Bericht: Microsoft plant neues Surface-Tablet mit 10,6-Zoll-Display

Von Roland Quandt am 14.02.2015 18:38 Uhr
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Google will Microsoft allem Anschein nach den Markt für 2-in-1-Geräte streitig machen und Hybrid-Tablets mit Keyboard-Dock auf Basis einer Kombination von Android und Chrome OS einführen. Angeblich wollen die Redmonder darauf mit einem kleineren, neuen Surface-Tablet reagieren.

Wie der taiwanische Branchendienst DigiTimes unter Berufung auf seine mehr oder weniger verlässlichen Quellen aus der dortigen Zulieferindustrie berichtet, plant Microsoft für die zweite Jahreshälfte den Launch eines neuen Surface-Tablets. Dabei soll es sich offenbar nicht um den Nachfolger des aktuellen Microsoft Surface Pro 3 handeln, sondern ein neues Modell mit einem kleineren Display.

Microsoft Surface Pro 2: Neues Surface mit alter Größe?

Konkret heißt es, dass die Redmonder dann ein Gerät mit 10,6 Zoll großem Bildschirm einführen wollen - also wieder zu dem von den ersten Generationen des Surface-Tablets bekannten Formfaktor zurückkehren würden. Es soll sich dabei um ein "2-in-1"-Design handeln, wobei offen ist, ob damit die Kombination aus Tablet und den bekannten Type-Covern gemeint ist oder vielleicht sogar ein "festes" Tastatur-Dock, wie es ursprünglich schon für die früheren Modelle in Aussicht gestellt worden war.

Ziel der Pläne von Microsoft ist es angeblich, im Zusammenhang mit Windows 10 den Formfaktor der 2-in-1-Tablets mit Dock populärer zu machen. Neben dem neuen Surface-Modell soll dann auch wieder eine Unterstützung der Partner unter den Hardware-Herstellern geplant sein, die sich vor allem durch die Bereitstellung vergünstigter oder vielleicht sogar teilweise kostenloser Lizenzen für das Betriebssystem Windows äußern soll.

Laut dem Bericht aus Taiwan will Microsoft im Zuge der Einführung von Windows 10 vergünstigte Lizenzgebühren für Geräte mit Display-Größen bis 10,1 Zoll anbieten. Außerdem soll es auch für 2-in-1s mit Bildschirmen zwischen 10,1 und 12,5 Zoll Diagonale Rabatte auf die Kosten für die Windows-Lizenzen geben. Wie üblich will man den Herstellern so dabei helfen, ihre Produkte günstiger verkaufen zu können beziehungsweise ihre Margen leicht zu steigern.
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