver: Analog war doch doch besser. Ich kann diesem Digitalkrams nicht wirklich was abgewinnen und da Vinylverkäufe wieder kräftig anziehen bin ich wohl nicht der Einzige der so denkt.
[re:1] MahatmaPech am 19.01. 11:01
+ -
@Memfis: Leider kann man Vinyl nicht im Auto hören bzw. man braucht nen alten Caddy mit nem Spritverbrauch und V8-Sound mit eingebautem Plattenspieler.
[re:2] HellsDelight am 19.01. 14:07
+ -
@Memfis: Hab DAB+ im Auto und finds super weil ich da auch Radiosender hören kann die ich mit normalem UKW so leider nicht reinbekommen würde. Soundqualität ist auch besser.
Jetzt aber Digital mit UKW und Vinyl zu vergleichen ist aber weit hergeholt :) UKW Radio ist in keiner Weise eine gute Qualität :)

Am liebsten wäre mir SiriusXM aus USA im Auto wo man sich fast jeden x-beliebigen Radiosender der Welt reinholen kann selbst wenn man in Regionen rumfährt wo kein (UKW)Sender mehr reingehhn würde aber das kostet monatlich. Gut ähnliches hat man dann auch per App mit TuneIn Radio, etc.
[re:1] Memfis am 19.01. 14:11
+1 -
@HellsDelight: UKW war die letzten 70 Jahre gut genug.
[re:1] HellsDelight am 22.01. 00:33
+ -
@Memfis: Kassette wäre dann doch auch noch gut genug und mit Mono am TV konnte man früher doch auch leben :)
[re:2] Memfis am 22.01. 15:14
+1 -
@HellsDelight: Ich habe mit beidem kein Problem, nutze (bei privaten Sendern) auch kein HD. Schallplatten erleben ja auch wieder ein Revival, obwohl die Qualität nicht heutigen Standard entspricht.
[o2] Echorausch am 18.01. 18:52
Das sind so Dinge wo ich sage: Darum hätte man sich auch mal früher Gedanken machen können !
[re:1] Cosmic7110 am 18.01. 20:57
+ -
@Echorausch: Ich check das Problem nicht, DAB hat ja ebenso lokale Sendestationen die halt vernetzt sind, sollen sich die Lokalsender zu einem "Lokalsender" zusammentun und man empfängt in den jeweiligen Bereichen halt den Dudelfunk aus der jeweiligen Ecke, und das Digital.

Die Vögel hatten 30 Jahre Zeit sich gedanken zu machen, und nu kommen die mit sowas?
[re:2] Scaver am 18.01. 22:26
+1 -
@Echorausch: Hätte man, aber wieso sollen die großen, die das alles forcieren und ausbauen, Rücksicht auf die Kleinen nehmen. Wäre ja mal was ganz neues im Kapitalismus ^^

Aber die Kleinen hätten sich vorher mal Gedanken machen können und den Mund auf machen. Und im Vergleich zu sonst, wo die Kleinen ignoriert werden, haben die sich hier bisher nicht mal gemeldet.

