Pure Stromverschwendung: Wer Bitcoin nutzt, ist die echte Umwelt-Sau

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[o1] Schnoog am 07.04. 12:36
Gehört per Gesetz Weltweit verboten.
Alle reden übers Klima und hier wird den Klimazielen in den Arsch getreten.
Soll mir keiner mehr mit dem "dreckigen Diesel" kommen so lange hier nichts geregelt wird.
[re:1] DON666 am 07.04. 12:41
+7 -6
@Schnoog: Ja, das ist schon reichlich pervers.
[re:2] Vyper am 07.04. 12:45
@Schnoog: "[..]Soll mir keiner mehr mit dem "dreckigen Diesel" kommen so lange hier nichts geregelt wird."
Warum eigentlich nicht? M.M.n. ist es kein entweder-oder, sondern ein sowohl-alsauch.
Soll heißen: Wir müssen es an allen möglichen Stellen schaffen, den CO2-Ausstoß zu senken und nicht nur bei ein paar ausgewählten Bereichen.
[re:1] einKritischer am 07.04. 12:54
+6 -7
@Vyper: bin ich zu 100% bei dir. viele machen es sich halt einfach und deuten sofort mit dem Finger auf die "Anderen". Sei es unterdrücktes Schuldbewusstsein oder wirklich Ignoranz...
[re:2] bigspid am 07.04. 13:55
@Vyper: Ja, aber...
Verteufeln des Diesels und die Leute dazu antreiben ihre perfekt funktionierenden Fahrzeuge gegen ein Elektroauto zu tauschen, sorgt dafür, dass deutlich mehr CO2 ausgestoßen wird (durch Neuwagenbau, Transport und Stromerzeugung), als den alten Diesel bis zum Produktlebensende weiter zu fahren. Für die Umwelt wäre es sehr deutlich gesünder, wenn wir unsere Produkte auch so lange weiterhin nutzen, bis sie Schrott sind...anstatt mir meinen BJ2013 Euro5 Diesel in Städten zu verbieten und mich zum Kauf eines Elektroautos zu zwingen.
[re:1] Vyper am 07.04. 17:57
+2 -
@bigspid: Ich bin komplett bei dir. Ich habe mit meinem Beitrag auch nicht ausdrücken wollen, dass nun alle gefälligst sofort ihre (funktionierenden) Verbrenner loswerden sollen. Langfristig führt daran aber kein Weg vorbei - dann wir können es uns eigentlich nicht mehr leisten, unsere Ressourcen einfach "in die Luft zu blasen".
Und ja: Wir werden noch sehr lange Verbrenner im Straßenverkehr sehen (müssen) - und aus Gründen des Gestandsschutzes, etc.. Deswegen muss (leider) auch in die Entwicklung synthetischer Kraftstoffe investiert werden. Damit diese wiederum nicht ein noch größerer ökologischer Unsinn werden, muss bei diesen aber sichergestellt/reguliert sein, dass diese mittels 100% Strom aus regeneratischen Quellen hergestellt werden.

Das Thema "Obsoleszenz" sollten sich generell viel mehr Unternehmen hinter die Löffel schreiben - gerne zunächst auf "marktgetriebener Ebene" - wenn es nicht klappt, dann politisch forciert per Gesetz...
[re:2] Link am 07.04. 19:00
+4 -1
@bigspid: Zumal der Diesel dann zusätzlich zu dem neuen Elektroauto fährt, nur eben wo anders, im schlimmsten Fall irgendwo in der 3. Welt, wo man von sowas wie Abgasuntersuchung noch nie was gehört hat. Gebrauchte Autos sollte man hier zu Ende fahren, wenn man die Umwelt schutzen will und nicht die ganze Welt mit günstigen Gebrauchten fluten.
[re:3] Andrescoo am 07.04. 13:13
@Schnoog: Wieder alles verbieten, was man noch so alles verbieten sollte - Kommentarspalten z.B. Fressen auch nur Ressourcen :D
[re:1] bear7 am 07.04. 15:08
+1 -5
@Andrescoo: Kommentarspalten stützen die Demokratie... würde man deinen Kommentar ernst nehmen (was du ja offensichtlich *:D* selbst nicht tust) würde man die Demokratie und die Meinungsfreiheit abschaffen.
[re:1] Realist am 07.04. 17:29
+9 -3
@bear7: Die Meinungsfreiheit in vielen Foren mit Kommentarspalten wird durch ideologische Zensur ad absurdum geführt, weshalb Andrescoo schon irgendwie recht hat.... "Demokratie" geht nur, wenn man das Richtige schreibt. Ich zum Beispiel mag (große) Diesel- bzw. generell Verbrennungsmotoren, fahre gerne schnell, esse gerne Fleisch und FastFood, mag Coca-Cola Original nur MIT Zucker und stehe total auf billigen und fast unbegrenzt verfügbaren Atomstrom. Weißt du, aus wie viel Foren du gebannt wirst, wenn du das schreibst? Mein demokratisches Recht ist es, dass zu mögen und zu dürfen... Leider ist das im Netz etwas komplizierter... Wenn ich jetzt noch schreiben würde, dass ich Trump cool fand und wir hätten ihm besser zuhören sollen, sind die Lichter auch schon aus.... Soviel also zur demokratischen Notwendigkeit von Kommentarfunktionen.
[re:1] dahoood am 07.04. 18:19
+5 -
@Realist: Amen...das Problem ist, dass konservatives Denken mit Rechts, Realismus mit Pessimismus verwechselt und jede Art von (militanter) Linksgesinnung mit Meinungsfreiheit begründet wird. Demokratie findet irgendwo in der Mitte statt, wenn man sich mit der Meinung anderer auseinandersetzt und gemeinsam die besten Rosinen aus unterschiedlichen Welten picken kann.
[re:2] topsi.kret am 07.04. 18:25
+2 -6
@Realist: Es ist Dein demokratisches Recht, so zu denken. Es ist nicht dein demokratisches Recht, auf privaten Foren dahingehend eine Plattform geboten zu bekommen. Deine Meinungsfreiheit nimmt Dir dadurch niemand. Was Du offensichtlich erwartest, ist eine beständige Zustimmung bzw Bestätigung und verwechselst das mit Meinungsfreiheit. Im Übrigen wirst Du zunehmend mit dieser Meinung zu einer Minderheit gehören, denn alles von Dir Aufgezählte sind Relikte einer egoistischen "Nach uns die Sinflut" - Generation, was auch genau der Grund dafür ist, dass Du überall gebannt wirst, wo man solche Egoisten nicht haben und nicht unterstützen will.
[re:3] Realist am 07.04. 18:51
+3 -1
@topsi.kret: Wow. Wegen solchen "tiefgründigen" Dialogen diskutiere ich so gern mit meiner nachfolgenden Generation und bin froh mit meinen Kindern wieder einen Funken Hoffnung als Nachfolger deiner Generation mit einem konservativeren Mindset in die Welt gesetzt zu haben...
[re:4] topsi.kret am 07.04. 19:26
+1 -5
@Realist: Trittst Du in den von Dir genannten Foren ebenso semisarkastisch und herablassend auf?
Und welche Hoffnung setzt Du in Deine Kinder, wenn Du denen beibringst, dass Egoismus geil ist und die Folgen ihres Tuns gefälligst andere auszubaden haben?

Aber ich glaube jetzt zu wissen, was dich aus den Foren fliegen lässt: Die Meinung scheint es weniger zu sein, als vielmehr die Art, sie rüberzubringen ;-)
[re:5] Realist am 07.04. 19:36
+3 -
@topsi.kret: Aber was du als Steilvorlage geliefert hast, bedenkst du nicht? Bravo! Etwas mehr Selbstreflektion wäre hilfreich. Und ja, als Skorpion bin ich sarkastisch und direkt und das damit nicht jeder kann weiß ich auch. Aber deshalb Egoist zu sein und "gebannt zu gehören" ist schon recht drakonisch, oder? Die Gesellschaft hat gesunde Diskussionen und den Konsens verlernt und alles, was unbequem ist und mangels fundierten Argumenten nicht entkräftet werden kann wird eben gebannt. Traurig, aber davon lasse ich mich nicht abhalten... ;-)
[re:6] Link am 07.04. 19:37
+4 -1
@topsi.kret: Na wenn die Kommentarspalten nur für links-grüne Propaganda gedacht sind, dann hat Andrescoo recht und die Bedenken von bear7 sind nicht existent, da das mit dem Stützen die Demokratie nichts zu tun hat, sondern nur mit dem Vorgeben erlaubter/erwünschter Meinungen, etwas, dass man eher von Diktaturen kennt.
[re:7] topsi.kret am 07.04. 20:07
+1 -5
@Realist: Wenn Du in einer unverblümten Aussage meinerseits eine Steilvorlage für Sarkasmus und herablassende Gegenargumantation siehst (denn sich hinzustellen, und der Meinung zu sein, die eigene Meinung ist die einzig Wahre und die Weitergabe derer an seine Nachkommen ist die einzige Hoffnung, ist nicht wirklich Diskussionskultur), spricht das Bände hinsichtlich Deines Blickwinkels. Ich finde aber gut, wie Du deine Meinung verteidigst, das muss man dir lassen. Aber letztlich bleibt es dabei, Du wirst damit irgendwann zu einer Minderheit gehören, denn immer mehr Menschen erkennen, dass es kein "Weiter so" geben darf.
[re:8] topsi.kret am 07.04. 20:09
+3 -4
@Link: "...nur für links-grüne Propaganda..." keine Ahnung, wo Du das herausgelesen haben willst, aber mit genau dieser Wortwahl endet zivilisierte Diskussionskultur.
[re:9] Link am 07.04. 20:50
+2 -
@topsi.kret: Unter Berücksichtigung der Kommentare davor ergibt es sich aus deinem letzten Satz in re:2.
[re:10] P-A-O am 08.04. 02:41
+3 -
@Realist: ich denke da genau so. Demokratie gibt's, nicht nur in diesem Land nur beschrenkt und selbst bei Wahlen (zumindest so lange Koalitionen nicht wählbar sind) auch nur bedingt. Die Regierungsbildung ist das Gegenteil von Demokratie und das wichtigste Instrument welches in einer Demokratie dem Wähler in die Hand gegeben wird um unliebsame Politiker loszuwerden existiert gar nicht erst. Nannte sich schwarzer Stein aber das ist ein anderes Thema.

