EA wird "Origin" weiterentwickeln und verbessern

Von Sebastian Gruber am 24.12.2011 12:24 Uhr
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Der Publisher 'Electronic Arts' (EA) hat sich über das weitere Vorgehen im Hinblick auf den Online-Dienst Origin geäußert. Den getroffenen Angaben zufolge wird man weiterhin daran festhalten, den Service aber weiterentwickeln.

Ferner will Electronic Arts dieses Angebot so gestalten, dass die meisten Gamer auf der Welt damit zufrieden sind. Zu diesem Zweck berücksichtigt das Unternehmen auch Meldungen aus den Kreisen der Kunden und will darauf weiterhin eingehen. EA bestätigt diesbezüglich, dass es sich dabei um einen komplizierten Prozess handelt, der Geduld von beiden Seiten erfordert.

Über dieses Thema hat sich der Publisher ganz grundsätzlich Anfang des Monats mit diversen Spielern in Köln unterhalten. Aktuell wird geprüft, wie das Produkt Origin hinsichtlich der angesprochenen Punkte optimiert werden kann. Es stellte sich angeblich heraus, dass es zahlreiche Spieler grundsätzlich befürworten, wenn ein Publisher und die zugehörigen Entwickler die Möglichkeiten des Internets nutzen und das Angebot darauf abstimmen.

Vorrangig wünschen sich die Kunden die Möglichkeit, Videospiele auf einfache Art und Weise über das Internet erwerben und letztlich auch herunterladen zu können. Darüber hinaus sei es wünschenswert, wenn ein wenig störender und sicherer Kopierschutz zum Einsatz kommt.

Der Rechtsanwalt Thomas Schwenke erklärte vor einigen Wochen, dass er einen genauen Blick auf die Endnutzer-Lizenzvereinbarungen des Online-Dienstes Origin von Electronic Arts geworfen hat und dabei auf erhebliche Verstöße gegen Verbraucher- und Datenschutzrechte aufmerksam wurde. Kurze Zeit später hat Electronic Arts diese Bestimmungen in einer überarbeiteten Form vorgestellt.

Eine im November durchgeführte Untersuchung hat ergeben, dass die kursierenden Vorwürfe gegen die Spieleplattform Origin nicht aufrecht erhalten werden können. Gemeint ist damit beispielsweise die Behauptung, dass Electronic Arts die Nutzer ausspionieren soll. Letztlich soll Origin nichts anderes als andere herkömmliche Anwendungen machen, stellte sich damals heraus.
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