Apple gegen Epic: Valve will nicht in Rechtsstreit hineingezogen werden

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[o1] floerido am 22.02. 16:53
+1 -1
Wieso sollte Valve auch die Firmengeheimnisse lüften?
In dem Verfahren geht es um mobile Endgeräte und nicht um PCs und bisher hat Steam keinen App-Store für die Plattformen Android und iOS.
Zusätzlich würde Valve wahrscheinlich selber von einer Niederlage Apples profitieren und eine eigene App-Plattform anbieten.
[o2] Rulf am 22.02. 16:54
+3 -
viel arbeit?...lächerlich...das macht ein finanzbuchhalter an einem halben tag...der braucht die sowieso vorliegenden daten bloß noch so zu bearbeiten, daß nicht allzu viele geschäftsgeheimnisse rausposaunt werden...schließlich muß auch valve irgendwo steuern zahlen...
[re:1] MancusNemo am 22.02. 19:45
+ -1
@Rulf: Die Daten sind da, müssen nur neu Arangiert werden, das wars.... verarschen kann ich mich alleine. Da braucht man nur einen Mitarbeiter und ein paar Stunden, dann ist das erledigt, hab ich mir auch so gedacht...
[re:1] floerido am 22.02. 20:28
+1 -
@MancusNemo: Erstmal muss Valve feststellen welche Spiele in beiden Stores vorhanden sind. Und warum sollte Apple diese Information für den PC-Sektor für einen Streit im mobilen Bereich überhaupt erhalten? Im weitesten Sinne sind sie mit Apple Arcade sogar direkte Konkurrenten.
[re:1] MancusNemo am 23.02. 17:03
+ -
@floerido: Das kann man automatisieren und ist alles öffentlich, sonst könnte ich sie ja nicht kaufen...
[o3] P-A-O am 22.02. 19:32
+ -2
Vielleicht weil sie ganz genau wissen dass Epic vor Gericht keine Chance hat?!
Ist ja nicht so dass Epic durch irgendwas dazu verpflichtet wird für bestimmte Plattformen zu entwickeln.
[re:1] floerido am 22.02. 20:30
+1 -
@P-A-O: Durch die Marktposition von Apple bist du als Entwickler quasi gezwungen für die Plattform zu entwickeln.
[re:1] P-A-O am 22.02. 23:40
+ -
@floerido: dann zu den geltenden Regeln. Wem die Regeln nicht passen soll entweder dort hin wo es ihm gefällt oder eine Umschulung machen. Werden immer wieder Erntehelfer gebraucht, und ich glaub in der Pflege fehlen auch Leute.
[re:1] floerido am 23.02. 07:54
+ -
@P-A-O: Regeln gelten für alle. Es gibt auch Regeln für die Betreiber eines Marktplatzes. Epic lässt jetzt vor Gericht prüfen ob sich Apple noch an diese Regeln hält.
Im Verfahren Apple vs. Pepper wurde die Marktposition Apples vor dem Supreme Court klar definiert und für Kunden die Möglichkeit geschaffen Apple wegen Monopolmissbrauch zu verklagen. Dort wurde sogar erwähnt, dass künstliche Erhöhung der Preise durch übertriebene Gebühren ein Grund für so eine Klage sein kann.
[re:1] P-A-O am 23.02. 12:17
+ -
@floerido: eine Erhöhung ist was anderes als der Wert der unter einem unterschriebenen Vertrag steht ;)
[re:2] Freddy2712 am 23.02. 08:09
+ -
@floerido: Na so stark ist die Position jetzt aber auch nicht lässt man so die üblichen Schwankungen raus liegt Google bei 80% und Apple bei 20%.
Beim PC kommt Apple auch nur auf 5 oder 6% Marktanteile wären vielleicht 1% Potential das Marketing ist halt verdammt gut und lässt durch Wertvollstes Unternehmen mehr vermuten als wirklich ist.
Da hätte Epic bald mehr davon wenn man es auch für Linux Entwickeln würde.
Klar 20 % sind viele Geräte aber wenn von den 20 % nur 5% Fortnite Spielen würden sehen die Zahlen wieder anders aus bei Google werden es aber auch nur höchstens 20% sein.
Rein vom Potential her lohnt es nur bedingt für Apple zu Entwickeln für Epic zumal man mit einer Niederlage sogar eine Ähnliche Behandlung bei Android erfahren könnte.
Epic hätte mit verweis auf die Richtlinien Apple den Rücken kehren sollen wer es wirklich will hätte ein Android Gerät Gekauft der Gebraucht Markt gibt da einiges her.

Anders sähe es aus wenn Epic hier mit Microsoft, Nintendo, Google oder Sony im Streit wäre die 3 haben jeder für sich eine beachtliche Marktposition im Gaming Bereich.
Warum hat Google im Gaming Bereich ist doch ganz einfach Android durch seine Verbreitung ist als Mobile Plattform die klare Nummer 1.
[re:1] floerido am 23.02. 10:52
+ -
@Freddy2712: Die Klage bezieht sich auf die USA, da ist der Marktanteil höher und auch beim Thema Umsätze mit Apps ist Apple Recht dominant.

Dazu kommt, dass Bereits das oberste Gericht iOS-Apps als eigenen Markt sieht und somit hat Apple dort zwangsweise ein Monopol. Vor der Entscheidung argumentierte Apple man wäre nur Vermittler und der Kunde würde beim App-Anbieter kaufen, jetzt ist aber klargestellt, dass der Kunde bei Apple kauft. Genau hier ist der Ansatzpunkt für die Klagen nun kann Apple wegen des Monopols angegangen werden, man verhindert die Ansiedlung von Konkurrenz, somit muss entweder der Anteil auf Rechtmäßigkeit geprüft werden oder der Markt geöffnet werden. Da sich in den USA die Behörden weniger in der Preisgestaltung einmischen, wird es wahrscheinlich auf die Marktöffnung hinauslaufen.
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