Bundeskartellamt bringt Adidas zu Verzicht auf Amazon-Boykott

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[o1] Johnny Cache am 02.07. 14:06
+4 -
Welches Interesse hat Adidas daran mir keine Produkte zu verkaufen? Ich war mir relativ sicher daß auch deren Geschäftsmodell die Existenz von Kunden voraussetzt.
[re:1] FatEric am 02.07. 14:10
+2 -
@Johnny Cache: vermutlich, um deren eigene Shops und Partner zu schützen, so können die höhere Preise verlangen. Mich nervt es wahnsinnig, bei Amazon nur sehr wenige Adidasklamotten zu finden. Ich mache sehr viel Sport und bin von der Qualität der Klamotten ziemlich überzeugt. Die kann man zig mal waschen und sind immernoch top. Aber ich muss sie meist teuer zur UVP im Laden kaufen. Wegen der Beratung der Kunden kann es nun wirklich nicht sein. Korrekt beraten wird man nur noch in den ganz kleinen Läden, die immer weniger werden.
[re:1] Dexter31 am 02.07. 14:46
+1 -
@FatEric: die kleinen Läden brauchen ja oft zusätzlich Plattformen wie Amazon damit sie überleben können, dürfen die aber durch die Verträge nicht nutzen
[re:2] fieserfisch am 03.07. 07:23
+ -
@FatEric: Auch wenn ich ein sehr großer Fan von Onlinebestellungen bin, erst recht von Amazon...Frag dich doch mal, warum die kleinen Läden immmer weniger werden. Vielleicht, weil immer weniger Leute die UVP bezahlen möchten und sich das nur große Onlineshops oder große Ladenketten leisten können. Wenn du diese kleinen Läden vermisst, dann solltest du dort auch kaufen und eben die UVP bezahlen ...
[re:1] FatEric am 03.07. 10:06
+1 -
@fieserfisch: Ich vermisse die kleinen läden überhaupt nicht. Es ging um das Argument der Beratung. Aber ich lese lieber Rezensionen als dass ich mich von einem Händler beraten lasse. Ich habe früher zu oft miterlebt, wie der Händler einfach nur Bullshit geschwafelt hat, weil er das Gerät loshaben wollte. Das ist zwar keineswegs die Regel, aber bei hunderten Rezensionen bekommt man ein besseres und ehrlicheres Bild, als von einer Person, die ggfs persönliche interessen verfolgt.
[re:2] Rulf am 02.07. 14:26
+2 -
@Johnny Cache: markenschutz läßt sich gegenüber dem physisch anwesenden, registrierten, voll durchleuchteten also registriertem händler viel leichter durchsetzen...und außerdem darf man die art und weise der produktpräsentation usw mitbestimmen...EDIT:in wirklichkeit geht es aber allein um die kontrolle der vertriebswege, damit zb nicht die für den kongo bestimmte billigware(gleicher qualität) an zahlungskräftige europäische kunden zu europäischen preisen verkauft werden kann und adidas(die alles von sklavenarbeitern produzieren lassen) somit reingewinn entgeht...
[re:1] Johnny Cache am 02.07. 15:18
+1 -
@Rulf: Das klingt eigentlich vernünftig, sorgt aber letztendlich dafür daß ich nichts von denen kaufe. Wäre schön wenn sie einen auf den Deckel bekommen, weil meine ollen Stiefel langsam durch sind und ich nur Adidas trage. ;)
[re:3] dognose am 02.07. 17:02
+ -
@Johnny Cache: Dürfte den selben Grund haben, warum z.B. "Vorwerk" seine Produkte auch nicht im Einzelhandel anbietet. Abgrenzung von "Massenware" und adäquate Präsentation / Beratung durch einen Fachmann. Beides kombiniert ist der Kunde bereit für ein Mittel-klassiges Produkt mehr zu bezahlen.
[re:1] Johnny Cache am 02.07. 17:21
+1 -1
@dognose: Das dürfte auch der Grund sein weswegen ich in immerhin schon vier Jahrzehnten noch nie so ein Ding live gesehen habe. Was mich betrifft sind die so real wie Bielefeld. ;)
[re:1] wolftarkin am 03.07. 01:29
+1 -
@Johnny Cache: Dann hast du allerdings was verpasst. Also die Staubsauger. Bielefeld kenn' ich nicht. ;-) Das beste was man machen kann, ist in der Bucht einen Tiger 251 zu kaufen. Unserer dürfte an die 25 Jahre alt sein und ist schon mehrmals die Treppe runtergefallen. Läuft wie neu. Ich frag mich ja was andere Sauger mit den 2000-3000Watt machen? Der Vorwerk braucht in max. Stufe 800 Watt und saugt diese "Schrottsauger" zur Not mit auf. Und ist dabei so leise, daß man selbst Nachts damit noch saugen könnte. Die Preise und das Vertriebsmodell sind eine andere Sache.
[o2] Appgehter am 02.07. 14:33
+2 -1
Ich kann nur sagen, gerade ist summer sale bei adidas, 30 bis 50 Prozent off.
[re:1] Rulf am 02.07. 14:37
+3 -
@Appgehter: hier würde ich sehr genau auf den preis und die ware schauen...die wird meistens extra für solche aktionen produziert, oder die ausgangspreise waren eh schon völlig überteuert und somit phantasiepreise...
[re:1] Appgehter am 02.07. 14:50
+1 -1
@Rulf: ich entschuldige mich bei allen die mich minussen und ich jetzt vom sparen abgehalten hab! oder die, die aktuelle Sneaker wie ZX 710, 750 usw (30%) günstiger kaufen möchten--->TUT dies nicht! Dickes SRY von mir.
[o3] DeepBlue am 02.07. 14:35
+1 -
Adidas kommt jetzt schon bei den Lieferungen nicht hinterher. Das Problem: Ein Händler kauft den anderen die ganze Ware weg und vertickt diese dann Online oder spielt dann gegenüber den anderen Händlern selbst Adidas.
[o4] DerTigga am 02.07. 20:14
+ -
Stelle mir grade die Frage, inwieweit Adidas das bisherige Onlineverbot (für sich selbst) mit besserer bzw. für das Unternehmen leichterer Produktpiraterieeindämmung bzw. überwachung gerechtfertigt hatte.
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