eBay: So erreicht ihr die Läden eurer Stadt jetzt gesammelt online

Von Christian Kahle am 14.04.2021 16:49 Uhr
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Bisher ist nicht absehbar, wann der Einzelhandel wieder ohne Ein­schrän­kungen Kunden in den Geschäften empfangen kann. eBay er­möglicht es den Händlern daher nun, sich auf städtebezogenen Portalen zusammen­zufinden und dort ihre regionale Kundschaft anzusprechen.

"eBay Deine Stadt" heißt das neue Projekt, das heute präsentiert wurde. Dieses wird zum Start in zehn Orten verfügbar sein. "Hier können Käuferinnen und Käufer die Angebote des Handels aus ihrer Stadt finden und den lokalen Einzelhandel online unterstützen, wenn sie gerade selbst nicht im jeweiligen Ladengeschäft einkaufen können oder möchten", erklärte eBay die Idee.

Für die Händler soll das gleich mehrere Vorteile haben: Sie erreichen einfacher ihre Stammkundschaft, von denen die meisten eher eBay als jeden kleinen Online-Shop eines einzelnen Anbieters kennen. Darüber hinaus werden ihre Waren nicht nur auf den lokalen Plattformen gelistet, sondern stehen auch allen anderen eBay-Nutzern zur Verfügung.

Start mit 4000 Händlern

Die Handelsplattform kümmert sich dabei um einen koordinierten Aufbau der einzelnen Städteplattformen, so dass es nicht dem Zufall überlassen bleibt, wie breit die Ausstattung jeweils ist. Dafür kommuniziert man mit den Geschäften der jeweiligen Orte, hilft bei der Einrichtung des eigenen Anbieter-Shops und gewährt neuen Teilnehmern auch einen Erlass der Provisionen über die ersten Monate hinweg. So starten die ersten zehn Städte bereits mit einem Angebot von über 2,5 Millionen Produkten von rund 4000 Händlern.

Der Start der Deine Stadt-Plattformen erfolgt jetzt in:


Unterstützt wird das Projekt vom Handelsverband Deutschland (HDE). "Zigtausende von Mittelständlern haben immer noch Berührungsängste mit der Digitalisierung. Unsere Aufgabe als HDE ist es, sie niederschwellig heranzuführen", sagte dessen Hauptgeschäftsführer Stephan Tromp gegenüber der Welt. "eBay ist für mich ein ehrlicher Makler, der keinen eigenen Handel betreibt und von daher neutral ist", erklärte Tromp die Entscheidung des Verbandes. Im Gegensatz dazu wurde in der Vergangenheit beispielsweise Amazon dafür kritisiert, dass der Konzern mit hauseigenen Produkten den externen Händlern dort direkte Konkurrenz macht, wo es gerade etwas zu holen gibt.

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