Gründer von id Software hält nicht viel von PhysX

Von Michael Diestelberg am 26.08.2009 10:30 Uhr
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John Carmack, Mitbegründer der bekannten Spieleschmiede id Software, hat sich auf der Quakecon 2009 zu den Physik-Beschleunigerkarten PhysX geäußert. Offenbar hält er persönlich nicht sehr viel von dieser Technologie.

Die ursprünglich von der Firma Ageia entwickelten Karten sollen den Prozessor bei der Berechnung von realistischen Physik-Effekten entlasten. Laut Carmack wurde die Firma damals nur mit dem Ziel gegründet, später einmal von Nvidia gekauft zu werden, was ja im letzten Jahr auch passierte.

Er persönlich hält von dieser Geschäftsstrategie nicht sehr viel. Er hofft deshalb, dass Nvidia nicht zu viel Geld für Ageia ausgegeben hat.

Inzwischen nutzt Nvidia die PhysX-Technologie in seinen Grafikkarten. Die separaten Beschleunigerkarten werden nicht mehr hergestellt. Nvidia hat die PhysX-Engine in das hauseigene CUDA-System integriert. Besitzt man eine CUDA-fähige Grafikkarte, so kann man sie auch nur als Physikbeschleuniger einsetzen, sofern man noch eine zweite Grafikkarte für die Grafikberechnung verbaut hat.
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