Symantec & AVG: Kritik an 'unfairen' Abo-Upgrades

Von Roland Quandt am 06.12.2010 07:53 Uhr
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Den Kunden der Sicherheitsdienstleister Symantec und AVG kann unter Umständen Geld verloren gehen, wenn sie auf Angebote der Unternehmen eingehen, ihre kostenpflichtigen Update-Abonnements frühzeitig zu erneuern.

Wie das britische Verbrauchermagazin 'Which?' berichtet, verbreiten die beiden Firmen über E-Mails oder in Pop-Up-Fenstern Angebote, die die Nutzer auffordern, bald auf eine angeblich leistungsfähigere Version ihrer Produkte zu aktualisieren. Dabei wird häufig mit einem reduzierten Preis geworben.

Wer das Angebot in Anspruch nimmt, verliert dabei aber unter Umständen Geld, weil die Laufzeit des Abonnements von neuem beginnt, ohne dass dabei verbleibende und vor allem bereits bezahlte Monate berücksichtigt werden. Wer also ein Jahresabo erworben hat, aber bereits nach einem halben Jahr ein neues Angebot in Anspruch nimmt, bekommt die verbleibenden Monate seines ursprünglichen Abos nicht angerechnet.

Symantec verwies darauf, dass man durch die Upgrades weitere Funktionen und einen besseren Schutz bieten könne. AVG hingegen empfiehlt seinen Kunden nach eigenen Angaben, ihre Abonnements immer möglichst kurz vor deren Auslaufen zu erneuern, um den Gültigkeitszeitraum voll auszuschöpfen.

Bei anderen Sicherheitsdienstleistern zeigt man sich dem Bericht zufolge wesentlich kundenfreundlicher. Panda Security, McAfee und BitDefender verlängern den Gültigkeitszeitraum ihrer Abonnements jeweils beim Upgrade automatisch unter Berücksichtigung früher erworbener Abos.
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