Nach dem Smartphone-Aus: LG verspricht Android-Updates bis 2022

Von Stefan Trunzik am 08.04.2021 08:56 Uhr
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Obwohl sich der südkoreanische Hersteller LG aus dem Smartphone-Geschäft zurückzieht, verspricht man seinen Kunden weiterhin eine bis zu dreijährige Update-Garantie. Somit werden diverse Premium-Geräte in Zukunft auch mit Android 12 und Android 13 ausgestattet.

Bis zum 31. Juli 2021 will LG den Abverkauf sowie die Umstrukturierung eigener Geräte und der zu kostenintensiven Smartphone-Sparte abschließen. Darüber hinaus sollen Besitzer je­doch mit weiteren Android-Updates rechnen können. Für alle LG-Smartphones, die seit 2019 produziert wurden, gilt auch weiterhin das Versprechen, mindestens drei Jahre mit Ak­tu­ali­sie­run­gen in Form von neuen Betriebssystem-Versionen und Sicherheitspatches versorgt zu werden. Im Detail nennt LG alle Geräte der G- und V-Series sowie die Modelle Velvet und Wing. Auch das Stylo und die K-Series aus dem Jahr 2020 erhalten bis zum Jahr 2022 pas­sende Updates.

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Updates bis hin zu Google Android 13 denkbar

Im Kleingedruckten lässt sich der Konzern jedoch einen gewissen Spielraum: "Zukünftige Updates hängen von Googles Verteilungsplan sowie von anderen Faktoren wie der Ge­rä­te­leis­tung und Kompatibilität ab." Sollte die Hardware in Zukunft die Anforderungen von Android nicht mehr erfüllen, könnten Updates bis hin zu Google Android 13 entsprechend ausbleiben. Derzeit arbeitet das Unternehmen daran, seine Flaggschiffe mit dem letzt­jäh­ri­gen Android 11 zu versorgen. Eine Adaption des im Herbst erwarteten Android 12 könnte somit ebenfalls lange auf sich warten lassen.

Bis zum zweiten Quartal 2021 wird LG weiterhin Smartphones produzieren, um vertraglichen Verpflichtungen gegenüber Netzbetreibern und Partnern nachzukommen. "Die strategische Ent­schei­dung von LG, sich aus dem äußerst wett­­be­werbs­intensiven Mobiltelefonsektor zurück­zuziehen, ermöglicht es dem Unter­nehmen, seine Ressourcen auf Wach­stums­be­rei­che wie Komponenten für Elektrofahrzeuge, vernetzte Geräte, Smart Homes, Robotik, künstliche Intelligenz und Business-to-Business-Lösungen sowie Platt­formen und Dienstleistungen zu konzentrieren."

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