Pech... sollen sie selber nach Lösungen suchen oder halt dicht machen. Wird durch dAB+ am Ende genug Alternativen geben!
[re:3] MahatmaPech am 20.01. 22:46
+ -
@Echorausch: Gedanken um Probleme machen, deren Existenz unbekannt war. Mach mal vor! Sowas gehört zur Forschung, aber doch nicht zu den Regulierungsheinis. Bei DSR war es ja auch schon Digitales Radio, halt Satellitengestützt. Da war es wurscht, da es eh den halben Kontinent erreichte. Beim Erdgestützten Digitalradio hat man einfach nicht weit genug gedacht. Und jetzt ist das Kind halt im Brunnen.
[o3] lazsniper2 am 18.01. 18:57
+1 -3
tja. lokalradio im auto über ukw - für den rest eben der usb stick oder zuhause der stream. ist doch kein problem?
[re:1] der_ingo am 18.01. 22:04
+ -
@lazsniper2: man will auf Dauer aber das UKW Spektrum freibekommen für andere Zwecke.
[re:2] Scaver am 18.01. 22:27
+1 -
@lazsniper2: UKW wird abgeschafft! Sobald der DAB+ Standard ausgebaut ist, ist UKW Geschichte. Keine Ausnahmen, keine Alternativen. Wer sich kein neues Empfangsgerät kauft, schaut in die Röhre.
So ist die Welt nun mal!
[re:1] floerido am 18.01. 22:56
+1 -
@Scaver: Das wird noch richtig spannend mit den ganzen Autoradios.
[re:1] HellsDelight am 19.01. 14:10
+ -
@floerido: Ja, hab mir erst eins gekauft mit DAB/DAB+ :) Werde mir für einen neuen Standard garantiert nicht extra das ganze Ding ausbauen. Vor allem wäre das schlimm für diejenigen welche proprietäre Autoradios haben wo kein "normales" so einfach reinpaßt. So ein proprietäres mit neuem Standard kostet dann auch um einiges mehr...
[re:2] lazsniper2 am 19.01. 20:26
+ -
@Scaver: abschaffen kein ding, dann gibts halt nur noch gerippte spotify premium tracks :D
[o4] Rene2310 am 18.01. 18:58
+5 -3
Na neues System DAB+++++------ und wieder neue Geräte anschaffen. So ich bleibe jetzt bei UKW und sonst gibt es InternetRadio...
[re:1] Nomex am 18.01. 22:24
+3 -5
@Rene2310: ukw gibts schon seit über 60 jahren .... wir sind schon viel zu spät mit der technik. in amerika gibts schon nichts mehr anderes. und bin zu dab+ und bereuhe nichts. endlich sundshine live und kein scheiß 80er, 90er und von heute müll
[re:1] Scaver am 18.01. 22:34
+6 -4
@Nomex: Kein scheiß 80er und 90er? Mit der Aussage hast dich echt disqualifiziert um beim Thema Radio mitreden zu dürfen!
[re:1] 2ichy am 19.01. 06:50
+ -
@Scaver: ne, hat er nicht. Je nach Stadt gibt es wirklich nur 80ger und 90ger (siehe Dresden - wo DAB+ ein Segen ist)
[re:2] Bautz am 19.01. 08:10
+ -
@Scaver: Ich mag Musik aus den 80igern und 90igern. Aber eigentlich warden ja immer nur die gleichen 20 Lieder gespielt.

AC/DC hört man nur TNT und Highway to Hell, anderes großartiges von denen nie. Auch ein Heart, Pat Benatar, Bananarama hört man eigentlich nie. Auch die gespielten Songs sind großartig, nur hat man sie eifnach viel zu oft gehört.
[re:2] Scaver am 18.01. 22:34
+2 -2
@Rene2310: Wieder? UKW gibt es seit 1953 in Deutschland. Damals musste man sich die ersten UKW Geräte anschaffen... seit dem war ein Austausch, aufgrund des Standards, unnötig. Das heißt, erstmals seit über 63 Jahren werden aufgrund eines neuen Standards neue Geräte fällig!
Uiui...1-2x zu Lebzeiten nen Standard Wechsel... ist ja auch so oft, dass man WIEDER neue Geräte braucht... (Achtung: Kann Spuren von Sarkasmus enthalten!)
[re:1] JanKrohn am 19.01. 06:12
+1 -
@Scaver: Digitale Standards sind allerding schnellebiger als analoge Standards.
[re:1] 2ichy am 19.01. 06:57
+1 -
@JanKrohn: Kommt drauf an ... GSM, DECT, Ethernet, Email, Fax, DCF77 ... gibts schon seit um die 30 +/- 10 Jahre.

