Extreme Engpässe: Kunden warten über 30 Wochen auf Qualcomm-CPUs

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[o1] va!n am 07.04. 13:11
+4 -
Ztiat aus dem Artikel:
"Die in Folge der Coronavirus-Pandemie gestiegene Nachfrage rund um Chips für diverse Elektronikgeräte sorgt dafür, dass Qualcomm seine Chips nur noch mit extremen Wartezeiten liefern kann."

Es ist doch inzwischen weit bekannt, dass nicht die Corona-Pandemie an sich dieses wirklich ausgelöst hat; sondern dass es hier viele verschiedene Gründe gibt. Extreme Masseneinkäufe bzw Vorbestellungen bzgl Spekulationen usw... es ist einfach ein weltweit krankes System in dem wir leben!
[re:1] Teckler am 07.04. 14:08
+2 -
@va!n: Genau !
Und wenn China sich demnächst Taiwan einverleibt stehen wir noch blöder da.
Ich hoffe nur daß der aktuelle Chipmangel mittelfristig zu einer europäischen Chipfertigung führt.
Ebenso wie jetzt der Impfstoffmangel vielen die Augen öffnet wie abhängig wir geworden sind.
[re:1] AlexKeller am 07.04. 21:36
+1 -
@Teckler: einziger Lichtblick, die Chip-Maschinen kommen aus Holland, also haben wir schon mal das Kernstück. Alles andere ist mit Menpower und Geld in kurzer Zeit machbar, auf 10-20 Mia an Mehrkosten kommt es auch nicht mehr an.
[o2] Realist am 07.04. 17:18
+1 -
Ja, das ist ein echtes Problem - ohne wirkliche Alternativen. Wir fertigen als letzter Hersteller in Deutschland Hardware De- & Encoder für und erreichen langsam unsere Grenze an möglichen Einheiten, da unsere Prozessor-Bestände zur Neige gehen und die nächste Lieferung wahrscheinlich erst Ende des Jahres kommen wird. Der Großhändler hat massive Probleme irgendwelche Aussagen zu treffen, denn selbst die Produkte aus China sind nicht zu bekommen da die Chinesen nach dem Motto "China first" agieren und alle Produkte daher für den Weltmarkt "vergriffen" sind. Wir versuchen jetzt zu horrenden Preisen bei anderen Herstellern Kleinstmengen abzukaufen, was mal mehr, mal weniger gut klappt und hier wirklich die wenigen Stück in Gold aufgewogen werden. Unglaublich aber ohne Alternative. Ob sich das Thema so schnell beruhigt, bleibt zu bezweifeln. Ich warte nach wie vor auf meine GraKa für mein neues System, die aus selbigen Engpässen auch nicht kommen. Nicht wirklich prickelnd. Man könnte geneigt sein, die Chips zu bunkern und selbst damit zu "traden"... Ist wohl effektiver als sie zu verarbeiten...
[o3] DRMfan^^ am 07.04. 19:39
+ -
Die USA schneiden Huawei ab und alle kriegen Panik, die nächsten zu sein. Die daraus folgenden Hamsterkäufe dürften wesentlich relevanter sein als Corona-Nachfrage, zumal Quallcom vorallem Mobilgeräte bedient und die mangels Mobilität wahrscheinlich nicht so viel stärker nachgefragt sind wie z.B. Notebooks (Home-Office, Home-Schooling etc).
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