Ich würde eine teilweise regulierte Kryptowährung bevorzugen. In naher Zukunft sieht es doch so aus dass man uns zwingt entweder sein Geld komplett auszugeben oder Zinsen zu bezahlen wenn es auf der Bank liegt. Wenn dann noch dazu kommt dass man es nicht ohne Gebühr abheben oder nichts mit Bargeld anfangen kann hört der Spaß endgültig auf.
[re:11] Joyrider am 08.04. 10:07
+1 -
@topsi.kret: Und du bist hier gerade das Paradebeispiel... redest nur davon, anderen virtuell den Mund zu verbieten, weil dir die Meinung nicht passt. Glückwunsch.
[re:12] topsi.kret am 08.04. 10:17
+ -1
@Link: Nur mit sehr viel Fantasie
[re:13] topsi.kret am 08.04. 10:18
+ -1
@Joyrider: Vielleicht liest Du meinen Kommentar nochmal und zeigst mir die Stelle, an der ICH jemanden den Mund verbieten möchte.
[re:14] topsi.kret am 08.04. 10:20
+1 -1
@P-A-O: Also gerade Koalitionen sind doch demokratisch. Beim unklaren Wahlausgängen (ohne konkrete Mehrheiten) tun sich die Parteien zusammen, welche die größten Gemeinsamkeiten finden und bilden eine Mehrheit. Das heißt: Die Mehrheit der Wähler hat die Regierung gewählt.
[re:15] P-A-O am 08.04. 11:37
+1 -
@topsi.kret: nein, sind sie nicht. Zumindest nicht so lange sie nicht explizit vom Wähler gewählt werden.
Ich zum Beispiel empfinde die Grünen als die schlimmste Partei Deutschlands, danach kommt erst mal nichts bevor die AFD folgt. Ich erwarte von jeder mir gewählten Partei, sofern sie keine Mehrheit bekommt dass sie in der Opposition ist und alles blockiert was von den Grünen kommt. Nicht das sie als Königsmacher fungiert. Wenn jetzt die meisten Wähler der Partei die ich gewählt habe, angenommen man könnte Koalitionen wählen eine Koalition befürworten dann hätte ich natürlich Pech gehabt.
Nichts für ungut, aber eine 20% Partei (das sind dann vielleicht gerade mal 10% der Bevölkerung) wird, wenn nicht explizit gewählt von 80% der Wähler abgelehnt.
Wählbare Koalitionen könnten etwas Demokratie bringen. Alternativ ginge auch ein 2. Wahlgang in dem nur die beiden stärksten Parteien gegeneinander antreten. Dann kann man sich immer noch zwischen Pest oder Cholera entscheiden wenn es sein muss und kauft nicht gleich beides. ;)
[re:16] topsi.kret am 08.04. 11:57
+1 -1
@P-A-O: Es spielt keine Rolle, ob du die Grünen (oder wen auch immer) nicht magst oder nicht. Das Wahlergebnis in seiner Gesamtheit zählt. Wenn also Partei A mit 20%, Partei B mit 20% und Partei C mit 12% einen gemeinsamen Nenner ihrer Politik finden und koalieren (Demokratie ist meistens die Suche nach dem gemeinsamen Nenner), dann haben 52% der Wähler insgesamt ihren Willen bekommen. Welche Alternative schlägst Du in dem Falle vor, um eine stabile Regierung zu bekommen?
Natürlich ginge das auch ohne Koalition, aber dann gäbe es Stillstand, weil für jeden Pups eine Abstimmung unter allen Abgeordneten stattfinden müsste, endlose Debatten, um dann die kleinsten gemeinsamen Nenner zu finden, was also quasi bei JEDER Abstimmung dazu führen würde, dass immer wieder erneut temporäre Koalitionen gebildet werden müssen. In einer Koalition sind wichtige Punkte der zu bildenden Regierung in einem vertrag fixiert. das heißt, das Anliegen kommt in den Bundestag und die Koalitionspartner stimmen dementsprechend zu, fertig.
[re:17] P-A-O am 08.04. 16:16
+1 -1
@topsi.kret: Du machst einen gewaltigen Denkfehler.
Wenn Parteien koalieren haben sie nicht das zu tun was ihnen gefällt sondern denen die sie gewählt haben. Und so lange niemand den Wähler fragt mit welchen Punkten er einverstanden ist kann man nicht von einer Demokratie sprechen.
Anderes Beispiel: Partei A hat 45%, Partei B 6%. Partei B hat exakt das gleiche Programm wie Partei A, wird aber von 94% abgelehnt weil sie meinen der Durchschnittsbürger "muss" in Zukunft drei mal die Woche zwei mal am Tag auf seinen Teller Kac*en und essen, damit das Abwasser entlastet wird. Da dich von Partei A, die du im Übrigen gewählt hast keiner fragt mit welchen Partnern du einverstanden bist, mit Partei B verhandelt weil sich die Programme, bis auf das Recyceln deiner Nahrung wie ein Ei dem anderen gleichen und die sich auf vier mal die Woche jeweils ein mal einigen, sagen dass das die Mehrheit der Wähler so wollte? Womöglich beim essen auch ein Loblied auf die Demokratie abhalten?

Wie gesagt, Alternativen gibt es genug. Ob es ein weiterer Wahldurchgang der zwei stärksten Parteien ist, die Partei mit den meisten Stimmen einen Bonus an Sitzen bekommt oder eine Art Präsident. Selbst das bescheuerte amerikanische System ist in seiner Art demokratischer als das was hierzulande fabriziert wird. Inklusive der Gefahr dass jede politische Schweinerei möglich wird.
[re:18] topsi.kret am 08.04. 19:17
+1 -
@P-A-O: Den Denkfehler machst Du, weil Du denkst, dass Wahlprogramme immer 1:1 umgesetzt werden, was sie nie wurden und auch nie werden, da Demokratie immer Kompromisse bedeutet. Du denkst in Schwarz und weiß.

Wenn Partei A mit Partei B koalieren will, weil sich deren Programmen bis auf den einen Punkt gleichen und den Teil des Programmes mit dem "Auf-denTeller-K*+++en" mit übernimmt, hat Partei A seine Wähler betrogen. Wenn Partei B dann aber auf diesen Punkt verzichtet, um in die Koalition zu kommen, ist das der Kompromiss, um einen Konsens zu finden. Danke übrigens für das schöne Beispiel, es eignete sich hervorragend, um Dir das mit dem Konsens zu verdeutlichen.

Amerika mit seinem 2-Parteien-System demokratisch(er) anzusehen, entbehrt nicht einer gewissen Ironie.

Ich empfehle eine Nachschulung in Sachen parlamentarische Demokratie und vor allem, setze Dich bitte mal mit dem Begriffen Konsens und Kompromiss im bezug einer Gesellschaft auseinander.
Ich bin dann hier raus.
[re:19] P-A-O am 08.04. 21:55
+1 -
@topsi.kret: und genau deswegen ist es wichtig. Deswegen ist auch erwähnter schwarzer Stein wichtiger denn je ;)
[re:4] mh0001 am 07.04. 13:37
+3 -
@Schnoog: Gerade das wird nun aber nicht gehen. Ist ja gerade das Steckenpferd des Bitcoin bzw jeder auf Blockchain basierenden Währung, dass man sie eben nicht regulieren oder reglementieren kann. Es gibt ja auch keine zentralen Server, die man notfalls abschalten könnte.
Was und vor allem wie will man da verbieten? Bzw wie sollte man das durchsetzen? Bitcoin ist wie jede Blockchain-Technologie komplett dezentral organisiert. Jeder einzelne kann sich einfach ein Stück Software runterladen und das System mit jedem anderen einzelnen zusammen am Laufen halten. Das funktioniert ja in der Anzahl Nutzer beliebig weit nach unten skaliert (es sinkt dann irgendwann nur die Vertrauenswürdigkeit der Transaktionen).
Aber effektiv durch Verbot verhindern, dass sich Leute die nötigen Tools auf ihren Rechner laden und ausführen? Das stell ich mir unmöglich vor. Vielleicht kriegt man damit große Serverfarmen dran oder geschlossen, die physisch irgendwo stehen wo die Exekutive Zugriff hat. Aber spätestens wenn es um hunderttausende oder Millionen Einzelnutzer über die ganze Welt verteilt geht, wird es unmöglich, da überall zuzugreifen. Solange auch nur irgendwo eine handvoll weiter macht, geht die Blockchain weiter.

Zumal es ja auch nicht mal mehr physischer dedizierter Bitcoin-Miningfarmen bedarf. Mieten sich die Leute halt Cloud-Rechenleistung bei Amazon, Google und co.. Durch kryptographische Verfahren, mit denen es möglich ist einen Server mit verschlüsselten Daten rechnen zu lassen, ohne dass der Server selber weiß, was er da eigtl rechnet, ist es such möglich dafür zu sorgen, dass es keinem auffällt dass man da gerade Bitcoins mined.
[re:1] dahoood am 07.04. 14:19
+1 -1
@mh0001: Das mit der Unabhängigkeit und Dezentralität ist mE nur Theorie. In der Praxis geschieht im Laufe der Zeit folgendes: Wenige Groß-Miner mit den nötigen Ressourcen kontrollieren wieder das System. Siehe 51%-Attack-Drohung der ETH-Miner bzgl Einführung ETH 2.0
[re:1] Bautz am 07.04. 15:37
+1 -1
@dahoood: Wären kommerzielle Miner verboten, würde sich das auch ganz schnell wieder regulieren, denn dann würden vorhandene "eh da"-Grafikkarten wieder genutzt werden können.
[re:5] DataLohr am 07.04. 14:34
+2 -
@Schnoog: aber ehm, der Diesel und Benziner verbrennt sehr begrenzte Ressourcen und verpestet die Luft, wir sterben davon, alle gemeinsam....
Der Bitcoin könnte auch von Solarstrom erzeugt werden. Mehr Solar um die Sonnenstrahlen zu absorbieren wäre sogar gut fürs Klima und Co2 Neutral, bis auf die Produktion.
Man muss wie immer das Übel an der Wurzel packen und diese ist wie fast immer der Kapitalismus.
[re:6] P-A-O am 07.04. 21:42
+1 -1
@Schnoog: immer noch nicht begriffen dass das ganze Thema mit dem Klima nur von denjenigen kommt die sich eine goldene Nase damit verdienen? Der Rest springt wie blöd hinterher, haben ja auch mal 44% der NSDAP geglaubt. Leider nichts aus der Vergangenheit gelernt.
[re:1] DON666 am 09.04. 08:05
+ -
@P-A-O: Ach, der Herr ist Klimaleugner? Ist dein gutes Recht, hat aber nix mit irgendeiner Realität zu tun, auch wenn man das noch so schick in eine Verschwörungserzählung vom großen Kapital, das im Hintergrund die Strippen zieht, verpackt.
[re:1] P-A-O am 09.04. 22:13
+ -
@DON666: nein, ich bin kein Klimaleugner. Allerdings empfinde ich die aktuelle Politik mehr als verfehlt. Die Art und Weise wie diverse Dinge was das Klima betrifft unter der Bevölkerung verteilt wird erinnert aber an vergangene Zeiten. ;)
[re:7] GTX1060User am 08.04. 09:52
+ -1
@Schnoog: Ist das alles so wie es ist, am ende gehts halt nur ums geld, das Klima interessiert doch keine sau, oder wird es durch eine CO² Steuer schlagartig besser? Lasst euch mit dem Klima schutz gebrabbel doch nicht verarschen.

BTT: Was hat ein hoher Stromverbrauch jetzt genau mit Umweltsau zutun?
119 TWH ist jetzt nicht so extrem hoch finde ich.
Mal ganz banal gefragt, warum steigt der CO² ausstoß mit steigendem Stromverbrauch? Die Frage mal vielleicht dumm klingen aber.

Was für Kraftwerke werden jeweils verwendet. Bzw wie wird der Strom Produziert im jeweiligen Land?