Ja, es gibt kurzlebige digitale Standards (Insbesondere Videostandards), es gab aber auch kurzlebige analoge (Laser Disk, Betamax, Video2000)
[re:1] JanKrohn am 19.01. 09:17
+ -
@2ichy: Fax ist kein reiner digitaler Standard, sondern ein Gemisch von digital und analog, genau wie z.B. Teletext oder BTX. Bei Email und Ethernet mag sich der Standard zwar nicht geaendert haben, aber an jahrezehntealter HArd- oder Software wirst Du trotzdem sicher nicht mehr Deine Freude haben.
[o5] divStar am 18.01. 19:06
+3 -6
Keine Ahnung wann ich das letzte Mal selbst Radio gehört habe - also nachdem ich es selbst eingeschaltet habe... muss wohl etwa um 2000 herum gewesen sein. Und ich bin über 30 Jahre alt. Radio hat ausgedient. Die sollen es als Stream anbieten und evtl. irgendwie über etwas ähnliches wie UMTS übertragen... wobei oftmals Funklöcher nicht einmal GPRS erlauben (auch entlang einer Autobahn). DAB+ war für mich jedenfalls schon immer gänzlich uninteressant. Keine Ahnung - sollen die es halt wie DVB-T(2) übertragen - das habe ich geschaut bis unser Haus Satellitenfernsehen bekommen hat.
[o6] opolio am 18.01. 19:12
+1 -2
Mehr Hörer als Problem zu bezeichnen ist aber auch krank!
[re:1] Overflow am 18.01. 19:48
+ -
@opolio: Naja das Problem ist ja eher, das die Lokalradios bisher quasi konkurrenzfrei in ihrem Sendebereich funken können, und bei DAB+ dann plötzlich nicht nur mit allen anderen Lokalradios, sondern auch noch mit bundesweiten Privatradios in Konkurrenz stehen.
[re:1] ThreeM am 18.01. 20:53
+1 -
@Overflow: die stehen auch jetzt svhon in der Konkurenz zu den Bundesweiten, die sind ja in der Regenl im selben Einzugsgebiet zu empfangen
[re:1] Overflow am 18.01. 22:04
+1 -1
@ThreeM: Also in NRW bekommt man auf UKW in der Regal nur den jeweiligen Lokalfunker + WDR (von Grenzregionen mal abgesehen).
[re:1] xexex am 19.01. 00:29
+ -
@Overflow: Wenn man einen grottigen Empfänger hat vielleicht.

Selbst mit einem BMW mit der Haiflosse, die alles andere als optimal für UKW ist, bekommt man im Raum Köln neben den Lokalsendern noch DLF, BigFM und die SWR Sender.
[re:2] Overflow am 19.01. 13:53
+ -
@xexex: Es geht hier ja nicht um die technische Reichweite von Sendern aus anderen Bundesländern.

Der Staatsvertrag in NRW spricht den privaten Lokalradios einen konkurrenzfreien Sendebereich zu (vom ÖR-Funk natürlich abgesehen).
[re:2] otzepo am 18.01. 23:03
+1 -
@Overflow: Die GEMA verlangt pauschal für theoretisch erreichbare Personen, somit steigen die Gebühren ins unermessliche. Die Werbetreibenden zahlen bei überregionalen Sendern auch danach, bei Regionalsendern, bei denen der Blumenladen von nebenan Werbung schaltet, ist das natürlich nicht so. Somit ist die höhere Reichweite ein großes Problem für die Finanzierung. Lösung wäre mit der GEMA neue Tarife aushandeln, aber warum sollte die sich darauf einlassen - dann würden die überregionalen Sender auch weniger zahlen wollen und zB behaupten man würde nur in Köln 1live hören und der Rest ist nicht die Zielgruppe.
[re:1] Overflow am 19.01. 00:20
+ -
@otzepo: Also laut GEMA:"Als weitester Hörerkreis nach Ziff. I. 2. a. und b. gilt die Anzahl der Einwohner ab 10 Jahren im Verbreitungsgebiet des Programms, die das Programm innerhalb der letzten 14 Tage (Mo bis So) gehört haben, wobei jede Person nur einmal gezählt wird."
Somit sollten sich die (Mindest-)Gebühren auch nur erhöhen, wenn der Sender tatsächlich von weiteren Leuten gehört wird, wobei es eh nur die Grenzen <50.000, zwischen 50.000 und 500.000, und >500.000 gibt..

Davon mal abgesehen, ist der bisherige Lokalfunk auf DAB+ natürlich nur sehr schwer abzubilden.
[re:1] otzepo am 19.01. 05:07
+1 -
@Overflow: Zum Glück haben Radiogeräte eine Feedbackfunktion und ermitteln wie viele Leute zugehört haben. ;) Unterschied macht es immer genau dann, wenn man bei der Erhöhung der Zuhörer keine dieser Marken durchbricht (denn sonst halbiert sich der Beitrag). Ein Sender mit 5.000 Hörern zahlt aber ein Zehntel von einem Sender mit 50.000 - ein Sender mit 50.001 Hörern zahlt aber weniger als ein Sender mit 26.000 Hörern.

