Kontroverse um Sony-Spiel im Xbox Game Pass: "Die Liga wollte das so"

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[o1] Matico am 07.04. 14:17
+4 -3
Der Underdog ist immer netter als der Marktführer. Microsoft liefert gerade so ab, die Services, die Hardware, die Infrastruktur, das Zubehör - das ist alles mega. Man darf aber nicht vergessen, dass Microsoft dafür wahrscheinlich die eigene Kriegskasse (und die ist riesig) anzapfen muss. Langfristig kann das was im GamePass steckt sich nicht selbst finanzieren. Das weiss Sony, das weiss MS.

Ich bin gespannt wie gross das Geheule ist wenn das Gerücht wahr ist und Battlefield 6 von Release an im GamePass ist.
[re:1] bigspid am 07.04. 14:23
+5 -
@Matico: Naja dann gibts eben keine Wandel-Möglichkeiten mehr um günstig den GamePass zu bekommen, mehr brauchts nicht. Wir sind bald bei 20 Mio GamePass-Nutzern. Wenn davon nur die Hälfte bestehen bleibt und die regulären 10€ pro Monat zahlen, sind das einfach mal 100Mio Einnahmen...monatlich. Das Modell rechnet sich sehr gut, das einzige Problem ist es nur das Startkapital aufzubringen. Und sollte der GamePass mal echt unattraktiv werden, dann springen die Kunden ab und das Teil stirbt. Gibt ja genug Anbieter, die so schon dicht gemacht haben, bzw. Insolvenz angemeldet haben.
[re:1] Matico am 07.04. 14:35
+1 -2
@bigspid: Ich habe keine Ahnung zu den Kosten des GamePass, ich erlaube mir auch somit keine Einschätzung zu deinen 100Mio. Wenn die 100 Mio einnehmen und 101Mio ausgeben ist das schon die falsche Richtung. Ich kann das Ding nicht rechnen, was recht sicher stimmt ist, dass es sich jetzt noch nicht rechnet. Aber mal angenommen du hast recht. Das Ding rechnet sich. Dann haben wir alle unser Leben lang zuviel bezahlt und können zukünftig für ganz wenig Geld ganz viel spielen. Denn wenn es sich rechnet werden alle mitmachen. Glaubst du daran? Ich noch nicht.
[re:1] dahoood am 07.04. 14:41
+1 -
@Matico: Wie hoch schätz du ist der Wertverfall eines Spiels...sagen wir mal so in einer Spanne von 12 Monaten. Ich schätze so zwischen 30% (AAA) zu 90% (der Rest). Wenn die Spiele sich im Gamepass länger als 12 Monate befinden, verursachen Sie gemessen daran (daran wird ja die Lizenzierung gemessen) keine so hohen Kosten. Verluste fährt MS dann wohl eher nicht ein.
[re:2] Tintifax am 07.04. 15:13
+3 -
@Matico: Bei ganz ganz vielen großen Projekten wird mit hohen Anfangskosten gerechnet, bevor irgendwann der Break Even erreicht wird. Ob und wann das beim Game Pass passieren wird wissen wir alle nicht, es steht nur für mich fest dass ein recht solides Geschäftsmodell dahinter stecken wird müssen. So hemmungslos Microsoft in den letzten Jahren nicht profitable Sachen abgedreht hat (Windows Phone, Microsoft Band, etc): Die wissen schon was sie tun.
[re:3] bigspid am 07.04. 16:14
+1 -
@Matico: Die Kosten übersteigen die Einnahmen aktuell garantiert noch um einiges. Allein der Aufbau der xCloud usw. Aber grob geschätzt hat MS die 1Mrd Marke bei den Einnahmen schon geknackt. Den Dienst gibt es ja schon seit etwa 3J, wenn ich nicht voll daneben liege (zum Release von Sea of Thieves auf jeden Fall schon, das war 2017). Die vielen Nutzer kamen jetzt kürzlich dazu, aber vorher waren es auch schon lange Zeit um die 5Mio und mehr. Lassen wir uns einfach überraschen :) Aktuell ist es ein sehr gutes Angebot.
[re:4] Ryou-sama am 07.04. 22:21
+ -
