Abstürze & BSOD: Nvidia rät zur Deinstallation von Windows-Patches

Von Stefan Trunzik am 23.04.2021 08:50 Uhr
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Das kürzlich veröffentlichte Windows 10-Update KB5001330 sorgt wei­terhin für Probleme in Spielen. Aufgrund von FPS-Drops, Abstürzen und Bluescreens (BSOD) in Kombination mit VSync-Fehlern empfiehlt auch Chiphersteller Nvidia die De­in­stal­la­tion von März- und April-Patches.

Das zum Patch Day im April 2021 veröffentlichte Sicherheitsupdate für Microsoft Windows (KB5001330) stellt Gamer vor eine schwerwiegende Entscheidung. Zum einen fixt die Ak­tu­ali­sie­rung einen kritischen Bug in Verbindung mit dem NTFS-Dateisystem, zum anderen werden vermehrt gravierende FPS-Reduzierungen, Abstürze und sogar Stoppfehler fest­ge­stellt. In diversen Reddit-Beiträgen wird dazu geraten, das Update trotz seiner Vorteile zu deinstallieren. Auch der US-amerikanische Grafikkarten-Hersteller Nvidia sieht eine Lösung derzeit nur in einem Rollback.

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Abseits der Deinstallation (noch) keine Lösung in Sicht

Im Support-Forum des Unternehmens wird empfohlen, eventuell auftretenden Problemen mit der Deinstallation des Ende März veröffentlichten Windows 10-Updates KB5000842 ent­ge­gen­zu­wir­ken. Da die beschriebenen Fehler auch die jüngste Aktualisierung KB5001330 betreffen, scheint hier kein Weg an einem Rollback auf einen Update-Stand vor dem 13. April 2021 vorbeizuführen. Spieler berichten, dass auch die im Beta-Channel verfügbare Insider-Preview KB5001391 nicht zu einer Lösung beiträgt. Von den anhaltenden Problemen sollen nicht nur PCs mit Nvidia-, sondern auch jene mit AMD-Grafikkarten betroffen sein.

Allem Anschein nach treten Einbrüche in der Framerate, Abstürze und Bluescreens (BSOD) aus verschiedenen Gründen auf. Sowohl un­ge­lös­te Fehler in Verbindung mit der vertikalen Synchronisation (VSync), als auch Kom­pa­ti­bi­li­täts­pro­ble­me zwischen dem KB5001330-Update und den aktuellen Nvidia Game Ready-Treibern (Version 466.11) könnten die Probleme aus­lö­sen. Über die Windows 10-Einstellungen und den Menüpunkt "Update und Sicherheit" kön­nen betroffene Nutzer den Updateverlauf ein­sehen und Updates deinstallieren.

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