Auch kapiere ich die Staffelung I. 2. d. nicht - im Beispiel wird sie nicht (oder wahrscheinlich falsch) erklärt und im weiteren Text auch nicht.

https://www.gema.de/fileadmin/user_upload/Musiknutzer/Tarife/Tarife_sonstige/gema_tarif_radio.pdf

Bei meiner Kalkulation kann ein kleiner Regionalsender durch die Erhöhung der Reichweite locker 1500 EUR Mehrkosten (eine Verdoppelung) im Monat haben. Dabei habe ich den Marktanteil 1:1 auf die auswärtigen Regionen übernommen - anders wird die GEMA wohl auch nicht rechnen. (als Rechengrundlage habe ich bei meiner Kalkulation unser ehemaliges Bürgerradio im Bezug auf Marktanteil und Reichweite genommen)
[re:2] Overflow am 19.01. 13:45
+ -
@otzepo: "Zum Glück haben Radiogeräte eine Feedbackfunktion und ermitteln wie viele Leute zugehört haben. ;)"
Es gibt ja Zahlen wie die MA-Radio ;)

Die Lokalsender in NRW dürften wohl mehr als 50.000 Hörer haben.

Die Frage ist natürlich wirklich, wie die GEMA den "weitesten Hörerkreis" berechnet, aber es müssen da ja "harte" Zahlen hinzugezogen werden, ansonsten könnte sich ein Regionalsender kaum die Verbreitung via Sat oder Kabel, bzw. via DAB+ Bundesmux leisten, wenn plötzlich GEMA für 70Mio Hörer fällig wird.
[re:3] otzepo am 19.01. 14:29
+ -
@Overflow: Und dann ist auch noch die Frage wie die Zahlen ausgewertet werden. Die Zahlen die ich finde beziehen sich auf die Durchschnittsstunde - aber die GEMA will für jede einzelne Person bezahlt werden. Morgens und nachts sind es ja mit Sicherheit andere Hörer.

Bei Wikipedia gibt es einen Überblick der Sender - und ein Radio Bielefeld wird wohl keine 50.000 Hörer erreichen sondern eher 0. ;) (laut MA hören 41,3% aller Bielefelder werktags Radio Bielefeld steht auf deren Website - wenn die auch Babys mitzählen müssen die für 136.200 Hörer zahlen also 1500 EUR+MwSt - wie bin ich gestern bei einem Sender mit 26.000 Hörern auf diesen Betrag gekommen - habe ich mich verrechnet?)

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_deutscher_H%C3%B6rfunksender#Lokalradios_2

Dem Grunde nach finde ich die Gebühren aber erstaunlich niedrig. So darf ein Internetradio für 36 EUR + MwSt im Monat über 1600 Hörer bedienen.

