Kommt das HP TouchPad als Win-8-Tablet zurück?

Von Witold Pryjda am 25.10.2011 08:55 Uhr
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Das HP TouchPad ist vor nicht allzu langer Zeit spektakulär untergegangen und war beim Abverkauf heißbegehrt. Nun sind Gerüchte aufgekommen, dass das Tablet ein unerwartetes Comeback feiern könnte: als Windows-8-Gerät.

Der Moderator Clayton Morris vom US-Sender Fox News hat auf seinem 'Blog' ein höchst interessantes Gerücht veröffentlicht: Morris schreibt, dass ihm nicht näher genannten Quellen bei Hewlett-Packard bestätigt hätten, dass man bei HP derzeit mit Machbarkeitsstudien zum Thema Windows 8 beschäftigt sei.

HP TouchPad - Demo der Funktionen
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So teste man derzeit angeblich den Einsatz der Windows 8 Preview auf den eigentlich bereits eingestellten TouchPads. Laut Morris gebe es interne Diskussionen bei HP, ob man das Gerät nicht als Windows-Tablet wiederbeleben könnte.

Dass HP das neue Microsoft-Betriebssystem auf dem Mitte August eingestellten WebOS-Tablet testet, wäre keine große Überraschung, schließlich könnte das US-Unternehmen auch ein neues Gerät mit Windows 8 planen. Da wäre es naheliegend, einen Prototyp mit bereits fertiger Hardware vorzubereiten.

Siehe auch: Windows 8 - Alle Neuerungen im Überblick

Dass es tatsächlich Überlegungen geben könnte, dass HP das TouchPad aus dem Grab holt, ist allerdings doch eher unerwartet. Das im Sommer veröffentlichte Tablet blieb zunächst wie Blei in den Regalen liegen, worauf HP den Rückzug aus dem Tablet- und Smartphone-Geschäft verkündete und das TouchPad einstellte.

Der Abverkauf des Geräts bescherte dem TouchPad aber einen plötzlichen Erfolg: So wurde der Preis des 9,7-Zoll-Geräts auf 99 Euro gesenkt, plötzlich wollte jeder eines haben. So wollte etwa die Seite Notebooksbilliger.de 1300 TouchPads abverkaufen, was die Server der Seite seinerzeit aber in völlig die Knie zwang.

Windows 8 - Ein Überblick
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Eine offizielle Stellungnahme von HP gibt es nicht. Morris berichtet allerdings auch, dass die vom kürzlich abgelösten Konzernchef Léo Apotheker ausgesprochenen Entlassungen vorerst aufgeschoben wurden. Möglicherweise könnte die Entscheidung, sich von der PC-Sparte zu trennen bzw. diese auszulagern, von Neu-Chefin Meg Whitman wieder zurückgenommen werden.
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