Windows 10: Käufer von Billig-Keys werden zur Polizei vorgeladen

oder

Zugangsdaten vergessen?

Jetzt kostenlos Registrieren!
[o1] iCheefy am 01.03. 17:59
Einer Zeugenvorladung muss man in Deutschland sowie nicht nachkommen, geschweige denn in irgendeiner Form sich selbst belasten. Wie es in einer Demokratie so üblich ist, muss einem eine Straftat nachgewiesen werden, was wohl in der Regel kaum möglich sein dürfte.
[re:1] fieserfisch am 01.03. 18:42
+4 -7
@iCheefy: Vorsicht mit solchen Aussagen! Man muss der Vorladung durch die Polizei nicht nachkommen. Der Vorladung durch die Staatsanwaltschaft schon.
[re:1] berry13 am 01.03. 19:41
+7 -1
@fieserfisch: Da man zur Polizei muss, ist das keine Vorladung die man Nachkommen muss...Telefonisch sagen das man keine Aussage zur Sachen machen wird, FERTIG...Nett so viel Unsinn verbreiten.
[re:1] MrKlein am 01.03. 19:56
+11 -
@berry13: Das stimmt nicht! Es gibt 2 Arten: Die Polizei selbst läd dich zur Befragung vor --> Musst du nichtmal absagen, kannst einfach nicht hingehen. Passiert dir genau gar nichts. Wenn aber die Staatsanwaltschaft die Polizei beauftragt dich vorzuladen (steht dann auch irgendwie so in dem Brief drinnen), dann musst du zumindest auftauchen. Sagen musst du aber nie was, das kannst du immer verweigern, wenn es um dich als Beschuldigten geht
[re:1] berry13 am 01.03. 20:08
+2 -4
@MrKlein: Als erstes kommt immer ein Schreiben von der Staatsanwaltschaft, da die Polizei solche Vernehmen ohne Beweise nicht machen darf. Das von dir als zweiter Punkt kannst du genauso per Telefon mit Aussageverweigerung machen, auch dann passiert NICHTS. Der nächste Weg ist dann über das Gericht, die Kosten eines Key von 100-500€ wird der Richter wie auch die Staatsanwaltschaft nicht weiter Verfolgen, den hier greift die Verhältnismäßigkeit und wie viel Schaden geht es, da hier um Einzelpersonen sich Handeln die 1-2 Key gekauft haben, ist das nicht im Verhältnis, da kann selbst Microsoft nicht machen, da Staatsanwaltschaft wie das Gericht entscheidet und NICHT Microsoft.
[re:2] MrKlein am 01.03. 21:02
+2 -
@berry13: Aber wie kann ich per Telefon Angaben zu meiner Person machen? Die muss man doch immer machen, wenn einen die Staatsanwaltschaft vor läd. Da kann ja jeder Anrufen und sich für mich ausgeben
[re:3] Tassenkuchen am 01.03. 22:58
+ -
@MrKlein: Bisher hatte ich immer nette Beamten am Telefon gehabt, wo ich per Telefongespräch eine (vorläufige) Aussage machen konnte. Je nach Schweregrad musste ich es dann nochmal schriftlich hinschicken.
[re:4] berry13 am 02.03. 05:29
+ -
@MrKlein: Wie kann dich die Polizei oder Staatsanwaltschaft anschreiben? Es gibt in Deutschland die Meldepflicht bei der Gemeinde wenn man wo hin zieht.
[re:5] MrKlein am 02.03. 07:42
+ -
@berry13: Ja, was auch immer das eine mit dem anderen zu tun hat^^ Es geht um die Aussage, nicht wer den Brief liest.
Du kriegst den Brief, schnappst dir deinen Ausweis und gehst damit zur Polizei. Dann zeigst du den Ausweis (= machst Angaben zu deiner Person) und sagst dann du möchtest nichts weiter sagen. Und mind. dazu bist du verpflichtet.
[re:6] Link am 02.03. 09:51
+ -
@MrKlein: Ist das ein einfacher Brief oder mit Einschreiben/Rückschein/eigenhändige Zustellug? Weil einen einfachen Brief kann man auch ignorieren, davon gehen jedes Jahr Zig Tausende verloren.
[re:7] MrKlein am 02.03. 10:16
+ -
@Link: Und trotzdem hat das eine nichts mit dem anderen zu tun. Ein einfacher Anruf beweist nicht, dass wirklich DU angerufen hast. Das du den Brief auch nicht bekommen kannst, kann natürlich passieren, ist für den Fall aber nicht relevant.
[re:8] Link am 02.03. 13:35
+ -1
@MrKlein: Du sagst, ich bin mindestens dazu verpflichtet zur Polizei zu gehen. Das setzt aber voraus, dass mir die Info, dass ich das machen soll auch sicher zugestellt wurde, was bei einem einfachen Brief aber nun mal nicht der Fall ist. Daraus folgt, einen einfachen Brief kann ich einfach in den Müll werfen und notfalls behaupten, ich hätte ihn nie erhalten.
[re:9] starship am 03.03. 11:08
+ -
@Link: Bist Du nicht. Sind WF-Leser nicht in der Lage, im Zweifel eine Suchmaschine zu benutzen? ;-)

Eine einfache "Vorladung" der Polizei verpflichtet Dich NICHT verbindlich, zu erscheinen. Du mußt nicht mal absagen. Einfach gar nicht darauf reagieren hat noch keine Konsequenzen. Erst wenn Du daraufhin von Staatsanwaltschaft oder Gericht geladen wirst, MUSST Du erscheinen und Dich zumindest ausweisen. Aber das Aussageverweigerungsrecht bleibt in jedem Fall davon unberührt.

Einen Brief nicht erhalten zu haben, muß man zwar nicht beweisen, sollte man aber mindestens glaubhaft erklären können. Dann ist der Absender in der Beweispflicht. Aber Vorsicht: schon ein Einwurfeinschreiben zählt bereits als ordnungsgemäß zugestellt, auch wenn Du es selbst nie in der Hand hattest. Dessen Empfang mußt Du nicht per Unterschrift bestätigen, die des Zustellers genügt in dem Fall.
[re:2] der_ingo am 01.03. 18:45
+ -
@iCheefy: das kommt drauf an, ob du einfach nur als Zeuge vorgeladen wirst oder ob du zur Vernehmung vorgeladen wirst. Die einfache Ladung als Zeuge ist nicht verpflichtend, die Ladung zur Vernehmung als Zeuge aber durchaus. Erscheinen sollte man dann also. Aber belasten muss man sich natürlich nicht.

Dass jemand einen illegalen Key gekauft hat, dürfte sich durch z.B. die Nutzung von einem eBay Konto für den Kauf und einer entsprechenden Kreditkarte ziemlich gut nachweisen lassen. Es geht hier ja darum, dass die Daten der Händler schon bei den Behörden liegen. Die können somit anhand dieser Kaufdaten der Händler schon recht genau nachvollziehen, wer gekauft hat und wie bezahlt wurde. Das dürfte als Nachweis reichen.
[re:1] iCheefy am 01.03. 19:13
@der_ingo: "Dass jemand einen illegalen Key gekauft hat"

