Japan: Sony kämpft mit Erdbeben- & Tsunami-Folgen

Von Roland Quandt am 22.03.2011 14:01 Uhr
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Der japanische Elektronikkonzern Sony hat die Produktion in einer Reihe weiterer Werke vorübergehend ausgesetzt. Hintergrund sind Engpässe bei den zur Fertigung benötigten Materialien aufgrund der Erbebenkatastrophe.

Sony will die Produktion in seinen Werken in Shizuoka, Aichi, Gifu und Oita nach Angaben von 'Yahoo! News' zunächst bis Ende März ruhen lassen. An den jeweiligen Standorten werden unter anderem Camcorder, Digitalkameras, Linsen für Spiegelreflexkameras, Handys, LCD-Fernseher, Mikrofone und Kopfhörer gebaut.

Die Fertigung soll wieder aufgenommen werden, sobald neue Lieferungen von Komponenten und anderen Materialien eingetroffen sind. In einigen Fällen konnte Sony inzwischen wieder die Produktion starten, so etwa in seinem Werk für Lithium-Ionen-Akkus in der Präfektur Tochigi und an einem Standort im Norden von Tokio.

Je nach Verfügbarkeit von Energie wurde auch in der Präfektur Chiba wieder mit der Produktion von Blu-ray-Rekordern und Stereoanlagen begonnen. In den Regionen, die von dem Erdbeben und dem darauf folgenden Tsunami besonders betroffen sind, ruhen auch bei Sony weiterhin die Fertigungsanlagen.

So werden bei den Werken in Miyagi und Fukushima, die normalerweise unter anderem Blu-ray Discs oder auch Akkus produzieren derzeit noch die Schäden untersucht und teilweise wurde bereits soweit möglich mit Reparaturarbeiten begonnen, so Sony.
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