Chrome 12 mit kleineren Verbesserungen erhältlich

Von Michael Diestelberg am 08.06.2011 09:07 Uhr
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Google hat heute eine neue Version des Browsers Chrome veröffentlicht. Die Ausgabe 12 bringt einige Detailverbesserungen mit, die bei der täglichen Arbeit zunächst nicht auffallen, in Zukunft jedoch interessant werden könnten.

Ein solches Feature ist beispielsweise die hardwarebeschleunigte Darstellung von 3D CSS. Websites, die von derartigen 3D-Effekten Gebrauch machen, sollten nun deutlich flüssiger dargestellt werden. Ein Beispiel findet man auf der offiziellen Webkit-Seite. Ein Chrome-Experiment namens "Shaun the Sheep" zeigt eine etwas aufwändigere Implementierung von 3D CSS.

Shaun the Sheep 3D CSS

Eine weitere Neuerung schützt vor schadhaften Downloads. Bevor man eine potentiell gefährliche Datei herunterlädt, warnt Chrome 12 davor. Die Entwickler erklären in einem Blog-Beitrag, dass man die Technologie derart gestaltet hat, dass weder Chrome noch Google die Download-URL wissen müssen - die Privatsphäre bleibt geschützt.

Mit Chrome 12 hält eine neue Option zum Löschen von Flash-Cookies Einzug in den Google-Browser. Die Funktion wurde zusammen mit Adobe entwickelt. um das Löschen der so genannten Local Shared Objects zu vereinfachen. Ebenfalls neu ist die Möglichkeit, Chrome Web Apps direkt aus der Omnibox, der Adressleiste von Chrome, mit Hilfe des dazugehörigen Namens zu starten. Eine bereits angekündigte Veränderung stellt die Entfernung von Google Gears dar.

Zu den weiteren Neuerungen gehören eine verbesserte Unterstützung von Screen-Readern sowie eine Warnmeldung beim Betätigen der Tastenkombination Command-Q auf dem Mac. Hinzu kommen einige geschlossene Sicherheitslücken, die in einem separaten Blog-Beitrag aufgelistet werden.

Download: Google Chrome 12
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