Woher soll ich als Käufer wissen, dass Angebote auf eBay wo der Verkäufer 100.000 positive Bewertungen bekommen hat, illegal ist? Das ein Kauf stattgefunden hat kann vielleicht nachvollzogen werden, aber sicherlich nicht, dass der Key illegal beschafft wurde. Um mich nicht eventuell selbst zu belasten, würde ich in dem Fall gar keine Aussage machen. Kann nur negativ ausgelegt werden, egal was man sagt.
[re:1] FurRail am 01.03. 22:30
+1 -4
@iCheefy: Wenn man sehen kann, dass es nicht richtig sein kann.
z.B. zu günstig
[re:1] Breaker am 01.03. 23:25
@FurRail: Hmhm. Was ist "zu günstig", wo ist die Grenze? Bei 10 Euro? 20 Euro? 50 Euro? Erinnerst du dich noch daran, dass Microsoft selbst Windows 8 Pro damals als Einführungsangebot für gerade mal 30 Euro verkauft hat?
Wie teuer darf dann z.b. eine gebrauchte Version sein, deren Handel in DE definitiv legal ist (EuGH, Az. C-128/11), wenn Microsoft selbst schon nur 30 Euro (für Neuware) aufruft?
Du merkst schon, dass die Frage nicht so einfach zu beantworten ist.
[re:2] pappkamerad am 02.03. 08:14
+3 -
@Breaker: dabei handelte es sich aber nicht um eine vollwertige lizenz, sondern "nur" um einen Upgrade-Key/Lizenz...
[re:3] FurRail am 02.03. 13:26
+ -1
@Breaker: Ich beantworte das auch nicht, damit befassen sich Gerichte.
Wäre aber nicht das erste und auch nicht das letzte mal, dass Käufer mitschuld bekommen!
[re:2] AWolf am 02.03. 05:46
+ -
@der_ingo: Wo ist das Problem?
Darf ich nicht einen Key kaufen?
Darf ich mit Keys experimentieren? (Windows gibt mir ja 30 Tage zeit zum aktivieren)
Natürlich darf ich einen Key, den ich als illegal erkennen mußte, nicht produktiv einsetzen.
Interessant ist jedoch, daß es Käufer gibt, die davon ausgehen, daß Microsoft einen gewissen Überblick über die Lizenzschlüssel hat und mir wurde bei telefonischer Nachfrage bestätigt, daß ich von einer legalen Lizenz ausgehen kann, wenn die Aktivierung erfolgreich durchläuft.
Im Prinzip könnte ich auch beim Sperrmüll einen alten Win7- Key abknubbeln (Handy- Foto reicht?) um mit diesem Key mein Win 10 zu aktivieren. Legal? Illegel? Scheißegal !
[re:4] Rage87 am 01.03. 22:29
+1 -
@iCheefy: Wahrscheinlich will man das man sich selbst belastet damit es dann schöne Strafbefehle gibt und Geld gemacht werden kann.... statt sinnvolle Strafverfolgung zu machen die aufwendig ist.
Habe z.B. jemanden Angezeigt der öffentlich mehrfache Straftaten Nachweislich gemacht hat. Die Staatsanwaltschaft bestätigt das ganze, sagt aber dazu da der Täter über einen Google Account dies gemacht hat - google soll keine Klarnamen herausgeben. Wenn ich den Hinweise zu dem Täter habe werde das Strafverfahren wieder aufgenommen und weitere Schritte folgen.
Ja ne ist klar - sicher ist es zuviel Arbeit google anzuschreiben und dort die Daten zu holen - so leicht gibt es die wohl nicht - aber google wird diese sicher bei Druck rausgeben... Also Straffreiheit wenn man einen google Account benutzt für Hetze etc. . Es geht nur um Geld - soweit der Fall einfach ist würde man diesen annehmen (die Aussagen sind eindeutig Strafbar und natürlich zweifelsfrei dann auch belegbar - also einfaches Geld falls der Täter bekannt ist - aber bis dahin ist es wohl Zuviel Arbeit)
[re:5] feinstein am 02.03. 10:01
+1 -1
@iCheefy: Du vermischt da zwei Sachen:
Zur Polizei musst du als Beschuldiger nicht. Als Beschuldigter musst du nur vor Staatsanwalt oder Richter aussagen. Kannst dich aber erstens natürlich von einem Verteidiger begleiten lassen und zweitens nur Angaben zur Person machen.
Bei Zeugen hat sich die Gesetzeslage geändert. Diese müssen bei der Polizei aussagen, wenn sie von der Polizei im Auftrag der Staatsanwaltschaft geladen werden. Davor konnten auch Zeugen das Schreiben der Polizei gepflegt ignorieren.

Im Gegensatz zum Beschuldigten stehen dem Zeugen nur begrenzte Zeugnisverweigerungsrechte zu. Der Beschuldigte kann die Aussage zur Sache komplett verweigern, weil er sich nicht selbst belasten muss, der Zeuge nur, wenn er sich entweder selbst belasten würde, oder wenn er zu einem Täter in einem familiären oder verwandtschaftlichen Verhältnis steht oder ihn verteidigt.
[re:1] Nunk-Junge am 02.03. 15:11
+ -
@feinstein: Du hast auch nur halbrecht. Einige von den Beiträgen oben sind ebenfalls nur halbrichtig. Es wird von Zeugenaussagen und Aussageverweigerung gesprochen, aber da liegt schon der erste Fehler. Es gibt das Aussageverweigerungsrecht und das Zeugnisverweigerungsrecht und das basiert auf ganz unterschiedlichen Gesetzen. StPO § 136 Erste Vernehmung
"(1) Bei Beginn der ersten Vernehmung ist dem Beschuldigten zu eröffnen, welche Tat ihm zu Last gelegt wird und welche Strafvorschriften in Betracht kommen. Er ist darauf hinzuweisen, daß es ihm nach dem Gesetz freistehe, sich zu der Beschuldigung zu äußern oder nicht zur Sache auszusagen..." Und damit ist es keine Zeugenaussage mehr. StPO §48-55 beschäftigen sich mit Zeugenaussagen. §48 "(1) Zeugen sind verpflichtet, zu dem zu ihrer Vernehmung bestimmten Termin vor dem Richter zu erscheinen. Sie haben die Pflicht auszusagen, wenn keine im Gesetz zugelassene Ausnahme vorliegt." Somit liegt schon iCheefy in o1 falsch. Bei Gericht muss man immer als Zeuge aussagen und es kann sogar Haft verhängt werden, wenn man das verweigert. Bei der Polizei gilt StPO § 163 "(1) Die Behörden und Beamten des Polizeidienstes haben Straftaten zu erforschen und ... sowie Ermittlungen jeder Art vorzunehmen". Daraus ergibt keine Pflicht für einen Zeugen. Aber "(3) Zeugen sind verpflichtet, auf Ladung vor Ermittlungspersonen der Staatsanwaltschaft zu erscheinen und zur Sache auszusagen, wenn der Ladung ein Auftrag der Staatsanwaltschaft zugrunde liegt." - Wenn es also einen Auftrag der Staatsanwaltschaft gibt, dann ist man als Zeuge verpflichtet. Dieser Auftrag muss nicht einmal schriftlich sein, er kann mündlich erteilt werden. Die Staatsanwaltschaft muss somit nicht einmal selbst den Zeugen vorher informieren. - Warum nur schmeißen so viele nicht einmal kurz Google an bevor sie schreiben?
[o2] kickers2k1 am 01.03. 18:25
Schön dass man sich um die wahren Verbrecher kümmert, nicht nur um Maskenverweigerer :D
[re:1] iCheefy am 01.03. 19:15
@kickers2k1: Ob die Billigkey Käufer bei der Flucht auch mit dem Polizeiauto durch den Park gejagt werden?
[re:1] Robin01 am 01.03. 20:38
+3 -
@iCheefy: Nicht die 3D-Brille aufsetzen, sonst fährt der Polizeiwagen aus dem Bildschirm raus ;)
[o3] laumi am 01.03. 18:42
Ab wann ist ein Key legal? Muss ich mir jetzt jedes mal gedanken machen wenn ich einen key kaufe, ich der Preis angemessen. Die Keys bekommt man meist immer günstiger im Netz. Da sie beim Hersteller immer Teurer sind.
[re:1] kickers2k1 am 01.03. 18:46
+5 -1
@laumi: Eben, wann ist billig ZU billig. Der Key kam ja auch ursprünglich von Microsoft, also ist der zumindest echt
[re:2] JimVanDango am 01.03. 18:47
+5 -3
@laumi: Key ist nicht Lizenz
Soll heißen: Wer einen Key kauft, hat noch lange keine Lizenz erworben.
[re:1] MrKlein am 01.03. 19:58
+2 -3
@JimVanDango: Aber wie soll dann der reine Keykauf illegal sein, solange sie dir nicht nachweisen, dass du damit ein Windows 10 (und damit ohne Lizenz) betreibst?! Ich kann mir ja 100 Keys kaufen und mir die an die Wand kleben^^
[re:1] mirkopdm am 01.03. 21:11
+3 -6
@MrKlein: ein solches Argument bringt nur jemand, dem klar ist, warum die Keys so "günstig" waren.
Unwissenheit schützt nicht vor Strafe - Dummheit schon garnicht.
[re:1] MrKlein am 01.03. 21:38
+3 -2
@mirkopdm: Also weißt dus auch nicht^^ Es geht nicht drum, dass die Keys günstig sind, es geht drum, dass ein Key keine Lizenz ist. Und solange ich nur einen Key kaufe und damit kein Windows aktiviere, ist es nur ein gekaufter Zahlencode. Wie soll das illegal sein?
[re:2] jackii am 01.03. 22:59
+1 -
@MrKlein: Den Zusammenhangen werden sie wohl schon annehmen und dir nicht glauben dass du nur zum Spaß Zahlencodes kaufst um nichts damit anzufangen. So wie sie bei anderen Urheberrechtsverletzungen auch nicht glauben dass du dir Augen und Ohren zugehalten hast und damit gar nichts illegales passiert wäre.
Und dass Windows nach Hause telefonieren kann, hat man auch schon mal gehört. Wenn sie 10 Jahre alte ebay Käufe nachvollziehen können, dann auch wo die Keys heute im Einsatz sind.
[re:3] MrKlein am 02.03. 07:45
+1 -1
@jackii: Das kannst du nicht vergleichen. Ein heruntergeladener Film kann direkt angeschaut werden. Der muss nirgends aktiviert werden. Daher ist klar, dass dir keiner glaubt, wenn du sagst du hättest den nicht gesehen.
Ein Windows 10 Key muss aber aktiviert werden und damit auch die EULA akzeptiert werden. Und das müssen sie mir nachweisen, den erst ab hier wird es "illegal". Vorher ist das nur ein beliebiger Zahlencode, den ich genauso gut als PIN für mein Handy verwenden kann^^ Und irgendwas annehmen ist im Strafrecht kein Beweis ;) Siehe auch den Kommentar von AWolf
[re:4] James8349 am 02.03. 10:56
+ -1
@mirkopdm: "Unwissenheit schützt nicht vor Strafe" *mööp* Falsch. Das kommt auf die Umstände an.
[re:2] AWolf am 02.03. 05:59
+1 -2
@MrKlein: Was der Käufer mit den Keys macht ist seine Sache.
Der Lizenzinhaber muß mir nachweisen, daß ich einen Lizenzverstoß begehe und da reicht es nicht aus, daß über mein Ebay- Konto ein Key gekauft wurde.
Kenntnis über die Lizenzbedingungen erhalte ich erst beim Installationsvorgang.
Es wäre ja durchaus denkbar, daß ich beim Lesen der Lizenz Bedingungen feststellte, daß ich diese nicht abnicken kann und aufgrund des niedrigen Kaufpreises nichts retoutnierte.
[re:3] berry13 am 01.03. 19:44
+ -
@laumi: Als Käufer musst du dir keine Gedanken machen, egal ob 0,01 oder 1000€, den Händler wollen Sie haben nicht dich, die Sperren einfach deine Serien-Nr. und gut ist.
[re:1] MrKlein am 01.03. 20:00
+2 -1
@berry13: Nur das Microft das seltenst tut^^ Gefühlt hat doch jeder zweite hier schon so nen Key gekauft und wieder gefühlt laufen davon 90%. So zumindest meine Einschätzung der Artikel der letzten Jahre hier und auf Golem oder Heise ;)
[re:1] CrazyWolf am 02.03. 00:14
+1 -
@MrKlein: Spätestens nach dem 1. Update hat Windows 10 einen Generic Key. Also was soll MS sperren? Nach einer Neuinstallation ist Windows auch sofort aktiviert mit Generic Key. Eine Zuordnung des Systems zum ursprünglichen Key gibt es meines Wissens nach nicht.
[re:4] Belarus am 01.03. 20:09
+2 -1
@laumi: Vielleicht muss man eingetragener Microsoft-Händler sein.
Unser Chef hat damals zu XP Zeiten 40 D-Mark für einen Lizenzschlüssel bezahlt und auch den Kunden pro PC berechnet, wenn er über einen OEM einen Stapel PCs geordert hat.