Macht es einen unterschied bei einem kohlekraftwerk im momentanen CO² ausstoß, bei welcher auslastung es sich gerade befindet?
[o2] Sub-des-Tages am 07.04. 12:37
+5 -
Fehler im Artikel, pro gefundenem Block wird aktuell 6,25 Bitcoin (~300k€) ausgeschüttet und nicht nur einer. Ein Block wird im Schnitt alle 10 Minuten gefunden/gemined.
[re:1] ckahle am 07.04. 13:22
+1 -
@Sub-des-Tages: Danke.
[o3] KoenigDrosselbart am 07.04. 12:52
Letztens gab es hier doch schon einen aehnlichen Artikel? Da hiess es dass das BTC Netzwerk mehr Strom pro Jahr verbraucht als die Niederlanden. (https://winfuture.de/infografik/23263/Bitcoin-verbraucht-mehr-Strom-als-die-Niederlande-1613648645.html)

Da fehlt mir, genau wie hier, ein Vergleich.
Wie viel Strom verbrauchen denn alle Banken/ATMs auf der ganzen Welt? Oder wenn man das ganze noch weiterspinnt, die Mitarbeiter von Banken sind bspw. auch zu Kundenbesuchen unterwegs oder muessen zu Ihrer Arbeitsstelle fahren. Je nach Verkehrsmittel ist dies auch nicht unbedingt umweltfreundlich.

Also klar, BTC verbraucht viel Strom aber ich wuesste jetzt nicht ob es umweltunfreundlicher ist als unser klassisches Geld.
[re:1] dahoood am 07.04. 12:58
+8 -6
@KoenigDrosselbart: Das ist eigentlich der falsche Vergleich. Sinnvoller wäre es den Nutzen gegenüber zu stellen. Der Bankenapparat erlaubt dir den Unterhalt deines Lebens. Bitcoins sind selbst eher als Handelsware zu sehen...ist also eigentlich eher ein Spekulationsobjekt als ein Zahlungsmittel - jedenfalls Stand heute. Sehr wenige handelt Bitcoins um sich Waren zukaufen (sicher aber kein Haus), sondern nur um zu spekulieren.

Der eigentliche Vergleich wäre mE eher: Was verbrauchen alle Spielautomaten und Casinos.
[re:1] mil0 am 07.04. 13:03
+8 -8
@dahoood: Der Bankenapparat erlaubt dir nicht den Unterhalt deines Lebens. Er schränkt ihn auf sein eigenes System und die damit aufgebauten Regeln ein. Und diese Regeln gelten aber nicht für alle gleichmäßig. Das ist das Problem das Kryptowährungen angehen wollen, womit der von dir in Frage gestellte Vergleich doch Berechtigung hat und der von dir ANGESTELLTE Vergleich eben keine.
[re:1] dahoood am 07.04. 13:25
@mil0: Das verstehe ich nicht wirklich, immer ist die Rede von eingeschränkt sein durch die Bank. Wo liegen deine persönlichen eigentlichen Einschränkungen denn wirklich? Bankensystem, Risikoanalysemodelle oder doch eher das fundamentale Einkommen? Durch Kryptos wechselt die Einschränkung von Zentral auf viele, die eigentlich doch wieder wenige sind (Groß-Miner). Gab es nicht vor paar Tagen erst die Drohung der Miner bei ETH, dass Sie eine 51%-Attacke fahren werden, wenn ETH 2.0 kommt? Ist das die Freiheit die durch Kryptos doch wieder in Gefahr durch Groß-Miner gerät? Das schränkt dich unterm Strich dann wieder auf das System des Kryptos ein - mit ähnlichem Ergebnis.

Dann gehen wir mal auf das Thema Stabilität ein: Morgen kaufst du ein Laib Brot für 0,000001 BTC, vor wenigen Jahren noch 12 BTC. Allein diese Entwicklung ist doch auffällig für Spekulationsobjekte und keine wirkliche Alternative für eine von komplexe und aktuell (noch) global gültige Währung gestützt durch verschiedene Bankensysteme.

Bitte verstehe mich richtig, ich unterstütze ja das Thema und finde Alternativen richtig. Der Vergleich scheint mir - kurz gedacht - nicht verkehrt, aber am langen Ende eben nicht tragfähig. Du kannst auf so einem System keine langfristige Immobilienfinanzierung stützen (30 Jahre sind bei BTC ein Unterschied von 0,0001 EUR zu 100.000 EUR), da zu volatil. Sonst gäbe es vielleicht Systeme, die eine Direkt-Finanzierungen mit bspw. Aktien erlauben würden. In der Realität sind solche Hyperinflationen immer die größte Gefahr für den Wohlstand (Siehe aktuell Venezuela, Kuba, etc).
[re:1] bigspid am 07.04. 13:58
+7 -
@dahoood: Schön geschrieben, echt gutgutgut.
[re:2] dahoood am 07.04. 14:01
+2 -
@bigspid: Danke:-)
[re:3] mil0 am 07.04. 14:50
+2 -1
@dahoood: Ich sprach von dezentralen Kryptowährungen (nicht ausschlich BTC) und der Behauptung, dass Banken den Lebensunterhalt ermöglichen. Falls es dir recht ist, dann reden wir lieber nicht über unsere persönlichen Finanzen auf einer Plattform, die durch private Datensammlungen Geld lukriert. Bzgl 51% Attacken: ich will die Probleme weder herunterspielen noch ignorieren. Sie sind aber lösbarer als intransparente Praktiken privater Banken und ähnlicher Fin. Institutionen. Solche potentiellen Attacken bzw. Drohungen und Mining-Konzentration werden dauerhaft bestehen bleiben, wenn Kryptos verteufelt werden. Erst wenn sie weite Akzeptanz finden und die jeder versteht, wird jeder einzelne Teile seiner Hashrate zur Verfügung stellen. Bzgl: wieso sollte
[re:4] mil0 am 07.04. 15:05
+1 -1
@mil0: Am Smartphone vertippt und meinen halben Kommentar wieder gelöscht. Ich hoffe, dass es diesmal klappt:
- Zu deiner Vermutung "Risikoanalysemodelle oder doch eher das fundamentale Einkommen" schränken mich ein: wieso sollten Risikoanalysen bei einer Umstellung auf Kryptowährungen schlagartig irrelevant werden? Diese werden selbstverständlich weiterbestehen. Und was ist "das fundamentale Einkommen"? Mein persönliches Einkommen? Wie soll sich das durch Kryptowährungen ändern?
- Zum Thema Stabilität: 1. Du verwechselst Bitcoin mit Kryptowährungen. 2. Außerdem hängt die Volatilität bei "Wechselkursen" von der Basiswährung ab. Fiktives Beispiel, wobei ich BTC nicht wirklich als "Weltwährung" unterstütze: Jeder Lohn, jede Dienstleistung und jedes Produkt wird in BTC angegeben und nicht in USD, EUR oder GBP (die aber weiterhin existieren). Schwankt dann Bitcoin (obwohl er mit 21 Mio. Stück gedeckelt ist) um den Dollar, oder der Dollar um den Bitcoin?
[re:5] dahoood am 07.04. 16:01
+ -1
@mil0: Ich habe BTC lediglich stellvertretend als plastisches Beispiel gewählt und bin mir der Unterschiede in diesem Segment bewusst. Und bezüglich persönliche finanzieller Verhältnisse würde ich niemals jemanden um vertrauliche Infos innerhalb eines Kommentares bitten - waren rhetorische Fragen.

Leider vermengst du meine Punkte miteinander:
o Grundsätzlich sollte man Unterscheiden zwischen Zentralbanken (die sorgen u.a. dafür, dass Geld sein Wert stabil hält) und "normale" Banken (Unsere privaten Konten, Finanzierungen, etc.)

o Meine Frage bestand zunächst darin, wo du eine Einschränkung durch Banken empfindest. Damit wollte ich nachvollziehen können, worin du den alltäglich spürbaren - nicht theoretischen - Vorteil siehst. Vielleicht erkenne ich den ja schlichtweg nicht.
Entferne ich normale Banken aus dem System, wer macht dann bspw. die Risikoanalyse und bestimmt den Wert von Schuldner? Das gleiche gilt für dein Gehalt: Entferne ich die Zentralbank, wer stellt sicher, dass 1 Krypto auch den selben stabilen Wert beibehält? Das sind Implikationen die können wir nicht lösen und Kryptos als Technologie schon gar nicht. Da muss eine Governance her und die wird meist institutionalisiert...und peng...haben wir wieder das selbe Ergebnis.

o Früher hatte man den Goldstandard, heute ist der nicht mehr der Rede wert, wenn es um den realen Wert von Geld und Güter geht. Das was Kryptos gerade durchmachen, machen wir mit EUR, USD, etc. auch gerade - eigentlich schon immer - durch. Welchen Vorteil soll denn ein Krypto haben, der der Gefahr ausgesetzt wird eher privatisiert (Groß-Miner) werden zu können als staatliche Währungen? Keinen...man Ersetzt dann Quasi fiktiven Wert gegen fiktiven neuen Wert. Letztlich kannst du noch so viel Deckeln und Regulieren, die Nachfrage bestimmt den Preis des Kryptos und der ist derzeit untragbar volatil

o Zentralbanken dieser Welt arbeiten aktuell sehr intensiv an "digitalem Geld" und es wird kommen. Aber ändern tut sich danach auch nicht mehr viel.

o Mein persönliches Ergebnis aus dem ist eigentlich simpel: Die Technologie, egal ob Europapier oder Kryptowallet, ist vollkommen egal. Es zählt ausschließlich die Stabilität: Bekomme ich für ein Geld in X Währung das Gut, das ich möchte...und das möglichst wertstabil. Wer dafür sorgt und wie das geschieht ist nur kosmetisch und irrelevant. Oder hat es jemanden schon jemals gestört von DM in EUR zu wechseln oder im Urlaub in Indonesien mit USD zu zahlen.
[re:6] mil0 am 07.04. 17:26
+1 -1
@dahoood: "Vermengung private Banken & Zentralbanken": Ich habe prinzipiell vom Bankensystem gesprochen, damit war das Zusammenspiel beider Akteure gemeint.

"Zentralbanken & digitales Geld": Das ist keine dezentrale Kryptowährung. Natürlich ändert sich damit nichts. Wie bereits erwähnt, wir besprechen hier "aktuelles Bankensystem" vs. "dezentrale Kryptowährungen".

"Goldstandard & das was Kryptos durchmachen, machen EUR/USD/etc seit Jahren durch": Was genau soll das sein? Die "Preisfindung"? Was willst du insgesamt damit sagen? Dass der Markt sich stabilisieren wird und Kryptos mit höherer Akzeptanz (im Maßstab EUR/USD..) ähnlich stabil werden? Ist das ein Argument pro oder contra Kryptos?

