Einige Anonymous-Aktivisten gegen Facebook-Angriff

Von Michael Diestelberg am 10.08.2011 13:26 Uhr
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Am Montag sorgte die Aktivisten-Gruppe Anonymous für Aufsehen, als sie ankündigte, am 5. November gegen das soziale Netzwerk Facebook vorgehen zu wollen. Über den offiziellen Twitter-Kanal war jetzt zu erfahren, dass nicht alle Anonymous-Mitglieder hinter dieser Aktion stehen.

Siehe auch: Anonymous will Facebook im November zerstören

So wurde zunächst via Twitter mitgeteilt, dass es sich bei der "Operation Facebook" um einen Fake handelt, eine Falschmeldung. "Wir töten nicht den 'Messenger'. Das ist nicht unser Stil." Man erklärte, dass in der Welt wichtigere Dinge passieren und man den Stil und die Moral von Anonymous beibehalten sollte.

Anonymous kündigt "Operation Facebook" an
Kurze Zeit später hieß es, dass die Operation Facebook von einigen Anonymous-Mitgliedern organisiert wird. "Das heißt nicht zwangsläufig, dass dies alle Anonymous-Mitglieder befürworten." Man wolle sich lieber den echten Mächten stellen und nicht den Medien, die man selbst als Werkzeug nutzt.

In dem am Montag von Anonymous veröffentlichten Video wirft man Facebook vor, die Daten von Nutzern an staatliche Einrichtungen und Regierungen weiterzugeben. Überdies bleiben die Datensätze auch nach dem Löschen eines jeweiligen Zugangs auf den Servern von Facebook gespeichert, heißt es. Insofern könnte man zu einem beliebigen Zeitpunkt zahlreiche verschiedene Informationen über die jeweiligen Nutzer einholen.

Wie die Operation Facebook am 5. November ablaufen soll, ging aus dem Video nicht hervor. So könnte ein groß angelegter DDoS-Angriff zwar die Erreichbarkeit von Facebook einschränken, doch die Internetanbindung und Belastbarkeit des sozialen Netzwerks dürften es den Netzaktivisten schwer machen. Aus diesem Grund wird spekuliert, ob ein Datensatz veröffentlicht werden soll, der Facebook PR-Probleme bereiten könnte.

Siehe auch: Facebook Themen-Sepcial auf WinFuture.de
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