iPad Pro 2021: iOS 14.5 Beta liefert erste Hinweise zum Apple A14X

Von Stefan Trunzik am 24.03.2021 08:45 Uhr
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Die jüngste iOS 14.5 Beta-Version deutet auf den neuen Apple A14X Bionic-Chip hin, der aller Voraussicht nach das für April erwartete iPad Pro (2021) antreiben wird. Das SoC basiert dabei auf dem leis­tungs­star­ken Apple M1-Prozessor der MacBook Air- und Pro-Baureihen.

Im Code der kürzlich veröffentlichten, fünften Beta von iOS 14.5 sind die Kollegen von 9to5 Mac auf neue Informationen hinsichtlich eines möglichen Apple A14X gestoßen. Basierend auf vorhergehenden, internen Produktbezeichnungen deutet der GPU-Codename "13G" auf einen bisher nicht verwendeten Apple-Grafikchip hin, der die performantere Adaption des Apple A14, bekannt aus der iPhone 12-Familie, bestätigten soll. Der neue iPad Pro-Chip soll auf dem T8103 basieren, ein weiterer Codename der aktuell in MacBooks verwendeten Apple M1-Prozessoren.

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Starker Leistungsschub und Mini-LED-Displays erwartet

Damit unterstreichen die Kollegen Prognosen hinsichtlich der möglichen Leistung des neuen iPad Pro, welches bereits im April in einer fünften (12,9 Zoll) respektive dritten Generation (11 Zoll) erscheinen könnte. Die verbesserten iPadOS-Flaggschiffe könnten trotz eines kom­pak­ten Tablet-Formats die Performance aktueller MacBooks erreichen, die seit Herbst 2020 mit dem hauseigenen Apple M1-Chip auf ARM-Basis aus­ge­lie­fert werden. Damit würde ein längst überfälliges Upgrade einkehren: Das Apple iPad Pro wird derzeit mit dem A12-Chip ausgeliefert, der seit über zwei Jahren in zwei Revisionen (Z/X) verbaut wurde.

Abseits eines verbesserten Prozessors wird das neue iPad Pro mit einem Mini-LED-Display in Verbindung gebracht, das als OLED-Alternative zum Einsatz kommen soll. Zudem gehen Ex­per­ten davon aus, dass Apple den USB-C-An­schluss seiner Tablets aufbohren und mit der eigenen Thunderbolt-Technik bestücken wird. Somit könnten Übertragungsraten steigen und die An­schluss­mög­lich­kei­ten für Zubehör er­wei­tert werden. In Hinsicht auf das Design wer­den hingegen keine signifikanten Änderungen er­war­tet. Eine Bestätigung der Informationen sei­tens Apple steht aus, wird jedoch im Vorfeld einer möglichen Keynote nicht erwartet.

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