Der alltäglich spürbare Unterschied ist wohl irrsinnig schwer vorherzusehen, aber in erster Linie - wie bereits erwähnt - erhoffe ich mir ein faireres Spielfeld und eine Umschichtung von Wohlstand. Letzteres wird wohl mit BTC nicht möglich sein, da die Coins auf einigen wenigen Wallets konzentriert liegen und die Mining-Farmen zu groß sind. In Ländern mit deutlich mehr Korruption wird sich viel mehr tun: keine wertlosen Grundbücher mehr, freier Kapitalverkehr in Länder, in die zur Zeit Geldtransfer irrsinnig viel kostet, weniger weltpolitische Einflußnahme von Weltmächten in die Währung anderer Länder, nachverfolgbarer Verkauf von zu zertifizierenden Produkten (Blood Diamonds,...),...
[re:7] dahoood am 07.04. 18:04
+1 -1
@mil0: Faires Spielfeld, einverstanden. Umschichtung von Wohlstand, mE nicht zielführend. Wohlstand ist keine endliche Ressource, sondern wird generiert. Eine dezentrale und stromfressende Krypto-"Währung" ist ein technologischer Ansatz, aber sicher keine Lösung für ideologische Probleme. Und Korruption ist ein ideologisches Problem, dass jederzeit den Krypto-Stecker ziehen kann - dann zählt wieder Banknote und Münze.
[re:8] mil0 am 07.04. 18:32
+1 -1
@dahoood: Bei breiter Anwendung ist es nicht "der Kryptostecker" sondern Milliarden Stecker. Klar kann Korruption hier immer noch werkeln, aber es ist deutlich schwieriger. Siehe "Internet normal" vs. "Internet in Ländern mit eiserner Hand". Umschichtung von Wohlstand ist selbst im jetzigen System ein Muss, daher auch nicht abhängig davon ob Kryptos sich durchsetzen. Es ist auch recht kurz gedacht, wenn man hier reflexartig von der Wohlstand-Umschichtung aus Mitteleuropa in ärmere Länder denkt. Die unausweichliche und bevorstehende Umschichtung (geschätzt 20-60 Jahre; basierend auf der Entwicklung des Mittelstandes der USA mid-west hin zu Südostasien und Mittelamerika seit den 70ern) wird auf jeden Fall in Richtung Länder gehen, die aktuell am Halbleitermarkt führende Rollen haben und im nächsten Schritt die Automatisierung mit großen Schritten vorantreiben. Hier käme die zweite - darauf folgende - Umschichtung von Wohlstand, die ich meinte, der Mittelschicht in DE und AT wiederum gelegen. In dem Szenario ist der Wohlstand von hier schon längst abgewandert. Waren die weiteren Punkte einfach nicht der Rede wert, oder hast du spezifisch ein "ok" und zwei "auf keinen Fall" Argumente herausgepickt?
[re:9] dahoood am 07.04. 19:19
+1 -
@mil0: Der Wohlstand ist ja nicht weniger geworden. Er ist eben auch in anderen Länder angestiegen. Wenn du gerne zu solchen Themen liest, kann ich dir sehr gern das Buch "Factfulness" von Hans Rosling empfehlen (falls du es noch nicht gelesen hast). Fand das sehr schlüssig und gut geschrieben und beschreibt das Thema aus der Gesundheitsperspektive.

Ich sehe gute Punkte in deiner Argumentation und kann die Hoffnung oder deine Erwartung durch Kryptos nachvollziehen. Mir fehlt allerdings das Verständnis, wie eine simple Technologie, alle diese angesprochenen Probleme lösen soll - das erscheint mir nicht plausibel. Was ich allerdings sehe ist, dass es keine "Underground-Tech" mehr ist, dicke Fische auf den Zug gesprungen sind und die Regulierungen von Kryptos nur noch eine kurze Frage der Zeit ist. Darüber hinaus es Unmengen an Ressourcen bindet und in der derzeitigen Form einfach nicht vereinbar mit der Lösung anderer (Umwelt-)Probleme ist.
Wenn das Minen von Coins wenigsten einen wissenschaftlichen Nutzen hätte (Proteinfaltung, etc...), wäre es eine wirklich sinnvolle Geschichte und hätte einen substanziellen Gegenwert. Stattdessen werden Grafikkarten, ASICs, gestackt und Ressourcen dafür aufgebracht, um letztendlich mehr EUROs auf dem Bankkonto zu generieren.

Kenne nur einen der sich mal vor ner Weile mit bitcoins einen Rechner gekauft hat, der hätte jetzt einen Gegenwert von ner sechsstelligen Summe :-D
[re:10] mil0 am 07.04. 19:47
+1 -1
@dahoood: Frag mal die Midwestern Amerikaner, ob ihr Wohlstand von damals noch da ist.
[re:11] mil0 am 07.04. 19:52
+ -2
@dahoood: Ich füge abschließend hinzu: Ich bin großer Umweltverfechter und achte auf die minutiös auf di Größte meines CO2 Fußabdrucks. Damit habe ich auch ein irrsinniges Problem mit den umweltfeindlichen Formen, die Mining mittlerweile angenommen hat. Ich hoffe, dass sich das mit einem Umstieg auf erneuerbare Energien bzw. "sparsameren" oder "hilfreicheren" zero-knowledge proof lösen lässt, aber ich bin nicht bereit die Diskussion "Pro-/Contra Cryptos" einzig und alleine auf Basis dieses Unterpunktes zu führen.
[re:2] ckahle am 07.04. 13:29
+4 -2
@mil0: Was er vermutlich meint: Ein Währungssystem ist in unserer Welt eine ziemlich unerlässliche Sache. Denn das globale Wirtschaftsgefüge ist einfach zu komplex und diversifiziert, als das man alles mit direkten Absprachen und Tauschgeschäften regeln könnte. Bitcoin hingegen ist einfach ein Spekulationsobjekt mit enormem Ressourcen-Bedarf. Es wurde mal ein bisschen als vermeintliche Alternative zu Währungen vermarktet, in der Praxis kann es das aber von strukturell gar nicht leisten - allein schon aufgrund der sehr begrenzten Menge an Transaktionen in einem gegebenen Zeitintervall. Wer will schon eine halbe Stunde bei Aldi an der Kasse stehen ;)
[re:2] sav am 07.04. 13:15
+2 -2
@KoenigDrosselbart:
"Wie viel Strom verbrauchen denn alle Banken/ATMs auf der ganzen Welt?"
Wenn Oma Inge nicht mit einem Smartphone/Computer umgehen kann, dann braucht sie halt was handfestes. Das wäre mit dem Bitcoin auch nicht viel anders. Die Kosten wären also auch dort gegeben - wenn man nicht weite Teile der Bevölkerung umerziehen / zwingen will. Wenn man überall mit der Karte bezahlen könnte (Visa, Girokarte usw.) und die Menschen es auch wollen würden, wären auch keine ATMs notwendig. ATMs sind also nicht unbedingt etwas, was man gegen die normale Währung und für Bitcoins anführen sollte.

"Oder wenn man das ganze noch weiterspinnt, die Mitarbeiter von Banken sind bspw. auch zu Kundenbesuchen unterwegs oder muessen zu Ihrer Arbeitsstelle fahren. Je nach Verkehrsmittel ist dies auch nicht unbedingt umweltfreundlich."
Wieso sollte man dies tun? Die meisten Dienstleistungen die dort erbracht werden (mal wohlwollend gegenüber den Banken formuliert, vieles was die einem aufschwatzen wollen ist natürlich auch absoluter Käse), sind eher Maßnahmen die dazu dienen das Geld zu vermehren, Kredite aufzunehmen usw. Die gleichen Dienstleistungen würde es auch geben, wenn Bitcoin die einzige Währung der Welt wäre. Schließlich muss dir eben eine Bank ein paar Bitcoins leihen, damit du dein Haus bezahlen kannst. Und dafür will Sie natürlich dich und deine Situation kennenlernen, um einschätzen zu können, wie Kreditwürdig du bist. Und für Oma Inge müsste die Bank auch weiterhin einen Überweisungszettel ausfüllen damit Ihre Miete pünktlich am 1. beim Vermieter in Form von Bitcoins landet, weil Sie mit dem Bitcoin Wallet genauso wenig wie mit dem aktuellen Online-Banking anfangen kann.

Der sinnvolle Vergleich wäre also tatsächlich - aus meiner Sicht - Bitcoin vs. z. B. das Visa-System. Wieviel Strom kostet der Betrieb der Systeme? Wieviel Strom kostet eine Überweisung? Wie sind die Transaktionsgeschwindigkeiten? usw.
Der Rest sind Dienstleistungen drum rum die so oder so ähnlich auch beim Bitcoin eingeführt werden könnten, wenn es genug Menschen gibt die diese brauchen. Genauso sind diese Dienstleistungen aber auch nicht zwingen für eine Visa-Überweisung notwendig.
[re:3] topsi.kret am 07.04. 13:55
+6 -3
@KoenigDrosselbart: BTC ist als Paralellwährung reines Spekulationsobjekt ZUSÄTZLICH umweltbelastend, DAS ist der Punkt.
[re:4] Hanni&Nanni am 07.04. 19:35
+3 -2
@KoenigDrosselbart: Vergleich des Stromverbrauchs mit dem gesamten Finanzsystem und dem Bitcoin? Wolltest Du heulen? Überleg mal, was heute nicht alles mit dem BitCoin bezahlt wird, und wie viel Energie das Zeug fressen würde, wenn Milliarden Transaktionen pro Stunde mit BitCoin gezahlt werden müssten.

BitCoin mit den paar Transaktionen am Tag braucht ja jetzt schon so viel Strom, wie ein kleines Land. Würde alles mit Bitcoins bezahlt werden, würde dieser Planet alleine nicht reichen, selbst wenn man alle 10 Meter einen 10 km-Pfahl in die Erde treibt um aus Geothermie Energie zu erzeugen!
[re:5] Stratus-fan am 07.04. 21:46
+2 -2
@KoenigDrosselbart: Das Problem ist, dass BTC schon den Stromverbrauch der Niederlande hat, aber einen feuchten Husten der weltweiten Finanztransaktionen abwickelt. Eine einzige BTC-Transaktion hat derzeit einen Fußabdruck von ~820 kWh (Tendenz steigend). Mit der gleichen Menge Energie kann Visa ~550.000 Transaktionen abwickeln (Tendenz fallend).

Bitcoin ist also um mehrere Dekaden ineffizienter als eine Kreditkarten-Transaktion.
[o4] Frankenheimer am 07.04. 13:15
+5 -4
Auch hier wird wieder der Fehler gemacht anzunehmen dass Energieverbrauch per se schädlich ist. Mal angenommen so eine Mining Farm ist irgendwo in Island. 100% der Energie käme aus Erdwärme oder Winkraft oder was auch immer. Was wäre daran schädlich?

Auch ein Bitcoin Betreiber will seine kosten senken. Er siedelt sich dort an wo Strom spottbillig ist. Wo ist er meist spottbillig? Wo er im Überfluss vorhanden ist. Auch China hat Regionen mit viel Wasser oder Winkraft, nur weil eine Region 100% mit Kohle betrieben wird muss das nicht für die Region gelten in der die Farmen sind.