Eine XP Prof. CD hat mich damals über die Firma 120 D-Mark gekostet.
Da dürfen sie gerne kommen und fragen. Der PC ist seit Jahren beim Elektroschrott.
[re:5] mirkopdm am 01.03. 21:08
+ -
@laumi: an sich beantwortest Du Dir Deine Frage selbst.
[re:6] AWolf am 02.03. 05:53
+ -
@laumi: Microsoft hat mir telefonisch bestätigt, daß beim Aktivieren jeder Lizenz Schlüssel geprüft wird und damit nur legale Keys zur Aktivierung verwendbar sind.
Ist natürlich blöd, wenn das Windows der Aldi- PC mit einen Hersteller- Key aktiviert wurde und zusätzlich ein Win7- Aufkleber mit einem im Prinzip nie genutzten Key auf das Gehäuse geklebt wurde.
[re:1] MrKlein am 02.03. 07:47
+1 -
@AWolf: Die Keys sind ja legal, sonst könnte man sie nicht in 90% der Versuche aktivieren. Was hier fehlt ist die damit verbundene Lizenz und darum gehts.
[re:1] AWolf am 04.03. 11:57
+ -
@MrKlein: Wo wir beim alten Problem sind. "Was ist eine Lizenz?"
Als Besitzer eines Keys schließe ich daraus, wenn sich ein Produkt mittels dieses Keys nach Prüfung bei Microsoft aktivieren läßt, daß es sich um eine legale Lizenz handelt.
Wenn Microsoft Lizenzschlüssel unters Volk verteilt, dann sollte es sich doch um legale Lizenzen handeln?
Wenn per Keygenerator irgend welche Keys generiert werden, dann sollte es doch dem software- Riesen möglich sein, zu erkennen, daß diese Keys nie verkauft wurden.
Als legaler Lizenz- Inhaber bin ich oft genug in das Messer gelaufen. "Dieser key wurde bereits genutzt".
[re:7] AWolf am 04.03. 12:07
+ -
@laumi: Gesetz dem Fall, ich habe eine gültige Lizenz, die ich aktiv nutze.
Welches Gesetz schreibt mit vor, daß ich meinen Aktivierungskey verheimlichen muß?
Welche Straftat begehen ich, wenn ich gegen Geldzahlung eine Email versende, in der ich meinen Key veröffentliche? (Natürlich nicht die Lizenz verkaufen)
Der Kunde begeht frühestens mit dem Abnicken der Lizenzbestimmung ein Vergehen gegen Microsoft. Microsoft sollte eine weitere Aktivierung wirksam verhindern können.
[o4] robs80 am 01.03. 18:56
+6 -1
Also zu den günstigen Preisen würde ich sagen, dass ich das auf Ebay gekauft hatte und das eine Plattform überwiegend für gebrauchte Ware ist, daher bin ich da nicht stutzig geworden. Der Key wurde ja nicht als Neu und OVP verkauft. Und da das alles schon mehrere Jahre her ist, kann ich mich an Einzelheiten micht errinern.
[re:1] DerTigga am 01.03. 19:08
+1 -1
@robs80: Wenn es damals ein Win 7 key war, sollte man allerdings evt und im Fall der Fälle sicher sein, den nichtmehr auf dem PC zu haben, in Form eines genauso 'damals' einfach nur z.B. per Online Update drauf aufgestocktem Win 10. Da nützt dann nämlich das beste sich an nix erinnern herzlich wenig, wenn sich der eigene PC durchaus "erinnert" ;-)
[re:1] AWolf am 02.03. 06:03
+2 -
@DerTigga: Es gibt niemanden, der einen Überblick hat, wie viele Win7- PC bereits mit ungenutzten Keys (da Generic) im Schrott landeten.
im Prinzip könnte ein Wertstoff- Mitarbeiter die Keys ablösen und als gebraucht verkaufen, da er ja bescheinigt, daß das alte Blech verschrottet wurde.
[o5] sandvik am 01.03. 19:01
+9 -
Die Geldwäschenummer sollte (wenn die gesuchten und gefundenen Infos stimmen) nach 5 Jahren verjährt sein. Urheberrecht nach 3 oder 10 Jahren. Vermutlich würden die meisten "Ansprüche" gar nicht mehr durchsetzbar sein.
Im Zweifel gilt immer noch das Aussageverweigerungsrecht, wonach man sich nicht selbst belasten muss. Angaben zur Person müssen gemacht werden, mehr nicht!
Unterm Strich werden die Leute bestraft, die sich gutgläubig preiswert eine vermeintlich gültige Windowslizenz bei ebay gekauft haben. Und die die Behörden werden zum Handlanger der "Rechteinhaber". Wenn dann sollte man diejenigen "aufhängen" die mit Volumekeys richtig Geld gescheffelt hanen und nicht gesagt haben, was die da verkaufen.
Ich habe vor langer Zeit günstig eine OEM-Version gekauft. Da kann MS nix gegen machen! :):) Denn Datenträger und Lizenzaufkleber passten zusammen.
[re:1] jann0r am 01.03. 19:41
+ -
@sandvik: daran musste ich auch denken... Kann mir kaum vorstellen, dass sowas nach 10 Jahren nicht längst verjährt ist..
[o6] ingoreis am 01.03. 19:06
+3 -3
Da ist Microsoft doch selbst schuld,
Die könnten doch einfach solche Keys sperren.

