Millionen-Steuergelder für Print-Verlage? - Online-Medium will klagen

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[o1] Hanni&Nanni am 07.04. 20:15
+19 -
Macht ne Petition, ich unterschreibe direkt!
[o2] Tomelino am 07.04. 20:46
Welcher unterstützende Politiker hat dort wohl wieder irgendwelche Bekannten!?
Wie kommt man überhaupt auf solche Ideen?
Vielleicht will man bei, klassichen Print bleiben? Welche Auflagen gibt es? Setzt man dann auch aufs türkische Modell; Kohlen ja, aber weiter wie gehabt?
[re:1] Odi waN am 08.04. 08:54
+ -
@Tomelino: Spahn -> Mann -> Burda?! Da gibt es ja noch einige andere da ja von jeder MPK direkt von Bild getwittert wird was dort geschieht.
[re:2] henric am 08.04. 08:56
+ -
@Tomelino: Pressegiganten brauchen nicht die Unterstützung einzelner Politiker, wer nicht zu deren Gunsten entscheidet bekommt halt schlechte Presse (siehe Urheberrechtsreform). Das ist besonders effektiv in einem Wahljahr.
[o3] Link am 07.04. 20:59
+11 -
Nun ja, nicht wirklich was neues, dass milliardenschweren Konzernen Steuergelder für die Weiterentwicklung ihrer eigenen Produkte zugeworfen werden. Kann ja nicht sein, dass sie dafür womöglich ihre Gewinne anknabbern müssen, die sind schließlich nur für Dividendenauszahlungen gedacht.
[re:1] c[A]rm[A] am 07.04. 22:20
+3 -
@Link: Da fehlt einfach ein übergeordneter Zusammenschluss woraus dann auch jeder etwas bekommt. Ich habe damit das selbe Problem wie bei Musik oder Filmen/Serien Aboangeboten. Die Inhalte sind nur hier oder dort zu finden und dazu müsste ich alles Abonnieren. Dass mich dann weiterhin nur ein Bruchteil des ganzen interessiert stört dabei niemanden. Ganz davon abgesehen wenn bei vielen Nachrichten einfach nur das selbe abgeschrieben wird am besten noch hinter Paywall. Was ich noch verstehen würde wenn man sich auch kritisch, objektiv damit auseinandersetzen würde aber das tun nur die wenigsten. Bei mir wäre echo-online ein Anlauf für Lokalnews die aber so viele für alle wichtige Nachrichten hinter die Paywall setzen oder freie Informationen von Bund/Länderseiten, dass ich es einfach nur boykottiere. Genau so macht man es nicht. Wie auch mit Stiftung Warentest die trotz Allgemeinwohl auf Zahlung beharren aber hunderte andere Seiten die Infos weitergeben.
Online bin ich da auch recht kritisch/knausrig weil heute kaum noch sich richtig mit der Homepage selbst auseinandergesetzt wird. Weswegen ich auch zahlender Abonnent bei Computerbase bin die da eine super Mischung aus Information, Präsentation und aktueller Technik ihrer Seite bieten. Was ich bei Golem z.B. sehr schade finde. Weil deren Inhalte meist wirklich gut sind aber die Homepage schreckt mich eher ab. Auch wünschte ich mir eine bessere Transparenz wie auch hier. Auch wenn ich schon sehr viele Jahre auf WF verbringe, hat es nie den seriösen und ansehnlichen Stand erreicht den ich mir wünschen würde und trotz Themenschwerpunkt finde ich bei Deskmodder meist bessere Informationen. Die WF Updatespacks sind/waren halt sehr bekannt..
[o4] MarioM4 am 08.04. 07:29
+6 -
220 Mille als Belohnung für Unfähigkeit? Her damit!
[o5] iCheefy am 08.04. 08:51
+1 -3
"Digitale Medien wie Krautreporter oder auch WinFuture.de, die seit ihrem Start ausschließlich auf den digitalen Kanal zu ihren Lesern setzen, bekommen hingegen nichts."

