AVM startet FritzBox 7590 "AX" mit Wi-Fi-6-Support ab Ende Mai

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[o1] ThorDie am 04.05. 12:09
+ -1
Auch hier - wo ist der Benefit, wenn man KEINE Wifi-6 Geräte einsetzt? Wo profitieren Wifi-5 Geräte davon (von denen es sicherlich Massen und in den Jahren auch in Mehrheit gibt, da viele Kleingeräte wie Steckdosen sogar noch auf auf billige Wifi-4 Chips setzen werden). 4x4 bietet die aktuelle 7590 ja jetzt schon.

Überall lese ich, wie toll doch Wifi-6 ist. Aber abgesehen von den Wifi-6 Endgeräte, was haben denn die älteren Geräte für einen Vorteil?
[re:1] bear7 am 04.05. 12:22
+3 -
@ThorDie: keinen... aber wenn du dir n neues Kaufst wird das unterstützt...

Du sollst die ja jetzt auch keinen WiFi6 Router kaufen, aber wenn du eh deinen Router tauschst, warum nicht bereit sein für die neuen Geräte...

Empfehlenswert ist es für alle diejenigen welche ihre Empfangsgeräte anpassen können und so oder so Probleme mit störern im Umfeld hat...
[re:1] ThorDie am 04.05. 12:25
+ -
@bear7: Danke, das ist das was ich meine. Egal, welche "renomierte" Magazine ich lesen, in welchen Wifi6 getestet wird, der Abschnitt "profitieren Altgeräte davon" wird stetig ausgelassen. Es wird auch nicht gesagt, ob wenn noch Altgeräte (4'erm, 5'er) im Netz sind, 6'er Entgeräte vielleicht "ausgebremst" werden oder sonst irgendeinen "Nachteil" haben.

Solche Vergleiche gibt es echt nirgends! Würde mich nicht wundern, wenn am Ende das als "Luftnummer" dann sich in Wohlgefallen auflöst!
[re:1] bear7 am 04.05. 12:30
+ -
@ThorDie: na... das ist Quatsch...

es hat dann einen Impact, wenn kein Antennenpaar ausgebildet wird ... ansonsten ist das eine "komplett weitere" Sende / Empfangseinheit.

WiFi6 ist absolut Notwendig... als das erste WiFi rauskam hat man bis zu 12 Geräte Handeln können und nicht nur 12 Geräte welche angemeldet waren sondern auch in der Nähe...
Mittlerweile ist WiFi5 Notwendig, weil es einfach Regionen gibt in welchen die 13/14 Kanäle vom 2,4Ghz Netzwerk alle Überlagern und nicht mehr vernünftig getrennt werden kann und somit die Verbindungen zusammenbrechen.
im 6Ghz hat du deutlich weniger "Range" ... weil die Wellen kürzer sind und sich von Wänden & Co zu stark Blocken... aber dafür hast du ne deutlich höhere Datenrate.
Wenn du also 2.4, 5 und wifi 6 betreibst ist nicht das einzelne Gerät schneller oder besser... sondern du und deine 25 Nachbarn können alle ihre jeweils 8 Gerät betreiben.
[re:1] ThorDie am 04.05. 12:36
+ -
@bear7: Darum gehts nicht - in der Wifi6 Welt mag das alles zutreffen und passen. Doch wenn "Kompatibilität" gewahrt werden muss, frage ich mich, wo da ein Gang zurück geschaltet wird. Die Trennung von Wifi4 und Wifi5 ist aufgrund der unterschiedlichen Basisfrequenz (2,4 zu 5 GHz) einfacher zu realisieren als in einem bestehenden Band (hier 5 GHz) unterschiedliche Funktionen einzubauen.

Auch 6Ghz spreche ich hier noch nicht an, weil das auch das neue Gerät noch nicht kann. Hier gibt es sicherlich eine Verbesserung (zumindest im Nahbereich).

Aber um in einer gemischten (!) Umgebung agieren zu können, was bringt mir am Ende ein Wifi6 Laptop oder Smartphone, wenn bei starker gleichzeitiger (!) Nutzung von Wifi5 Geräten (z.B. 2 Jahre alte Tablet, ...) das Netz auf Features von Wifi5 zurückfällt.

Wie gesagt, nicht 6GHz, da hast du absolut Recht.

