Microsoft bereitet neue Standardschrift vor, das sind die Kandidaten

Von Witold Pryjda am 28.04.2021 16:51 Uhr
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Nutzer von Office kennen sicherlich Calibri, denn das ist seit vielen Jahren die Standardschrift der Suite. Früher (bis 2007) war Times New Roman voreingestellt. Doch demnächst wird es hier einen erneuten Wechsel geben, denn Microsoft sucht aktuell einen Calibri-Nachfolger.

Microsoft widmet dem Thema einen längeren Blogbeitrag und erläutert zunächst, warum das Thema Standardschrift so bedeutend ist: "Standardschriften fallen vielleicht am meisten durch die Abwesenheit des Eindrucks auf, den sie machen. Wir machen uns selten Gedanken über sie, und genau darin liegt ihr größtes Geschenk. Wenn sich eine Schriftart in den Hintergrund eines Benutzererlebnisses einfügt, können Menschen direkt in den kreativen Prozess einsteigen und in ihren Gedanken verankert bleiben, anstatt über die Form dieser Gedanken nachdenken zu müssen."

Microsofts neue Office-Standardschríften
Schon alleine wegen des Namens unser Favorit: Bierstadt

Der Redmonder Konzern schreibt, dass solche Standardschriften natürlich nicht denselben Flair haben wie so manche andere "Blickfang-Fonts". Dennoch transportieren sie aber auf ihre eigene Weise eine "ausgeprägte Persönlichkeit".

Microsofts neue Office-Standardschríften

Fünf Fonts stehen zur Wahl

Und es ist laut Microsoft Zeit für Neues: "Calibri ist seit 2007 die Standardschriftart für alles, was mit Microsoft zu tun hat, als sie Times New Roman in Microsoft Office abgelöst hat. Sie hat uns allen gute Dienste geleistet, aber wir glauben, dass es an der Zeit ist, sich weiterzuentwickeln." Das ist auch der Grund, warum man fünf originelle benutzerdefinierte Schriften in Auftrag gegeben hat, die Calibri ersetzen sollen.

Diese heißen Tenorite, Bierstadt, Skeena, Seaford und Grandview, Microsoft stellt diese im Blogbeitrag auch näher vor und man kann diese auch bereits in Word und Co. über die Auswahl der Schriften herunterladen. Nutzer sind aufgerufen, auf Twitter ihre Meinung zu hinterlassen und auf diese Weise abzustimmen, wer der Calibri-Nachfolger wird. Übrigens sollte man nicht enttäuscht sein, wenn der eigene Favorit nicht zum Standard wird, denn alle vorgestellten Fonts werden dauerhaft in Office und Co. landen (auch Calibri bleibt natürlich).
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