Dann werden die Nutzer halt aufgefordert das echte Windoof zu kaufen.
Viele meiner Windows 10 Installationen sind noch Upgrades von Windows7 Keys,aber nicht alle.
Mal sehen ob ich da auch Post bekomme.
[re:1] AWolf am 02.03. 06:08
+1 -
@ingoreis: Was sind "solche Keys"?
Es wurden Volumenlizenzen an Firmen verkauft und irgend jemand hat genau diese Keys per Internet verhökert. Auffällig wird es nur dann, wenn er mehr Keys verkauft, als die Lizenz hergibt, oder wenn ein Käufer diesen Key mehrfach nutzt, oder gaaanz fies, diesen selber mehrfach weiter verkauft.
Die Keys der Volumenlizenz dürfen genutzt werden und MS kann unmöglich erkennen... was eigentlich?
[re:1] Link am 02.03. 09:31
+2 -1
@AWolf: Dann muss sich Microsoft ein neues Key-System ausdenken wenn das bisherige offensichtlich (und das inzwischen seit Jahrzehnten) seinen Zweck nicht erfüllt.
[re:1] Andrescoo am 02.03. 13:05
+ -1
@Link: Das ist wohl das große Problem :D Lizengo war doch auch so eine Nummer, MS wusste scheinbar nichtmal selbst was nun legal ist und was nicht.
[o7] ToyMachine am 01.03. 19:07
+1 -
Wie können die bitte erfahren, dass ich einen Kauf eines Keys bei AliExpress getätigt habe?
[re:1] DerTigga am 01.03. 19:31
+1 -3
@ToyMachine: Glasklar durchsichtig: seriös. Alles andere wäre ne infame Unterstellung.
Und außerdem käme dann die freundliche Einladung ins Polizeirevier von der chinesischen und nicht der deutschen Polizei. Erstere sind bekanntlich viiieeel netter und kulanter beim verhören und 'mehr' , also lohnt sich das bei Ali kaufen gleich doppelt.. *fg
[o8] Doodle am 01.03. 19:11
+9 -1
"Wie Tarnkappe berichtet ..." unseriöser geht es doch nicht. "Die Polizei" ... und "Die Staatsanwaltschaften". Ja und welche Staatsanwaltschaft ermittelt denn da und wo? Gibt es auch ein Aktenzeichen?

Das Ganze klingt für mich einfach nur nach heißer Luft. Es wurde einfach nur ungeprüft von einer anderen Seite abgeschrieben. Sonst nichts. Abhaken.
[re:1] Nunk-Junge am 02.03. 15:16
+2 -
@Doodle: Zumal eine obige "Falle" der Staatanwaltschaft illegal wäre... klarer Verstoß gegen StPO § 136.
[re:2] Basarab am 07.03. 20:42
+1 -
@Doodle: trotz gründlicher Suche habe ich noch keine einzige dieser angeblich Zigtausenden !! Vorladungen im Netz gefunden, also keinen einzigen Scan und kein einziges Opfer - und bevor sich das nicht ändert, gehe ich bei diesem Totalschwachsinn davon aus, dass nur mal wieder ein paar Anwälte auf Beutejagd sind...
[o9] Laggy am 01.03. 19:22
+8 -2
Hach wie schön, hab damals meinen Windows 7 OEM Aufkleber-Key mit einem Windows 8 Upgrade Key auf Windows 8 hochgezogen. Den Windows 8 Upgrade Key hab ich damals im Laden incl. Datenträger für 25€ gekauft.

Aus Windows 8 wurde dann ohne weitere Kosten Windows 8.1 und irgendwann gabs dann die kostenlose Upgrademöglichkeit auf Windows 10. Diese Windows 10 Lizenz ist mittlerweile an meinen Microsoft Account geknüpft. Heißt, wenn ich nen neuen PC zusammenbaue, dann brauche ich keinen Key eingeben, sondern mich nur mit meinem Microsoft Account anmelden und Windows ist aktiviert. Werden die meisten von euch sicherlich genauso machen.

Windows 10 habe ich auf diese Weise bisher seit release auf zwei neuen PCs aktiviert. Ich nutzte die Lizenz natürlich immer nur auf einem PC, die alten wurden formatiert, demontiert und verkauft.

Es wäre sicherlich noch günstiger gegangen, trotzdem find ichs schon interessant, dass einem einerseits die Upgrades kostenlos nachgeworfen wurden und sogar ein Rechnertausch problemlos möglich ist, aber dann ein Fass wegen angeblichen Urheberrechts Verletzungen aufgemacht wird.
[re:1] iCheefy am 01.03. 19:29
+2 -1
@Laggy: " aber dann ein Fass wegen angeblichen Urheberrechts Verletzungen aufgemacht wird."

Hier wäre Akteneinsicht mal interessant, irgendwas an der Geschichte hier ist meiner Meinung nach nicht ganz sauber recherchiert worden.
[re:2] MrKlein am 01.03. 20:05
+ -
@Laggy: Hab ich tatsächlich genauso gemacht^^ Mein Windows 8 Key war aber noch aus Dreamspark Zeiten, aber auch komplett legal. Bei meinem letzten kompletten Rechner Upgrade ging die Aktivierung anfangs aber nicht. Davor hatte ich nur mal Grafikkarte getauscht oder RAM erweitert, da kam gar nichts. Beim neuen PC kam bei der fehlgeschlagenen Aktivierung, nachdem ich mich mit meinem MS Konto angemeldet hatte, allerdings ein Fenster mit "Haben sie kürzlich Hardware getauscht?" (oder so ähnlich). Dann einmal bestätigt, dass das mein neuer und einziger PC is und lief wieder :)
[re:3] Belarus am 01.03. 20:15
+1 -
@Laggy: Damals bei der Upgradegeschichte von 8.1 auf 10 wurde gesagt, dass die daraus entstehende Windows10 Lizenz an die Hardware des (alten) 8.1 Rechners gebunden sei.

Bedeutet dann doch? Ist der nicht mehr am Start, wäre mit neuer Hardware eine neue Lizenz fällig, weil der interne (zweite)Schlüssel des alten PCs sich aus der verwendeten Hardware generiert und bei Microsoft gespeichert ist.

Hat sich da jetzt etwas geändert?
[re:4] saust am 01.03. 20:55
+ -2
@Laggy: Der Artikel gibt zu wenig Infos.

Ich vermute, dass es aber u.a. um entgangen Umsatzsteuer geht, als wenn die Lizenz zum regulären Preis verkauft wurden wäre.

Das man auch auf anderen und legalen Weg günstig an Windows 10 kommt geht es hier nicht.
[re:5] Aerith am 01.03. 22:40
+ -
@Laggy: Universität... Seit Win7 gabs die Professional Edition for lau. Win10 pro gabs via key update von MS.

Das letzte mal hab ich für Windows Vista ultimate 165€ bezahlt, xp davor war ähnlich teuer.
[10] mcmrc1 am 01.03. 19:33
+8 -2
Was kann ich dafür das Ebay illegales Zeug verkauft?
[re:1] DerTigga am 01.03. 19:38
@mcmrc1: Du kannst was fürs Hirn ausschalten, unmittelbar vorm kliggern auf: Los kauf mir das jetzt Knöppsche ? ;-)
[re:1] iCheefy am 01.03. 20:47
@DerTigga: Aha, deiner Logik zu Folge, dürfte ich beim Aldi auch keinen Liter Milch für 39 Cent kaufen, da der Bauer für die Herstellung schon mehr kosten als diese 39 Cent hat. Ergo verkauft Aldi illegale Milch? Der Preis kann ja im Leben nicht stimmen. Ergo steht demnächst das SEK vor der Tür, weil ich Milch für 39 Cent gekauft habe?
[re:1] DerTigga am 01.03. 20:59
+ -11
@iCheefy: Wie belieben der Herr / die Dame da vorsichhin zu meinen ?
[re:1] Torchwood am 01.03. 21:11
+8 -
@DerTigga: Mhh, was verstehst du nicht? Die Analogie ist doch glasklar und gut verständlich.
[re:2] DerTigga am 01.03. 21:32
+ -9
@Torchwood: Nö ist sie nicht. Denn um beim Beispiel zu bleiben, ginge es darum, wer der Verantwortliche für was ungenießbares oder sogar giftiges in der Milch befindliches ist. Also was in dem Sinne bzw laut mit Ebay eingegangenem Nutzungsvertrag: unzulässiges / illegales.
Eine entsprechende Kontrollaufgabe obliegt aber nicht zwingend Aldi, sondern zu allererst mal dem in Verkehr Bringer in Form des Bauern oder bestenfalls noch der Molkerei - weswegen es auch argumentatorischer Unfug ist, da von den Käufer statt den Bauern angehendem SEK zu faseln.. Vor allem wenn jener Bauer das wissentlich, also ähnlich vorsätzlich wie ein illegal Lizenzen verkaufender Ebayhändler tun würde.
Genau DER müsste auch erstmal (s)einen Nichtvorsatz beweisen, statt das Ebay für so nen Heini den Kopp hinhällt / halten muss, gegenüber der Polizei oder nem Gericht..

