50.000 Euro, 460 km Reichweite: Elektro-SUV Elaris Beo startet in DE

Von John Woll am 31.05.2021 18:45 Uhr
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Nach Jahren ohne wirkliche Produktvielfalt nimmt das Angebot für Elektroautos auf dem deutschen Markt spürbar zu. Mit dem Elaris Beo kommt jetzt ein Mittelklasse-SUV aus China nach Deutschland. 460 km Reichweite und Vollausstattung gibts hier zum Preis von 50.000 Euro.

Gut bemessener Akku in klassischem SUV-Gehäuse

China treibt die Elektrifizierung der Fahrzeugflotte mit vielen eigenen Herstellern voran. Jetzt spült es mal wieder eines dieser Modelle auch auf den deutschen Markt. Der chinesische Staatsbetrieb Dorcen nutzt für seinen Auftritt hierzulande den neuen Namen Elaris, der als Elektromarke bekannt werden soll. Mit dem Mitteklasse-Elektro-SUV Beo bietet man ab sofort das bisher teuerste aber auch am besten ausgerüstete Modell.

Elaris Beo
Elaris Beo: Chinesische SUV-Mittelklasse für den deutschen Markt

Wichtigstes Merkmal bei einem rein elektrischen Fahrzeug: Elaris will beim Beo mit einem 72 kWh-Akku nach WLTP-Standards bis zu 460 km Reichweite bieten können, mit der Kapazität des Stromspeichers liegt man auf Augenhöhe mit der aktuellen elektrischen Mittelklasse wie dem gerne als Vergleich herangezogenen Tesla Model 3. Den Verbrauch gibt der Hersteller mit 17,2 kWh/100 km an, kein Spitzenwert aber guter Durchschnitt, die Motorleistung von 150 kW entspricht rund 204 PS. Gegenstand von Spekulationen bleibt dagegen die genaue Ladetechnologie, hier macht Elaris noch keine Angaben.

Elaris Beo

Keine Wahl, immer Vollausstattung

Interessant ist auch der Ansatz bei Ausstattung: Der Beo kommt immer vollausgestattet, der Hersteller sieht hier keine Preisliste vor. Damit bekommen alle Kunden Features wie Matrix-LED-Scheinwerfer, Panorama-Glasschiebedach, Einpark-Assistent, elektrische Heckklappe und Ledersitze geboten. Das Preisschild beträgt dabei stets 49.900 Euro.

Hier kommt es dann natürlich im Rahmen der Förderprämie für E-Autos für Käufer zum klassischen Rechenspiel. Wie heise schreibt, werden wegen des Preises von über 40.000 Euro hier 5000 Euro staatliche Subventionen gewährt, der Hersteller stockt diese um weitere 2500 Euro auf. Um es komplett zu machen, erlässt Deutschland die Mehrwertsteuer auf den Herstelleranteil: Ergebnis: ein Nachlass von insgesamt 7975 Euro.
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