Ich sehe aber nirgends Tests, die einer echten Realität entsprechen.
[re:2] mh0001 am 04.05. 13:04
+ -
@ThorDie: Aber das kann ja alles kein Gegenargument sein. Als das 5GHz Band neu für WLAN erschlossen wurde gab es auch kaum ein Endgerät, dass das konnte, und von denen hatten noch weniger Leute so eins schon zuhause. Irgendwann muss einer anfangen. Neue Laptops/Smartphones/WLAN-Karten unterstützen WiFi 6, d.h. wenn du dir jetzt einen Router damit kaufst, ist es wahrscheinlich dass du, auch wenn es jetzt noch nicht so ist, irgendwann in den nächsten Monaten/Jahren ein Gerät kaufen wirst, dass davon profitiert. Kann sich ja auch kurzfristig ergeben, Handy fällt runter, geht kaputt, etc.. Dann kaufst du ein neues, das WiFi 6 könnte, und dann freust du dich wenn du zuvor doch zum Router gegriffen hast, der das zukunftssicher bereits unterstützt.
[re:3] ThorDie am 04.05. 17:58
+ -
@mh0001: Es ist kein Argument KEINEN Router zu kaufen der das kann. Wenn meiner "stirbt", dann würde ich auch in die Technik interessieren.

Nur wenn man die Werbung sieht, die Testberichte liest, dann wird einem überall suggestiert, dass Wifi6 ein echter Mehrgewinn mit sich bringt. Ich denke aber, dass noch in den nächsten 10 Jahren Anwender eine stark gemischte Umgebung haben und deswegen interessieren mich nicht die Tests, wo "ideal" nur Wifi6 Geräte miteinander sprechen sondern MultiKulti Wifi4+5+6 zusammen, gerade wenn es auch noch um DualBandUsage geht also 2,4+5GHz zusammen.

Dagegen stellen will ich mich ja nicht, ich würde nur gerade mal einen praxisnahen Test sehen.
[re:4] bear7 am 06.05. 07:34
+ -
@ThorDie: aber um es nochmal abzusprechen...
WiFi 6 soll nicht WiFi 2,4 und 5 ersetzen sondern erweitern.

wenn du in deinem Haushalt mit Freunden und Familie 12 Geräte hast und davon nur 3 WiFi 6 bedienen können, hat es sich dich schon gelohnt... das sind immerhin (gerundet) 20% aller Geräte welche sich nicht durch Frequenzüberlagerung blockieren.

oder anders gesagt, wenn du 4 Autos hast aber nur drei Garagen, dann haben Auto 1-3 insofern was von der 4. Garage, das kein weiteres Fahrzeug mehr in Hof herumsteht.
[re:2] Haggi20 am 04.05. 15:32
+ -
@ThorDie: Der Vorteil ist einfach, AX wird von Nachbarn kaum verwendet und der Router 8 Antennen. Da das durchschnittliche Gerät 2-3 Antennen und diese mit AX gleichzeitig senden und empfangen können, ist AX der logische Schritt für Familien und/oder Heimarbeit.
[re:1] ThorDie am 04.05. 18:03
+ -
@Haggi20: Der alte Router hatte auch schon 4x4 MIMO und wie gesagt, vom 6GHz Bereich mal abgesehen (für die das Gerät kein Antennendesign hätte) sehe ich nur Nutzen bei der konsequenten Anschaffung von Wifi6 Geräten. Aber ich werfe ja altes nicht aus ...

Beispiel: Tochte am iPad mit Wifi5 schaut sich einen Film (also permanenter Stream, keine größeren Zeitbereiche ohne Datenübertragung). Daneben wird gesurft mit einem Wifi-5 Laptop und die WebCam zeigt das Bild vom Garten auf Wifi-4 Ebene. Wenn ich jetzt ein MacBook (aktuelles Modell mit Wifi-6) nutze und mir volle Kanne mit 1Gbit das Ubuntu Image herunterlade (über 2,4+5Ghz gleichzeitig), was passiert dann? ;)-)