Um fair zu bleiben, eure Seite ist derart mit Werbung zugekleistert, dass der Inhalt immer schwerer wird zu finden.
[re:1] mlodin84 am 08.04. 09:19
+3 -
@iCheefy: Was hat das damit zu tun?
[re:2] gutzi4u am 08.04. 10:22
+2 -
@iCheefy: Um fair zu bleiben, auf Seiten der großen Pressehäuser wird der Inhalt immer schwerer zu finden, weil der hinter einer Paywal steht.
[re:1] DRMfan^^ am 08.04. 10:37
+1 -
@gutzi4u: Noch dazu oft schon beim ersten Artikel.
[o6] DRMfan^^ am 08.04. 10:34
+ -1
Immernoch sinnvoller angelegt als die 500+ Mio. beim Maut-Debakel :D

Bei kleineren Zeitungen könnte ich das verstehen (Regionalblätter usw), die großen Konzerne hingegen sollten ausreichend Mittel dazu haben. Allerdings hatten auch die kleineren Zeitungen sicherlich schon viel Zeit und es ist schon auch ihr eigenes Versäumnis.
[o7] Realist am 08.04. 10:45
+1 -
Ja, das Internet ist Neuland, immer noch, und man tut alles dafür, dass dies auch so bleibt. Digitalisierung ist in Deutschland nur ein geflügeltes Wort. Das trifft für Politik grundsätzlich (man betrachte nur die "Kompetenz" von Scheuer und Bär zu dem Thema) aber auch für den Einzelhandel und KMUs zu. Die Corona-Eskalation hat es deutlichst gezeigt. Alle beschweren sich über Amazon - aber tut man was dafür, seine Kunden da abzuholen, wo Amazon es auch macht? Die kochen auch nur mit Wasser. Aber viele haben immer noch Angst vor dem Neuland. Und die ganzen Print-Medien sind nicht besser. Ein kostenpflichtiges Web-Portal (Bild, RZ-Online, Münchner AZ, Merkur, Zeit, Süddeutsche, etc.) macht noch keinen Erfolg. Im Web sind ganz andere Regeln zu befolgen und die Nutzer sind frei. Man muss also schon was bieten um seine Klientel zu halten. Die sterbenden Dinosaurier jetzt mit Steuergeldern künstlich am Leben zu halten ist höchst fragwürdig, wettbewerbsverzerrend und kontraproduktiv. Hier sieht man aber wieder, wie unsere Regierung denkt und tickt. Man lebt in ständiger Angst vor dem Neuland, man will es aber auch nicht erkunden und erschließen, sondern subventioniert auf Teufel komm raus alte Relikte, die sich selbst überlebt haben um sich dann dahinter zu verstecken. Kurios ist in dem Zusammenhang, wie schnell man dabei war das konventionelle Auto ohne Not kaputt zu machen und die Industrie in eine nicht funktionierende Brückentechnologie (uns fehlt ganz salopp die gesamte Infrastruktur für EV's - geht der Plan auf und es werden immer mehr E-Autos, dann wird es sehr bald sehr dunkel in Deutschland/Europa - aber dann braucht man wieder gedruckte Zeitungen. Ist das nicht ironisch?) zu zwingen - offensichtlich überholte Branchen werden aber massiv und gegen jedes Veto der übervorteilten Wettbewerber und Steuerzahler subventioniert. Das Gesamtbild, was unsere Politiker abgeben ist schon traurig. Aber das liegt vielleicht daran, wenn (ur-)alte Onkel und Tanten sich ewig an ihre Sessel krallen und von eben gleichgesinnten Senioren "beraten" lassen. Das es wirklich anders geht macht uns ganz offen Asien vor, selbst China ist digitaler als Deutschland oder gar Europa. Und schaut man sich dann Länder wie Japan oder Südkorea an, dann fragt man sich wirklich, wie rückständig wir sind und was heute eigentlich alles schon geht.... Aber das lesen wir nicht mal in trotz Subventionierung überteuerten Revolverblättern... Schade!
[o8] zivilist am 08.04. 12:21
+1 -1
Print ist auch eine extreme Verschwendung von Ressourcen: Papier, Toner, Verteilung. Bei Online ist es "nur" Strom für Server und Netzwerk. Also ja: ich würde auch klagen als Onlinemagazin. Warum hat bereits das Umweltministerium kein Veto eingelegt?
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