@Matico: Spencer meinte letztes Jahr schon, dass sich der GP für MS rechnet. Ob und wie viel Wahrheit dahinter steckt weiß ich nicht. Aber ich denke nicht, dass er ganz so offen und offensiv davon sprechen würde, wenn das nicht der Fall sein sollte. Denn wir alle wissen (oder zumindest diejenigen die seine Interviews mitverfolgen), dass er gerne um den heißen Brei drumrum redet wenn er über etwas nicht sprechen will/darf, oder er sich in der Sache nicht sicher ist.
[re:1] Matico am 09.04. 08:34
+ -1
@Ryou-sama: Ich würde zu gerne die Zahlen sehen. Denn wenn sich das rechnet sollten alle nachziehen. Und es bleibt die Frage auf ob man uns in einem Monopol verscheissert hat. Monopol insofern als das es einfach nicht genug Top Spieleschmieden und erst recht nicht Publisher gibt. Ich denke GTA6 dürfte auch 149 EUR kosten und genug Abnehmer finden. Nur ein Beispiel. Natürlich überzeichnet.
[re:2] ChrisMaster am 07.04. 15:16
+1 -
@Matico: Wenn sich das nicht rechnen würde, würden sie es nicht machen. Außerdem brauchen wir als Konsumenten keine Mutmaßungen über die Finanzierbarkeit der Angebote machen, dafür gibts Zig Angestellte bei Microsoft, deren Job das ist.
[re:1] Matico am 07.04. 15:43
+1 -
@ChrisMaster: Sehr viele Firmen machen sehr viele Dinge die sich nicht rechnen um perspektivisch in der Zukunft profitabel zu werden. Zum Beispiel dadurch, dass man die Konkurrenz verdrängt. Das ist nur eins von vielen Beispielen, es gibt viele schlaue Gründe für temporäre Minusgeschäfte. Wenn du nicht mal das weißt disqualifiziert dich das für eine gute Diskussion.
[re:1] ChrisMaster am 07.04. 22:36
+1 -
@Matico: Mir ist durchaus klar, wie initiale Subventionierung mit Big Bet auf den ROI funktioniert, sobald eine kritische Masse erreicht worden ist. Trotzdem macht das meine Kernaussage nicht zunichte: Wir als Konsumenten sollten uns freuen, dass es dieses Angebot gibt und es nutzen, und nicht darüber mutmaßen ob es dem dahinterliegenden Unternehmen nützt oder nicht.
Es ist doch bei Vollpreis-Releases dasselbe. Wenn ich als Publisher weiß, dass von meinem Spiel 2Mio Kopien abgesetzt werden müssen, damit es sich rechnet, gebe ich das nur frei wenn ich mir sicher bin, dass es in Wirklichkeit 4Mio sind, weil ich ja einen gewissen Betrag on Top erhalten will (=Rendite).
Ich finde es persönlich befremdlich, dass sich Laien damit auseinandersetzen, ob ein Business-Modell tauglich ist oder nicht. Stattdessen sollten wir als Kunden das Angebot nutzen wenn es uns gefällt, oder links liegen lassen falls auch nicht.
Disqualifiziert bin ich durch meine eigene Meinung (was ein Forum ausmacht) daher für gar nix.
[re:1] Matico am 08.04. 07:39
+1 -
@ChrisMaster: Es gibt doch einige Menschen die ihr Leben lang spielen und vielleicht auch im Bereich IT oder sogar Gaming arbeiten. Wenn so ein Produkt auf den Markt kommt darf sehr wohl Interesse an der Strategie und Zukunft bestehen, natürlich darfst du dich über das Produkt auch einfach freuen. Ich glaube nach wie vor nicht, dass Gaming mit Netflix vergleichbar ist, schon alleine deswegen nicht weil es eine sehr begrenzte Anzahl an Menschen gibt die überhaupt erstklassige Spiele produzieren können. Ich wiederhole mich da. Wenn es funktioniert dann sollen es bitte alle kopieren, gerne Nintendo, Sony und Steam.

Meine Prognose ist, dass sich sowas durchsetzen wird aber der Preis wird stark anziehen und immer mehr Top Titel werden mit zusätzlichen Kosten günstiger oder gar nicht mehr angeboten. Was hilft die die Prognose eines Laien? Nichts.