Das Ebay dennoch amtlich angegangen wird, hat nur den Grund, das die dadurch was gerichtstauglich offizielles in die Hand kriegen, das sie eine Kundenanschrift rausgeben "mussten" ( auch wenns vermutlich sogar freiwillig gemacht würde ) weil es ja immerwieder gewisse zum nächstbesten Gericht laufen wollende Spinner gibt, die der Auffassung sind, das Ebay sie keinesfalls "verpetzen" dürfe bzw "NOCH" nicht durfte..
[re:3] Fropen am 02.03. 09:46
+1 -
@DerTigga: Und warum gehen sie dann den Kunden an, der in dem Moment nicht wissen kann, ob es sich um ein legales Angebot handelt oder nicht?
[re:2] Robin01 am 01.03. 20:36
+1 -1
@mcmrc1: ich denke auch, dass Ebay eine legale Quelle ist. Ansonsten würde Ebay ja von der Staatsanwaltschaft verfolgt.
[re:1] DerTigga am 01.03. 21:09
+1 -
@Robin01: Der es verkauft Habende ist identisch mit "Ebay" ?
Das ist kein NUR unter Anerkennung der Nutzungsbedingungen auf die Handelsplattform drauf gelassen Wordener Mensch, eben grade KEIN Inventar oder sagen wir mal höherrangiger Mitarbeiter und dadurch mehr oder weniger haftbar machbarer Bestandteil von Ebay insich ?
Ich mag Ebay auch nicht, hab noch nie was verkauft dort, aber nicht so weit denken zu wollen, das der das Kaufangebot Einstellende der in Haftungsfragen Verantwortliche ist und nicht Ebay selber, Ebay daher auch nicht zwingend beweisführungspflichtig ist, das das dort feil gebotene absolut legal von demjenigen eingestellt wurde, versteht sich eigentlich von selbst als sich selbst belügen..
Bitte wofür haben die ganzen Betrüger und Abzocker dort ihr Hirn denn sonst ? Nur zum sich fein schön ausmalen bzw - träumen, das sie sich erfolgreich hinter Ebay wegducken können, wenn nen Ermittler / Anwalt / Staatsanwalt auf sie los will ?
[re:1] Robin01 am 01.03. 22:14
+ -1
@DerTigga: Die Betrüger können sich natürlich nicht wegducken. Da aber Ebay in seinen Nutzungsbedingungen illegales ausschließt (wie jeder andere Marktplatz und User Content Anbieter) darf man als Nutzer davon ausgehen, dass man legale Ware erwirbt.
Wäre der Anteil illegaler Ware so groß, dass man nicht mehr von gutgläubigem Erwerb ausgehen kann, dann müsste man wohl Ebay zumachen.
[re:1] DerTigga am 01.03. 22:45
+ -
@Robin01: Wenn ein die Nutzungsbedingungen bei Accounterstellung anerkannt Habender durch genau die aufgefordert wird, zu versprechen, nix illegales anzubieten, dann darf Ebay demjenigen durchaus glauben / drauf vertrauen ? Vertrag mit Vertragsbedingungen X und Strafandrohungen im Zuwiderhandlungsfall ist somit schließlich beidseitig akzeptiert bzw unterschrieben worden ?
Wo aber eine nachgelagerte Kontrollpflicht herkommt / herkommen soll, wieso da dennoch ein so dermaßen starkes Mißtrauen gefordert werden darf, das Ebay entgegen diesem Vertrag super mißtrauisch zu sein hat, daher ständig und "alles" gegen zu prüfen HAT ...erschließt sich mir nicht wirklich.
Denn der was zum Verkauf Einstellende hats nunmal versprochen und somit auch zugesagt, die (im Zweifelsfall strafrechtlichen) Folgen zu tragen, wenn er das vertraglich versprochene bzw letzten Endes die Geschäftsgrundlage mit Ebay: bricht ?
Denn: seinem dortigen (z.B. Windows Lizenzen)Angebot fehlt nunmal eine vom Verkäufer laut Vertrag zuzusichernde bzw zu bietende Eigenschaft. In dem Fall: das sein Kaufangebot ein legales Angebot darstellt / ist.

Wäre doch aber wohl nen sehr seltsamer Vertrag, wenn die Haftung bei und vor allem nach einem solchen Vertragsbruch automatisch bzw einseitig auf Ebay überginge, der den Kram überhaupt mal angeboten Habende aber quasi fein raus ist / dem, außer evt seinen Ebay Account zu verlieren, (strafrechtlich) nullometer passieren kann ?
[re:2] Robin01 am 01.03. 22:53
+ -
@DerTigga: eine Kontrollpflicht ergibt sich daraus, dass Ebay damit Geld verdient. Ansonsten wäre es ein tolles Geschäftsmodell: "ja wir wissen, dass illegales Zeug über unsere Plattform verkauft wird und verdienen daran, aber wir sind nicht dafür verantwortlich sondern der Verkäufer".

Worauf ich allerdings hinaus will ist, dass laut Artikel den Käufern ein Urheberrechtsverstoß vorgeworfen werden soll, der meiner Meinung nach nicht besteht, weil der Käufer gutgläubig über Ebay kaufen kann.
[re:3] DerTigga am 01.03. 23:11
+ -
@Robin01: Wenns danach ginge, dann müsste alles, was bei Ebay eingestellt wurde, vor Händler seitigem Kaufangebot überhaupt erstellen dürfen: zu Ebay geschickt werden, mit allen Unterlagen pipapo, damit die bestmöglich in die Lage versetzt werden, jene Menge an Kontrollpflicht umzusetzen / überhaupt mal bieten zu können ?
Das wäre in meinen Augen nämlich die logische Konsequentz hinter so nem freifahrtschein mäßigen: Ich als Käufer hab gefälligst null Mitdenk & Mitprüf bzw Selbstkritikpflicht bei und an dem was ich erwerben möchte zu praktizieren, sondern das hat so gut wie nur Ebay inne bzw mir unaufgefordert zu liefern / zu bieten ?
[re:2] chronos42 am 02.03. 15:02
+2 -
@Robin01: Nein, Ebay ist eine Platform und keine "legale Quelle." Verantwortlich ist der Verkäufer, wenn er z.B. Hehlerware verkauft, und nicht Ebay.
[re:3] JasmineM1 am 02.03. 09:36
+1 -
@mcmrc1: Ich wusste nicht dass eBay selber diese Keys verkauft. Autsch.
[re:1] Stratus-fan am 02.03. 13:03
+ -
@JasmineM1: Sicherlich tun sie das nicht, aber sie sind eben eine Handelsplattform bzw. Vermittler zwischen Käufer und Verkäufer - und das ist im Falle von Hehlerware z.B. auch schon Straftatbestand.