/edit: Das in Klammer bei Bielefeld ergänzt.
[re:2] rallef am 18.01. 20:02
+2 -
@opolio: Es geht vor allem darum, dass die Stationen an die "Netzbetreiber" bei erhöhter Reichweite entsprechend höhere Gebühren abdrücken müssen, ohne das sich das Zielpublikum (LOKALradio!!!) entsprechend vergrößert. Was nützt es, wenn das Lokalradio von Wanne - Eickel auch in Ruhpolding empfangbar ist, es da aber niemand hört?
[re:1] Scaver am 18.01. 22:38
+ -
@rallef: Niemand hört würde ich nicht sagen. Mehr Hörer kann es schon bringen.... aber sie gelten nicht in Bezug auf die Werbeeinnahmen, da bei Lokaler Werbung nur Höherer aus dem Gebiet zählen zur Bemessung der Kosten.
Sprich zwar mehr Hörer durch größeres Einzugsgebiet und damit müssen Sie mehr Gebühren abdrücken, nehmen aber nicht mehr Geld durch Werbung ein.
Und dadurch könnten einige der Kleinen pleite gehen... aber das ist dann schlicht PEch.
Ganz ehrlich... der digitale Fortschritt fordert, wie jeder Fortschritt, seine Opfer.
[re:2] otzepo am 18.01. 23:07
+ -
@rallef: Die GEMA wird der Hauptkostenfaktor sein, je mehr potentielle Hörer desto mehr muss bezahlt werden.
[o7] nicknicknick am 18.01. 19:35
+3 -3
Wo ist das Problem? DAB+ wird sich genauso wenig durchsetzen wie DAB, weil ganz einfach kein Bedarf besteht und die Technik nicht genügend Vorteile für den Einsatzzweck (Dauerberieselung für Leute, die eh keinen eigenen Musikgeschmack haben +News, Wetter und Verkehrsinfo) bietet. Warum sollten die hunderte Euro für einen neuen Empfänger ausgeben? Klar, wenn alle Autohersteller DAB+ ohne Aufpreis einbauen würden, dann würde sich das mit der Zeit von selbst erledigen. Ich bezweifle allerdings ernsthaft, dass ein Industriezweig, in dem man lieber eine Betrugssoftware installiert, als ein paar Euro mehr für gesetzeskonforme Abgaswerte auszugeben, dazu in der Lage bzw. bereit ist.
[o8] Lastwebpage am 18.01. 19:36
+ -
Ich sehe zwar durchaus eine Berechtigung für DAB+ o.Ä. bloß um es mal so zu sagen, mit z.B. der Windows 10 App Audials könnte ich auch wunderbar Antenne Düsseldorf hören.
Diese Zusatzdienste von DAB+, wie z.B. Staumeldungen, Bilder, Programmführer usw. wenn ich mir Geräte auf http://www.digitalradio.de/index.php/de/digitalradios-geraete so ansehe, finde ich da wenige mit diesen Zusatzdiensten. Bliebe höchstens also noch das Problem, dass man mit APPs auf irgendwelchen Mobilgeräte eine mögliche "Schein Flat" verbraucht. Beim Fernsehen, als z.B. DBV-T vs. Netflix&Co, ja, da sehe ich irgendwie doch noch einen Unterschied, und ich möchte DBV-T nicht missen (btw. Analoges Fernsehen gibt es ja in der EU auch nicht mehr, UKW aber schon), aber bei DAB+ vs. Internetradio? Besonders wenn es dabei nur um ein Problem von Lokalradios geht?
[re:1] Link am 18.01. 20:15
+ -4
@Lastwebpage: was ist DBV-T?
[re:1] Lastwebpage am 18.01. 21:24
+1 -
@Link: kleiner Dreher, natürlich DVB-T ;)
[re:1] Nomex am 18.01. 22:32
+ -
@Lastwebpage: DVB-T sollte damals sogar auch für radio genutzt werden .... hatte ioch mal bei der recherche für meine masterarbeit gelesen
[re:1] Lastwebpage am 19.01. 16:58
+ -
@Nomex: ja, da kann ich mich auch noch dran erinnern, als es neu war, wurde auch mit Radioempfang geworben.
[o9] Latschuk am 18.01. 20:39
+3 -
DAB+ ist schon mehr im Umlauf wie hier gedacht wird. Ich habe auch schon 3 Jahre DAB+ und bin damit sehr zufrieden. Die Lokalen bei uns sind Schro... aber trotzdem DAB+. Aber der es am Nötigsten hat wehrt sich dagegen. HA
[10] FileMakerDE am 18.01. 22:15
+2 -
Naja... So wie ich das Verstanden habe geht es ja um Lizenzgebühren... Also wie immer ums gute alte Geld. Der Sender sieht keinen Mehrwert durch die höhere Reichweite, muss aber mehr abdrücken für die höhere Reichweite. Wenn eine Reichweitenerweiterung vorliegt, kann man doch auch durch mehr potenzielle Werbepartner mehr Geld einnehmen? Außerdem verfügen, soweit ich weiß, noch immer alle DAB+ Empfänger ebenfalls über einen UKW-Empfänger. Warum wollen diese Lokalsender also umstellen auf DAB+?
Und warum können Regionalsender nicht vom Landkreis finanziell unterstützt bzw. steuerlich Entlastet werden um diesen Misstand auszugleichen?
Außerdem muss man auch festhalten, dass die Regionalsender meist von Hörern der Altersklasse 50+ gehört werden und ich könnte mir vorstellen dass meine Oma kein DAB+Radio kaufen wird. Das heiß wenn Regionalsender auf DAB+ umsteigen, würden diese ihre Zielgruppe sowieso verfehlen, glaube ich!
[re:1] Norodon am 18.01. 22:33
+3 -
@FileMakerDE: Bloß nicht noch jemanden mit Subventionen unterstützen. Wieso sollten die einen Bonus bekommen? Wieso sollen alle für irgendwelchen Blödsinn zahlen? Wenn die die Digitalisierung nicht auf den Kasten bekommen -> Ende Gelände. Immer dieses künstliche am Leben erhalten.
[re:1] FileMakerDE am 19.01. 14:33
+ -
@Norodon: Also einfach als Collateral Damage verbuchen? Nicht die regionalen Radiosender sind schuld an dem Pfusch die sie bei DAB+ gemacht haben... Das ist nicht künstliches am Leben erhalten, das wäre einfach nur sozial. Mit deinem Denken würden bald 50% aller Konzerne in Deutschland schließen, denn die bekommen Steuervorteile und andere Subventionen. Und die bräuchten eigentlich keine Hilfe weil sie trotzdem noch genug verdienen würden.
[re:1] Norodon am 19.01. 16:51
+1 -
@FileMakerDE: Ich bin kein Fan von Subventionen. Wenn etwas nicht ohne den Staat leben kann, dann muss es sich anpassen oder sterben.
[re:2] andy1954 am 19.01. 14:32
+ -
@FileMakerDE: UKW soll auch abgeschaltet werden, weil diese Frequenzen u.a. für LTE benötigt werden.
[re:1] Winnie2 am 19.01. 23:12
+ -
@andy1954:
Ganz sicher werden die UKW-Frequenzen nicht für LTE benötigt. Für diesen Frequenzbereich passen gar keine Antennen in ein Smartphone.
[12] sheimers am 19.01. 10:54
+ -
Es ist technisch überhaupt kein Problem einen lokalen DAB Sender mit kleiner bis mittlerer Reichweite zu betreiben. Die Kosten sind nur unwesentlich höher als bei UKW. Teuer sind nur landersweite Gleichwellennetze, aber die braucht es für einen Lokalsender nicht.

