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Adobe und Microsoft zeigen die Touch-Zukunft der Bildbearbeitung

Von Witold Pryjda am 07.10.2014 10:17 Uhr
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Bisher war die Nutzung des sicherlich leistungsstärksten Bildbearbeitungsprogramms Photoshop auf Touch-Geräten alles andere als optimal, doch das wollen Microsoft und Adobe ändern. Das ändert sich aber, denn ab sofort unterstützt die Anwendung auf Windows 8 Touch-Gesten, (viele) weitere Interface-Anpassungen sollen folgen.

Erster, . . .

Das Surface Pro 3 unterstützt die Nutzung eines Stylus, der bei Microsoft Surface Pen heißt. Der Einsatz eines derartigen Stifts sollte in der Theorie auch bestens für eine Anwendung wie Photoshop geeignet sein. Aber: Das war bisher nicht der Fall, die Bildbearbeitungssoftware von Adobe ließ sich bis jetzt nicht gerade bequem auf einem Touchscreen einsetzen.

Das soll sich ab sofort ändern: Auf der "MAX"-Konferenz hat Adobe gemeinsam mit Microsoft den ersten "Teil" der Touch-Optimierungen vor- und auch gleich bereitgestellt. Auf Windows 8 werden nun bei der Adobe Creative Cloud Gesten unterstützt, darunter Zoomen, Verschieben und Rotieren. Die Modus-Erkennung erfolgt übrigens bei einem Surface Pro 3 automatisch, je nachdem ob die Tastatur angesteckt ist oder nicht.

Die Zukunft von Adobe-Anwendungen auf Microsoft-Geräten

. . . aber nicht letzter Schritt

Das ist aber eben nur ein erster Schritt, wie The Verge berichtet, wird Adobe noch viele weitere Anpassungen der Benutzeroberfläche durchführen, sodass die Anwendung speziell für die Nutzung mit berührungsempfindlichen Bildschirmen optimiert sein wird.

Eine der kommenden Funktionen, die Adobe als Vorschau gezeigt hat, nennt sich "Playground": Das ist eine minimalistische Ansicht für Photoshop, mit der man sich durch die einzelnen Bild-Layer "wischen" kann. Einzelne Schichten können dabei auch "aufgegriffen" und bewegt werden.

Die Zusammenarbeit zwischen Microsoft und Adobe ist nicht neu, laut beiden Unternehmen wurde die Partnerschaft mit "neuer Energie" wieder entfacht, so Microsoft-Chef Satya Nadella dazu. Eine zentrale Rolle bei diesem Touch-Vorstoß spielt das Surface Pro 3, das auch deshalb das Entwicklergerät ist, da die MAX-Teilnehmer ein derartiges Gerät auch geschenkt bekamen.

Die Möglichkeiten, vor allem was die Zukunft der Adobe-Software-Lösungen betrifft, sind übrigens in einem enorm spannenden Video zu sehen. Wann und ob das alles tatsächlich kommt, ist noch offen, beeindruckend ist das alles aber allemal.

Siehe auch: Surface Pro 3 im Test - Microsofts fast perfektes Notebook-Tablet
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