Auch wenn du richtig zugeschlagen hast mit "wie initiale Subventionierung mit Big Bet auf den ROI funktioniert, sobald eine kritische Masse erreicht worden ist" und das natürlich Eindruck macht scheint mir das gerade nicht mal die Strategie von Microsoft zu sein. Es geht um Marktverdrängung und Eroberung, die Gewinnzone ist aus meiner Sicht eher an zweiter Stelle zu plazieren. MS hat lange Zeit so vor sich hin gemacht und Sony hat verkauft. Dazu kam dann noch - wenn auch nicht ganz vergleichbar - Nintendo wieder an den Start. Jetzt hat MS sich anscheinend darauf geeinigt, dass man um den Gaming Markt kämpfen will. Und dazu muss man schauen welche Talente man hat. Ein "Talent", nur eins, ist ja gerade, dass MS Geld hat. Und das fassen sie an. Sie kaufen Studios und bieten eine Leistung zum unschlagbaren Preis.

Wir als Gamer sollten vor allem darauf achten ob das gut fürs Gaming ist und bleibt. Während Sony gerade die Preise für Top Titel bei Release anzieht weil die Entwicklung immer teurer wird (oder man uns verscheissern will) bietet Microsoft solche Titel zum Release im Game Pass an. An diesem Widerspruch sollte jeder Gamer interessiert sein. Und sich gerne parallel freuen.
[re:2] ChrisMaster am 08.04. 08:13
+1 -
@Matico: Es geht mMn um Positionierung und nicht um Verdrängung. Amazon bereitet Luna vor, Google hat Stadia mehr schlecht als recht auf den Markt geworfen, Steam und Facebook könnten jederzeit auf den Zug aufspringen. Die wahre Konkurrenz von Microsoft sind nicht Sony oder Nintendo, sondern die großen Konzerne, die durch ähnliche Services einen Teil vom Kuchen haben wollen.

Und die Kosten sind auch so eine Sache. Moderne AAA Open World dreh-jeden-Stein-um Spiele kosten in der Produktion gut und gerne mal 100Mio+ und benötigen Jahre, bis sie fertig sind. Ich persönlich hätte nichts dagegen, wenn nicht immer alles diesem Konzept folgt, sondern man auch mal ein Spiel in 20 Stunden "durch" haben kann und dann zum nächsten wechselt. Das ist in den letzten Jahren irgendwie voll verloren gegangen und kommt fast nur mehr von Indie Devs.

EDIT: Hab dir ein Plus gegeben, die Unterhaltung hat ein gutes Niveau erreicht
[re:3] Matico am 08.04. 09:18
+ -
@ChrisMaster: Die Diskussion hat ein gutes Niveau erreicht, das stimmt. Nebenbei erkenne ich, dass sich im Austausch unsere Meinungen annähern. Ich glaube auch, dass Streaming das ganz grosse Ding ist. Aber nicht jetzt. Wahrscheinlich nicht mal in 5 Jahren. Vielleicht in 10 Jahren. Bis dahin ist es eine Ergänzung oder eine Variante für den Casual Markt. Es wird einfach dauern bis man im Stream eine bessere Variante dessen bekommt was man lokal für 500 EUR (PS5 oder Xbox Series X) erhält. Solange ich (mini) Lag mit 1080p statt direkten Input in 4k bekomme ist das nichts.