Und wer auf eBay mal "Windows 10 Pro" in die Suche tippt, wird von unzähligen Ergebnissen erschlagen, teils mit hunderten oder tausenden bereits erfolgten Verkäufen. Wenn das offensichtlich illegal sein soll, warum haut eBay die dann nicht runter?
[11] berry13 am 01.03. 19:38
+1 -1
Nein man muss dort NICHT erscheinen, Anrufen und sagen das man zur Sache keine Auskunft geben wird, dann obliegt es der Staatsanwaltschaft einen vor Gericht zu Laden, bei einer Summe von 100 bis 500€ eher Unwahrscheinlich...das ganze ist eine reine Luftnummer und zielt nur darauf ab, unbedarft abzukassieren.
[re:1] MrKlein am 01.03. 20:06
+2 -
@berry13: Jain, die Staatsanwaltschaft kann auch die Polizei beauftragen dich vorzuladen. Dann musst du erscheinen, aber auch nur zu deinen Personalien Auskunft geben. Sagen musst du nie etwas als Beschuldigter :)
[12] bowflow am 01.03. 20:02
+2 -
Interessant das Microsoft da hinterher ist....., Win10 wurde ewigkeiten quasi verschenkt, indem man eine alte Win7-Lizenz auf Win10 portieren konnte (weiß gar nicht, ob das immernoch geht, vermutlich nicht).
Studenten, Schüler, Lehrende bkeommen Lizenzen nachgeschmissen....Ich kannn mir gar nicht vorstellen, dass mit dem Verkauf von Lizenzen an Privatpersonen überhaupt noch großartig Gewinne generiert werden..... Naja.... vielleicht jetzt wieder über Abmahnnanwälte, das funktioniert ja auch in anderen Bereichen sehr gut.
[re:1] MrKlein am 01.03. 20:07
+ -
@bowflow: Also vor ca. nem Jahr gings noch mit Windows 7 Keys, war aber mein letzter :D
[re:2] rOOts am 01.03. 23:00
+ -
@bowflow: Geht immer noch!
[re:3] AWolf am 02.03. 06:14
+ -2
@bowflow: An jedem PC vom Discounter verdient Microsoft an einer Lizenz, ohne nur einen Finger rühren zu müssen. Dann gibt es noch das Office, wo viele Kunden die Miet- Version aktivieren.
Personen, die sich einen eigenen PC aus Einzelkomponenten bauen, um diesen mit einer Billig- Lizenz aktivieren, sind genauso selten, wie Corona - Kranke bei einem Inszidenzwert von 50
(Def. seltene Krankheit. 5 von 10.000 betroffen)
[13] WinYesterday am 01.03. 20:40
+3 -
Wenn Du die Keys da nicht gerade im hunderter Pack gekauft hast, meldet sich keine Sau bei Dir.
Als ob sich da irgendeiner drum kümmern würde, wenn Du als privater Käufer zwei, drei von diesen 5 bis 10 € Keys gekauft hast...
[16] bebe1231 am 01.03. 21:07
+5 -1
Wieso wird da eBay nicht belangt? Beim Filesharing wird ja auch die Plattform, die das möglich macht, geschlossen und verklagt.
[re:3] Robin01 am 01.03. 22:55
+1 -
@bebe1231: Weil Ebay vorgibt
a) etwas dagegen zu tun und
b) der allergrößte Teil seien legale Verkäufe.
[re:4] MrKlein am 02.03. 07:53
+1 -
@bebe1231: Such mal so nen Key bei Ebay. Die meißten tauchen noch in der Suche auf, beim Klick auf das Angebot ist es aber schon gelöscht. Ebay versucht das wohl schon zu verhindern. Warum die dann noch in der Suche auftauchen versteh ich aber auch nicht^^ Und meißt findet man trotzdem noch einen kaufbaren :D
[re:1] Stratus-fan am 02.03. 13:07
+1 -
@MrKlein: Ich habe jetzt testweise auf 10 Angebote geklickt und bei allen gab es einen "Sofort Kaufen" Button, oft mit zwei bis dreistelligen bereits erfolgten Verkäufen.

Sollte jetzt nicht so schwer sein da eine Keyword-Blacklist zu erstellen und die erst manuell freizuschalten.
[re:1] MrKlein am 02.03. 15:11
+ -
@Stratus-fan: Oh okay, dann hat sich das wieder geändert :D
[17] Elek am 01.03. 21:40
+1 -8
Gibt wohl für einige ein böses erwachen
[18] clik!84 am 01.03. 22:27
+1 -7
Wenn jemand einen Billig Key sich kauft und sich zu schade ist, den vollen Preis für Original Microsoft-Software auszugeben, ist nach meiner Hinsicht selbst schuld. Wer denkt: Bloß der Product Key stellt eine Lizenz dar, irrt gewaltig. Ich besitze eine Microsoft-Sammlung und jedes Produkt ist original Microsoft Software, penibel drauf geachtet.
Ich kann allen nur raten: Gebt auf KEINEN FALL NUR für einen Key Geld aus. Immer drauf achten, dass die Lizenz mit dabei liegt. LG
[re:1] rOOts am 01.03. 23:00
+2 -
@clik!84: Wer für einen Key Geld ausgibt, ist selbst schuld!
[re:1] clik!84 am 02.03. 07:06
+1 -
@Robin01 so einen Unsinn. In meiner Microsoft-Sammlung ist jedes Produkt Microsoft Original Software. Ich achte da penibel darauf, das jedes Produkt Originalsoftware ist. Man kann doch nicht ernsthaft ein E-Book mit einer Softwarelizenz vergleichen. :-D Nehmen wir an, ein Mann spricht Dich auf der Straße an und gibt dir einen Hausschlüssel und die Adresse für 5 Euro. Gehst du da auch hin und begehst Hausfriedensbruch?
[re:1] rOOts am 02.03. 10:40
+ -
@clik!84: Worauf antwortest Du?

Und selbst Schuld, wenn Du hunderte von € zum Fenster hinausgeworfen hast!
[re:2] vumsi am 03.03. 16:22
+ -1
@rOOts: einfach nen activator benutzen :D schon hat man keine nachverfolgbaren spuren :D
[re:2] Robin01 am 01.03. 23:04
+ -
@clik!84: wenn ich bei Amazon ein Ebook bestelle, dann krieg ich auch keinen Zettel mit Hologramm drauf, dass ich die Lizenz zum Lesen habe. Wie sieht das überhaupt aus, so eine Lizenz, die bei einem digitalen Produkt beiliegt?

Realität ist, dass die meisten Menschen überhaupt Probleme haben die Bedeutung von Key und Lizenz zu unterscheiden.
[re:3] CrazyWolf am 01.03. 23:39
+1 -
@clik!84: Ich habe auch schon bei MS direkt Keys gekauft. Und hab nur den reinen Key vorliegen, und jetzt?
[re:1] clik!84 am 02.03. 07:03
+1 -6
@CrazyWolf: ich sprach von Billigkeys, nicht von Keys, die direkt von Microsoft kommen.
[re:1] Fropen am 02.03. 09:49
+2 -
@clik!84: Nach deutschem Recht, darf ich diese Keys weiterverkaufen, ich darf sie nur nicht auf meinem eigenen Rechner gleichzeitig weiter benutzen.
Wenn ich also von Microsoft nur einen Key kaufe, dann ich auch nur einen Key weiterverkaufen und der Käufer erhält auch nur einen Key.
[re:4] AWolf am 02.03. 06:27
+1 -
@clik!84: Das war früher und ich habe hier herrliche Win 95- Key- Kärtchen mit Hologramm liegen. Selbst für Mäuse gab es das früher. Bei meinem aktuellen PC liegt keinerlei Windows- Nachweis in den Unterlagen, außer dem Hinweis im Benutzerhandbuch zum "ersten Einschalten". Nachweisen kann ich meine Lizenz nur über die Rechnung bzw. der Systemsteuerung, wo Hersteller und Geräte- ID bestätigt sind.
[19] rOOts am 01.03. 22:58
+1 -2
Wer eine Vorladung bekommt, sollte hingehen.
Angaben zur Person machen und um Akteneinsicht bitten.
Ansonsten kann man sich an nichts mehr erinnern.
Damit sind auch andere schon durchgekommen,
z.B. ehemalige Bundeskanzler oder der heutige
Bundestagspräsident.
[re:1] AWolf am 02.03. 06:36
+ -5
@rOOts: Vielleicht einfach einmal zum Telefonhörer greifen und fragen, was das soll, und daß man maskenbefreit ist und aufgrund der aktuellen Corona- Gefahren nicht mit Fremden in geschlossenen Räumen Kontakt haben möchte.
Darauf hinweisen, daß Windows durch eine digitale Lizenz korrekt aktiviert wurde, wie es im Klartext im Info- Bereich der Einstellungen zu lesen ist und das das Windows angeblich Ende Mai 2020 installiert wurde. (Lächeln, das das wohl so nicht stimmen könne, da man schon länger mit dem PC arbeitet.)
[re:1] Captain Crunch am 02.03. 11:41
+1 -
@AWolf: Und dann forschen die nach und stellen fest, dass Du die Polizei angelogen hast und gar nicht Maskenbefreit bist.
Sehr cleverer Schachzug. :D
[20] jackii am 01.03. 23:07
+ -
Naja mal sehn. Die Frage ist halt warum tut MS/Staatsanwaltschaft/Polizei das wenn es so wäre das es eh verjährt ist oder wegen Geringfügigkeit eingestellt wird oder es nicht nachweißbar ist. Schön das ihr zuversichtlich seit aber komplett sinnlos werden die das doch auch nicht starten und Leute vorladen.
[21] uli504 am 01.03. 23:15
+4 -1
Was ist das für ein Schwachsinn? Hat die Polizei nichts anderes zu tun, als sich um solche dubiose Dinge zu kümmern? Wenn der Remmo Clan aller zwei Tage ein Museum, oder Juweliergeschäft ausräumt sollte man aktiv werden und zwar ordentlich, das diese Art von Straftaten künftig unterbunden werden anstatt Kapazitäten zu binden solchen Mumpitz zu verfolgen! Bei den Verwerfungen in den Wertstrukturen ist es mitunter gar nicht möglich Legales vom Illegalen zu unterscheiden. Käufer hier zu Straftätern zu machen ist so ziemlich das letzte.
[re:1] AWolf am 02.03. 05:37
+1 -
@uli504: Nicht unbedingt Schwachsinn.
Wenn der Polizei ein Verkäufer illegaler Lizenzen auf dem leim gegangen ist, dann besteht durchaus ein Interesse, Käufer als Zeugen zu laden.
Nur wäre es hilfreich, wenn die Kunden dann wirklich als Zeugen geladen sind und nicht gleichzeitig mit auf der Anklagebank sitzen.
als Zeuge bin ich gerne kooperativ, aber nicht, wenn ich durch meine Aussage selber Schwierigkeiten bekommen. Es liegt ganz an mir, ob ich eine 4 Jahre alte Ebay- Kaufbestätigung noch habe, oder ob diese Mail nicht auf das neue System migriert wurde und damit längst vernichtet ist.
[22] Stefan1979 am 01.03. 23:23
+ -1
Dank DSGVO düften 10 Jahre alte Käufer-Daten eigentlich gar nicht mehr vorhanden sein - ausser ich habe mit inkrafttreten zugestimmt dass die Daten weiterhin gespeichert werden dürfen... Oder nicht?
[re:1] Nunk-Junge am 02.03. 15:45
+1 -
@Stefan1979: "ausser ich habe mit inkrafttreten zugestimmt " - Die Steuergesetze verlangen eine 10-jährige Aufbewahrungsfrist für alle notwendigen Daten. Ansonsten dürften die Daten nicht mehr existieren: DSGVO §17 sagt klar: "(1)...Daten unverzüglich zu löschen, sofern ...
a) Die personenbezogenen Daten sind für die Zwecke, für die sie erhoben oder auf sonstige Weise verarbeitet wurden, nicht mehr notwendig."
[24] Riplex am 01.03. 23:33
+ -
Ich musste mal zur Kripo weil ich für WoW 360 Tage Spielzeit für 60 € bei Ebay gekauft hatte.
Der Typ der die verkauft hat, hat sich in Internetkaffees über die T-Online abrechnung die Keys gekauft und auf Ebay verhöckert.

