Sexszene in Microsoft-Spiel: Singapur hebt Verbot auf

Von Roland Quandt am 19.11.2007 11:28 Uhr
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In der letzten Woche berichteten wir, dass die Behörden des asiatischen Stadtstaates Singapur Microsofts neues Spiel "Mass Effect" verboten haben. Nach Meinung der Zensoren, sollte das Spiel wegen einer darin enthaltenen Sexszene zwischen zwei Frauen nicht verkauft werden dürfen.

Microsoft hatte die Entscheidung akzeptiert, kann sich nun aber über eine teilweise Rücknahme des Verbots freuen. Wie die Zeitung Strait Times berichtet, darf "Mass Effect" in Singapur nun doch auf den Markt kommen. Das Spiel wird nun aber als nicht jugendfrei gekennzeichnet und darf nicht an Jugendliche unter 18 Jahren verkauft werden.

Dass Microsoft den Titel nun doch in Singapur vertreiben darf, ist auf die Entscheidung der zuständigen Behörden zurück zu führen, erstmals in der Geschichte des Landes eine Altersfreigabe für ein Spiel festzulegen. Ursprünglich war die Einführung des Rating-Systems erst für das kommende Jahr geplant.
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