Du hast einen wichtigen Punkt angesprochen. Das Anbieten von Services die von Amazon und Co. kommen also von Anbietern die im Gaming im Moment so gut wie keine Rolle spielen. Ich bin total unsicher ob das klappen kann. Habe dazu noch keine richtige Meinung. Wenn dann müssen dafür neue Gamer auftauchen die nicht nachmachen was die alten Gamer getan haben. Ich meine damit, dass man sich heute doch bewusst oder unbewusst einem Ökosystem anschliesst. Noch glaube ich eben nicht, dass jemand Sony (Beispiel) verlassen wird um bei Amazon zu zocken. Die Freunde sind dann weg, die Spiele und die Trophies auch. Andersrum glaube ich, dass Stadia mit einem Branding von Microsoft oder Sony mit angeschlossenem Ökosystem besser gezündet hätte. Wenn das Ding von Sony wäre und ich beim Umzug alles mitnehmen kann was ich habe wird es interessant. Aber bei Null mit Null Freunden anfangen? Da müssen krasse Vorteile locken. Es erinnert mich an das Smartphone OS von Microsoft. Das war super aber es kam zu spät. Zuviele Menschen waren schon fest in einem anderen Ökosystem verankert.
[re:3] FatEric am 07.04. 16:04
+ -
@Matico: Immer dieses Märchen von, das rechnet sich nicht. Und wie sich das rechnet. Man tut ja gerade so, als würden alle anderen Einnahmen wegbrechen und es gibt nur noch die Gamepass einnahmen. Das ist aber halt nicht so.
[re:1] Matico am 07.04. 16:12
+ -
@FatEric: Wenn es sich rechnet machen alle anderen Ökosysteme alles falsch. Dann ziehen die bald alle nach. Wäre für uns als Konsumenten super. Warten wir es mal ab.
[re:1] FatEric am 07.04. 16:58
+ -
@Matico: Schau dir einfach die anderen Bereiche an. Erst Musik, dann Video, jetzt Spiele. Anfangs hieß es auch, Spotify ruiniert mit dem Preis den Markt. Die Einnahmen der Musikindustrie sind dank Streaming so hoch wie ewig nicht mehr. Und selbst Disney hat auf Abo umgestellt und erkannt, dass man so noch mehr Kohle scheffeln kann, als DVDs der Filme einzeln zu verkaufen.
[re:1] Matico am 07.04. 22:56
+ -
@FatEric: Ich bin gespannt ob das vergleichbar ist. Schön wäre es. Microsoft ist sehr progressiv. Vielleicht ziehen die anderen nach. Ich glaube es noch nicht. Es gibt nicht genug AAA Titel im Gegensatz zu Musik und Filmen.
[re:2] FatEric am 08.04. 09:52
+ -
@Matico: Je weniger Titel es gibt, umso mehr rechnet sich doch ein Abomodell. außerdem rotieren viele Titel gerade durch. Witcher 3 ist erst wieder rausgeflogen aus dem Gamepass, eigentlich wollte ich das Anfangen, habe es aber dann sein gelassen, als ich gehört habe, es fliegt raus. Jetzt müsste ich es wieder normal kaufen, um weiter zu spielen. Die Hardcorespieler geben also neben den Abogebühren noch mehr Geld aus. Man erreicht einfach mit so einem Abo sehr viel mehr Leute, die dann in Summe das nötige Geld liefern.
[re:2] ChrisMaster am 07.04. 22:43
+ -
@FatEric: Ich verstehe auch ehrlich gesagt nicht wieso das so wichtig sein soll? Ich kann 15€ hinblättern und auf Konsole + PC zocken so viel ich will mit hunderten Angeboten. Was intressiert mich dabei ob es der Firma dahinter gut geht oder nicht?! Bei Netflix fragt ja auch niemand ob es sich rechnet...
[o2] bigspid am 07.04. 14:29
+8 -
Jo passt doch, ein Sony Spiel ist Teil vom GamePass und zwei Microsoft-Spiele (bzw. Bethesda) sind 1 Jahr exklusiv auf der Playstation.

