Commodore bringt eigenen Mini-Laptop auf VIA-Basis

Von Roland Quandt am 02.09.2008 12:07 Uhr
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Die immer länger werdende Riege der so genannten Netbooks und anderer günstiger Mini-Laptops erhält in Kürze prominenten Zuwachs. Mit dem UMMD 8010/F soll bald das erste Netbook auf den Markt kommen, das den Markennamen Commodore trägt.

Dahinter steckt das holländische Unternehmen, das inzwischen die Rechte an der Marke hält. Auf der Internationalen Funkausstellung 2008 in Berlin ist das Gerät derzeit erstmals öffentlich zu sehen. Der erste Blick lässt es bereits vermuten, ein Blick auf die Spezifikationen verrät die Herkunft des Geräts: es handelt sich um eine Adaption eines neuen Netbook-Referenzdesigns vom taiwanischen CPU-Hersteller VIA.


Fotoquelle: NRKBeta.no

Dieser hatte das Gerät im Umfeld der IFA 2008 seinerseits ebenfalls präsentiert. Es wird in abgewandelter Form bereits in England angeboten, dort allerdings unter dem Markennamen Elonex. Die Hardware basiert dementsprechend nicht auf der Intel-Plattform rund um den Atom-Prozessor, sondern VIAs C7-M CPU in Verbindung mit dem dazugehörigen Chipsatz.

Der C7-M-Prozessor arbeitet im Commodore-Netbook mit 1,6 Gigahertz. Das Display hat eine Diagonale von 10,2 Zoll und bietet eine Auflösung von 1024 x 600 Pixeln. Weiterhin werden 1 Gigabyte RAM und eine 80-Gigabyte-Festplatte verbaut. Bluetooth und 54-MBit-WLAN sind ebenfalls mit an Bord, wie auch eine 1,3-Megapixel-Webcam.

Der Preis dürfte für Commodores Netbook allerdings zu einem Hindernis werden. Während das gleich ausgerüstete Elonex Webbook in Großbritannien zu Preisen ab umgerechnet gut 300 Euro zu haben ist, wird für das UMMD 8010/F ein Verkaufspreis von 400 Euro angegeben. Offenbar setzt man bei Commodore noch immer auf den bekannten Markennamen als Verkaufsmotor.

Als Betriebssystem kommt Windows XP Home Edition zum Einsatz.
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