Zusatzlüfter für PS5: Drittanbieter-Lösung macht es heißer & lauter

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[o1] Alexmitter am 22.02. 18:13
+5 -4
Die hässlichen Seitenplatten abzunehmen bringen schon ein paar Grad. Dagegen das die RAM Module eigentlich gar nicht gekühlt werden hilft das aber nicht, diese laufen nahe den 100°C, das würde sogar ein Apple Engineer für verantwortungslos halten. Es wird ein Spaß zu sehen wie im nächsten Sommer die Konsolen reihenweise den Geist aufgeben.
[re:1] feikwf am 22.02. 18:34
+5 -3
@Alexmitter: Das war schon vor dem Launch klar. Das Design ist Belüftungstechnisch (und optisch) eine Vollkatastrophe. Freue mich schon auf die Gesichter der Leute, die dafür 1000€+ gezahlt haben und das Ding im Sommer abraucht. Dazu noch der tolle Drift-Controller und fertig ist das Gesamtpaket. Aber die Leute verdienen es nicht anders.
[re:1] DerTigga am 22.02. 18:55
+1 -
@feikwf: Zumindest zur Zeit und in gewissen Regionen, wo es noch die Kombi aus dürrappeliger Hauswand und (deutlich) Minusgrade gibt, dürfte es ne willkommene Zusatzheizung sein bzw von daher bestimmt erst im Sommer in Gefahr kommen, zu ner Art Hassobjekt zu werden .. ;-)

Spannender finde ich da aber fast noch, wer dann eigentlich, vor allem: im Heimatland des Käufers bzw dem entsprechenden Land dieser Erde: rein rechtlich bzw laut dort gültigem Gesetzbuch entsprechend: der Ansprechpartner für Schadensfälle ist - das ganze im Hinblick auf die hier im Board zu lesen gewesene Berichterstattung, über diese "Scalper" Typen und ihre groß angelegten Auf und Weiterverkauf Aktionen.

Womöglich geht denen bzw so einigen davon ziemlich der Popo auf Grundeis, weil div Käufer sich an die wenden und das auch so dürfen, zwecks Schadensregulierung bzw das ganze mit dem Gerätehersteller abwickeln / für Ersatz oder eben Geldrückerstattung sorgen müssen ??
Vermutlich sogar eher letzteres, da ein nachbessern / das Problem final abstellen in dem Sinne garnicht vorgesehen bzw machbar ist ?

Schwierig würde es da wohl nur, wenn es in der Aufstell bzw Betriebsanweisung nen Passus gäbe, das das Gerät nur bis Raumtemperatur x betreibbar ist / betrieben werden darf und bei deren Überschreitung davon abzusehen ist, das Gerät zu benutzen ... Auf die Art könnte Herstellerchen evt sogar ne gangbare Flucht bzw Hintertür haben... ?
[re:1] Potrimpo am 23.02. 05:01
+ -
@DerTigga: Ganz ehrlich: Kann Deinen Ausführungen nicht ganz folgen. Dir geht es um die Gewährleistung? Dir geht es um Garantie? Gewährleistung: Wenn es sich um einen gewerblichen Händler in Deutschland handelt, gibt es eine gesetzliche Gewährleistung gegenüber dem Händler, handelt es sich um einen privaten Verkäufer kommt es darauf an, ob die Gewährleistung ausgeschlossen wurde, ggf. gibt es gar nichts. Garantie: Sony räumt nur dem Erstkäufer eine Garantie ein, der Rest wäre Kulanz.
[re:1] DerTigga am 23.02. 07:41
+ -
@Potrimpo: Das ich mich keineswegs auf "Deutschland" beschränkt habe / die Thematik beschränken wollte, hast du tatsächlich nicht erfasst ? Genauso wenig hatten sich jene Winfuture Scalper Berichte darauf beschränkt oder lagen die Wohnorte jener Akteure zwingend hier bei 'uns'. Hast du die überhaupt gelesen ?
[re:2] mh0001 am 22.02. 22:46
+1 -1
@Alexmitter: Wenn der Chip darauf ausgelegt/spezifiziert ist, macht das gar nichts. Nur weil 100°C für das menschliche Empfinden "heiß" sind, bedeutet das nicht, dass das den Chip bzw dessen Materialien in irgendeiner Weise tangiert. Das muss auch nicht die Lebensdauer verringern. Ein auf 120°C Betriebstemperatur ausgelegter Chip, der darauf auch betrieben wird, hält genauso lange wie einer, der für 30° gemacht ist und auch darauf gehalten wird.
[re:1] AR22 am 23.02. 07:48
+ -
@mh0001: Diese Aussage ist leider nicht korrekt. Umso wärmer (>30°C) desto schlechter für die Halbleiter und das PCB. Keine Temperatursprünge und gleichmässige niedrige Temperaturen ist das Beste für die Elektronik.
[re:1] starchildx am 23.02. 09:00
+ -
@AR22: Doch, seine Aussage stimmt. Jedes Bauteil hat ein thermisches Fenster indem es sicher genutzt werden kann. Wenn der Chip für die Temperatur freigegeben ist dann wird er auch längere Zeit überleben.
[re:2] mh0001 am 23.02. 10:49
+ -
@AR22: Warum denkst du sollten sich Halbleiterkomponenten an der vom Menschen willkürlich als "Raumtemperatur" bzw. angenehm empfundenen Temperatur orientieren?
30°C sind 300K, 100°C sind 370K. Das ist gerade mal eine ~23% höhere Temperatur (auf der richtigen Kelvin-Skala gemessen, für Celsius interessiert sich in der Physik nichts).
Wenn die Materialien bis zu 500K und mehr beständig sind und nichts schmilzt, ist das völlig wumpe. Die Leitfähigkeit z.B. verbessert sich mit höherer Temperatur sogar, was Verluste verringert. Ein Transistor hat eine Kennlinie und einen Temperaturbereich, in dem er optimal funktioniert. Als Hersteller muss man den einfach so konstruieren, dass die Eigenschaften im Bereich der Arbeitstemperatur optimal sind. Das bedeutet dann, dass er bei zu niedrigen Temperaturen schlicht ineffizient arbeitet. Man macht also dann genau das falsche, prügelt man solche Chips auf möglichst kühle Temperaturen runter.