Für mich typisches schwarz/weiß Denken.
[re:1] Kirill am 07.04. 13:20
+5 -5
@Frankenheimer: Schädlich ist es, dass man diese Erdwärmeenergie in andere Dinge stecken könnte. Zum Beispiel Wärmepumpen oder Hausbeleuchtung oder Wasserstoffherstellung oder oder oder. Ressourcenverschwendung ist nicht in Ordnung, nicht mal wenn die Ressourcen (vermeintlich) umsonst sind. Das ist typisches Schwarzweißdenken, das du hier auflegst.
[re:1] Andrescoo am 07.04. 13:24
+1 -
@Kirill: UNd was hindert dich nun in entsprechende Technologien einzusteigen und das zu forcieren anstatt deine Zeit hier zu vergeuden?
[re:1] Kirill am 07.04. 13:33
+4 -2
@Andrescoo: ... unter anderem Leute, die fett viel Kohle für Strom hinlegen, den sie zum BTC-Mining nutzen und somit die Strompreise für sinnvollere Verbraucher hochtreiben.
[re:1] Andrescoo am 07.04. 13:52
+2 -3
@Kirill: Na du kennst dich in der Strompreiszusammenstellung in China aber gut aus.
[re:2] DerTigga am 07.04. 14:24
+ -1
@Andrescoo: Du dich dafür in künstlicher Verlängerung bzw Lese(zeit)aufwanderhöhung von Kommentarspalten ?
[re:3] Andrescoo am 07.04. 14:25
+1 -3
@DerTigga: Jep, irgendwie muss ich die Zeit hier ja rumkriegen die ich dank so Systemdrohnen wie Kirill ja im Überfluss habe. Alternativ könnte ich mich allerdings auchmal damit beschäftigen meine Miningfarm aufzupumpen. Danke für den Hinweis.
[re:4] DerTigga am 07.04. 14:30
+ -1
@Andrescoo: Wieso Hinweiß ? Du hast doch weiter oben dafür plädiert, das gewisse Dinge wie z.B. "sowas" doch auch als zu Resourcen fressend verboten werden könnten..sollten..
Das das in Wahrheit (d)ein: also ich doch nicht, erst andere..dann ne Weile nix..dann erst bin ich an der Reihe (mit was verboten kriegen bzw verboten werden) darstellt ist auch so klar...
[re:2] Frankenheimer am 07.04. 13:39
+2 -4
@Kirill: naja, dann darf man auch keinen Herd mehr benutzen, weil anstatt sich das Essen energieaufwändig zu erwärmen könnte man auch Butterbrot essen. Sry, aber wer sind wir anderen Leuten vorzuschreiben was sie mit IHRER Energie anstellen. Das wäre in etwa so als wenn wir hier in die 70er Jahre zurückspringen als das Ruhrgebiet noch "Stahlwerk" der Welt war und Brasilien wäre da angekommen und hätte gesagt sry Deutschland, aber ihr verbraucht hier zuviel Energie, lasst das mal lieber sein. Was hätten wir wohl gemacht außer nen Vogel zu zeigen?
[re:1] Kirill am 07.04. 13:42
+2 -2
@Frankenheimer: Ich nutze meinen Herd auch so selten, wie möglich. Die Mikrowelle (mit Umluft & Grill) bekommt die meisten Mahlzeiten genauso gut für weniger Strom hin. Von wegen Leuten vorschreiben, falls es dir net aufgefallen ist, wir sitzen alle im selben Boot. Wenn die Miner den CO2-Ausstoß hochtreiben, leiden darunter nicht nur die, sondern auch ich. Und du übrigens auch. Ist wie mit der Pandemie: irgendwelche Vollidioten glauben, ihre Entscheidung, den Maulkorb, pardon, die Maske zu tragen, sei doch ihre private Entscheidung. Dummerweise funktioniert die Wirklichkeit so nicht, die Einzelentscheidung eines Individuums, einer Firma oder Gruppen kann Auswirkungen auf die Gesamtgesellschaft haben. In Russland, wo ich aufgewachsen bin, gab's damals praktisch keine Umweltschutzvorschriften. Jeder durfte seinen Scheiß hinschmeißen, wo er will, jeder darf in seinem Hof verbrennen, was er will. Ergebnis: sauerer Regen (wobei daran eher die Industrie schuld ist denn die privaten, die ihre alten Reifen verbrennen) und vollgemüllte Wälder. Es gibt sehr wohl seinen Sinn, anderen vorzuschreiben, was sie mit IHRER Energie/Zeit/Ware anstellen, wenn es alle betrifft.
[re:1] Andrescoo am 07.04. 13:54
+1 -3
@Kirill: Na bei dir funktioniert Propaganda aber auch wirklich gut. Ich dachte BING funktioniert so gut in Kontroversen Themen - da habe ich nach den Aussagen aber so meine starke Zweifel :)
[re:2] Kirill am 07.04. 14:19
+3 -1
@Andrescoo: https://www.der-postillon.com/2020/09/hildmann-merkel.html
[re:3] Andrescoo am 07.04. 14:21
+1 -2
@Kirill: Süß, kommt da auch noch was mit Substanz oder gibt BING das nicht her?
[re:4] Kirill am 07.04. 14:25
+2 -1
@Andrescoo: https://www.bing.com/search?q=substanz
[re:2] sav am 07.04. 13:44
+2 -1
@Frankenheimer: Wissenschaftler haben auch schon in den 70ern vor der Umweltverschmutzung und den langfristigen Folgen gewarnt. Aber weil die Politiker - nicht nur in Deutschland - so tolle Leute sind, wurden Weltweit die Warnungen entsprechend ignoriert. Mit Folgen für die Zukunft.
Ein ähnliches Beispiel wäre z. B. der Einsatz von FCKW. Hier war aber der Schaden für viele sofort sichtbar, weshalb es dort relativ schnell ein Verbot gab.
Es ist also durchaus normale Praxis etwas zu verbieten, wenn es sich sich als schädlich herausstellt.
[re:1] Andrescoo am 07.04. 13:55
+ -
@sav: Ja, IN Deutschland, wer meint es gäbe keine FCKW mehr lebt da aber auch in seiner Blase. Tschernobyl lief auch noch bis Mitte der 90er...
[re:2] sav am 07.04. 13:59
+ -
@Andrescoo: Das FCKW Verbot ist erstmal quasi Weltweit gültig. Dass sich nicht jeder dran hält, ist eben eine andere Sache. Diese hast du aber bei allen verboten. Entsprechendes Fehlverhalten wird aber - soweit politisch möglich/gewollt - verfolgt und bestraft.
Dass etwas nicht aus der Welt ist, nur weil es erstmal irgendwo aufm Papier niedergeschrieben ist, dürfte jedem klar sein. Es braucht dann natürlich entsprechende Handlungen und Konsequenzen bei Nichteinhaltung.
Im großen und ganzen funktioniert das FCKW Verbot aber - sonst wären wir heute in einer ganz anderen Situation.

Und weil du Tschernobyl erwähnst. Ja, die Atomkraft ist einfach die nächste Sauerei. Damit wir jetzt günstigen Strom für Fragwürdige Produkte haben (Bitcoins Minen, "smarte" Sprachassistenten damit wir nicht mehr dass Licht per Schalter komplett deaktivieren usw). erzeugen wir Müll der nach dem jetzigen Stand der Technik für Millionen von Jahren erhalten bleibt und von den Nachfolgegenerationen irgendwie Dicht gehalten werden soll. Super.
[re:3] Andrescoo am 07.04. 14:02
+1 -
@sav: Auf der einen Seite gibt es die, die sich nicht dran halten und auf der anderen gibt es begründete Ausnahmen. Und ich wollte damit auch nur auf den Irrglauben hinaus, es gäbe keine FCKW mehr. Noch dazu gibt es weiterhin genug Klima und Ozonschädigende Gase und das bis heute, völlig legal. Es ist also ein sehr eingeschränkter Blick auf die Faktenlage mit FCKW-freien Kühlschränken zu argumentieren. UNd ich kritisieren damit weder irgendwelche Regelungen noch Verbote sondern argumentiere einfach mit der Realität. Wir deutschen sitzen in der noch komfortablen Lage sowas immer von Oben herab zu beurteilen und zu meinen, weil etwas auf einem Zettel steht ist das Problem gelöst, deshalb stellen wir auch überall Schilder auf anstatt die Schlaglöcher zu beseitigen - leider hilft das am Ende relativ wenig. Wer viel rumkommt wird feststellen, dass es auf der WElt in sehr großen Teilen anders zugeht und da weitaus andere Schwerpunkte gelegt werden als die Einhaltung irgendwelcher "Umweltschutzgesetze". Diese Aussagen hier von mir haben weder was damit zu tun, dass ich das gut oder schlecht finde sondern es ist einfach so und mir geht einfach nur die Deutsche Hybris auf den Senkel, zu meinen weil wir uns an sowas halten wäre das überall so und damit irgendetwas gelöst.

"Und weil du Tschernobyl erwähnst. Ja, die Atomkraft ist einfach die nächste Sauerei. Damit wir jetzt günstigen Strom für Fragwürdige Produkte haben (Bitcoins Minen, sparte Sprachassistenten damit wir nicht mehr dass Licht per Schalter komplett deaktivieren usw). erzeugen wir Müll der nach dem jetzigen Stand der Technik für Millionen von Jahren erhalten bleibt und von den Nachfolgegenerationen irgendwie Dicht gehalten werden soll. Super."

Das ist auch so eine Denke aus den 70ern die weder auf dem derzeitigen Stand der Technik und Forschung basiert und noch dazu nur in sehr begrenzten Teilen richtig ist. Aber es ist mir auch zu müßig das hier zu erläutern. Wer dem Irrglauben des Wissens über Atomare Abfälle weiterhin hinterherlaufen möchte soll das tun, der rest informiert sich - und das in Fachbüchern die nicht aus den 70ern Stammen.
[re:4] sav am 07.04. 14:06
+ -
@Andrescoo: Es war lediglich ein Beispiel auf die Aussage "wer sind wir anderen Leuten vorzuschreiben was sie mit IHRER Energie anstellen".
Und FCKW war eben ein Beispiel was mir direkt eingefallen ist, was anderen Leuten vorschreibt was Sie mit "ihrem" FCKW so machen dürfen. Ein anderes Beispiel könnte z. B. die Urananreicherung sein. Dort wird Ländern auch Vorgeschrieben, was sie mit "Ihrem" Uran machen dürfen und was nicht.

"Das ist auch so eine Denke aus den 70ern die weder auf dem derzeitigen Stand der Technik und Forschung basiert und noch dazu nur in sehr begrenzten Teilen richtig ist. Aber es ist mir auch zu müßig das hier zu erläutern. Wer dem Irrglauben des Wissens über Atomare Abfälle weiterhin hinterherlaufen möchte soll das tun, der rest informiert sich - und das in Fachbüchern die nicht aus den 70ern Stammen."
Sorry, aber bisher hab ich noch keine produktionsfertige Technik gesehen, die den Atommüll irgendwie sinnvoll weiterverwenden und die Halbwertszeiten deutlich reduziert. Sicherlich, es gibt erste Ideen und Ansätze (darum schrieb ich ja auch "nach dem jetzigen Stand der Technik"), von einer Fertig entwickelten und bewährten Lösung sind diese aber noch sehr weit entfernt (jedenfalls mein Stand). Gerne lasse ich mich aber durch konkrete Beispiele erhellen.
[re:5] Andrescoo am 07.04. 14:09
+ -
@sav: Ja, und was bringt es? Vorschreiben kann man viel danach bleibt das Problem der Kontrolle und der Einhaltung - und wenn es daran scheitert stellt sich mir halt einfach die Frage was eine Vorschrift bringt?
[re:6] sav am 07.04. 14:16
+ -
@Andrescoo: Wenns keiner kontrolliert und entsprechend keine Konsequenzen folgen, bringts natürlich nichts. Aber wenn man so anfängt, dann kann man es auch gleich alles lassen. Wir rufen Weltweit die Anarchie aus und jeder macht einfach nur noch was er will.
Ich verstehe dein Punkt / deine Argumentation nicht - sorry.
[re:7] Andrescoo am 07.04. 14:20
+ -1
@sav: Richtig, dann kann man es bleiben lassen. Man sollte bei sowas auch bedenken, wir reden hier von Dingen die sich nur Global steuern lassen und da kannst du auch nur sehr bedingt etwas kontrollieren und dann sind solche Dinge auch nur sehr oft freiwillige Selbstverpflichtungen. Ein Souveräner Staat wird sich am Ende nicht in die eigenen Belange pfuschen lassen und was man macht und tut hat sehr oft was mit den eigenen Möglichkeiten zu tun.