Musste da nur meine Aussage machen und hab dann nie wieder was gehört.
[25] CrazyWolf am 02.03. 00:18
+2 -2
Wenn ich Windows 10 neu installieren, könnte man meinen, man hat eine werbefinanzierte Version. Da würde ich eher meinen, dafür wären 10 € bei eBay zu viel.
Bisher lief es bei MS ja auch eher nach dem Motto: hauptsache die Leute gehen nicht zur Konkurrenz. Und werben auch mit Milliarden Windows 10 Installationen :) Und das schon 2016. Das passt sicher auch nicht mit deren registrierten, hauseigenen Verkäufen zusammen.
[26] leander am 02.03. 00:32
+ -
Ebay ist heute wie offline Flohmarkt. Zugleich Schwarzmarkt. Ich gehe zu Fuß dort hin und kaufe eine Diskette mit einer günstigen Serien-Nummer Lizenz für Windows 10.
Der Typ der mir die Lizenz verkauft empfiehlt Ebay, dann gehe ich auf Ebay und kaufe mehr Lizenzen, sogar noch billiger.
Das ist Schwarzmarkt bei Ebay und ist nicht versichert.
Aber was ist wenn ich günstige Windows 10 Lizenzen bei Amazon geholt habe. Dort ist es besser geregelt als im Flohmarkt.
[27] Deafmobil am 02.03. 00:54
+3 -1
Irgendwas stimmt nicht. Gebrauchte Lizenz Key oder Volumenlizenz Key die mehrfach verteilem zu einem güstigem Preis zu verkaufen ist legal. So hat das BGH Urteil entschieden. Egal ob wir die Micorosoft Produkt Lizenz für 5 oder 20 Euro gezahlt haben.

Denn jede Softwarelizenz, die aus einem Volumenlizenzvertrag stammt, fällt unter den Erschöpfungsgrundsatz und darf deshalb auch weiterveräußert werden. Im April 2008 entschied das Landgericht München I, dass der Verkauf bzw. die Veräußerung einzelner Microsoft Softwarelizenzen, die zuvor im Rahmen von Volumenlizenzverträgen abgegeben worden waren, auch ohne Zustimmung von Microsoft im Grundsatz wirksam möglich ist (Aktenzeichen 30 O 8684/07). Somit wird die Frage, ob seriöse Händler Volumenlizenzen aus entsprechenden Verträgen auch für Privatanwender anbieten dürfen, durch die Urteile deutscher sowie europäischer Gerichte (einschließlich des BGH) eindeutig mit Ja beantwortet!
[re:1] JasmineM1 am 02.03. 09:38
+1 -
@Deafmobil: nein nur solange die gesamte Anzahl der Lizenzen aus der Volumenlizenz nicht überschritten ist. Genau das passiert mit den illegal gesplitteten Lizenzen aber regelmäßig
[re:1] Fropen am 02.03. 09:50
+4 -1
@JasmineM1: Was du als Käufer aber nicht wissen kannst.
[re:1] Deafmobil am 02.03. 21:30
+ -
@Fropen: genau man kann nicht wissen. Die meisten haben ja habe eine Windows 10 Key für den 2. PC für 20€ gekauft, sowie kaufen sie auch zb Kaspersky Internet Security für 10€.
Der Verkäufer sieht seriös aus. 80 Stück in 24 Stunden verkauft, 2700 Produkt Bewertungem, ebay-Garantie, ebay-Käuferschutz.
Für mich sieht das Legal aus da es um Lizenzvolumen handelt.

Vorsichtig wäre man nur bei dem Verkäufern wenn es unter 3,99€ oder weniger kostet. Es könnte um Private Verkäufer handeln da kaum Bewertung und nur sehr geringe Zahl verkauft.
[28] Skylab am 02.03. 02:39
+1 -1
Und warum ist das nicht verjährt ?.
[29] AWolf am 02.03. 05:29
+2 -
Was sind "Billig- Keys"?
Ein Bekannter von mir bat um Hilfe beim Kauf und bei der Installation einer unverschämt billigen Vollversion von Office, die er als Arbeitnehmer von seinem garantiert seriösen Arbeitgeber erhielt.
An anderem Orte hat ein Admin bei bestehenden Lizenzen Office 2010 Keys gekauft, nachdem seine eigenen Keys nach einer Reparaturinstallation der PC nicht mehr gingen.
Wie ist die Rechtslage konkret?
Reicht es, bei einem aktiv genutzten PC irgendwo im Schrank eine Lizenz liegen zu haben?
Was tun, wenn nach einem Hardware- update (defektes Mainboard getauscht) das Windows 10 bockt?
Da ist es doch einfacher, für lau einen neuen Key zu besorgen, anstelle ein Gewährleistungs- Faß aufzumachen. Man hat ja eine Lizenz für das konkrete Blech im Schrank liegen.
Was würde ich tun?
Maximal antworten: "Mir liegt eine gültige Lizenz für Win 10 vor." Wenn vorhanden: Kopie einer Kaufquittung für einen PC mit Windows beilegen.
[30] AWolf am 02.03. 06:42
+2 -
Dummie- Antwort:
"Ich habe mir einen Aldi- PC gekauft und mir dann bei Ebay die Windows- Lizenz besorgt, da ein Bekannter sagte, daß man die haben muß."
[32] DRMfan^^ am 02.03. 08:27
+4 -1
Niemand muss bei der Polizei irgendeine Aussage machen, erst vor Gericht und auch dort nicht, wenn man sich selbst belasten könnte. Den teueren Anwalt kann man sich für so ne Lapalie sparen. Microsoft (und auch sonstige Anbieter) bieten ja nichtmal die Möglichkeit einen Key zu prüfen und wenn es sich aktivieren lässt muss ein Privatkäufer jawohl davon ausgehen können, dass der Key Original und legitim ist. Lächerlich.