Verstehe aber die Argumentation von den "Fans" hier auch nicht. Nur weil das Spiel im GamePass ist, ändert es doch gar nichts für die PS-Spieler. Sie hätten es vorher kaufen müssen, sie werden es auch weiterhin kaufen müssen. Nur weil MS es seinen Spielern quasi subventioniert, macht das das PS-Angebot nicht schlechter. Es zeigt eben nur auf, dass das Angebot von Sony in der heutigen Zeit einfach einem veralteten Konzept folgt. Das ist nur Neid von Fanboys, die das nicht bevorzugte System gerne schlecht reden wollen. Da kann ich kein Mitgefühl dafür aufopfern.
[re:1] ChrisMaster am 07.04. 15:14
+6 -
@bigspid: Es geht halt um den Neid, das Nicht-Gönnen weil man ja selbst "in die bessere Plattform" investiert hat und alles andere entsprechend Sch* ist. Es ist arg mittlerweile auf Twitter den Kindern beim Streiten zuzusehen, Zeit fürs eigentliche Spielen kann dort niemand mehr haben.
[re:1] bigspid am 07.04. 16:18
+ -
@ChrisMaster: Oh hör auf mit Twitter :D Hatte mich für 2 Wochen da angemeldet, um für den Kauf einer PS5 rechtzeitig informiert zu werden. Ich hab noch nie toxischere Menschen erlebt, als unter den Tweets des armen Typen, der den Kauf-Bot betreibt und auf die Verfügbarkeit einer Xbox Series X hinweist. Leute mit ihrem Gesicht als Bild und echtem Namen...naja. Bin das ganz schnell wieder los geworden, nachdem ich eine PS5 ergattert hab und werd mich da auch nie wieder hin bewegen :D
[re:1] ChrisMaster am 07.04. 22:37
+2 -
@bigspid: Digital Foundry schüttet mit dem Pixel-Zählen auch noch weiter Öl ins Feuer, echt der Wahnsinn, geb ich dir recht!
[o3] Realist am 07.04. 15:12
+4 -1
Das Konzept mit dem GamePass von MS geht in eine ganz andere Richtung - viele Spiele, die nicht irgendwie aus den Microsoft Games Studios kommen (wie Forza, Minecraft, FS, usw.), sind nicht dauerhaft im GamePass und fliegen irgendwann wieder raus. Hinzu kommt, dass die Spiele alle nur in der Standard-Version enthalten sind und man für AddOns etc auf die kostenpflichtigen Versionen upgradet (Habe ich z. B. bei FH 4 gemacht, als die erste Erweiterung erschienen ist, hab dann die Ultimate gekauft mit GamePass-Subvention von 20% und alle weiteren Pakete in Form von Autos wie James Bond oder jetzt HotWheels). So macht man dann doch Geschäft. So ähnlich wird das auch mit den EA-Games sein, die ja auch mittlerweile zum Teil im GamePass enthalten sind. Wenn man hier das jetzt hinbekommt, die Spiele plattformübergreifend - wie bei MS - zu nutzen (also PC & XBOX), dann macht das bestimmt Sinn und spätestens wenn es AddOns gibt (Sims, StarWars, etc.), dann kauft man das Spiel. Solange zahlt man im Abo quasi eine "Leihgebühr" und kann die Titel "probe Fahren". Was einem taugt, wird dann gekauft und ausgebaut. Und das Konzept geht offensichtlich auf. Microsoft selbst verschlägt es z. B. mit Forza Horizon 4 jetzt auch auf Steam, um sich so breit wie möglich aufzustellen. Das Abo-Konzept ist schon eine tolle Geschichte (finde ich persönlich) und sollte so erweitert werden, das man z. B. im Ultimate auch den Zugriff auf AddOns hat und dafür wäre ich auch bereit im Monat mehr wie 12,99 zu zahlen. Beim Fernsehen ist Flatrate-Streaming lange en vogue, sei es Netflix, Amazon oder Disney+ - alle bieten ein Grundprogramm an, gespickt mit Zubuch-/Kaufoptionen. Netflix bei Qualität und Endgeräten, Amazon & Disney mit zusätzlichen "Premium-Inhalten" wie weiteren Staffeln oder Neuerscheinungen. Und es funktioniert. Warum also nicht auch bei Spielen. Allein am Beispiel Forza Horizon 4: Hier hat Microsoft weltweit über 10 Mio. Spieler die entweder gekauft oder GamePass haben. Rechnet man das mal hoch, hat sich das Spiel samt Entwicklung und GamePass-Quersubventionierung mehr wie bezahlt gemacht. Daher ist es bestimmt kein großes Zuschussgeschäft wie mancher hier glaubt. Mittlerweile trägt sich diese Sparte wohl sehr gut selbst und der Ausbau in CloudGaming usw. erschließt noch viel mehr User. All dies macht Sony nicht. Die glauben immer noch, mit der PS den Stein der Weisen zu haben. Und den Vorsprung von MS holen sie da erstmal nicht ein. Die PS hat nur noch eine Daseinsberechtigung, da bestimmte Titel exklusiv für sie erscheinen. Vom Konzept, Bedienung und Vielfalt bleibt Microsoft mit XBOX und GamePass das Maß aller Dinge. Und das sage ich als PC-Spieler.
[re:1] bigspid am 07.04. 16:30
+1 -
@Realist: Volle Zustimmung, nur eine Kleinigkeit hab ich zu ergänzen, als jemand mit ner Series X, PS5 und Switch: Die PS5 bringt ein anderes Level der Immersion durch den DualSense Controller. Das Potenzial ist bei den aktuell verfügbaren Spielen und deren Umsetzung zwar noch völlig ungenutzt (außer in Astros Playroom), aber ich würde mich bei ner gutem Umsetzung der Controller-Features besonders bei SP-Spielen eher für die PS5 Version entscheiden, statt der etwas hübscheren Xbox-Fassung. Für PC-Spieler (dazu gehöre ich dank verkaufter GraKa erstmal nicht mehr, bis der Markt sich wieder beruhigt) hoffe ich, dass entsprechende Treiber für den DualSense nachgeliefert werden...bezweifle ich aber.
[re:1] HeadCrash am 07.04. 17:28
+2 -
@bigspid: War das nicht der Controller, dem ständig der Saft ausgeht, wenn man den vielen Berichten glauben kann? Also zumindest sobald die adaptive Trigger und ähnliches aktiv sind.