Mein Argument? Diese Argumentation mit "ja bei FCKW hat das doch funktioniert" ist gänzlich für den Arsch weil es eben nicht kontrollierbar ist und vielleich bei uns was gebracht hat weil man es sich leisten konnte und alles andere einfach nur Propaganda ist. Die Welt funktioniert anders als der ein oder andere glaubt und ich möchte einfach nur darauf hinweisen.

Wer hier also Verbote von irgendwas fordert lebt schlichtweg in einer Traumwelt, entweder wir haben Weltweit das gleiche Verständnis oder wir haben es nicht. Und ich behaupte einfach - es ist ein Irrglaube zu meinen - die Menschen würden alle gleich Ticken. Das klappt nichtmal in diesem mini Flecken auf der Landkarte was sich Deutschland schimpft.
[re:8] dahoood am 07.04. 14:25
+ -
@Andrescoo: Das ist richtig: Neuste Messungen haben ergeben, dass über China sich das Ozonloch wieder weitet und FCKW als Auslöser ermittelt wurde. Wenn man als UN nachbohrt kommt nur die Aussage: Mischt euch nicht in interne Angelegenheiten ein.

Sobald es an die "Kronjuwelen" einer Nation geht, werden die wenigsten sich mit globalen Regeln abfinden. Siehe Trump und Pariser abkommen, Putin und START, Scheuer und EURO7, Bolsonaro und Regenwald-Rodung/UNESCO-Kulturerbe,...die Liste ist ewig.
[re:9] sav am 07.04. 14:27
+ -
@Andrescoo: Aber das FCKW Verbot hat nachweislich dazu beigetragen dass der FCKW Ausstoß sinkt. Nicht nur in Deutschland, sondern Weltweit. Auch in China.
Ja, die Welt funktioniert nicht immer so perfekt wie man sie gerne hätte, aber es funktioniert schon wenn es gewollt ist. Entweder weil die wichtigen Länder in Europa und den USA das Zeug den anderen Ländern nicht mehr abnehmen, oder weils Sanktionen gibt. Da kann der Staat noch so Souverän sein. Problematisch ist es natürlich wenn der Souveräne Staat eine Atommacht ist und deshalb der Handlungsspielraum begrenzt ist. Deshalb kann es sich China auch erlauben teilweise etwas laxer mit solchen Dingen umzugehen und nicht so genau hinzusehen, aber bringen tuts trotzdem was und es ist ein Anfang. Bei dir klingt es einfach nur nach Kapitulation.
[re:10] dahoood am 07.04. 14:32
+ -
@sav: Das hat wirklich nachweislich was gebracht. Vergiss aber die damalige globalen Gegebenheiten nicht: Die Haupt-Industrienationen, die damals am meisten produziert haben, haben das gemeinsam beschlossen und bei sich durchgesetzt. Das sind heute aber nicht mehr die Länder mit dem größten Produktionsaufkommen...da hat sich was geändert. Um den selben Effekt aufrecht zu erhalten müssten die heute größten Produzenten zu einem Konsens kommen analog zu damals. Aber da herrscht aktuell viel Ignoranz und andere Ziele.
[re:11] sav am 07.04. 14:34
+ -
@dahoood: Alles richtig, aber auch ein China will mit Europa/den USA Handel treiben und dort gibt es dann entsprechende Vereinbarungen. Zölle senken? Nur wenn ihr dies und das macht. Verbot von bestimmten Produkten aus entsprechenden Ländern usw.
Es gibt also Stellschrauben, auch gegen so große Nationen wie z. B. China. Natürlich ist das alles nur oft ein Kompromiss, da will sich niemand einer Illusion hingeben. Aber besser ein Kompromiss und zumindest minimale Verbesserung als gar nichts. Und bei der nächsten Gelegenheit guckt man halt, wie man die Sache noch etwas mehr verbessern kann. So ist Politik, so ist das Zusammenleben mit anderen Menschen.
[re:3] dahoood am 07.04. 13:45
+ -
@Frankenheimer: Hmm...das eine wird gebraucht um Essen, Autos, Häuser etc. (anzu)bauen. Das andere dient zur Belustigung und Spekulation.

Naheliegender ist der Vergleich des FCKW-Verbots bzgl. des Ozonlochs (90er?). Hat funktioniert und alle fandens/findens gut.
[re:2] Hanni&Nanni am 07.04. 19:37
+2 -
@Frankenheimer: Die BitCoin-Farmen in Island sind sehr überschaubar. Nutze mal eine Suchmaschine deiner Wahl und recherchiere mal. Du wirst verblüfft sein. Die meisten Farmen entstehen da, wo Kohlestrom billig ist. Und das einzig dem Grund geschuldet, dass sich sonst das Mining nicht rechnet.
[re:3] Stratus-fan am 07.04. 21:48
+ -
@Frankenheimer: Genau, da wo der Strom billig ist. Das sind vor allem China (Kohle) und neuerdings der Iran (Erdöl).
[re:4] DON666 am 09.04. 08:14
+ -
@Frankenheimer: Klar hat China Regionen mit viel Wasser. Man denke nur an den extrem sozial- und umweltfreundlichen 5-Schluchten-Damm, für den mal eben eine gigantische Region komplett unter Wasser gesetzt und damit quasi vernichtet wurde. Nur weil z. B. irgendwo "Wasserkraft" draufsteht, muss das noch lange, lange nichts mit umweltfreundlicher Energie zu tun haben.
[o5] frust-bithuner am 07.04. 13:30
+9 -1
Schöner wäre es, wenn man diese Leistung der Miningfarmen eher für die Suche nach Medikamenten nutzen würde. Gerne auch sowas wie Seti... das bringt der Allgemeinheit viel mehr
[o6] DerZero am 07.04. 13:37
+5 -1
das interessiert die doch nicht, Hauptsache geld.
ist doch schon immer so, geld geld geld,es geht nur ums Geld egal wie man es dreht und wendet.
[o7] DRMfan^^ am 07.04. 13:38
+5 -1
Äh - woher wollen die das wissen? Je weniger Coins geminet werden, desto mehr Transaktionsgebühr muss gezahlt werden, damit sich das Minen noch lohnt. Wie sich Kurs und Transaktionsgebühren entwickeln ist doch reine Spekulation. Eine riesige Umweltsauerei ohne Sinn und Verstand bleibt es dennoch.
[re:1] Stratus-fan am 07.04. 21:55
+1 -
@DRMfan^^: Es gibt fixe Kipppunkte. Die Transaktionen werden immer komplizierter zu berechnen und damit potentiell teurer (Hardware, Energie). Wenn die Transaktionsgebühr zu hoch wird, wird es für die Nutzer unwirtschaftlich mit BTC statt z.B. Echtzeit-Überweisung zu arbeiten.

Dadurch sinkt die Nachfrage an Transaktionen, was die Preise für Transaktionen senkt, was dazu führt, dass niemand mehr sie gewinnbringend ausführen kann.
[re:1] DRMfan^^ am 08.04. 10:23
+ -
@Stratus-fan: Das ist schon richtig - unter der Hypothese, dass Bitcoin überhaupt für mehr als Spekulation und Kriminalität eingesetzt wird. Die Frage ist, ob sich überhaupt ein Niveau finden lässt, auf dem das Mining noch gewinnbringend ist, aber Alternativen teurer. Zumal Bitcoin ja auch nicht "Echtzeit" ist.
[o8] Teckler am 07.04. 14:00
+7 -4
Hoffentlich platzt diese Cryptowährung Seifenblase bald
Ist mir eh schleierhaft wie es so weit kommen konnte
[re:1] lazsniper2 am 07.04. 19:21
+ -4
@Teckler: bis dahin verdienen wir aber noch eine unmoralische menge geld ;)
[re:1] Hanni&Nanni am 07.04. 19:39
+4 -1
@lazsniper2: Und wenn der letzte Fisch mit dem Bauch nach oben schwimmt, der letzte Bauer sein total übersäuertes Feld verrotten lässt, der Wald mit dem letzten Atemzug das letzte Sauerstoffwölkchen ausgestoßen hat... Dann werdet Ihr merken, dass man Geld weder fressen noch atmen kann!
[re:1] lazsniper2 am 07.04. 20:14
+ -4
@Hanni&Nanni: jo, stammtisch-basti. alles gut. ich verdiene lieber einen haufen kohle, der mich und meine familie durchbringt. und rate mal was. wir leben als selbsterzeuger auf einem riesigen grundstück ;) geld bringt nix, ist klar. hilft auch nix!
[re:1] Hanni&Nanni am 07.04. 20:16
+2 -
@lazsniper2: Bin gespannt, wie dein riesiges Grundstück nach der nächsten Trockenperiode aussieht!
[re:2] lazsniper2 am 07.04. 20:19
+2 -1
@Hanni&Nanni: ziemlich gut, dafür ist vorgesorgt ;)
[re:3] ThreeM am 08.04. 02:08
+3 -2
@lazsniper2: Nur die Leichtfertigen glauben an das schnelle Geld. Familie mit Bitcoins durchbringen. Ich lach mich schlapp.
[re:4] lazsniper2 am 08.04. 18:31
+ -
@ThreeM: mit bitcoins alleine? da lach ich mich schlapp. mit bitcoins, altcoins, aktien, etf's. immobilien und sachwerten wohl eher...
[re:5] ThreeM am 08.04. 19:24
+2 -
@lazsniper2: Ich seh schon solide Finanzsituation. Top!
[re:2] tjodroe am 08.04. 06:24
+ -
@Teckler: Da ich Dir Dummheit nicht unterstellen möchte kann es wohl Ignoranz sein. Du hast dich nicht um diese Belange gekümmert, oder sie nicht verstanden. Jedem der sich eingelesen hat in die Materie ist es ganz und gar verständlich dass es so gekommen ist.
[o9] c[A]rm[A] am 07.04. 14:09
+2 -4
Welch Vergleiche immer. China drittgrößte Land auf der Welt und Italien mehr als dreimal kleiner. Ganz davon ab es nur diese großen Miningfarmen gibt durch die Ungleichheit auf der Welt. Ich würde dazu gerne mal den Stromverbrauch der Banken und Börsen wissen, ganz abgesehen davon wieviel Milliarden dauernd verspekuliert werden. Das Bitcoin Netzwerk könnte auch genauso 100% durch Regenerative Energien laufen ohne riesige Farmen. Das steht im keinem Vergleich.
[re:1] sav am 07.04. 14:23
+2 -2
@c[A]rm[A]: "Ich würde dazu gerne mal den Stromverbrauch der Banken und Börsen wissen, ganz abgesehen davon wieviel Milliarden dauernd verspekuliert werden. Das Bitcoin Netzwerk könnte auch genauso 100% durch Regenerative Energien laufen ohne riesige Farmen. Das steht im keinem Vergleich."
Die Mrd. werden aber nicht "verspekuliert", sondern Wechseln nur den Besitzer. Dass Geld verschwindet nicht einfach so.
Und Banken und Börsen könnten genauso mit regenerativer Energie laufen.
Fakt ist aber nun mal: aktuell haben wir den Strom nur ein Mal und das Fiat-Währungssystem wird von den Menschen für Ihren Alltag tatsächlich benutzt. Die Leute zahlen damit Ihre Miete, Ihr Essen usw. Das Bitcoin-System wurde parallel dazu aufgebaut, bietet im Alltag quasi keinen einzigen Vorteil zum Fiat-Geld, verschwendet eine Menge Energie und taugt dazu auch noch nicht mal als Währungsersatz, weil man damit quasi nichts bezahlen kann/will. Würden die Menschen anfangen Bitcoin für die täglichen Dinge zu verwenden, würde dass System zusammenbrechen bzw. wäre weit weg von der Praktikabilität entfernt, weil die Transaktionszeiten einfach viel zu lange wären.
[re:2] wertzuiop123 am 07.04. 18:49
+1 -1
@c[A]rm[A]: https://forum.blocktrainer.de/uploads/default/optimized/2X/4/49b8b99c562ffcace1049b890efff587beb1abdb_2_1380x620.png gibt sicher noch andere grafiken
[re:3] Hanni&Nanni am 07.04. 19:40
+2 -2
@c[A]rm[A]: Und auch Dir sei gesagt... Müsste der gesamte Finanzapperat Weltweit über Bitcoin laufen, würde dieser Planet nicht ausreichen, um die Energie dafür bereit zu stellen!
[10] pcfan am 07.04. 15:30
+2 -3
Bitcoin mining braucht leider wirklcih abartig viel Strom.
Aber die noch schlimmeren Umweltsäue sind die Fischerboote aus CN, die gerade die Weltmeere mit Grundschleppnetzen kaputt machen. Im Moment ist die Flotte vor Südamerika, soweit ich weiß.
[re:1] Hanni&Nanni am 07.04. 19:42
+4 -
@pcfan: Das sind keine Probleme, die man nacheinander angehen kann. Klima und Naturschutz muss auf breiter Front passieren. Verbrennerautos verbieten, riesige schwerölverbrennende Ozeanriesen abschreiben, Raub an der Natur mit den von Dir genannten Schleppnetzen verbieten. Und ich bin noch lange nicht fertig mit der Liste. All das und noch viel mehr kann nicht nacheinander abgearbeitet werden, sondern MUSS JETZT angegangen werden. Und zwar global und zeitgleich.
[re:1] pcfan am 07.04. 19:59
+ -
@Hanni&Nanni: jup. Aber sag das mal den Amis, den Chinesen, den Russen und den Europäern, keiner will wirklich.
[re:1] Hanni&Nanni am 07.04. 20:10
+2 -1
@pcfan: Die werden wollen, aber erst, wenn es zu spät ist. Am meisten werden die darunter leiden, die seit Jahren für die Umwelt kämpfen und das nicht nur durch inkauf nehmen höherer Kosten, sondern die, die ihr Leben umweltverträglich geändert haben. Denn die trifft es vollkommen zu unrecht.
[11] 0711 am 07.04. 16:27
+3 -1
Stromverbrauch senken = umweltschutz....muss man wissen oder auch nicht