Nachtrag: Seit ca Herbst 2017 stimmt das so nicht mehr und man muss tatsächlich bei der Polizei erscheinen, wenn es ein Staatsanwalt veranlasst - was für den Geladenen aber nicht überprüfbar ist und somit effektiv immer gilt. Dennoch: Hingehen und Schweigen geht weiterhin.
[re:2] Nunk-Junge am 02.03. 15:49
+1 -
@DRMfan^^: Die Aussage ist falsch! Siehe STPO §136, 163, 48ff...
[re:1] DRMfan^^ am 03.03. 05:26
+ -
@Nunk-Junge: Magst du konkreter werden? §136(1) ist Aussageverweigerungsrecht (Angeklagter), §48(1) verweist auf ein Zeugnisverweigerungsrecht (Zeuge), ohne die konkreten Anforderungen an der Stelle zu regeln. $163(3) besagt, dass ein Zeuge (nicht Tatverdächtiger) vor der Staatsanwaltschaft (nicht der Polizei) erscheinen muss. Ich sehe bisher keinen Widerspruch zu meinen Aussagen.
[re:1] Nunk-Junge am 03.03. 12:34
+ -
@DRMfan^^: §163 sagt, DASS Du vor der Polizei erscheinen musst. Das war die wichtigste Änderung des Gesetzes im Jahr 2017. Voraussetzung ist nur, dass es einen Auftrag der Staatsanwaltschaft geben muss. - Aber der muss nicht schriftlich vorliegen und muss auch nicht dem Zeugen vorgelegt werden. Es reicht also, wenn ein Staatsanwalt der Polizei sagt: "Laden sie den zur Aussage vor."
[re:1] DRMfan^^ am 03.03. 16:12
+ -
@Nunk-Junge: Der Ermittler der Staatsanwaltschaft ist die Polizeibehörde? Worauf geht denn diese Auslegung zurück? (da steht ja nicht "Ermittlungsbehörde" o.ä.). Auf jeden Fall ein interessanter Punkt. Dann wäre es tatsächlich falsch (allerdings im Sinne von veraltet und vorher korrekt)

Nachtrag: Nach diversen Quellen tatsächlich 2017 geändert worden und auf die Polizei bezogen. Wird wohl mitunter auch gerne missbraucht, um Tatverdächtige als Zeugen vorzuladen, da man Ihnen dann nicht Beschuldigten-Rechte erklären und gewähren muss. Schon perfide - aber Schweigen mit Verweis auf mögliche Verlastung von sich selbst oder nahen Verwandten geht weiterhin..
[re:2] Nunk-Junge am 03.03. 17:02
+1 -
@DRMfan^^: Ja, das meint die Polizei. Genau, früher korrekt, inzwischen geändert worden.
[33] cs1005 am 02.03. 09:48
+1 -2
was bin ich froh das ich win 10 damals kostenlos als upgrade bekommen habe, bereue es bis heute nicht. es läuft und läuft
[34] FatEric am 02.03. 10:24
+3 -
Wo kein Kläger da kein Richter. Wer ist jetzt der Kläger? Microsoft ist doch bisher nicht gegen Käufer sondern immer gegen die Verkäufer vorgegangen.
[35] Brassel am 02.03. 10:35
+ -
Dazu kann ich nur eines sagen:
https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/-windows-10-pro-professional-original-key-download-paypal-/1684570639-225-3365
[36] tzoumaz am 02.03. 10:44
+7 -
Es ist schon erstaunlich, womit sich Polizei und Staatsanwälte beschäftigen. Die scheinen ja viel Zeit zu haben. Selbst wenn sich jemand mal vor 3 oder 4 Jahren eine Lizenz für 20 € gekauft hat als Privatperson ist das eine Bagatelle. Darüber Ermittlungen anzustellen, zeigt wie krank die Exekutive hier ist. Währenddessen werden Steuern in Millardenhöhe hinterzogen.
[39] Stratus-fan am 02.03. 12:47
+1 -1
"Denn legale Quellen für günstige Soft­ware-Schlüssel gibt es durchaus. MySoftware ist beispielsweise ein langjähriger Partner von WinFuture"

Nehmen wir mal an dem ist so: Wie soll das ein normaler Endkunde erkennen? Beides ist deutlich unter UVP, auch MySoftware ist kein lizenzierter Microsoft-Partner und auf der Webseite steht "Windows 10 Pro OEM Key" - das Wort "Lizenz" kommt da nicht vor.
[42] HarnDreieck am 02.03. 16:03
+3 -
Hinweis: Bisher gibt es keine gehäuften Berichte sondern Einzelfälle. Es sieht mir sehr nach einer Finte von Microsoft aus, um noch mehr Opfer direkt von Microsoft kaufen zu lassen. An alle Käufer dieser "Lizenzen": Es ist egal, ob ihr 1€ oder 45€ bezahlt. Alle Quellen (die keine DVD oder Stick mit Aufkleber und explizit dem Begriff "Lizenz" schicken) beziehen die Keys illegal oder als Volumenlizenzen, die illegal weitergegeben/kopiert werden. Ihr braucht euch keinerlei Sorgen zu machen. Solange Microsoft keine offiziellen Reseller benennt und keinerlei Werkzeuge bereitstellt, mit denen man als Privatperson Lizenzen prüfen kann, wird keine Verurteilung zustandekommen. Zweiter Wichtiger Punkt: Falls ihr so ein Schreiben bekommen solltet, verursacht denen maximale Kosten! Aussage Verweigern. Widerspruch einlegen. Und dann mit (übertrieben) langen Schreiben, mehrmals alle damit zusammenhängenden Abzocker anrufen und denen Kosten verursachen. Nur so hört es auf.
[45] Bierbauchunke am 02.03. 19:11
+ -
Ich sehe hier eindeutig Ebay in der Pflicht. Sie dürfen keine Platform anbieten, auf der Illegales verkauft wird, dementsprechend sollten die Prüfungen hier genauer sein. Es ist ja außerdem nicht nur ein einziger Händler, der die Keys für einen Spottpreis anbietet, sondern einige Dutzend. Woher soll der Kunde da einschätzen können, dass gerade der Key des einen Verkäufers illegal beschafft wurde?
[46] JägerMeister am 02.03. 19:13
+ -
Wie soll denn die Polizei bitte davon wissen, dass man irgendwo im Netz einen Key gekauft hat? Ich würde vermuten, dass hier ein bestimmter Händler auf ebay oder sonstwo eher ausfindig gemacht wurde und in einem sehr seltenen Einzelfall hat man da jetzt ein paar Daten herausbekommen wer dort wann einen Key gekauft hat. Ich kann mir unmöglich vorstellen, dass sie Millionen von Keykäufe im Internet irgendwie gescheit zurückverfolgen können in annehmbarem Zeit- und Geldaufwand. Irgendwie liest sich das ganze wie als würden Anwälte da gerade ein bisschen Werbung machen für sich damit irgendwelche Leute die Keys gekauft haben sich aus Sorge jetzt einen Anwalt holen .
[47] starship am 03.03. 11:12
+ -
Davon abgesehen, daß es sich dann wohl tatsächlich um Hehlerware handelt, könnte man wohl immer noch darauf argumentieren, daß derart günstige Schlüssel vermutlich aus Volumenlizenzen stammten. Das würde den Preis erklären und man hätte in "gutem Glauben" gehandelt (mildernder Umstand). In den Knast kommt wegen 10 Euro wohl eher keiner.

Aber ja, im Zweifel erstmal nicht aussagen und Anwalt konsultieren. Nicht nur in diesem Zusammenhang, sondern immer. Reingeritten hat man sich nämlich schnell.
[re:3] Robin01 am 03.03. 16:32
+ -
@starship: Auf eBay gibt es doch massig günstige Preise. Weiß man doch, dass jeden Tag ein Dummer aufsteht, der den falschen Preis eingibt und dann viel zu günstig verkaufen muss. Außerdem Angebot & Nachfrage: viele Keys, wenig Käufer, also geringer Preis.
[48] AwardWinner am 03.03. 13:42
+ -
Ich habe mal auf Ebay gekauft, aber der gelbe Aufkleber mit dem key war dabei. Alles kam per Post.
Ist es auch Illegal. preis lag bei 19 Euro
[49] bischof63 am 04.03. 13:58
+ -
Wieso greift ihr euch nicht die Anbieter, das ist einfach nur Feige und macht natürlich weniger Arbeit für die Polizei....
Die Käufer wissen nicht wieso und wie sie sich wehren können...
Ich sag es noch mal das ist faul und feige....
Gunter
[53] Timerle am 04.03. 16:37
+ -
Sind dann Keys von MMOGA oder solchen eigentlich seroiösen Händlern auch "illegal"?
Da gibts halt auch Win7 für 5 € ....
[55] ReinerZ1 am 05.03. 05:10
+1 -1
Seit Jahren wurden diese Lizenzen in Umlauf gebracht und keinen hat es interessiert. Nicht mal Microsoft. Jetzt fällt einem Anwalt plötzlich auf, dass da was nicht stimmt? Die Gerichte werden sich freuen! Interessant ist natürlich auch, dass jetzt, nach Jahren, Microsoft genau sagen kann, woher die Lizenzen stammen. Jetzt kann ein Diebstahl dieser Lizenzen bewiesen werden. Bei der Registrierung mit diesen Keys war das natürlich nicht möglich! Und was geschieht mit den Verkäufern? Kann es mir schon denken... Darum stürtzt man sich auch auf die Käufer. Die sind meist noch so treudoof und zahlen schön.

Damit wäre wieder bewiesen, wenn man schon eine Raubkopie erwirbt, dann bitte auch richtig gecrackt!
Desktop-Version anzeigen
Hoch © 2021 WinFuture Impressum Datenschutz Cookies