Windows 10 21H2: Microsoft deaktiviert 'Aero Shake' standardmäßig

Von Stefan Trunzik am 23.04.2021 07:55 Uhr
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Die gestrige Insider-Preview des kommenden Windows 10 21H2 (Sun Valley) brachte nicht nur neue Funktionen für den Task-Manager und die Möglichkeit Linux-GUI-Apps auszuführen. Auch das bekannte Aero Shake-Feature erhält ein Update, wird aber standardmäßig deaktiviert.

Mit dem Begriff Aero Shake beschreibt Microsoft die Möglichkeit, durch das schnelle Hin- und Herschieben von Programmfenstern, alle weiteren geöffneten Elemente im Vordergrund zu minimieren. Somit wird neben dem ausgewählten Fenster einzig und allein der Desktop an­ge­zeigt. Wird das Fenster erneut geschüttelt, kehren die minimierten Ordner und Pro­gram­me zurück auf den Bildschirm. Da die Funktion von vielen Nutzern versehentlich genutzt wurde und zu Verwirrungen führte, planten die Redmonder Aero Shake mit dem kommenden Win­dows 10 21H2-Update in Rente zu schicken.

Windows 10 21H2
Die neuen Multitasking-Einstellungen für Aero Shake (via MSPoweruser)

Aus den aktualisierten Patch Notes des Windows 10 Insider Preview Build 21364 geht jetzt allerdings hervor, dass Aero Shake das Sun Valley-Update im zweiten Halbjahr 2021 über­lebt. Die Schüttelfunktion wird zwar standardmäßig deaktiviert, lässt sich aber in den Mul­ti­tas­king-Einstellungen erneut einschalten. Bisher ist Aero Shake an dieser Stelle mit dem "Fenster andocken"-Feature verbunden, auf das Windows-Nutzer bei einer zukünftigen Deaktivierung der Funktion nicht mehr verzichten müssen.

Weitere Neuheiten des Insider Preview Build 21364

Wie von uns vorab berichtet, spendiert Microsoft mit Windows 10 21H2 unter anderem dem Task-Manager ein Update. Ein neuer Eco-Mode sorgt dafür, dass Ressourcen gezielt ge­dros­selt werden können, um die Systemauslastung zu minimieren. Eine verbesserte Auf­schlüs­se­lung von Prozessen - zumindest in Verbindung mit dem Edge-Browser - weist zukünftig zudem detailliert auf Apps, Erweiterungen oder Tabs hin, die das System besonders belasten. Ebenso kündigt Microsoft an, dass mit dem großen Sun Valley-Update Linux-GUI-An­wen­dun­gen im Windows Subsystem für Linux (WSL) ausgeführt werden können.

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