Aber ich kann mir natürlich schon vorstellen, dass o etwas ein Spieleerlebnis verbessert. Wie immens der Effekt ist, weiß ich nicht, da ich bisher die neuen Controller der PS5 nicht ausprobieren konnte. Ich würde mir daher eher beides wünschen, also die "hübschere" Version und die Controller. Daher hoffe ich, dass MS etwas in der Richtung nachliefert. Dachte eigentlich, dass so was sogar schon mal im Gespräch war, als sie die Vibration in den Triggern hinzugefügt hatten.
[re:1] bigspid am 07.04. 17:46
+ -1
@HeadCrash: Ja der Controller muss bei normaler Nutzung (für jemanden der Vollzeit arbeitet) spätestens alle 2 Tage geladen werden. Und das Ding ist echt billig verarbeitet und kann auch mal scheppern, wen die adaptiven Trigger so eingestellt sind, wie bspw. bei Spiderman. Aber unterm Strich verzeihe ich das alles gerne.

MS hatte kurz nach Start der Series X auch eine Umfrage bei den Nutzern bzgl. des DualSense gestartet. War dazu auch eingeladen. Ich denke mal nach entsprechendem Feedback gibts spätestens beim Elite 3 auch ähnliche Features. Immerhin hat MS bisher immer ein sehr gutes Controller-Upgrade gebracht...nur zur aktuellen Gen haben sie es wohl völlig vergessen.
[re:1] DON666 am 08.04. 08:08
+ -
@bigspid: Sehe ich nicht so. Am Controller wurde lediglich Feinschliff betrieben, aber das merkt man, wenn man das Ding in der Hand hält. Schwer zu beschreiben, aber die aktuelle Version mag ich noch nen Tick lieber als die "alten" aus der Generation davor. Gefühlt sind die z. B. noch ein Stückchen "massiver" bzw. robuster. Zumindest von der Haptik wäre es extrem dumm von Microsoft, wenn sie am Controller radikal schrauben würden, da das Ding einfach "richtig" ist. Nicht umsonst gilt der allgemein als DIE Referenz. An "Gimmicks" könnte man natürlich mehr bieten, aber das will halt wohl durchdacht sein, und nicht mit der Brechstange, nur um den Mitbewerber zu kontern, dessen Controller aber durchaus durchwachsen beurteilt wird.
[re:2] bigspid am 08.04. 08:45
+ -
@DON666: Ich nutze seit ner Weile den Elite 1 Controller und da ist die einzige Verbesserung des Series X Controllers, dass der etwas griffiger ist. Aber da er keine brauchbaren neuen Funktionen mitbringt (Share Taste brauch ich nicht) und keine Knöpfe an der Rückseite bietet, gib es auch absolut keinen Grund den Elite 1 weg zu legen und lieber den neuen zu nutzen.

Die Xbox One hat mit dem Controller ein sinnvolles Redesign gebracht und die Vibration in den Triggern hinzugefügt. Dass an der Stelle kein Schritt weiter gegangen wurde, find ich sehr schade.
[re:3] DON666 am 08.04. 08:54
+ -
@bigspid: Nun, den Standardcontroller mit dem Elite zu vergleichen, gilt aber auch nicht, da sind schließlich dann doch ein paar Euronen dazwischen. Ich besitze u. a. auch einen Elite 2, habe aber in meinem Text natürlich den Vergleich zwischen den Standardcontrollern gezogen, und da ist mir der Neue (wie gesagt) lieber. Und da ich jetzt auch öfter am Wochenende Forza Horizon oder GTA V Online mit Freunden spiele, kommt mir der Share-Button gerade recht. Ansonsten: "If it ain't broke, don't fix it"
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