Der Irrweg Deutschlands ist eben fest verwurzelt
[12] dogfroster am 07.04. 17:30
Verbieten ist geil weil es schön einfach ist. Grünenlogik

Erst nehmen sie uns die Glühbirnen weg und du bekommst LED was auf die Augen geht. Dann den Powersauger gegen nen Asthmatischen Staubriecher.
Damit man jetzt Stromfressende E Autos auf die Strasse bringt und Altmaier schon am überlegen war den Strom zu rationieren weils mit Ökostrom einfach nicht reicht. Siehe Harry Lesch der hat dazu mal ne nette Rechnung aufgemacht da wird so manchem Ökofaschisten der allerwerteste bluten.
Aber ist echt prima wenn man einer Ideologie hinterher rennt wie ein Lemming am Ende waren es ja eh die anderen.
Dödelgreta und das Gründeutsche Reich retten die Welt. LOL
[re:1] Hanni&Nanni am 07.04. 19:44
+2 -
@dogfroster: LED gehen auf die Augen? Oh... Das muss ich meinen LEDs mal sagen. Die scheinen das nicht zu wissen. *lach* Wissenschaftliche Belege für deine Behauptung, oder bleibt es ein haltloses Gebrabbel?
[re:1] Joyrider am 08.04. 10:21
+ -
@Hanni&Nanni: Abgesehen von deiner Überheblichkeit gerade... man muss bei LED-Leuchtmitteln halt viel mehr aufpassen, was man kauft. Der Markt ist voll von techn. billigstem Schrott zu teilw. hohen Preisen, und billigster Schrott flimmert dann zB ganz leicht oder strahlt trotz lustiger Aufdrucke zB ein sehr kaltes Licht aus... und ja, sowas kann auf die Augen gehen.
Eine Glühlampe war im Wesentlichen eine Glühlampe, da es simpelste Technik war. Da konnte man beim Kauf nicht viel falsch machen (vorgeschaltete Dimmer etc. mal außenvor gelassen).
[re:1] Hanni&Nanni am 08.04. 18:53
+1 -
@Joyrider: Und dennoch haben Glühlampen eines vorbildlich getan. Energie in Wärme gewandelt. Eine 100 Watt Glühlampe hat zwar ordentlich hell gemacht, aber das schafft eine 10 W LED genau so. Nur ohne die unnötige Wärmeentwicklung dazu.
[13] VolkmarO am 07.04. 17:36
+5 -6
Im Vergleich zum Goldabbau ist Bitcoin deutlich umweltfreundlicher. Wenn sich also in Zukunft die Nachfrage von Gold weg, hin zu BTC verschiebt wird sich das postiv auf die Gesamtumweltbilanz auswirken. Als nächstes bitte einen Artikel über Umweltsäue die Gold besitzen und kaufen. Danke Winfuture.
[re:1] topsi.kret am 07.04. 17:45
+3 -1
@VolkmarO: Gold ist aber auch ein Material, was außerhalb von Prunk und Prestige verwendet werden kann und wird. Es hat also einen deutlichen Nutzen.
[re:2] sav am 07.04. 17:47
+1 -2
@VolkmarO: Wäre die Frage ob Bitcoins wirklich Schmuck ersetzen können. Oder in der Fertigung in der Industrie als Gold Ersatz dienen können. Oder in der Medizintechnik als Zahnersatz. Oder, oder, oder.
Beim Thema Schmuck könnte es - vielleicht - eine Abnahme geben, einfach mal man dann nur noch das kauft, was man wirklich trägt (und zur Schau stellen will) und nicht noch zwei, drei weitere Ringe als Vermögensanlage. Bei den anderen Dingen wird es eher nichts. Und ob Zentralbanken statt auf Gold auf Bitcoins setzen, wäre auch mehr als fraglich. Zumal der Posten im Vergleich zu den ganzen anderen vorher genannten eher klein ist.
[re:3] dahoood am 07.04. 18:21
+3 -1
@VolkmarO: In jeder Hard-Wallet, Mining-Hardware, etc steckt Gold drin...abgesehen von der Infrastruktur zum Handeln von Coins...
[re:4] Stratus-fan am 07.04. 21:58
+ -1
@VolkmarO: Und eine Transaktion von Visa braucht ~550.000 Mal weniger Strom als eine mit BTC. Welchen Grund gibt es also für BTC? Kommt beides ohne Gold als Zahlungsmittel aus.
[re:5] Joyrider am 08.04. 10:22
+1 -
@VolkmarO: Du vergleichst ernsthaft ein Material mit hohem praktischen Nutzen mit einem reinen Spekulationsobjekt wie BTC? :-D
[14] legalxpuser am 07.04. 18:16
+1 -
hm.... "Der glückliche Empfänger ist nach momentanem Kurs pro Bitcoin direkt über 48.000 Euro reicher.", w ar es nicht so dass dies gar nicht mehr möglich ist?
Also dass man gar nicht mehr alleine Minen kann, und so sich die 48k stets teilen muss?
[re:1] lazsniper2 am 07.04. 19:20
+1 -
@legalxpuser: das mining cap ist noch nicht erreicht, das passiert erst bei 21 Millionen btc.
[re:2] Jon2050 am 08.04. 09:47
+ -
@legalxpuser: In dem Fall ist der "Empfänger" eben ein Mining Netzwerk.
[re:1] legalxpuser am 08.04. 19:13
+ -
@Jon2050: heißt es gäbe doch noch eine geringe Chance wenn man völlig allein zuhause mined, einen Bitcoin zu erhalten?
[re:1] DON666 am 09.04. 08:24
+ -
@legalxpuser: Klar! Man muss nur fest genug dran glauben! Bau dir einfach den Gameboy-Miner, und ab geht die Post! ^^
[re:2] Jon2050 am 09.04. 11:39
+ -
@legalxpuser: Klar, aber die Wahrscheinlichkeit entspricht eben deiner Rechenpower im Vergleich zum restliche Bitcoin Netzwerk.
[15] lazsniper2 am 07.04. 19:20
+2 -3
und was braucht das fiat system an strom? das 20fache? 50fache? da gab es doch neulich auch mal einen artikel drüber ...
[re:1] Hanni&Nanni am 07.04. 19:49
+4 -1
@lazsniper2: Joa... Mag sein. Aber das FIAT-System verarbeitet auch das 20.000.000-Fache der Transaktionen! Und das ohne Limit. Cool, oder? Da muss nämlich nicht jede Transaktion mühsam mit einem Hash-Wert bestätigt und in eine gigantische Text-Datei eingepflegt werden.

Denk mal logisch. Würden jetzt auf der Stelle sämtliche Banken ihre Systeme auf Bitcoin umrüsten. Was meinst, wie lange die Überweisung deines Arbeitgebers dauern würde, um Dir deinen Lohn auf deinem Konto gutzuschreiben? Vor allen Dingen, was glaubst Du, wie viele Atom-Meiler aufgestellt werden müssten, um den Energiehunger von Milliarden Transaktionen pro Stunde im BitCoin-System zu verarbeiten? Hast Du ne ungefähre Ahnung?

Google mal nach Vergleichen: FIAT-Transaktionen gegen Bitcoin-Transaktionen (Menge)
Du wirst ordentlich überrascht sein!
[re:1] lazsniper2 am 07.04. 20:10
+ -7
@Hanni&Nanni: aufgrund deines letzten comments werde ich mich sowieso nicht mehr damit beschäftigen ;)
[re:1] DON666 am 09.04. 08:26
+ -
@lazsniper2: Hmmm, weil du Glühlampen SO geil findest, redest du jetzt nicht mehr mit Hanni&Nanni? Muss man nicht verstehen, oder?
[re:2] Stratus-fan am 07.04. 22:01
+2 -2
@lazsniper2: Die absoluten Zahlen sind egal. Wichtig ist wie viel Energie PRO TRANSAKTION gebraucht wird und da schlägt z.B. VISA eine BTC-Transaktion derzeit etwa um Faktor 550.000 in der Energieeffizienz.

