MacBook Pro kurios: Selbstgebastelte Wasserkühlung sorgt für Ruhe

Von Johannes Schaller am 03.04.2021 17:10 Uhr
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Weil er das laute Lüftersurren seines Macbook Pro 15 Zoll mit Intel-Pro­zes­sor nicht länger ertragen wollte, hat ein Nutzer sich entschlossen, das Notebook auf ungewöhnliche Weise ruhig zu stellen. Das Resultat der Bastelarbeit zeigt er in einem Online-Forum.

Es ist ein bekanntes Szenario: Die Lüftergeräusche relativ flacher, leistungsfähiger Notebooks wie Apples MacBook Pro-Modelle können unter bestimmten Umständen einen ziemlich stö­ren­den Pegel erreichen. Zumindest, wenn darin ein oftmals hitzköpfiger x86-Prozessor ver­baut ist. Frustriert von dem lauten Geräusch des Kühlsystems seines MacBook Pro mit Intel-Chip wollte ein Tüftler jedoch nicht ohne Gegenwehr klein beigeben.

Wie Theodric im Forum der Webseite MacRumors veranschaulicht, konnte er sich die Ei­gen­schaf­ten einer Wasserkühllösung zunutze machen. um ein MacBook Pro 15 Zoll mit Intel-CPU fast geräuschlos seinen Dienst verrichten zu lassen. Das neu implementiere Kühl­sys­tem besteht laut Angaben des Bastlers aus einem Bitcoin-Miner, einer Wasserpumpe von Aqua­stream und einem alten Zalman-Kühler plus Radiator.

Die Wasserkühlung kann natürlich nur stationär arbeiten und die Innereien des MacBook Pro auf einem niedrigen Temperaturlevel halten. Dazu hat Theodric die Metallabdeckung auf der Un­ter­sei­te des Geräts entfernt und zwischen den Komponenten auf dem Logicboard und dem Kühlsystem Wärmeleitpads installiert. Um der Bastelei schließlich noch die ganz besondere Note zu verleihen, lassen sich die Chip-Tem­pe­ra­tu­ren und damit die Effizienz der Konstruktion über einen damit verbundenen Raspberry Pi überwachen.

Trotz Bastelerfolg kommt der M1-Chip

Gemäß den Ausführungen von Theodric waren für ihn über den Kurs der Pandemie die lauten Lüftergeräusche des MacBook Pro 15 Zoll während der Teilnahme an Videokonferenzen ir­gend­wann unerträglich. Dieser Umstand stellte demnach die Hauptmotivation für die un­ge­wöhn­li­che Kühlkonstruktion dar. Trotz des für ihn zufriedenstellenden Ergebnisses hat der Bastler inzwischen allerdings auch ein MacBook Air mit dem neuen Apple M1-Prozessor geordert.

Apple bietet seit Ende letzten Jahres ein MacBook Air, ein MacBook Pro 13 Zoll und einen Mac Mini mit dem in Eigenregie entwickelten M1-Chip auf Basis der ARM-Architektur zum Kauf an. Alle drei Geräte konnten Kritiker weltweit durch hohe Single-Core-Leistung bei zugleich ex­trem hoher Energieeffizienz überzeugen. Das MacBook Air tut sich unter den drei M1-Macs insofern hervor, als dass es komplett ohne Lüfter auskommt und daher geräuschlos arbeitet.

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