Microsoft forciert jetzt "Zwangsinstallation" von Windows 10 20H2

Von Nadine Juliana Dressler am 03.03.2021 19:39 Uhr
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Microsoft beschleunigt laut einem Medienbericht jetzt das erzwungene Update von Windows 10 Version 20H2 auf eine Vielzahl an Geräten. Das ist ein Teil einer neuen Rollout-Phase, die sich speziell Geräten widmet, deren Betriebssystem sich dem Support-Ende Ende nähert.

Das geht aus einem Bericht des Online-Magazins Bleeping Computer hervor. Bislang wurde das Windows 10 Oktober 2020 Update alias Version 20H2 vor allem an jene Nutzer ausgerollt, die manuell nach Updates suchen und Windows 10 Version 1903 oder höher installiert haben. Jetzt startet dazu die automatisierte Rollout-Phase für Feature-Updates.

Windows 10 Oktober 2020 Update: Die wichtigsten Neuerungen
Infografik Windows 10 Oktober 2020 Update: Die wichtigsten Neuerungen

Erzwungener Rollout für mehr Geräte

Im vergangenen Sommer hatte Microsoft das so auch schon mit einem erzwungenen Update von Windows 10 Version 2004 für Geräte mit Windows 10 1903 und älter gehandhabt. Durch die Corona-Pandemie wurde dann aber einiges an den Support-Zeiten geändert und es war verhältnismäßig ruhig um die Zwangsupdates geworden. Jetzt startet der gleiche Prozess für Computer mit Windows-Versionen, die sich ihrem Supportende nähern. Solche Geräte werden nun zwangsweise auf Windows 10 20H2 aktualisiert.

Laut Microsofts Lifecycle Policy sollten Geräte mit Windows 10, Version 1809 (Enterprise, Education, IoT Enterprise), Windows 10, Version 1909 (Home, Pro, Pro Education, Pro for Workstations), Windows Server, Version 1909 (Datacenter, Standard) in den kommenden Wochen automatisch aktualisiert werden. Hintergrund dieser automatischer Feature-Updates ist, dass Microsoft damit sicherstellen will, dass diese Geräte weiterhin mit Sicherheitsupdates versorgt werden.

Kompatibilitäts-Probleme

Microsoft startet den auf maschinellem Lernen (ML) basierenden Rollout-Prozess in der Regel mehrere Monate vor dem End-of-Service-Datum, um ausreichend Zeit für einen reibungslosen Update-Prozess zu haben. Dabei geht es auch um mögliche Update-Blockaden, die aufgrund von Kompatibilitätsproblemen noch bestehen können. Betroffene Geräte werden entsprechend auch vom Zwangsupdate ausgenommen.

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