Nebenbei funken noch einige Steckdosen auf 2,4Ghz und der Roomba quakt fröhlich bei 5GHz ...
[o2] Spacerat am 04.05. 12:26
+3 -
Warum immer noch 1 Gigabit-Anschlüsse, warum nicht min 1 Anschluss mit 2,5 Gigbit oder höher?
Theoretisch ist so das WLAN immer noch schneller als per Kabel.
[re:1] bear7 am 04.05. 12:32
+1 -
@Spacerat: aber nur Theoretisch...
die Chips für 2,5 oder 5 Gbit sind schlichtweg zu teuer und selbst wenn es der Router könnte kann es dein Internet oder dein NAS selten ...
[re:1] ThorDie am 04.05. 12:37
+ -
@bear7: ... und einen Switch für mehr als 4 Geräte sollte man auch irgendwann einplanen. Und die kosten ...
[re:2] Drachen am 04.05. 14:09
+ -
@bear7: beim Fritz!Repeater 6000 baut AVM bereits so einen schnellen LAN-Port ein (und das Ding kommt tatsächlich mit einem sehr hohen UVP) und sinnvollerweise wird der dann bei der nächsten Fritz!Box (7690?) auch kommen.

Eine Alternative für die Router wäre Portbündelung, aber das können die FritzBoxen ja auch nicht.
[re:1] ThorDie am 04.05. 18:05
+ -
@Drachen: Die sind aber auch nix, da mit LAG du nur die Bandbreite nutzen kannst, wenn mehrere Ziele angesprochen werden. Pro Verbindung gehen dann trotzdem nur einmal die maximale Leitung (LAG mit 2x 1GBit macht nur 1GBit pro Client, das Gerät kann also 2 Clients jeweils mit 1Gbit ansprechen)
[o3] DerZero am 04.05. 13:00
+ -
ok nehm ich, wo kann ich ihn vorbestellen ?
[re:1] Rulf am 04.05. 23:23
+ -
@DerZero: stehen demnächst bei mediamarkt palettenweise rum...
[o4] mirovb am 04.05. 13:42
+ -
Jedenfalls, ich habe einen Wifi-6 fähigen Router (ASUS RT-AX88U), und ein Notebook kürzlich gekauft, das den Wifi-6 Standard unterstützt (Intel WIFI-AX200). Ich muss sagen, das ich begeistert bin. Die Datenübertragung läuft per WLAN genauso flott wie per 1GBit Lan per Kabel am PC, also etwa 100 MByte/s (1000 MBit) bei groosen Dateien. Bei kleineren halt langsamer, wie mit LAN. Der Router wird dafür ganz schön ausgelastet, aber dafür nur kurze Zeit, weil es eben sehr flott geht. Mit WLAN-AC schaffe ich bei mir maximal 45 MByte/s, was auch schon gut ist, aber an Wifi-6 nicht rankommt. Es lohnt sich definitiv, da ich sämtliche Sicherungen und Datenübertragungen vom Notebook flott aufs NAS ohne das LAN zu nutzen übertragen kann.
[re:1] Matico am 04.05. 16:01
+ -
@mirovb: Kann ich bestätigen wobei die Bandbreite mir gar nicht so wichtig ist. Die Verbindung ist aber irgendwie stabiler. Ich messe das nicht. Ist eine subjektive Empfindung.
[re:1] mirovb am 04.05. 16:47
+ -
@Matico: dem kann ich nur zustimmen...ich kann mich nicht daran erinnern, wann wir mit dem Wifi-6 Notebook auch nur einmal Verbindungsprobleme hatten. Mit den WLAN AC Geräten kam das schon hin und wieder mal vor, auch wenn es weder oft noch dramatisch war.
[o5] Windows 10 User am 04.05. 17:46
+ -
Was mich ja mal interessieren würde ob zum Beispiel ein bisheriges WIFI 4 oder WIFI 5 Gerät ggf. durch die nun höhere Modulation auf 2.4GHz bzw. 5GHz die max. unterstützte Bandbreite erreichen könnte? :)
[re:1] ThorDie am 04.05. 18:07
+1 -
@Windows 10 User: Meine Worte weiter oben. Nirgendwo steht was ... da die sehr wohl die höhere Modulation technisch nicht können, wahrscheinlich nichts. Aber bremsen die dann die Wifi-6 Geräte vielleicht aus, wenn die durch Wifi4+5 auf "Kompatibilität" gezwungen werden?
[re:1] Windows 10 User am 04.05. 18:28
+ -
@ThorDie: Könnte möglich sein, außer es ist möglich dass man mehrere verschiedene Modulationsverfahren auf einer Frequenz gleichzeitig fahren kann, bei mir zum Beispiel kann das Handy meiner Freundin QAM256, und der Fritz Repeater auch, mein Handy kann es nicht und funkt dennoch mit 433MBit. Also ich schätte dass da nichts gebremst wird.... :)
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