In der Schweiz gibt es bis jetzt in drei Städten einen lokalen DAB-Multiplex für die nichtkommerziellen Programme (bei euch würde man das Bürgerfunk nennen), und einen von einem kommerziellen Lokalradio im Berner Oberland betriebenen eigenen DAB-Sender im Versuchsbetrieb. Die Technik mit Open Source Software ( http://www.opendigitalradio.org/ ) und SDR Geräten ist unterdessen so günstig, dass sie selbst von hobbymässigen Veranstaltungsrundfunkern und von Radiopiraten eingesetzt werden kann. Wer behauptet, DAB tauge nicht für Lokalsender und nach einem Nachfolgersystem ruft, der hat von der Technik einfach nichts begriffen. News zu den verschiedenen DAB-Multiplexen in der Schweiz und den Nachbarländern findet man immer bei DAB Swiss: http://www.dab-swiss.ch/html/news.html
[13] Hobbyperte am 19.01. 12:19
+1 -1
Hätte hätte Fahradkette ... aber wäre die Bundesregierung in den letzten fünfzehn Jahren ihren Pflichten nachgekommen, dann hätten wir doch längst eine flächendeckende Infrastruktur für solche Dinge, nämlich ein schnelles Überall-Interrnet statt diesem blödsinnigen Überallfernsehen, das sie nun auch schon wieder einstampfen! Und solche Regionalsender würden eben einfach per Web Senden. Nach der DVB-T Verarschung werden "wir Verbraucher" doch hoffentlich nicht so blöd sein uns dann DVB-T2 Geräte anzuschaffen? und ein DAB+Sonstwas-Empfänger kommt mir nach dem endgültigen UKW-Ende dann auch nicht ins Haus!!! BOYKOTT ist angesagt, gegen dieses ewige hin und her auf Kosten der Verbraucher. Naja - im Grunde müsste man ganz generell diese selbst ernannte Möchtegern-Elite die uns terrorisiert (regiert) Boykottieren, aber das ist bei diesem bereits umfassend etablierten Kontrollstaat schon kaum noch möglich ... die machen was sie wollen und wir zahlen und zahlen und zahlen und zahlen ... wie viel und wie lange denn noch? Wann wachen die Massen denn endlich mal auf??? Gäähn! guten Schlaf noch!
[14] Menschenhasser am 19.01. 16:36
+1 -
Geld pervertiert die Welt!
[15] Winnie2 am 19.01. 23:13
+1 -
Was spricht dagegen dass die lokalen Rundfunksender auf UKW bleiben?
[re:1] wowi51 am 08.08. 16:31
+2 -
@Winnie2: Nichts, ganz meine Meinung. Wenn alle UKW-Nutzer sich weigern, DAB++++ anzuschaffen, wirds ganz schnell wieder rückwärts gehen
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