Windows 10 Build 10558 geleakt: Neue Messaging-App & mehr

Von Roland Quandt am 04.10.2015 00:15 Uhr
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Microsoft selbst will zwar wahrscheinlich erst nach seinem Hardware-Event am 6. Oktober eine offizielle neue Windows 10 Insider Preview-Build verfügbar machen, doch dank einer Quelle bei einem Partner des Softwarekonzerns ist jetzt die neue Windows 10 Build 10558 an die Öffentlichkeit gelangt.

Wie schon oft wurde auch die neue Windows 10 Build 10558 von dem russischen Leaker WZor über mehrere Cloud-Speicherdienste der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Quelle dürfte einmal mehr ein Mitarbeiter von Microsofts russischer Niederlassung oder - und das ist wahrscheinlicher - eines dort ansässigen Großkunden sein, der im Rahmen spezieller Vereinbarungen wie viele andere Unternehmen mit zehntausenden Arbeitsplätzen als Partner vorab mit Entwickler-Versionen von Windows versorgt wird.

Windows 10 Build 10558

Die neue Windows 10 Build 10558 bringt nach derzeitigem Kenntnisstand einige interessante Neuerungen mit, die aber nicht unbedingt weltbewegend ausfallen. Erstmals ist jetzt die geplante Messaging-App von Microsoft enthalten, welche eigentlich schon in der ersten RTM-Build 10240 integriert sein sollte, dann aber letztlich doch verschoben wurde.

Noch ist die Benutzeroberfläche der Messaging-App nicht vollständig und vor allem kann die App anscheinend noch nicht zum Versand von Nachrichten genutzt werden. Teil der App ist auch die Integration für Video- und Sprachtelefonate mittels Skype, auch diese Funktionalität steht bisher nur extrem beschränkt zur Verfügung. Zudem kommt es noch häufig zu Fehlern oder gar Abstürzen.

Eine weitere Neuerung ist die Aktivierung der Option zur Installation von Apps an anderen Speicherorten als dem System-Laufwerk. Damit können vor allem die Nutzer von Tablets, die nur einen sehr kleinen internen Speicher haben, künftig optional eine App auch auf einer SD-Karte installieren, um so den internen Speicher zu schonen.

Windows 10 Build 10558

Laut findigen Twitter-Nutzern gibt es nun auch eine neue Option in den Einstellungen von Windows 10 (evtl. nur in der Enterprise-Variante), mit der sich das jeweilige Gerät bei Verlust wiederfinden lässt. Dazu kann man festlegen, dass der Standort des jeweiligen Endgeräts regelmäßig gespeichert wird, so dass man bei einem Verlust nachvollziehen kann, wo sich das Gerät befand, indem man einfach auf der Microsoft Accounts-Website nachsieht.

Darüber hinaus investiert Microsoft offensichtlich weiter in die Auffrischung und Vereinheitlichung des Designs von Windows 10, denn es gibt diverse neue Symbole. Unter anderem hat nun - nach rund 20 Jahren - der Editor zur Bearbeitung der Registrierungsdatenbank (gemeinhin besser bekannt als regedit.exe) ein neues Icon spendiert bekommen, das dann doch deutlich zeitgemäßer wirkt. Sollten noch weitere Neuerungen entdeckt werden, ergänzen wir diesen Artikel entsprechend.

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