Gleiches gilt im Übrigen auch für größere Geräte wie Festplatten. Alles an den Dingern ist ausgelegt für eine optimale Arbeitstemperatur von 45-50°C. Bei den Temperaturen läuft die Mechanik am rundesten. Trotzdem kommen Leute mit "kühler ist besser", pusten die Dinger an und zwingen sie auf 30-35°C, verkennen dabei jedoch, dass sie dafür nicht ausgelegt sind und dann im wahrsten Sinne des Wortes "unrund" laufen, und der Verschleiß stark hoch geht. Kühler ist eben nicht immer besser.
[re:1] Breaker am 23.02. 11:34
+ -
@mh0001: Du hast definitiv recht, es gibt da aber noch ein großes Aber, was AR22 ebenso Recht gibt.
Der Verschleiß nimmt nämlich ebenso rapide zu, wenn es öfter größere Temperaturunterschiede gibt, es gibt Mikrorisse, die Materialien verspröden unter anderem - und 23 Prozent ist da schon ein recht enormer Temperaturunterschied.
Und da die Chips nun mal dazu neigen, sich im ausgeschalteten Zustand der Raumtemperatur anzunähern und bei Einschalten wieder der Solltemperatur, passiert das bei Consumergeräten eben, dass Chips durchschmoren.
Im Serverbereich und anderswo, wo die Geräte 24/7 durchrennen, kennt man das Problem allerdings nicht, von daher: Ja, ihr habt beide Recht.
[re:2] Alexmitter am 23.02. 18:52
+ -
@mh0001: "Wenn der Chip darauf ausgelegt/spezifiziert ist"
Ist er laut Datenblatt nicht.
[re:3] Chris81 am 23.02. 08:57
+ -
@Alexmitter: Glaubt ihr ernsthaft Sony hätte die Konsole nie bei sommerlichen Temperaturen getestet? Außerdem wird die Konsole auch in Ländern verkauft in denen jetzt gerade Sommer ist. Ich denke da z.B. an Australien.
[re:1] DRMfan^^ am 23.02. 10:50
+1 -
@Chris81: Ich gehe davon aus, dass in Australien wie in vielen angeläschsichen Kulturen und in sehr warmen Gebieten Klimaanlagen praktisch flächendeckend vorhanden sind. In Mitteleuropa hingegen sind die sehr viel seltener, wodurch das Problem hier im Sommer wohl eher auftriitt. Davon abgesehen hat Sony das Drift-Problem ja offenbar auch nicht bemerkt.
[re:1] Chris81 am 23.02. 11:21
+ -
@DRMfan^^: Die Bauteile der Analog Sticks sind genau die gleichen wie bei der PS4. Wenn es damit ein großes Problem gäbe, hätte man das in den letzten 7 Jahren ganz sicher bemerkt.
[re:1] DRMfan^^ am 23.02. 15:57
+ -
@Chris81: Das klingt doch nach einem sinnvollen Argument, wenn es zutrifft :)
[re:2] Alexmitter am 23.02. 18:54
+1 -
@Chris81: Wie die PS2, PS3 und PS4 zeigen testet Sony das nicht.

In Australien hat jedes Haus eine Klimaanlage.
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