Anders formuliert: Die weltweite Stromproduktion würde nicht reichen, wollte man alle digitalen Transaktionen mit BTC durchführen.
[16] uli504 am 07.04. 20:12
+4 -2
Ich finde auch dass dieser Schwachsinn abgeschafft werden sollte. Ganz nebenbei kann sich die gesamte Zockergilde ärgern, dass nur noch Grafikkarten zu Mondpreisen verfügbar sind. Am Ende kann sich keiner mehr Strom leisten, da alles für sinnlose Berechnungen für virtuelle Werte gebraucht wird. Perversion in der Potenz!!!
[17] MarkusK10 am 07.04. 20:49
+3 -9
Sagt mal labert ihr alle nur den Schwachsinn nach was andere von sich geben?
Hat sich mal einer die Mühe gemacht und nachgeforscht?
Es kann jeder föllig blödsinnige Artikel online stellen die mit der Realität nichts zu tun haben. Seit wann erzeugen den bitte Wasserkraftwerke co2? Der Großteil der mining farmen läuft mit erneuerbaren Energien. Warum stehen die meisten den in China, und laufen hauptsächlich während der Regenzeit? Klar gibt es auch welche die nicht so sauber sind, aber das sind die wenigsten. Hat man euch ins Gehirn geschisen? Mit dem dicken SUV ins Fitnessstudio fahren und Dann aufs ergofahrrad setzten, und die Klappe aufreisen über Sachen von denen man keine Ahnung hat, irgendwelchen Idioten nachlabern ohne auch nur ansatzweise mal das eigene Hirn einzuschalten.
Typisches Herden verhalten... Echt Leute, setzt bitte alle mal das euch von Geburt an mitgegeben Hirn ein und nutzt es! Wir haben derzeit weitaus andere Probleme!
[re:1] Stratus-fan am 07.04. 22:07
+4 -1
@MarkusK10: BTC/ETH-Farmen laufen vor allem in der Regenzeit und ich habe Einhörner im Garten :D

Ja, es gibt Crypto-Farmen die mit Erneuerbaren betrieben werden. Aber machen wir uns es einfach und nehmen mal an, China wäre ein Land und hätte ein untereinander verbundenes Stromnetz. Ich weiß, verrückte Idee. Dann könnte man den Strom aus Wasserkraft auch andernorts für Nicht-Mining-Aktivitäten verwenden, z.B. um einen elektrischen Bus zu laden oder für Licht in der Wohnung.

Weitergedacht: Man muss sich einfach den Strommix der Länder ansehen. In China kamen 2019 62 % aus Kohle und 5 % aus anderen fossilen Energiequellen. Sprich 67 % der in CN geschürften BTC/ETH wurden mit fossiler Energie generiert.

Derzeit schickt sich der Iran an, Mining aufzubauen. Mit billigem Strom aus Erdöl, das man wegen Sanktionen eh nicht exportieren kann.
[re:2] sav am 07.04. 22:08
+4 -1
@MarkusK10: wo sind deine Quellen? Aber Hauptsache erstmal pauschal alles mit "ins Hirn geschissen" abstempeln. Dass sind die Leute die sich eigentlich direkt selbst disqualifizieren. Ich hab mir mal die Mühe gemacht zumindest eine Quelle zu finden und zu nennen: https://energyload.eu/energiewende/international/krypto-strom/ und nach dieser klingt dass alles nicht so regenerativ und umweltschonend wie man es gerne hätte.
[re:3] Joyrider am 08.04. 10:39
+2 -
@MarkusK10: Ich hätte gerne mal ein paar Quellen gesehen zu "Der Großteil der mining farmen läuft mit erneuerbaren Energien". Und damit meine ich kein BTC-Fanboi-Forum.
"Es kann jeder föllig blödsinnige Artikel online stellen die mit der Realität nichts zu tun haben." >> stimmt, dieser "MarkusK10" ist da gerade ein gutes Beispiel. ;-)
[18] Montag am 07.04. 21:19
+ -2
Mich würde es nicht wundern wenn die Grünen Bitcoins besitzen.
[19] cygnos am 07.04. 23:44
+ -
Also China in Israel :)
[20] Tomy Tom am 08.04. 08:28
+1 -
".....oder mit dem Flugzeug in den Urlaub reisen." Stößt das nur mir sauer auf ?
Sorry, aber nur weil Menschen in fremde Länder reisen und hierfür einen Flug von mehreren Stunden in Kauf nehmen, sollte man diese nicht aus "Umweltsau" bezeichnen.
[re:1] legalxpuser am 09.04. 23:49
+ -
@Tomy Tom: eben das vermisse ich aus den 80er und 90ern, da gab es noch keine quäkende Greta mit verheulten Äugen und "how dare you" sobald man einen Flieger betritt ^^
[21] movieking am 08.04. 08:45
+ -6
Ich lese hier nur ganz viel Mimimimimi von den Leuten die keine Bitcoins oder Crypto haben :)
[re:1] NightStorm1000 am 08.04. 10:38
+4 -
@movieking: Und ich lese nichts anderes als Billige ausreden von Crypto Besitzern für den Kilmamord der da begangen. Ihr seit Wortwörtlich selbst zu Blöd dafür zu bemerken das ihr euch mit dem Bullshit im Endeffekt selbst umbringt. Aber Hauptsache Kohle hm? Absolut unglaublich aber der Absolute Egoismus in den Communitys rund um Crypto ist fassungslos.
[re:2] legalxpuser am 09.04. 23:50
+ -
@movieking: das übliche eben bzw. "hätte ich man bei 4k investiert" ^^
[re:3] starship am 10.04. 14:45
+ -
@movieking: Leute die kein Bitcoin haben... jetzt denk mal ganz scharf über diese Deine Aussage nach. Vielleicht kommst Du ja tatsächlich von ganz alleine drauf, warum das wohl so ist.
[22] illifly am 08.04. 12:45
+ -2
Der Artikel ist sehr reisserisch geschrieben, sieht man ja an den Kommentaren, allerdings sollte man ein wenig differenzieren. Der Artikel ist zudem eine Prognose die sich auf das Mining bezieht.
Für die Transaktionen von BTC werden allerdings nur Nodes benötigt, diese wiederum benötigen wesentlich weniger Strom/Energie. Ich denke das muss man schonmal unterschieden werden, zudem werden die Herstellung der Coins alle 4 Jahre halbiert, dh. es wird in Zukunft nicht mehr wirklich interssant sein neue Coins zu minen, somit würde auch der extreme Stromverbrauch wegfallen, da das Netz dann von Nodes/Full Nodes getragen wird (ein Fullnode kann bereits mit einem Raspi realisiert werden), da wird nix kompliziertes mehr berechnet.

Es ist eine Investition in die Zukunft. Wer sich ein wenig umschaut wird erkennen, dass nicht nur der komplette Finanzmarkt im Umsschwung ist (DeFi/DApp). Es ist nun möglich mit dem Konzept der Blockchain digitale Güter (GIF, JPG, mp3,..) fälschungssicher und eindeutig zu verankern, siehe Auktionshaus Crysties, Kunst, etc. Stichwort NFT. Darüberhinaus gibt es Smart Contract, das sind sozusagen kleine Programme die in der Blockchain laufen können, hier wird es nun richtig spannend, da dadurch ganz neue Probleme gelöst werden können, wie Notare, Kredite oder bspw ein Künstler bekommt bei jedem Weiterverkauf seines Werkes eine festgelegte Summe etc. der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Zum Besipiel soll der Impfpass auch in einer Blockchain (bzw. mehrere Blockchains) abgelegt werden, fälschungssicher und eindeutig - es werden schon praktische Anwendungen realisiert.

Jedes neue Konzept/Produkt benötigt in der Entwicklungsphase eine Menge Ressourcen, das ist normal und sollte berücksichtigt werden.

Ich wette in Zukunft wird es den e-Euro/e-Dollar oä geben auf Basis der Blockchain, keine Herstellung von teurem physischen Geld, nix mehr verlieren/klauen, kontaktlos bezahlen, fälschungssicher,... und das Allerwichtigste: Der Staat hat die totale Kontrolle über das Geld! Jeder Cent nachvollziehbar, erstellbar und löschbar! Keine Steuererklärung mehr, weniger Kriminalität, alles ist unter Kontrolle, das lässt sich der Staat nicht nehmen (meine persönliche Meinung).
Und alles hat mit BTC angefangen ;) Ja BTC ist momentan ein Anlageobjekt, genause wie zig tausend sinnloser Finanzprodukte auch, aber der BTC ist unabhängig/ehrlich, keine Manipulation, nur Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis, so wie es auf einen Markt sein sollte und daher Vertrauen ihm die Leute. Die Volatilität liegt daran, das im Verhältnis noch relativ wenig Geld drin steckt, sobald Staaten, Institute oä mehr investieren, wird sich der Kurs stabilisieren (evtl. taugt es dann als Währung). Auch ist BTC mittlerweile eine weltweite Marke geworden, ohne Marketing.

Dann finde ich es befremdlich das ständig über "Energie verbraten" gesprochen wird.
"Energie kann weder erzeugt noch vernichtet werden. Sie kann lediglich von einer Form in eine andere umgewandelt werden."
In jedem Gramm Materie steckt enorm viel Energie (E=m*c2) auch in jedem Popel ;) nur wir können es noch nicht effektiv nutzen, Pflanzen zB tun das, sie Produzieren aus Energie Biomasse/Materie.

Und CO2 benötigen Pflanzen um zu wachsen, habe ich in der Schule gelernt, eigentlich müsste jetzt alles anfangen zu wuchern...anderes Thema.

So ist meine Sicht der Dinge.
[23] qwertz1234 am 08.04. 13:34
+2 -
Ich möchte an dieser Stelle nur noch mal daran erinnert, dass Elon Musk, der sich immer als großer Umweltschützer feiern lässt, erst kürzlich kräftig in Bitcoin investiert hat. Am Ende siegt eben doch die Gier.
[re:1] illifly am 08.04. 13:48
+ -
@qwertz1234: Elon Musk hat investiert, da er Angst vor der Inflation hat. Momentan wird weltweit enorm viel Geld, durch Covid bedingt, in das System gepumpt! Jeder Geschäftsmann:frau macht sich Gedanken über seine verdienten $$$
[24] Austin_Rover am 08.04. 17:32
+ -1
Ziemlich reißerisch mit Kraftausdrücken aufgemacht, dieser Artikel.
Dazu kaum Recherche betrieben, aber dafür nachgeplappert.

Aber... Die Kommentare und deren Bewertungen interessieren mich viel mehr.
Warum?
Weil sie mir zeigen, das Großteile der Bevölkerung sich mit Bitcoin und Co noch so gut wie garnicht auseinander gesetzt haben und somit die weite Reise des BTC noch lange nicht vorbei ist.

Folgende Fragen sollte sich jeder mal stellen:
Was ist Geld eigentlich? wo kommt es her ? Wie wird es produziert?
Warum brauchen wir ständiges Wirtschaftswachstum ?
Was kostet Wirtschaftswachstum an Energie ?
Warum arbeiten alle sehr hart und trotzdem reicht das Geld nicht ?

Es ist ein weiter Weg zu denken - ja.
Aber die meisten Bitcoin Befürworter, waren zu Anfang echte Bitcoin Hasser.
Das sollte doch als Anreiz reichen, mal selbst nachzudenken.

Josef
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