Börsenaufsicht vs. Elon Musk: Dogecoin-Tweets kommen unter die Lupe

Von Witold Pryjda am 26.02.2021 14:05 Uhr
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Elon Musk äußert sich auf Twitter häufig und gerne zu Themen aller Art und seine Aussagen bringen den Tesla- und SpaceX-Chef auch immer wieder in Schwierigkeiten. Nun ist es wieder einmal so weit, denn die US-Börsenaufsicht will sich Tweets zum Thema Dogecoin näher ansehen.

Elon Musk und seine Tweets: Das ist ein Thema, das Anlegern von Tesla immer wieder Kopfzerbrechen bereitet. Denn der Milliardär bringt sich und sein Unternehmen immer wieder in Schwierigkeiten, weil er nicht nachdenkt, was er von sich gibt. Das war etwa der Fall als er 2018 in Tweets laut über einen Börsenrückzug von Tesla nachdachte. Auch privat musste er sich bereits für umstrittene Social-Media-Aussagen vor Gericht verantworten - als er einen britischen Taucher als "Pedo Guy" bezeichnete.

Nun gibt es erneut möglichen Ärger: Denn wie Electrek berichtet, muss sich Elon Musk erneut mit einer Untersuchung der US-Börsenaufsicht Security and Exchange Commission (SEC) auseinandersetzen. Denn zuletzt hat Musk immer wieder zum Thema Kryptowährung getwittert.

Elon Musk - Das Leben in der Zusammenfassung
Infografik: Elon Musk - Das Leben in der Zusammenfassung

Nur Scherze und Memes?

Themen waren Bitcoin und Dogecoin. Im ersten Fall ist das durch den Kauf Teslas von Bitcoins im Wert von 1,5 Milliarden Dollar erklärbar. Bei der zweiten Kryptowährung sieht es etwas anders aus. Denn Musk erklärte, dass er Fan von Dogecoin ist. Viele dieser Tweets können jedoch als Scherze sowie Memes aufgefasst werden.

Ob Scherz oder nicht: Der Kurs von Dogecoin hat von den Musk-Tweets mehr als profitiert, im vergangenen Monat stieg dieser nämlich um mehr als 500 Prozent. Das ist auch der Grund, warum sich die Finanzaufsicht die Sache näher ansehen will. Es geht um den Verdacht der Kursmanipulation und möglicher Sicherheitsverstöße.

Auch wenn man Musk kritisch sieht und dem Tesla-Chef vorwerfen kann, dass er es aus früherer Erfahrung besser wissen müsste: Die SEC lehnt sich hier einigermaßen weit aus dem Fenster, denn es ist nicht einmal klar, ob Musk oder eine ihm nahestehende Person überhaupt Dogecoin besitzt.
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