Kickstarter knackt die 1-Milliarden-Dollar-Marke

Von Witold Pryjda am 03.03.2014 14:48 Uhr
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Die Crowdfunding-Plattform Kickstarter hat zweifellos das Technik-Geschäft verändert und so manches Projekt und Produkt dank Schwarm-Finanzierung erst ermöglicht. Nun freute man sich über eine Milliarde Dollar an Geld-Zusagen.

Sie heißen Ouya, Pebble, Double Fine Adventure, Oculus Rift und sind ganz unterschiedliche Produkte. Eines haben sie aber gemeinsam: Sie alle haben auf Kickstarter um Geld gebeten und dieses auch bekommen. Als "Investoren" fungierten dabei aber eben nicht Unternehmen, sondern ganz normale Nutzer. Dank Crowdfunding wurde seither viel Soft- und Hardware umgesetzt, der sonst niemand eine Chance geben wollte.

Heute gab Kickstarter, die zwar nicht die einzige, aber die mit Abstand bekannteste Plattform dieser Art ist, bekannt, dass man nun eine Milliarde Dollar an so genannten "Pledges", also Geld-Zusagen, zusammenbekommen habe. Das Geld wurde von zusammengerechnet rund 5,7 Millionen Menschen zur Verfügung gestellt.

Kickstarter schreibt im dazugehörigen Blog-Beitrag, dass mehr als die Hälfte der Milliarde Dollar in den vergangenen zwölf Monaten zusammengekommen sind. Das zeigt, dass 2013 jenes Jahr war, in dem man sich etablieren bzw. das Konzept den Durchbruch feiern konnte. Man verrät im Zuge dieser Erfolgsmeldung auch einige interessante Zahlen, wo Crowdfunding besonders populär ist.

Ein Trend ist klar zu erkennen: Kickstarter ist vor allem im englischsprachigen Raum beliebt, die mit Abstand aktivsten Unterstützer sind US-Amerikaner: Sie stellten rund 663,3 Millionen Dollar zur Verfügung. Der zweite Platz geht an Großbritannien (54,43 Millionen Dollar), dahinter liegt Kanada (44,91 Millionen Dollar). Deutschland liegt auf Platz 5 und reiht sich hinter Australien ein.

Mit 32,61 Millionen Dollar ist Deutschland aber das erste nicht-englischsprachige Land in der Kickstarter-Statistik, knapp 98.000 Menschen investierten in diverse Kickstarter-Projekte. Aus Österreich kamen übrigens 3,63 Millionen Dollar zusammen, Schweizer stellten 5,87 Millionen Dollar zur Verfügung.
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